91 Anrufe und 21 E-Mails wegen suizidaler Krisen gingen 2020 beim Luxemburger Notfalltelefon SOS Détresse ein. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die der Hilfsdienst zum jährlich am 10. September stattfindenden Welttag für Suizidprävention veröffentlichte. Seit 1976 bietet SOS Détresse Hilfsbedürftigen die Möglichkeit, anonym über ihre Sorgen und Probleme zu sprechen. Dass der Bedarf solcher Dienste in Luxemburg groß ist, zeigte nicht zuletzt die im vergangenen Februar veröffentlichte 110-seitige Evaluation des Nationalen Aktionsplans für Suizidprävention (2015-2019). Laut diesem werden vor allem Jugendliche und Über-50-Jährige von Suizidgedanken geplagt. Wie die Evaluation jedoch zeigte, hapert es hierzulande nach wie vor an Hilfsangeboten und Sensibilisierungsmaßnahmen. Der Anlass, zu dem das Thema hierzulande fraglos am sichtbarsten wird, ist der nationale Tag der Suizidprävention, der in diesem Jahr am 6. und 7. Oktober stattfinden wird. Geplant sind eine Fachtagung und Workshops in Luxemburg-Stadt, sowie eine Aufführung des Theaterstücks „Toutes les choses géniales“ von Duncan MacMillan und Jonny Danahoe in Düdelingen. Darin geht es um einen kleinen Jungen, der seiner depressiven Mutter den Lebensmut zurückzuerlangen hilft. Das Motto des Tages lautet in diesem Jahr entsprechend auch: renforcer la résilience collective. Weitere Informationen unter: www.prevention-suicide.lu.
Bereit für die Überschwemmungssaison
Kommt nach der Dürre die Sintflut? Sicher ist das nicht, aber es kann in der nassen Jahreshälfte vermehrt zu Hochwasser kommen. Am vergangenen Donnerstag stellte das Umweltministerium gemeinsam mit der Wasserverwaltung die neue Version der Website inondations.lu vor, die dazu dient, die Bevölkerung vor Überschwemmungen zu warnen. Dort finden...

