BERNARDO BERTOLUCCI: The Dreamers

Roter Mai 1968. In Paris revoltieren die Studenten. Mittendrin ein Amerikaner und ein Geschwisterpaar. Ein inzestuöser Ménage à trois beginnt. Sex, Film und Protest: Alt-68er Regisseur Bertolucci besinnt sich der Anfänge seines filmischen Schaffens. Politik blendet er allerdings aus, ihm geht es um die andere „Revolution“ – dem Hunger nach radikalem Sex. Filmliebhaber werden sich freuen über die geschickt eingestreuten Sequenzen alter Hollywood-Schinken. Von einem Klassiker hat dieser Film selbst jedoch nichts.

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CALENDAR GIRLS: Pin-up ladies

Que des cinéastes s’inspirent d’un fait divers est fréquent. Mais ce film-ci est un cas particulier. Tout commence le 14 avril 1999, quand l'“Alternative Women’s Institute Calendar“ est lancé dans le pub d’un petit village du Yorkshire …

Linda Basset, Julie Walters, Celia Imrie, Annette Crosby, Helen Mirren et Penelope Wilton.

Un calendrier à vocation caritative. Onze photographies de femmes y illustrent les mois de l’année, avec une photo de groupe pour décembre. Spécificité de l’édition 1999: les modèles, d’un âge mûr, posent nus (!) tout en s’adonnant aux traditionnelles activités illustrées par les éditions précédentes – confection de pâtisseries, élaboration de décors floraux et autres tâches domestiques …

Cette édition „inhabituelle“ crée l’événement et fait exploser les ventes, donc les bénéfices, destinés, en fait, au Fonds britannique de recherche contre la leucémie. mehr lesen / lire plus

TERRORWARNUNGEN: Süßer die Alarmglocken nie klingen

Weihnachtszeit ist Terrorzeit. Zumindest dieses Mal. So viele Terrorwarnungen wie in den letzten Wochen hat es seit dem 11. September 2001 nicht mehr gegeben. Wem das nützt? Den Wahlkämpfern.

Es ist wie mit den Sturmwarnungen – irgendwann kann sie keiner mehr hören. Und falls wirklich einmal etwas passiert, dann ist die Alarmkette am empfindlichsten Glied zerrissen. Geradezu inflationär wurden weltweit in diesen Wochen die Terrorwarnungen ausgesprochen. Air France musste sechs ihrer Flüge in die USA wegen vermeintlicher Terrorflüge über der Vergnügungsmetropole Las Vegas streichen. Das neue Jahr begrüßten die New Yorker traditionell auf dem Times Square, nur dieses Mal in Begleitung von bis auf die Zähne bewaffneten Scharfschützen. mehr lesen / lire plus

MIGRATION: Allein in der Kloake

Katastrophale Situation in einem Escher Asylbewerberheim: Es gibt dort gravierende Hygienemängel, und ein Betreuer soll angeblich Druck auf die BewohnerInnen ausüben.
Das zuständige Familienministerium klagt derweil über fehlendes Personal.

Willkommen im Heim ihres Vertrauens … (Foto: Serge Garcia Lang)

Das Haus in der Escher Grand- rue erweckt alles andere als einen einladenden Eindruck. Die Scheibe der Eingangstür ist eingetreten, beißender Uringeruch dringt nach draußen. Schwer zu glauben, dass hier jemand wohnt. In einem großen Raum, der an die linke Seite des Flurs grenzt, steht – außer ein Tisch – nichts. Es ist der Aufenthaltsraum des Asylbewerberheims, das in dem Gebäude untergebracht ist. mehr lesen / lire plus

NEO-ZAPATISMUS UND ROCKMUSIK: Guns and guitars

Die Feiern zum 10. Jahrestag des zapatistischen Aufstandes im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas verliefen eher bescheiden. Dafür tut sich derzeit so manches in der mexikanischen Musikwelt.

Pro-zapatistisch: Die erfolgreichen Politrocker von „Rage against the Machine“ aus den USA.

Benjamin Anaya, 40 Jahre, aus Mexiko-Stadt, ist ein ebenso engagierter wie renommierter mexikanischer Rockgitarrist. Hauptberuflich ist Anaya Vizedirektor der „Mexikanischen Tanzakademie“, daneben hat er zahlreiche Artikel und Buchbeiträge veröffentlicht, darunter auch das Buch „Neozapatismo y Rock Méxicano“. Die woxx hat sich mit ihm unterhalten.

woxx: Welchen Einfluss hatte und hat der Zapatismus auf die mexikanische Rockmusik?

Benjamin Anaya: Einen sehr starken. Am 1. Dezember haben wir hier in Mexiko „20-10“ gefeiert – 20 Jahre Gründung der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) und 10 Jahre bewaffneter Aufstand in Chiapas. mehr lesen / lire plus