Fotokopien in der Schule: Blechen für mehr Bildung

Lehrpersonen, die Zusatzmaterial am schuleigenen Drucker fotokopieren, sollen die Schüler*innen dafür zur Kasse bitten. Wenn nicht, kann es schon mal Ärger mit der Schulverwaltung geben.

Ist es legitim, dass Schüler*innen für Fotokopien zahlen müssen, die sie nie verlangt haben? (Foto: CC BY Micheal Tutton 2.0)

Kafka in der Schule, das heißt nicht nur „Die Verwandlung“ auf den Bänken: Es passt auch in Kafkas Welt, dass Lehrkräfte, die selber für fotokopiertes Zusatzmaterial aufkommen, teilweise von der Schulverwaltung deswegen ermahnt werden. Der Abgeordnete David Wagner (Déi Lénk) spricht in seiner parlamentarischen Anfrage an Bildungsminister Claude Meisch (DP) von „kafkaesken“ weil bizarren Umständen.

Grundsätzlich ist es Usus, dass Schüler*innen der Sekundarschulen für die Kopien aufkommen müssen, die das Lehrpersonal im Laufe des Schuljahrs anfertigt und verteilt. mehr lesen / lire plus

Kein neues Diplom für trans Menschen

Ist der Verlust eines Abschlusszeugnisses mit der Anpassung an einen neuen Personenstand gleichzusetzen? Das zumindest legt eine Regelung des Bildungsministeriums nahe.

Menschen, die ihren Geschlechts- und ihren Namenseintrag nach Studienabschluss offiziell geändert haben, erhalten kein neues, an ihre Personendaten angepasstes Zeugnis. Das bringt mit sich, dass die erlangten Abschlüsse nicht mit den Identitätspapieren übereinstimmen. So zumindest die Annahme des CSV-Abgeordneten Paul Galles, die sich im Austausch mit Bildungsminister Claude Meisch teilweise bestätigt. Die bestehenden Regelungen sind sogar einen Tick problematischer als gedacht.

Tatsächlich gelten die Änderungen, die im Register des „état civil“ vermerkt werden, nicht rückwirkend. Sie beziehen sich nur auf die Zukunft. mehr lesen / lire plus

Lunex: Nepalesische Physios ohne Praxiskenntnisse?

Scouts rekrutieren im Ausland Studierende für die Lunex-Universität; in den Gebäuden herrschen Sicherheitsmängel und den Physiotherapie-Student*innen fehlt es an Praxis – Gerüchte oder Tatsache?

Bildquelle: Lunex

„Uns wurde berichtet, dass sich letztes Jahr 32 nepalesische Studierende an der Lunex eingeschrieben haben“, verrät der CSV-Abgeordnete Georges Mischo dem Hochschulminister Claude Meisch (DP) in einer parlamentarischen Anfrage. „Kann der Minister diese Informationen bestätigen? Wenn ja, wie viele von diesen Studierenden sind noch an der Lunex eingeschrieben?“ Warum es wichtig ist, wo ausgerechnet nepalesischen Student*innen abgeblieben sind, ergibt erst im Zusammenhang mit den anderen Fragen, die Mischo aufwirft, ansatzweise Sinn.

Angeblich setzt die Lunex, eine private Sport-Universität in Differdingen, Scouts auf potentielle Studierende aus dem Ausland an. mehr lesen / lire plus

Panne beim staatlichen Informatikdienst: Knapp 24.000 falsche Briefe versendet

Durch einen „Fehler“ beim staatlichen Informatikdienst CTIE wurden Jugendliche dazu eingeladen, einen Fragebogen über das Wohlergehen ihrer Kinder auszufüllen.

Junger verwirrter Mann

Verwirrenden Brief bekommen, um an einer Umfrage zum Wohlbefinden nicht-existierender Kinder teilzunehmen? Eine Panne beim Staat ist Schuld. Foto: Pixabay.

