Vidéosurveillance : Dr François and Mr Bausch

L’extension de la vidéosurveillance dans la capitale est un des nombreux thèmes qui provoquent le symptôme de la langue fourchue chez les Verts. Il est donc étonnant qu’à présent le nouveau ministre de la Force publique la voie d’un œil critique.

Photo : woxx

Non, la police ne collecte pas que vos données, elle vous filme aussi. Du moins si vous avez le malheur – ou le bonheur – de travailler dans le quartier de la gare ou environs à Luxembourg-ville. Il se trouve que, comme pour les données compilées par la justice et la police, la base légale de ces enregistrements n’est pas toujours claire. mehr lesen / lire plus

Deutschland: Gefährliche Mischung

Die Bewegung der extremen Rechten könnte in Deutschland ihren Zenit überschritten haben. Doch gerade im Niedergang steckt die Gefahr einer fatalen Dynamik, wie auch der Mord an dem konservativen Politiker Walter Lübcke zeigt.

Die Rechte lebt von der Beschwörung des Niedergangs: „Die AfD ist die letzte evolutionäre, sie ist die letzte friedliche Chance für unser Vaterland“, drohte der AfD-Politiker Björn Höcke (Bildmitte) bereits 2017. (Foto: EPA-EFE/Clemens Bilan)

Der Neonazi Stephan E. hat den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) gestanden. Der Widerruf des umfangreichen Geständnisses am Dienstag sei wohl eher taktischer Natur, hieß es dem Rundfunksender „SWR“ zufolge aus Ermittlerkreisen. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 11: Gemetzel im Hühnerstall

Bislang hat uns der letzte linke Kleingärtner seinen Garten als Refugium und Ort des Friedens präsentiert. Wer diese Fantasie bewahren will, sollte heute lieber nicht weiterlesen: Diese Folge der Kolumne beginnt wie ein Splattermovie – und endet wie ein Kriegsfilm.

Von Hühnern und Hunden: Friedliche Koexistenz ist zwar durchaus möglich, hat aber beim letzten linken Kleingärtner nicht so gut geklappt. (Foto: Andrewburke100/CC BY-SA 4.0)

Was für ein Gemetzel. Der Nachbarshund dringt in meinen Garten ein, überwindet den Zaun zum Hühnergehege und die Dinge nehmen ihren tragischen Lauf. Ein Huhn wird sofort niedergestreckt, dem zweiten hängen nach hartem aber chancenlosem Kampf einige Innereien heraus, sodass es besser ist, es von seinen Qualen zu erlösen. mehr lesen / lire plus

Frauenfußball-WM in Frankreich: Und der Ball rollt doch

Noch nie war der Frauenfußball so mediatisiert wie bei der Frauen-WM, die am Sonntag in Lyon zu Ende kommt: viel wurde über wie und warum Frauen eigentlich Fußball spielen geredet. Schöne Tore und spannende Spiele gab es auch.

Die Niederländerin Desiree Van Lunteren im Zweikampf mit der Schwedin Julia Zigiotti im Halbfinalspiel vom 3. Juli. Die Niederländerinnen zogen mit 1:0 ins Finale ein. (Foto: EPA-EFE)

Als ich vor 20 Jahren dem lokalen Fußballverein beitreten wollte, erklärte die Frau des damaligen Präsidenten meiner Mutter, dass ich donnerstags beim Training vorbeischauen könnte – sie meinte … zuschauen, nicht mittrainieren. Mädchen spielen doch keinen Fußball. mehr lesen / lire plus

CSV und Verfassung: Zwei Sitze noch

Die CSV ist für die Verfassungsreform und auch dagegen. Zumindest soll das Paket wieder aufgeschnürt werden. Fragt sich für wie lange?

Foto: woxx

In der jüngsten Zeit lesen sich die Kommuniqués der CSV ein bisschen wie das Horoskop in der Tageszeitung: Etwas barock dahin geschrieben und mehr Fragen stellend als beantwortend, weiß am Ende keine*r was eigentlich genau passieren soll.

