Série : Que reste-t-il de nos amours ? (5/10) : « Il y avait cinq cinémas ! »

Originaire de Grenade, Rafael Fernández est arrivé au Luxembourg fin octobre 1973. Il avait 16 ans et demi. Amateur de sports et de flamenco, bon vivant, généreux et communicatif, il a dû fermer son restaurant en automne 2018, en raison du loyer devenu inabordable. Mais il est resté dans son quartier.

Photos : Paulo Jorge Lobo

Le 2 novembre 1973, j’ai commencé à travailler à l’hôtel Italia. Mes frères Antonio et Juanito y travaillaient aussi, l’un comme cuisinier et l’autre comme maître d’hôtel. Moi, j’étais serveur et parfois donnais un coup de main en cuisine. Au début, j’habitais rue Bernard Haal. mehr lesen / lire plus

USA: Nur ein kleiner Gefallen

Die Demokraten streben ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump an. Nicht ausgeschlossen allerdings, dass dieser im Wahlkampf davon profitieren wird.

Hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie ihn lieber per Wahlen aus dem Amt entfernt sähe: Nancy Pelosi, die demokratische Mehrheitsführerin im Repräsentantenhaus, leitete angesichts der jüngsten Vorwürfe gegen Präsident Trump dennoch eine Untersuchung zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein. (Foto: EPA-EFE/Jim Lo Scalzo)

Fast ein Jahr lang zögerten die Demokraten. Nun ist es soweit. Am 24. September kündigte Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, eine Untersuchung zur Amtsenthebung von Präsident Donald Trump an – der erste Schritt in einem Impeachment-Verfahren. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Was ändert sich am Adapto-Dienst?

Auch Menschen, die aufgrund einer Behinderung nicht auf den regulären öffentlichen Transport zurückgreifen können, sollen ab nächstem Jahr kostenfrei befördert werden können. Auf potenzielle Nutzer*innen des Adapto-Dienstes kommen aber noch weitere Änderungen zu.

© Adapto.lu

Anfang dieser Woche fand eine Unterredung zwischen dem Generalsekretär des „Travailleurs Handicapés“-Departements (DTH) vom OGBL, Joël Delvaux, und Mobilitätsminister François Bausch statt. Es ging um künftige Änderungen von Adapto, einem Beförderungsdienst für Menschen mit Behinderung.

Ein Diskussionspunkt hat sich zur Freude des OGBL erledigt. Nämlich die Frage nach der Kostenfreiheit von Adapto. Als der DTH im Juli die Unterredung mit Minister Bausch angefragt hatte, sah die Lage noch gänzlich anders aus. mehr lesen / lire plus

EU-Migrationspolitik: Gegen die Wand

Für im Mittelmeer gerettete Migrant*innen scheint sich eine Perspektive anzubahnen, die kommende Woche in Luxemburg vereinbart werden soll. Doch angesichts der migrationspolitischen Herausforderungen für die EU ist der Plan kaum mehr als ein Feigenblatt.

Auf sich allein gestellt: Migranten versuchen einen in Brand geratenen Wohncontainer im völlig überfüllten Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos 
zu löschen. Bei dem am vergangenen Sonntagnachmittag ausgebrochenen Feuer kamen zwei Menschen ums Leben. (Foto: EPA-EFE/Stratis Balaskas)

Das Gezerre um im Mittelmeer aus Seenot gerettete Migrant*innen scheint vorerst ein Ende zu haben. In Luxemburg soll Anfang kommender Woche bei einem Treffen der EU-Innenminister*innen ein temporärer Mechanismus festgeklopft werden, wie die Geretteten unter kooperationsbereiten Mitgliedsstaaten zu verteilen sind. mehr lesen / lire plus

Caritas-Sozialalmanach 2019: Aufstieg und Fall des Wachstums

Eine Woche vor der Rede zur Lage der Nation leistet der Sozialalmanach einen wichtigen Beitrag zur Wachstumsdebatte in Luxemburg.

