MUSIQUE: Sleepless in solo

C’est arrivé en deux temps trois mouvements: le musicien
Olivier Treinen se produit à la Kulturfabrik lors du Sonic Faces Festival avec son projet solo Lo-Fi et se retrouve soudain nouvel espoir de la scène musicale luxembourgeoise.

Discret dans la vie, expressif sur scène: Olivier Treinen.

Il appelle ça du „pop“. Sur son premier disque-demo „N’avez-vous pas confiance en moi?“, il y a même une plage qui porte ce nom „p.o.p.“. Ce n’est pas du pop comme dans „pop stars“, mais plutôt une redécouverte des mélodies, une attention particulière accordée aux nuances, aux deuxième voix, qui contraste avec l’énergie brute et l’immédiateté qui fait la force du rock. mehr lesen / lire plus

LONE SCHERFIG: Le charme discret des veines coupées

„Wilbur Wants to Kill Himself“, petite comédie noire, raconte comment un jeune homme déterminé à se suicider va changer ses projets.

Deux frères aux antipodes: Harbour (Adrian Rawlins) et Wilbur (Jamie Sives).

„Suicide mode d’emploi“ – le livre sorti voilà quelques années sur les manières les plus efficaces de mettre fin à ses jours avait, de par son pragmatisme cru, suscité de vives controverses. Avec „Wilbur Wants to Kill Himself“, un film sur un trentenaire en mal de vivre, cela ne risque pas. Même si nous voyons le jeune homme s’essayer à toutes les recettes – veines coupées, strangulation, médicaments ou gaz – sans jamais parvenir à son but, la dernière ´uvre de la réalisatrice Lone Scherfig n’a rien de choquant. mehr lesen / lire plus

STEVEN SODERBERGH: Ocean’s Twelve

Mit „Ocean’s Eleven“, dem Remake einer „Rat Pack“-Komödie aus den Sechzigern, gelang Regisseur Steven Soderbergh so etwas wie ein Klassiker. Allerdings entgeht auch er nicht der Regel, dass Sequels meist nicht mit dem ersten Teil mithalten können. „Ocean’s Twelve“ ist noch immer unterhaltsam, aber zum Schluss legt der Regisseur einfach zu viele falsche Fährten und das Publikum schaltet ab.

Im Utopolis

Claudine Muno mehr lesen / lire plus

REDING-AFFÄRE: Schwarze Tage

Vertuschen statt offen legen. Im Umgang mit der Öffentlichkeit tut sich die CSV immer noch schwer.

Es war wie in der Blütezeit des schwarzen CSV-Staats: Das Luxemburger Wort entdeckte die Story erst, als der betroffene Minister (CSV) dementierte, der Chamber-Präsident (CSV) ließ eine parlamentarische Frage zu dem Vorgang zunächst nicht zu, und die betroffene Kommissarin (CSV) ließ entsprechende Presseanfragen abweisen.

Gemeint ist die Affäre um die philippinische Angestellte, die im Haushalt der Europa-Kommissarin Viviane Reding in Luxemburg tätig ist. Anfang 2004 lehnte die zuständige Kommission einen Antrag auf Arbeitsgenehmigung ab – unter anderem, weil die Stelle nicht dem Arbeitsamt gemeldet worden war und die (theoretische) Möglichkeit bestand, einen oder eine EU-Arbeitslose mit dem Posten zu beglücken. mehr lesen / lire plus

EU-PRÄSIDENTSCHAFT: Poker um neuen Pakt

Unter Luxemburgs EU-Vorsitz soll der Stabilitätspakt reformiert werden. Trotz kontroverser Wünsche einzelner Länder: Premier Juncker könnte der Kompromiss gelingen – dank eines neuen Trends zum Schuldenmachen.

Gut gelaunt präsentierte sich Außenminister Jean Asselborn in Brüssel kurz vor Weihnachten, um die Ziele der Luxemburger EU-Ratspräsidentschaft vorzustellen. Am 1. Januar hat Luxemburg den Staffelstab von den Niederlanden übernommen. Im Mittelpunkt des sechs Monate andauernden luxemburgischen Vorsitzes wird vor allem ein Themenbereich stehen: Europas Finanzpolitik. Bis zum EU-Frühjahrsgipfel im März soll unter anderem die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes (siehe Kasten) unter Dach und Fach gebracht werden, kündigte Asselborn an. Ein ambitiöses Ziel, denn um den Pakt wird seit Monaten heftig gestritten. mehr lesen / lire plus

EU-PRÄSIDENTSCHAFT: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt

Der Stabilitäts- und Wachstumspakt ist eine Vereinbarung, welche die Neuverschuldung der EU-Mitgliedstaaten begrenzen und so die Stabilität des Euro gewährleisten soll. Im Maastricht-Vertrag von 1992 verpflichteten sich die jeweiligen Mitgliedstaaten, bevor sie der europäischen Währungsunion beitreten, bestimmte Auflagen in Hinblick auf ihre Haushaltsaufkommen zu erfüllen. Auf Initiative Deutschlands wurden auf dem Dubliner EU-Gipfel 1996 zwei dieser Kriterien auch über den Euro-Eintritt hinaus festgeschrieben. Demnach sollen die Euro-Länder in wirtschaftlich entspannten Zeiten einen „nahezu ausgeglichenen oder einen Überschuss aufweisenden Haushalt“ vorweisen. In wirtschaftlich schlechten Zeiten hingegen darf die Neuverschuldung eine Defizitgrenze von drei Prozent nicht überschreiten. Nur bei „außergewöhnlichen Umständen“ erlaubt der Pakt eine vorübergehende Überschreitung, etwa bei verheerenden Naturkatastrophen oder einer schwerwiegenden Wirtschaftsrezession. mehr lesen / lire plus