Mode: Nachhaltig stylisch

Fashion-Events können mehr als Lachshäppchen und Haute-Couture: Beim Eröffnungsabend der „Sustainable Fashion Days“ kommen Expertinnen für nachhaltige Mode zu Wort und fair produzierte Klamotten in die Einkaufsbeutel.

Foto: Kai Pilger (Pexel)

Foundry, ein luxemburgisches Business-Beratungsunternehmen, lädt nach mehreren Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit nun zu den „Sustainable Fashion Days“ ein. Was nach schnödem Greenwashing riecht, entpuppt sich beim Blick auf die teilnehmenden Bekleidungsgeschäfte, Modemarken und Sprecherinnen aus der Branche aber als interessantes Konzept. Worum es geht: Menschen aus der lokalen und internationalen Modeszene zusammenzubringen und über nachhaltige sowie umweltbewusste Mode zu diskutieren.

Zwar ist der Eröffnungsabend (18. September) bereits ausverkauft, doch können Interessierte in einem Pop-Up-Store in Luxemburg-Stadt (38, route d´Esch, L-1470 Luxembourg) vom 19. mehr lesen / lire plus

„Ouni“: Es läuft auch ohne Verpackungsmüll

Die Kooperative „Ouni“ verzeichnet Ende Juli 1.000 Mitglieder. Die Eröffnung eines zweiten Unverpackt-Ladens steht bevor.

Knusper, knusper, Knäuschen … Ob zum Knabbern oder zum Köcheln, alles kann bei „Ouni“ in – von Kund*innen mitgebrachte – Behälter abgefüllt werden. (Foto: Raymond Klein)

„Un cap symbolique pour cette coopérative bio, locale et sans emballages“, freut sich die Kooperative, „à peine trois ans après le lancement de lʼinitiative sur une page Facebook.“ Anlass zur Freude ist das tausendste Mitglied von „Ouni“. Über 250 davon sind aktive Mitwirkende, sprich: Sie betätigen sich im Gegenteil zu den anderen Kooperationsmitgliedern unter anderem zwei Stunden monatlich ehrenamtlich für „Ouni“. mehr lesen / lire plus

Petition: Leitungswasser nicht für lau, aber …

„Refill Lëtzebuerg“ fordert in einer öffentlichen Petition das Recht auf Leitungswasser für Gäste in Cafés und Restaurants.

Bildquelle: Pexels

„Refill Lëtzebuerg“ zählt inzwischen 92 (Stand: 20. Juli 2019) Institutionen, Läden und Betriebe in Luxemburg, die mit einem blauen Aufkleber signalisieren: „Wir füllen eure Trinkflaschen umsonst mit Leitungswasser auf.“ Seit 2018 besteht die Initiative in Luxemburg, sie orientiert sich an Vorbildern aus Großbritannien, Irland und Deutschland. Per App kann man einsehen, wo man die eigene Trinkflasche kostenfrei mit Leitungswasser füllen kann. Ziel der europaweiten Bewegung ist es, den Plastikmüll zu reduzieren, der durch die tägliche Nutzung von Einwegplastikflaschen entsteht. Europa produziert laut Studien von „PlasticEurope“ immerhin 58 Millionen Tonnen Plastik im Jahr – 40 Prozent davon gehen für Verpackungen drauf, wie etwa für Pet-Flaschen, und nur 30 Prozent des Plastikmülls werden recycled. mehr lesen / lire plus

Dubai-Pavillon: alles öko, oder?

Nachhaltigkeit soll ein Hauptmerkmal der Luxemburger Beteiligung an der Expo 2020 in Dubai sein – doch der Begriff wird von den Organisator*innen arg gedehnt.

Luxemburg als Raumfahrtnation. © jangled nerves

Nach der Pressevorstellung des Dubai-Projekts vergangene Woche haben wir in einem ersten Beitrag die Aspekte Kostenpunkt und Menschenrechte analysiert. Doch was ist mit der Nachhaltigkeit? Unter den sechs in der Luxemburger Broschüre zur Expo aufgelisteten Schlüsselbotschaften steht sie an zweiter Stelle, für die Verantwortlichen in Dubai ist sie gar eins der drei Hauptthemen. Die beiden anderen sind „Opportunity“ und „Mobility“. Das gesamte Ausstellungsgelände ist entsprechend in drei Zonen unterteilt.

Dass Luxemburg, angesichts der versäumten Hausaufgaben sich entschieden hat, nicht mit seiner Mobilität zu werben, ist verständlich, doch leider hat man sich auch gegen die „Sustainability“ als Hauptthema entschieden – und für die „Opportunity“, die als eine Art „Entwicklungschancen für alle“ definiert wird. mehr lesen / lire plus

Der „Superbag“ für eine bessere Umwelt

Das Recyclingunternehmen Valorlux hat einen wiederverwendbaren Einkaufsbeutel namens „Superbag“ auf den Markt gebracht.