Wie geht es den Kindern in Luxemburg? Und wie steht es um das Wohlbefinden der Jugendlichen? Zwei Fragen, die durchaus eine genauere Betrachtung verdienen. In Luxemburg wird aktuell das Wohlbefinden der Kinder im Alter von 8, 10 und 12 Jahren durch das sozioökonomische Forschungsinstitut Liser untersucht. Dazu wird ihren Eltern ein Brief mit einem Link zu einem Fragebogen zugeschickt. Eine solche Umfrage soll alle fünf Jahre stattfinden. mehr lesen / lire plus

EuGH über Studienbeihilfen in Luxemburg: Gebietsfremde Studierende werden benachteiligt

Der Wohnsitz macht den Unterschied, wenn es um die Antragstellung zu Studienbeihilfen in Luxemburg geht. Der Europäische Gerichtshof legt anhand der Causa Aubriet offen, dass eine solche Ungleichbehandlung gegen das EU-Recht verstößt.

Die Nachwehen der kontrovers diskutierten Reform der Studienbeihilfen 2014 machen sich bemerkbar: Nicht-ortsansässige Studierende wie Nicolas Aubriet werden nach wie vor benachteiligt – und das verstößt gegen das EU-Recht. (Foto: CC BY Tim Reckmann 2.0)

Nicolas Aubriet lebt mit seinem Vater in Frankreich, unweit der luxemburgischen Grenze. Der Vater ist seit Oktober 1991, mit einer Unterbrechung von insgesamt vier Jahren (von 2008 bis 2012), in Luxemburg berufstätig. Sein Sohn reichte zum Wintersemester 2014/2015 einen Antrag auf Studienbeihilfe in Luxemburg ein. mehr lesen / lire plus

Abitur-Nachprüfungen: Ergebnisse zu spät bekannt

Die Termine der Abitur-Nachprüfungen in Luxemburg überschneiden sich mit obligatorischen Einführungswochen an der Universität Luxemburg und mit den Bewerbungsfristen der Hochschulen im Ausland. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Viele Schüler*innen und das Schulpersonal packen so langsam die Koffer für den Sommerurlaub, da wird schon über die Abitur-Nachprüfungen im September und den Universitätsstart im Herbst debattiert. Der Anlass: Eine parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo, die bereits im Mai bei Bildungsminister Claude Meisch (DP) eintrudelte.

Der Abgeordnete bezieht sich darin auf den Jahresbericht 2018 des Ombuds Comité fir dʼRechter vum Kand (ORK). Dieser wurde im Februar 2019 kontrovers in der Abgeordnetenkammer diskutiert. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #050 – Diskriminéierung a politesch Korrektheet

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Ee Mathésexcercice huet zu Lëtzebuerg eng Diskussioun iwwert Homofeindlechkeet ausgeléist. Mä méi wéi iwwert d‘Aufgab an doriwwer, wéi se an dat Mathésbuch komm ass u sech ass iwwert aner Froen diskutéiert ginn. Déi hunn alleguerte mat Diskriminéierung an der sougenannter politescher Korrektheet ze dinn. Dës Woch ass an der woxx net nëmmen iwwert rosa Kummere geschriwwe ginn, mä eben och iwwert den Ëmgang mat Sexismus, Homofeindlechkeet a Diskrimnéierung am Allgemenge – an der Form vun enger Kritik vum Carolin Emcke sengem neiste Buch „Ja heißt ja und …

Dofir diskutéieren d‘Tessie Jakobs, d‘Isabel Spigarelli an de Joël Adami dës Woch am Podcast iwwert Thema politesch Korrektheet. mehr lesen / lire plus

Polemik: Rosaroter Blick auf Homophobie

Die um eine parlamentarische Anfrage herum entstandene Empörung auf Facebook offenbart, was Teile unserer Gesellschaft unter Humor, Homophobie und „echten Problemen“ verstehen.

© Bumiputra/Pixabay

In einer Rechenaufgabe, die für luxemburgische 3e-Klassen konzipiert wurde, wollen zwei Personen namens Etienne und Xavier ihr Zimmer rosa anstreichen. Wie es sein könne, dass dieses „homophobe Stereotyp“ in einem Schulbuch reproduziert werde, wollte der LSAP-Abgeordnete Franz Fayot am 5. Juni von Bildungsminister Claude Meisch wissen. Dieser drückte sein Bedauern aus und entschied, das entsprechende Buch vom Markt zu nehmen. In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen darauf gemischt aus. Im Folgenden sollen sieben davon aufgegriffen und auseinandergenommen werden: Handelte es sich vielleicht um einen unglücklichen Zufall? mehr lesen / lire plus

Was tut die Regierung gegen die Verbreitung von dokumentiertem Kindesmissbrauch im Netz?