Zum Beispiel die neue Position der CSV „Fir eng nei Verfassung mat de Bierger“ in der einerseits der auch unter „maßgeblicher Beteiligung“ der Christsozialen ausgearbeitete Verfassungsreformtext „unterstützt“ wird. Gleichzeitig wird aber auch verlangt, den Prozess noch einmal aufzumachen: In einem konsultativen Referendum sollen eine Reihe noch zu erarbeitender Fragen den Bürger*innen vorgelegt werden. mehr lesen / lire plus

Sexualisierte Gewalt im Netz: „Ech sinn dat Meedchen um Video“

Nicht einvernehmlich veröffentlichte Sex-Videos sind eine Form digitaler Gewalt. Ein aktueller Fall aus Luxemburg zeigt, dass das entsprechende Bewusstsein dafür teilweise noch fehlt.

Viele wissen nicht, dass das Teilen nicht-einvernehmlich veröffentlichter Fotos und Videos eine Straftat ist. (© Mohamed Hassan/pxhere.com)

„Das Mädchen von Lloret ist einer von hundert Fällen, wo einfach die Privat- und Intimsphäre eines Mädchens wörtlich missbraucht wurden. Ich finde das widerwärtig und abstoßend.” Die Autorin dieses Satzes, Bianca Cerminara, eine feministische Aktivistin, hat vergangene Woche zusammen mit ein paar anderen Frauen eine eher ungewöhnliche Solidaritätskampagne auf Instagram ins Leben gerufen: Teilnehmende veröffentlichten Fotos von sich selbst mit Begleittexten wie „I am the girl in the video” und dem Hashtag #stopslutshaming. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (1/10) : « Ce quartier ressemble au bassin minier »

Historienne et résidente dans le quartier de la gare depuis 1989, Antoinette Reuter ouvre le bal de notre promenade.

Photos : Paulo Jorge Lobo

Je me suis installée dans le quartier en 1989, mais je le connaissais déjà un peu, car ma tante y habitait, et enfant je venais en vacances chez elle. Je me souviens des beaux guichets de la poste, qui se trouvait alors dans la gare. Et de la laiterie, style fermette, au boulevard d’Avranches, où l’on pouvait acheter du lait et la merveille des merveilles à l’époque, du yaourt ! Ce quartier ressemble au Bassin minier, dont je suis originaire. mehr lesen / lire plus

„Menscheliewen retten ass kee Verbriechen!“

Unter diesem Motto rufen sieben Organisationen am Samstag zu einer Demo auf. Anlass gibt die nach wie vor dramatische Situation im Mittelmeer, wo seit Anfang des Jahres rund 600 Geflüchtete ertrunken sind. Die Organisationen prangern die mangelnde Hilfsbereitschaft der EU an: Indem sie weder Rettungsbote oder die finanzielle Unterstützung privater Organisationen wie Seawatch, noch sichere Einwanderungswege garantiere, entziehe sie sich jeglicher Verantwortung. Die Kritik richtet sich aber auch gegen Luxemburg: „Eis eréischt amësche wann d‘Leit bis lieweg an der EU ukomm sinn, geet net duer: Mir mussen déi honnerten Doudeger all Joers verhënneren!“ ist im Beschreibungstext des entsprechenden Facebook-Events zu lesen. mehr lesen / lire plus

Statec: Gratis Öffis gut fürs BIP

Der kostenlose öffentliche Transport wird billiger für den Staat als gedacht. Das hat das nationale Statistikinstitut Statec in einer Stellungnahme mitgeteilt. Dass künftig fast keine Fahrkarten mehr verkauft werden, senkt zwar die Einnahmen des Staates, sorgt aber für mehr Kaufkraft der Haushalte und senkt die Arbeitskosten der Betriebe – die Maßnahme finanzierte sich laut den Berechnungen des Statec also zum Teil selbst. Besonders profitieren dabei natürlich einkommensschwache Haushalte. Die sind laut Statec übrigens nicht so sehr von den steigenden Spritpreisen betroffen, denn viel Treibstoff kaufen vor allem Haushalte mit hohen Einkommen. Die Erhöhung sorgt allerdings für weniger Einkünfte beim Staat, da durch die höheren Treibstoffsteuern der Verkauf von Benzin und Diesel sinkt. mehr lesen / lire plus

Linke Debatte: Logik eines Aufbruchs

Der Abgeordnete Marc Baum von Déi Lénk über Perspektiven linker Politik und wieso es seine Partei in Luxemburg nicht so einfach hat. Ein Beitrag zur Debatte über linke Aussichten in Luxemburg.

