Meisch bedankt sich beim SEW

von | 13.09.2018

Am Dienstag veröffentlichte das Bildungsministerium die Zahlen zum Schulbeginn 2018/2019. Aus denen lässt sich der kontinuierliche Erfolg der internationalen Klassen an öffentlichen Schulen herauslesen: so gab es dieses Jahr 2.206 internationale Einschreibungen in den Grund- und Sekundarschulen, während es im Jahr seines Amtsantritts nur 385 gab. Anlässlich einer Pressekonferenz zum Schulbeginn am Donnerstag ging Bildungsminister Claude Meisch (DP) dann auf weitere Änderungen für dieses Schuljahr ein. Der „Lycée Edward Steichen“ in Clerf und die „École internationale“ in Mondorf werden ein erstes Mal ihre Tore aufmachen. Dazu kommen verschiedene Kompetenzzentren für Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten oder einer intellektuellen Frühreife. Zuvor hatte das Syndikat für Erziehung und Wissenschaften des OGBL (SEW) eine eigene Bilanz gezogen. Die Lehrer*innengewerkschaft kritisiert die vom Bildungsministerium eingeführten Reformen, wie das neue Gesetz für Quereinsteiger*innen, das kurzfristig den Mangel an Lehrkräften ausgleichen soll. Dieser sei seit Jahren bekannt gewesen und eine solche Notlösung hätte vermieden werden können. „Mir vorzuwerfen, dass ich genau das getan habe, was im Regierungsprogramm steht, da muss ich mich doch für das Kompliment bedanken“, entgegnete dazu Meisch. Des Weiteren sieht das SEW das Vertrauen der Eltern in das öffentliche Schulsystem dahinschwinden. Die öffentlichen Schulen werden dieses Schuljahr so viele Schüler*innen wie nie zuvor betreuen. Die Zahlen der privaten Schulen würden hingegen, mit etwa 16.000 eingeschriebenen Schüler*innen, stagnieren, was laut Meisch ein Beweis des Erfolges seiner Bildungspolitik sei. Zumindest im Schönreden der Statistik kann eine überbordende Schüler*innenpopulation also durchaus im Sinne der Politik sein.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWSWOXX@HOME

Halb voll oder halb leer?

Nicht nur der deutsche Bundeskanzler hat seine Probleme mit dem berühmten Glas, das Optimist*innen von jener Gattung Mensch, die immer Trübsal bläst, unterscheiden soll. Da gibt es die schöne Pressehilfe 2.0, und dann soll sie nicht reichen?

NEWS

Europa: Ein Drittel will den radikalen Bruch

Knapp ein Drittel der Europäer*innen sehen sich derzeit mit ihrer Wahlentscheidung bei einer rechtsextremen, -populistischen oder aber „linksradikalen“ Partei angesiedelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die am Donnerstag vergangener Woche veröffentlich wurde.

NEWS

Logement : La jeunesse élargit le mouvement

Loyers trop élevés, spéculation immobilière, accès à la propriété hors de portée : la crise du logement rend l’accès à un toit toujours plus difficile au Luxembourg. Treize organisations de jeunesse appellent à une mobilisation qui dépasse leur génération.

NEWS

Pétrole : la guerre est une bonne affaire

Alors que la guerre contre l’Iran fait flamber les prix à la pompe, elle gonfle aussi les marges de l’industrie pétrolière : 36 milliards d’euros supplémentaires dans l’UE depuis le 1er mars, dont 210 millions au Luxembourg, d’après une étude commandée par Greenpeace Allemagne.