Die Polizei warnt vor dokumentiertem Kindesmissbrauch in den sozialen Medien. Die Regierung setzt auf Sensibilisierung und auf internationale Zusammenarbeit.

Die Polizei wies kürzlich in einer Pressemitteilung darauf hin, dass in den sozialen Netzwerken gewaltvolle Inhalte „au caractère pédopornographique“ kursiert – vornehmend von jungen User*innen verbreitet. Das kurze Schreiben war Anlass für eine parlamentarische Anfrage: Die Abgeordnete Nancy Arendt (CSV) wollte von Bildungsminister Claude Meisch (DP) wissen, inwiefern Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Umgang mit sozialen Medien und online dokumentiertem Kindesmissbrauch sensibilisiert werden.

Meisch führt in seiner Antwort allgemeine Bildungskurse zur Nutzung sozialer Netzwerke – 874 für Kinder und Jugendliche, 24 für das Lehrpersonal, 4 für Senior*innen, 75 Elternabende – und die thematischen Kampagnen von Bee Secure an. mehr lesen / lire plus

Pflege- und Gesundheitspersonal: Scheitern die Auszubildenden an der Sprache?

Die Erfolgsquoten am Lycée technique pour professions de santé sind niedrig. Es gibt viele Gründe dafür – und sie sind vor allem strukturellen Ursprungs.

Die Debatte über den Fachkräftemangel im Pflege- und Gesundheitssektor wird in mehreren europäischen Ländern geführt. Während es momentan etwa in Deutschland primär um die Kosten von notwendigen Tarifsteigerungen geht, sorgt sich Gilles Baum (DP) in einer parlamentarischen Anfrage um die Lernbedingungen der Schüler*innen der 13/1GSI am Lycée technique pour professions de santé (LTPS). Die Zahl der erfolgreichen Studienabschlüsse liegt im Durchschnitt zwischen 54 und 59 Prozent. Baum mutmaßt, dass die moderate Abschlussquote auf mangelhafte Ergebnisse im Sprachunterricht, der aus französisch, deutsch und englisch zusammengesetzt ist, und auf das Bewertungssystem zurückzuführen sei. mehr lesen / lire plus

Kein Hack bei Education.lu

Anfang März kursierten in der Presse Gerüchte, es habe einen Hack bei Education.lu gegeben. In der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage bestätigt die Regierung die Vermutungen der woxx.

Ein Artikel der „Zeitung vum lëtzebuerger Vollek“ setzte die Gerüchte um einen Hack oder ein Datenleck beim staatlichen Informatikdienst für den Bildungssektor Education.lu in Umlauf. Daraufhin stellte der Piratepartei-Abgeordnete Marc Goergen eine dringende Anfrage an Digitalisierungsminister Bettel und Bildungsminister Meisch (beide DP). Die Dringlichkeit wurde nicht anerkannt, sodass die Antwort einen guten Monat auf sich warten ließ.

Die bestätigte allerdings, was die woxx in einem Artikel mit dem Titel „Passwort-Panik“ bereits vermutet hatte: Es gab keinen Hack bei Education.lu, bei den betreffenden Mails handelte es sich um Erpressungsmails, die massenhaft an Nutzer*innen verschiedenster Dienste gesendet wurden. mehr lesen / lire plus

Bildung: Die Zeichen stehen auf Partizipation

Mit neuen Fortbildungsinitiativen und Diskussionsrunden bemüht sich das Bildungsministerium um demokratische Schulentwicklung und um ein offenes Gespräch über das Bildungssystem Luxemburgs.

Mit einer Heftreihe soll die demokratiepädagogische Schulentwicklung vorangetrieben werden. (Copyright: CC-BY 4.0)

Das Zentrum fir politesch Bildung, die Universität Trier und das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend hat Ende Januar 2019 das erste Heft der Reihe „mateneen – démocratie à l’école“ publiziert. Das grundlegende Konzept: Online und analog Materialien anbieten, die dem Lehrpersonal Luxemburgs und der Großregion sowie den Schuldirektionen eine demokratiepädagogische Schulentwicklung näherbringen.

