Bühne frei für Texter

Francis Kirps, Christian Happ und Luc Caregari machen morgen aus der Escher Kulturfabrik ihre Lesebühne. Special Guests gibt es obendrauf.

Bildquelle: Die Lesebühne in Luxemburg

Kein Kabarett, keine Lesung und auch kein Poetry Slam, sondern von allem etwas: Bei den Lesebühnen versammelt sich ein festes Autor*innen-Ensemble regelmäßig, um selbstgeschriebene Kurztexte möglichst unterhaltsam vorzutragen. Anders als beim Poetry Slam gibt es dabei außer dem Applaus des Publikums nichts zu gewinnen – und den wollen morgen Abend Francis Kirps, Christian Happ und Luc Caregari für ihre Beiträge in der Escher Kulturfabrik ernten.

Die Autoren sind bekannte Gesichter aus der luxemburgischen Literatur- und Künstler*innenszene. Francis Kirps wurde dieses Jahr für sein Werk „Die Mutationen“ mit dem Prix Servais und dem European Union Prize for Literature ausgezeichnet. Christian Happ ist ein deutscher Poetry Slammer und Psychologe. Er hat bisher zwei Bücher veröffentlicht – „Hunde die Mirabellen beißen nicht!“ und „Leben wie Frosch in Frankreich. The late years“. Der woxx-Journalist Luc Caregari brachte 2016 seinen Debütroman „Le citron-céphale“ auf den Markt, ist unter anderem Mitglied des Künstler*innenkollektivs Independent Little Lies und Mitbegründer der Lesereihe Impossible Readings. Kirps, Happ und Caregari bekommen morgen Abend Gesellschaft von Jean Back – 2010 mit dem European Prize for Literature prämiert – und von Carlos Paulos. Paulos ist Projektleiter bei der Drogenberatungsstelle Pipapo und tritt als Singer-Songwriter auf der Lesebühne auf.

Was in Berlin schon Ende der 1980er-Jahre angesagt war, begann in Luxemburg übrigens erst 2011. Die Autorin Claudine Muno rief die Lesebühne zusammen mit Kirps und Happ damals ins Leben. Caregari stieß 2017 zum Ensemble. Die Lesebühne fand bis 2016 alle zwei Monate im Café Rocas in Luxemburg statt. Ein Stammlokal gibt es inzwischen nicht mehr.

Die Veranstaltung in der Kulturfabrik Esch beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung per Mail (inscriptions@kulturfabrik.lu) wird gebeten.


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