Wer hilft der Asti bei Online-Sprachkursen?

von | 10.11.2020

Die Asti will bald digitale Sprachkurse anbieten und sucht derzeit nach Freiwilligen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten.

Foto: Anna Tarazevich/Pexels

Die Zeiten, in denen sich Menschen auf YouTube die Luxemburgisch-Kurse von Astrid und Jérôme Lulling  geben müssen, sind spätestens jetzt gezählt: Die Asti plant digitale Sprachkurse für Luxemburgisch, Deutsch, Französisch und Englisch. Das Konzept hat was von einem Sprachtandem, bei dem sich vorzugsweise Muttersprachler*innen mit Menschen unterhalten, die ihre Sprache erlernen möchten. Die Asti legt sich in ihrem Aufruf allerdings nicht fest, welches attestierte Sprachniveau oder welche Ausbildung die freiwilligen Sprachlehrer*innen haben müssen. Es geht primär ums Sprechen und weniger um Grammatik. Die Organisation will den individuellen Austausch zwischen zwei Personen mit Gruppengesprächen kombinieren, bei denen zwei bis drei Lernende mit der Sprachlehrerin oder dem Sprachlehrer zusammenkommen. Anlass für das Projekt ist die sanitäre Krise: Online-Kurse sind leichter zugänglich und verringern die soziale Isolation ohne gesundheitliche Risiken.

Die Asti ist als Organisation, die sich allgemein um Integrationsfragen kümmert, bereits seit längerem aktiv in Sachen Sprachkurse. 2019 startete sie unter anderem das Projekt „Découvrir le Luxembourg par la langue“, das sich besonders an Asylbewerber*innen und Empfänger*innen internationalen Schutzes richtet. Dabei handelt es sich um Intensivkurse in Französisch – Luxemburgische Kurse sind laut Website in Planung – sowie um Kulturvermittlung. Auch für dieses Projekt sucht die Asti nach Eigenangabe weiterhin nach Freiwilligen.

Wer sich für das Online-Projekt interessiert und freiwillig mitwirken will, kann sich an Marc Faber (marc.faber@asti.lu oder 43 83 33 1) wenden.

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