Die einzelnen Hefte sind aus Essays von Fachexpert*innen, Arbeitsblättern, Kopiervorlagen und Buchempfehlungen zusammengesetzt. Im Fokus steht jeweils ein Thema. mehr lesen / lire plus

Grundschul-Referendariat: Überarbeitung gefordert

„Das Praktikum für Lehrkräfte hat noch immer keinen Mehrwert“ – diese Ansicht äußerte das SNE/CGFP in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung. Seit Schuljahresbeginn 2016 müssen angehende Grundschullehrkräfte nach einem vierjährigen, sowohl theoretischen als auch praktischen Studium ein zweijähriges Referendariat absolvieren, bevor sie ihren Beruf antreten dürfen. Obwohl die Gewerkschaft die Reduzierung der Praktikums-dauer von drei auf zwei Jahre begrüßt, ist sie der Ansicht, dass es nicht reiche, den Rahmen zu ändern – auch der Inhalt müsse grundlegend überdacht werden. Zurzeit besteht das Praktikum in den Augen des SNE/CGFP nämlich aus teils unsinnigen Wiederholungen des Uni-Stoffs und kostet Zeit und Energie, die produktiver in die Arbeit im Klassensaal investiert werden könnten. mehr lesen / lire plus

Bildungsbericht 2018: Welche Konsequenzen zieht Meisch?

Der Bildungsbericht 2018 hat den sozial-selektiven Charakter des Luxemburger Schulsystems erneut bestätigt. In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage gibt Claude Meisch Auskunft darüber, mit welchen Maßnahmen sein Ministerium versucht, dem entgegenzuwirken.

© Pixabay

Das Bildungsministerium plant die Prozesse, die eine soziale Selektion im Luxemburger Schulsystem bewirken, künftig im Detail unter die Lupe zu nehmen. Genau genommen wird diese Aufgabe vom Observatoire de la qualité scolaire übernommen. Mit diesem Hinweis reagiert Bildungsminister Claude Meisch auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen. Diese hatte wissen wollen, welche Konsequenzen der Minister aus Erkenntnissen des Ende 2018 veröffentlichten Bildungsberichts ziehen wolle. Insbesondere bezog sie sich auf den Umstand, dass im Bericht der Zusammenhang zwischen schulischem Erfolg und sozio-ökonomischem Status erneut bestätigt wurde. mehr lesen / lire plus

Ein Känguru wie du: Claude Meisch antwortet Fernand Kartheiser

Die homofeindliche parlamentarische Anfrage über ein Theaterstück, dass manche Grundschüler*innen besucht haben, sorgte für Aufregung. Jetzt veröffentlichte der Unterrichtsminister seine Antwort vorab auf Twitter.

Normalerweise lassen sich Minister*innen mit parlamentarischen Fragen Zeit. Meistens gelangen die Antworten erst an die Öffentlichkeit, wenn sie in der Abgeordnetenkammer angelangt sind. Die öffentliche Empörung über die homofeindliche Rhetorik, die Fernand Katheiser (ADR) in seiner Frage benutzte (siehe woxx-online: Geschlossen gegen Homophobie), bewog den Bildungsminister wohl dazu, diesmal schneller zu reagieren. Auf twitter postete er ein Foto seiner Antwort und schrieb dazu „Alle Menschen sind frei geboren, mit gleicher Würde und den gleichen Rechten. Und weil jeder Mensch gleich ist, sind auch alle Familien gleich. mehr lesen / lire plus

Diversifizierung des Schulangebots: Zwischenfazit erwünscht?

2017 kündigte Bildungsminister Claude Meisch die Ausweitung des internationalen Bildungsangebots für das kommende Schuljahr an. Im September 2018 reklamierte die Deputierte Martine Hansen Zahlen – und musste rund zwei Monate auf eine Antwort warten.

Morgens, um halb sieben in Luxemburg: Die Fensterscheiben sind beschlagen, die Arme taub vom Festhalten, die Gesichter erhitzt. Von links schlägt einem ein Schulranzen ins Gesicht, von rechts die Haare der Stehnachbar*innen – der Bus platzt aus allen Nähten. Bleibt dafür genug Platz, grüßen sich die Schüler*innen mit Küsschen links, Küsschen rechts oder mit Handschlag. Dass einige von ihnen mit der Menschen-Presse auf Rädern unterwegs zum Unterricht an international anerkannten Gymnasien oder Europaschulen sind, ist anzunehmen – und die sorgten schon im September bei der Deputierten Martine Hansen für Fragezeichen. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf
: Der Monat der Einweihungen

Luxemburgs Minister*innen hatten im September viel zu tun: Neben dem Wahlkampf und internationalen Verpflichtungen wollten viele neue Gebäude eingeweiht werden. Eine Auflistung.