Robert Urbé, 
Marie-Josée Jacons und Carole Reckinger bei der Vorstellung des Caritas-Sozialalmanachs. (
Foto: woxx)

Qualitatives Wachstum! Schon 2003 hatte Jean-Claude Juncker die Idee lanciert, „Unternehmen ins Land zu holen, die weder personalintensiv sind, noch viel Fläche verbrauchen, dafür aber die öffentlichen Finanzen stärken“. Und schon damals ging es um den Bevölkerungszuwachs, genauer gesagt, die weit entfernt scheinende Perspektive des „700.000-Einwohner-Staates“. Mittlerweile steuert das Land auf über eine Million Einwohner zu und die Antwort von Junckers Nachfolger*innen auf diese Herausforderung ist die gleiche geblieben: Her mit dem guten Wachstum, das Geld einbringt, weg mit dem schlechten, das die Umwelt zerstört und mit Verkehrsstaus, Platzmangel und Überfremdung einhergeht. mehr lesen / lire plus

Déi Gréng: Der lange Weg zur Gleichberechtigung

Selbst die Grünen hatten nicht erwartet, dass es 36 Jahre bis zur Geschlechterparität in Regierung und Fraktion dauern würde.

Photos : woxx/rg

Eine Folge der „grünen Krise“, ausgelöst durch den tragischen Herzinfarkt des Justizministers Félix Braz und den doppelten Rücktritt von Roberto Traversini, wurde anlässlich der kurzfristig durch das grüne Präsidium für Mittwoch einberufenen Pressekonferenz nicht einmal erwähnt.

Wenn Henri Kox demnächst seinen Eid als Minister ablegt, dann wird die grüne Fraktion mehr Frauen als Männer umfassen. Es wird überhaupt das erste Mal sein, dass im Parlament eine Fraktion das Paritätssoll übererfüllt.

Seitdem die „Gréng Alternativ“ sich 1984 erstmals Wahlen stellten, taten sie es immer mit paritätischen Listen. mehr lesen / lire plus

Wahlen in Österreich: Der Heiland ist zurück

ÖVP und die Grünen gewannen die Wahl in Österreich. Eine Koalition zwischen beiden ist dennoch unwahrscheinlich.

Sebastian Kurz (Mitte) muss sich zwischen Werner Kogler von den Grünen (links) und Norbert Hofer von der FPÖ (rechts) als Koalitionspartner entscheiden. (Foto: EPA-EFE/Georgi Licovski)

Als Mitte Mai Journalist*innen von Spiegel und Süddeutscher Zeitung die Ibiza-Affäre aufdeckten, rechneten sie wohl kaum damit, ein Eurodance-Revival auszulösen. Nachdem bekannt geworden war, dass die beiden rechtsextremen Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus im Juli 2017 einer vermeintlichen Millionärin Staatsaufträge für mediale Schützenhilfe im Wahlkampf versprochen hatten, löste dies in Österreich eine Regierungskrise aus. Strache trat als Vizekanzler zurück, Gudenus von seinem Posten als Klubobmann (Fraktionsführer) der FPÖ. mehr lesen / lire plus

Exposition : Wiel mech !

Sous le titre « Wiele wat mir sinn », la Chambre des député-e-s (CHD) et le Musée national d’histoire et d’art (MNHA) fêtent le centenaire du suffrage universel dans une grande exposition, accompagnée d’une ribambelle d’événements. Le woxx s’y est promené.

Le long chemin vers le suffrage universel… qui mène à une nouvelle crise de la représentativité dans la démocratie luxembourgeoise. (Photos : © MNHA)

Il est encore tôt mercredi matin, l’automne maussade ne se cache plus même au promeneur le plus optimiste quand le rendez-vous pour la visite officieuse de l’exposition au MNHA a lieu. Entre équipes de nettoyage qui font leur ronde matinale, écrans pas encore tous allumés et éclairages parfois improvisés, les historien-ne-s Renée Wagener (pour la CHD) et Régis Moes (pour le MNHA) commencent leur journée remplie de multiples guidages – après votre humble serviteur, c’était le tour d’un groupe de diplomates d’explorer « Wiele wat mir sinn ». mehr lesen / lire plus

Forum 399: Verfassung und Sternchen

Die luxemburgische Verfassung bildet das Kernstück der September-Ausgabe der Zeitschrift „forum“. Die Leser*innen erwarten unter anderem Danielle Wolters (Doktorandin an der Universität Luxemburg) Überlegungen zur Position des internationalen Rechts in der luxemburgischen Verfassung, eine prägnante Zusammenfassung der Verfassungsentwicklung vom Historiker Michel Pauly sowie Beiträge des LSAP-Abgeordneten Alex Bodry („Von der Regierung des Großherzogs zur Regierung des Landes“) und des künftigen Wohnungsbauministers Henri Kox (déi Gréng). Neben dem Themendossier, liefert das aktuelle Heft zudem einen Essay zu gendergerechter Sprache – und erklärt, warum in der Zeitschrift Sternchen, Unterstriche, Punkte und das Binnen-I ebenso Platz finden wie das generische Maskulinum. Henning Marmulla, Koordinationsmitglied des „forum“, reagiert mit seinem Text auf kritische Post einer Leserin, stellt aber auch seine eigene Sicht auf den Zusammenhang zwischen Realität(en) und Sprache dar. mehr lesen / lire plus

Lage der Nation: Mit Scheuklappen in die Zukunft?