Marc Baum ist seit 2016 Abgeordneter von Déi Lénk im Parlament. Dass dies nicht genügt um eine linke Bewegung in Luxemburg in die Verantwortung zu bekommen, ist auch ihm bewusst – hält ihn aber nicht davon ab weiterzukämpfen. (© chd.lu)

woxx: Reicht es die bessere LSAP oder Grünen zu sein, um als linke Partei Bestand zu haben?


Marc Baum: Nein, das reicht auf keinen Fall. Und ich glaube, dass das, was uns von den Sozialdemokraten und Déi Gréng unterscheidet – zumindest in der Ausrichtung, die beide Parteien momentan haben –, ist, dass wir immer noch als Ziel haben, den Kapitalismus zu überwinden. mehr lesen / lire plus

Festival : La Kufa se rappelle

Des festivals meurent, des festivals naissent : Esch Calling ! Vol. 1 tente d’établir, voire de renouer avec la tradition du hardcore et du punk à la Kulturfabrik d’Esch.

ZSK, dans le business punk depuis plus de 20 ans, va servir de cerise sur le gâteau punk. (Photo : Chris Schwartz)

L’ancien abattoir de la route de Luxembourg a une image à défendre : celle d’avoir été le berceau de la scène hardcore et punk luxembourgeoise. À la fin des années 1980 et au début de la décennie suivante, l’immeuble squatté n’abritait en effet pas uniquement des artistes ou femmes et hommes de théâtre engagé-e-s, mais incubait aussi une scène naissante – sans laquelle le paysage musical luxembourgeois serait sans aucun doute moins riche. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Untouchable

„Untouchable“ schildert den Aufstieg und Fall des Produzenten Harvey Weinstein. Dabei verpasst der Film es, sexualisierte Gewalt in einem größeren Kontext zu thematisieren.

Zeug*innenaussagen zufolge war Harvey Weinstein auch schon in jungen Jahren sexuell gewalttätig gegenüber Frauen. (© Sundance Film Festival/Variety.com)

Wer einmal Opfer von Missbrauch wurde, weiß um die unzähligen Faktoren, die eine solche Erfahrung noch traumatischer machen: Die Selbstvorwürfe, nicht vorsichtig genug gewesen zu sein, die Tat durch das eigene Verhalten irgendwie mitverschuldet zu haben. Das Gefühl, mit seiner Erfahrung alleine zu sein und niemanden zu haben, der versteht, was man gerade durchmacht. Die Angst, dass es wieder passieren könnte, dass einem nicht geglaubt wird oder geholfen werden kann. mehr lesen / lire plus

Photographie : Pellicules sensibles et sociales

Le Mois européen de la photographie devrait toucher à sa fin, mais nombre d’institutions culturelles et de galeries ont eu la bonne idée de le prolonger. C’est le cas du Mudam, qui propose deux expositions de clichés réussies à voir encore tout l’été.

« Rally to Protest UPMC East, July 2 2012 », 2012 (Photo : LaToya Ruby Frazier and Gavin Brown’s enterprise, New York/Rome)

Fidèle à son cycle de présentations régulières de la collection d’œuvres acquises depuis sa création, le Mudam a concocté « Figures sensibles ». L’exposition, issue du fonds photographique de l’institution, aborde « la question de la représentation et des effets de l’image sur notre approche du réel ». mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Le daim

Atmosphère absurde à souhait, personnages déjantés, détournement dans le non-sens du genre de l’horreur avec une pointe d’humour malin : le nouveau film de Quentin Dupieux est une belle bouffée de cinéma parmi les productions ouvertement commerciales. Et en plus, il sait être concis.

L’évaluation du woxx : XXX
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