Umweltministerin Carole Dieschbourg, Finanzminister Pierre Gramegna, Arbeitsminister Nicolas Schmit und Staatssekretärin Francine Closener machen irgendwas Symbolisches beim zukünftigen „Centre mosellan“ in Ehnen. (Foto: MDDI)

Anfang September war es auf einen Schlag vorbei mit der teilweise schon etwas besorgniserregenden Stille in den Mailboxen der Redaktionsstuben des Landes. Das Sommerloch war vorbei, und es trudelten wieder unzählige E-Mails mit Terminen ein. Natürlich von den Parteien, die ihre Wahlkampfveranstaltungen ankündigten, aber auch viele vom staatlichen Pressedienst (Sip). Natürlich wollen Minister*innen und Staatssekretär*innen auch in Wahlkampfzeiten die Medien über Projekte informieren, die gerade noch vor Ende der Legislaturperiode fertig geworden sind, oder Bilanz über die geleistete Arbeit ziehen. mehr lesen / lire plus

Éducation nationale : Quand le ministre invite

Est-ce un hasard ? Deux semaines avant les élections, le ministre de l’Éducation nationale invite les élèves des classes terminales du secondaire à des réunions régionales d’« information » .

Illustration: Éditions Phi

Les directeurs et directrices des lycées du secondaire général, qui ont déjà assez de travail pour organiser la rentrée scolaire, ont reçu une lettre pour le moins expéditive le jour même de la rentrée : « À la suite des réunions d’information organisées à l’intention des élèves de l’enseignement secondaire classique, le (sic !) Conférence nationale des élèves du Luxembourg (CNEL) m’a prié d’informer cette année les élèves de 1re de l’enseignement secondaire général sur les nouvelles modalités de l’examen de fin d’études. mehr lesen / lire plus

Meisch bedankt sich beim SEW

Am Dienstag veröffentlichte das Bildungsministerium die Zahlen zum Schulbeginn 2018/2019. Aus denen lässt sich der kontinuierliche Erfolg der internationalen Klassen an öffentlichen Schulen herauslesen: so gab es dieses Jahr 2.206 internationale Einschreibungen in den Grund- und Sekundarschulen, während es im Jahr seines Amtsantritts nur 385 gab. Anlässlich einer Pressekonferenz zum Schulbeginn am Donnerstag ging Bildungsminister Claude Meisch (DP) dann auf weitere Änderungen für dieses Schuljahr ein. Der „Lycée Edward Steichen“ in Clerf und die „École internationale“ in Mondorf werden ein erstes Mal ihre Tore aufmachen. Dazu kommen verschiedene Kompetenzzentren für Kinder mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten oder einer intellektuellen Frühreife. Zuvor hatte das Syndikat für Erziehung und Wissenschaften des OGBL (SEW) eine eigene Bilanz gezogen. mehr lesen / lire plus

Sprachendebatte: Luxemburgisch vor!

Die Regierung wird nicht müde, die Wichtigkeit der Mehrsprachigkeit hervorzuheben. Parallel dazu fördert sie den privilegierten Stellenwert des Luxemburgischen – eine kontraproduktive Vorgehensweise.

(© Moselle Diversity)

Bereits seit Monaten sind Bildungs- und Kulturministerium darum bemüht, den Stellenwert der luxemburgischen Sprache zu stärken. Nachdem vorletzte Woche das Gesetz zur Förderung des Luxemburgischen einstimmig in der Chamber angenommen worden war, stellten Claude Meisch und Guy Arendt am Dienstag der Presse die Resultate der vier „Sproocheronnen“ vor, die im Februar und März organisiert worden waren.

Zunächst ging Meisch generell auf die gegenwärtige Strategie zur Förderung des Luxemburgischen ein. Es ginge dabei nicht darum, sich von Teilen der Bevölkerung abzukapseln, so Meisch. mehr lesen / lire plus