Illustration : meco.lu

Im Vorfeld der in den Herbst verlegten Debatte zur Lage der Nation stellt der Mouvement écologique der Regierung, aber auch die Opposition, keine besonders guten Zensuren aus. Die Wachstumsdebatte sei zu statistischen Zahlenspielereien verkommen. Hinsichtlich der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens diagnostiziert die Umweltgewerkschaft eine Realitätsverweigerung. Stattdessen betreibe der Premier Xavier Bettel reinstes „Nation Branding”, wenn er auf der UN-Tribüne Luxemburg zum Musterschüler stilisiere. In Sachen Biodiversität oder landesplanerische Steuerung bleibe noch „viel Luft nach oben“ und der versprochene Aufbruch in eine zeitgemäße Bürger*innen-Gesellschaft sei auch ausgeblieben. Um den notwendigen Systemwechsel einzuleiten, sei eine Analyse, wie unser Sozialsystem unabhängiger vom Wachstum wird, überfällig. mehr lesen / lire plus

Konzertreihe: Radau auf dem Abenteuerspielplatz

Man könnte ihn als zotteligen Lausbuben im Großformat bezeichnen: Der luxemburgische Schlagzeuger Benoît Martiny treibt, nachdem er aus seinen sicherlich nicht ganz braven Sommernachts-
träumen erwacht ist, ab diesem Wochenende wieder sein unterhalt-
sames, musikalisches Unwesen.

Treibt mal wieder sein Unwesen im Lande: Drummer und Tausendsassa Benoît Martiny. (Foto: Gérard Beckers)

„Ich bin und bleibe gewissermaßen der Bauer aus Rammeldingen“, scherzt Martiny mit deutlich vernehmbarem, selbstironischem Lachen, während er erklärt, warum es letztlich nicht authentisch ist, wenn man versucht, sich ein Genre, dessen Wurzeln weit entfernt von Luxemburg liegen, vollends zu eigen zu machen. Man könne sich seiner Herkunft nicht wirklich erwehren und diese sei nun mal auch in der eigenen Musik hörbar. mehr lesen / lire plus

Art conceptuel : À l’ère de l’algorithme

Le Casino a invité le collectif LAb[au] dans ses murs : avec « If Then Else », les trois artistes déclinent des combinaisons entre art, sémiotique et sciences. Une expérience un peu froide, mais fascinante.

Amatrices et amateurs du « Cercle des poètes disparus », tenez-vous à l’écart de cette exposition ! Car les trois artistes derrière le collectif LAb[au], Els Vermang, Manuel Abendroth et Jérôme Decock sont le contraire de tout ce qui est romantique, voire essentialiste. Au contraire, leur conception de l’art puise dans la linguistique, la science et l’abstraction. Au lieu de se laisser porter par une inspiration venue d’on ne sait où, ils établissent des règles et les suivent à la lettre. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Never Grow Old

Figure emblématique des westerns, le croque-mort se voit rarement offrir les premiers rôles au cinéma. Avec « Never Grow Old », coproduction luxembourgeoise sombre et violente qui joue avec les codes du genre, voilà qui est fait… et de belle manière.

Une spirale de la violence sans fin. (Photo : Iris productions)

Ici, pas de grands espaces propices à de longues et mâles chevauchées, même si l’image est extralarge. Pas d’autochtones non plus : Indiens et Indiennes ont été mis à l’écart depuis belle lurette par les colons installés dans cette bourgade isolée, sur la route de la Californie en pleine ruée vers l’or. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Ad Astra

Les critiques semblent presque unanimes sur ce film où le voyage spatial est en fait prétexte à la reconquête de ses émotions par un astronaute aguerri. Mais James Gray semble filmer pour la postérité en permanence, avec les grands classiques du genre en ligne de mire. Les images sont cependant de toute beauté.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : le dindon

Après un générique alléchant, le soufflé retombe vite : réalisation laborieuse façon théâtre filmé et cabotinage à gogo pour seulement quelques moments drôles. Mieux vaut voir un bon Feydeau sur les planches que cette adaptation décevante.

L’évaluation du woxx : O
Tous les horaires sur le site.

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