©LMontini_Famestudio

Der „Superbag“ ist eine Einkaufstasche, die Plastikmüll vermeiden soll. Das Produkt wurde von Valorlux, in Zusammenarbeit mit der CLC (Confédération luxembourgeoise du commerce), der Umweltverwaltung und dem Supermarktsektor entwickelt. Es besteht aus Polyethylenterephthalat (PET) und kostet 35 Cent. Mit dem „Superbag“ soll der Einsatz der sogenannten ultraleichten Plastiktüten um 90 Prozent reduziert werden. Diese sind seit Januar 2019 nicht mehr kostenfrei erhältlich.

„Die Nachfrage nach einem solchen Produkt wurde unter den Verbrauchern immer größer“ , sagt Valorlux-Direktor Claude Turping über den „Superbag“. Der Beutel kann ein Gewicht von bis zu vier Kilogramm tragen, was bei den ultraleichten Plastiktüten nicht der Fall ist. mehr lesen / lire plus

Festival des migrations : Le Clae répond à Benu

Le Festival des migrations n’avait pas fait que des heureux-euses cette année : des militantes écologistes de l’association Benu Village Esch s’étaient offusqué-e-s du manque de recyclage – tout en ignorant les clichés racistes véhiculés par le langage utilisé.

(Screenshot Facebook)

Comme toujours, c’est le ton qui fait la musique. Et dans le cas du post Facebook de Benu Village Esch sur le Festival des migrations, il était définitivement faux. Sous des photos de poubelles – comme s’il n’y avait pas autre chose à montrer dans ce festival unique au Luxembourg –, on pouvait lire que les militant-e-s étaient choqué-e-s : « Nous nous demandions si nous étions dans un mauvais film », et de donner des leçons de morale : « Ne voyons-nous pas tous des films et des informations quotidiennes sur les montagnes de déchets (…) ? mehr lesen / lire plus

Streiken für’s Klima

15.000 Menschen, vor allem Schüler*innen, demonstrierten am 15. März in Luxemburg-Stadt für mehr Anstrengungen in der Klimapolitik.

„We want change!“ war die Parole, die die Demo begleitete. Die Schüler*innen sammelten sich am Glacisfeld, um dann durch die Innenstadt zum Knuedler zu ziehen. Der war bereits gefüllt, als der Rest des Demozuges immer noch durch die Straßen zog. Die Veranstalter*innen sprachen von rund 15.000 Demonstrierenden. Diese waren mit vielen bunten und kreativen Plakaten gewappnet und ließen sich auch vom regnerischen Wetter nicht abschrecken, ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Neben den Schüler*innen mischten sich auch einige Politiker*innen und NGOs in den Demozug. mehr lesen / lire plus

Oekosoph: Neuer Mieter ab April

Das Oekozenter Pafendall und der Mouvement écologique schlagen im Oekosoph neue Wege ein. Es gibt Verstärkung von außen.

Sträubten sich beide Instanzen vor drei Jahren noch davor, das Oekosoph an Dritte zu vermieten, steigt ab April Lou Steichen vom Restaurant „Äppel a Biren“  in Ingeldorf mit ein. Damit schlagen die Beteiligten zwei Fliegen mit einer Klatsche: Steichen brauchte eine neue Bleibe, weil nach eigener Angabe der Mietvertrag des „Äppel a Biren“ nicht verlängert wurde – das Oekozenter und der Mouvement écologique wollen ihr Angebot aufgrund der positiven Resonanz auf das Oekosoph und der hohen Nachfrage nach erweiterten Öffnungszeiten, ausbauen. Momentan ist das Lokal zwei Tage die Woche geöffnet und auf den Einsatz ehrenamtlicher Helfer*innen angewiesen. mehr lesen / lire plus

Deutsche Verbraucher Initiative: Tipps zum nachhaltigen Klamottenkauf

Nachhaltig durch den Winterschlussverkauf: ein Widerspruch? Nicht unbedingt – man sollte nur auf zwei, drei … vier Dinge achten und auf Alternativen ausweichen.

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Tief, tiefer, am tiefsten: Dieser Tage sinken nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Preise für Klamotten, Schuhe und andere Ware, welche die Läden in Luxemburg zum Überquellen bringen. Noch bis zum 26. Januar sind „Wanter-Solden“. Pünktlich hierzu trudeln die Verkaufstipps der deutschen Verbraucher Initiative ein – und zwar zum umweltbewussten und sozial gerechten Shoppen.

Kleidung, die diese Kriterien erfüllt, soll man an Siegeln wie dem GOTS (Global Organic Textile Standard), OEKO-TEX Made in Green, Naturtextil IVN zertifiziert BEST, blue-sign® product, Fair Wear Foundation oder Fairtrade Cotton erkennen. mehr lesen / lire plus