Bauerbe und nachhaltige Entwicklung: Paradigmenwechsel nur auf dem Papier

Jedes Jahr erinnern im Herbst die „Journées du patrimoine“ an die Notwendigkeit, unser Bauerbe zu schützen. Doch die Abrisswelle läuft weiter.

Noch bis zum Sonntag finden in Luxemburg die „Journées du patrimoine“ statt. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „Kulturerbe und nachhaltige Entwicklung“. Eine speziell für die breite Öffentlichkeit erstellte Broschüre und 35 Veranstaltungen sollen für eine Sensibilisierung zum möglichst umfangreichen Erhalt bestehender Bauten beitragen. „Die Erhaltung des kulturellen Erbes ist auch Teil einer vernünftigen Ressourcennutzung und trägt somit zu den europäischen Zielen der nachhaltigen Entwicklung bei“, heißt es in der Broschüre. Damit wird die sogenannte „graue Energie“ thematisiert. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Aline Mayrisch-de Saint-Hubert

Germaine Goetzinger präsentiert 
am 5. Oktober ihr neues Buch 
„Aline Mayrisch-de Saint-Hubert: 
Ein Frauenleben im Spannungsfeld von Feminismus, sozialem Engagement und Literatur“ im Centre national de littérature in Mersch. Im Austausch mit der woxx erklärt sie, was sie an Aline Mayrisch besonders fasziniert.

Germaine Goetzinger, renommierte Literaturwissenschaftlerin und Frauenforscherin in Luxemburg, sprach mit der woxx über ihren Bezug zu Aline Mayrisch-de Saint-Hubert, der sie 75 Jahre nach ihrem Tod eine Biografie gewidmet hat. (© Éditions Guy Binsfeld)

In Luxemburg-Stadt ist ein Gymnasium nach ihr benannt, in Bartringen eine Straße: Aline Mayrisch-de Saint-Hubert. Jetzt veröffentlicht die mehrfach ausgezeichnete Literaturforscherin Germaine Goetzinger eine der ersten vollständigen Biografien zur luxemburgischen Frauenrechtlerin, Autorin, Philanthropin und Literaturkritikerin. mehr lesen / lire plus

Veranstaltungsreihe: Herbstliche Pride

Das queere Zentrum Schmit-Z in Trier lädt unter dem Titel „Pride für alle – gestern und heute“ noch bis Mitte November zu Lesungen, Konferenzen und Stadttouren zu LGBTIQA+-Themen ein.

Das queere Zentrum Schmit-Z verlegt die Pride im Herbst in Café und Bibliothek statt auf die Straßen Triers, wie etwa hier beim CSD 2019. (CC BY Max Gerlach SA 2.0)

An vielen Orten der Welt gilt der Juni als Pride-Monat – Wochen, in denen an die Stonewall-Aufstände erinnert und auf die Kämpfe von LGBTIQA+-Menschen hingewiesen wird. In Trier steht seit dieser Woche auch der Herbst im Zeichen der Pride: Am Mittwoch begann die Veranstaltungsreihe „Pride für alle. mehr lesen / lire plus

Festival: 33,7 Stunden Musik

Das Ensemble United Instruments of Lucilin lädt am Wochenende zu seinem Festival „33,7“ und damit zu einem musikalischen Marathon in die Escher Kulturfabrik ein.

„Lino gris“ von François Sarhan, ein Stück zwischen Performance, Konzert und Theater, wird beim Festival 33,7 aufgeführt und versetzt eine kleine Gruppe von Zuschauer*innen ins Herz der Kunstaktion. (© United Instruments of Lucilin)

Wie viel sind 2022 Minuten in Stunden? Bevor Sie sich den Kopf zerbrechen – United Instruments of Lucilin, das bekannte luxemburgische Ensemble für zeitgenössische Musik, hat es ausgerechnet: 2022 Minuten entsprechen 33,7 Stunden. Das Ensemble will diese Stunden am kommenden Wochenende mit Musik, multimedialen Projekten, Film-Konzerten und weiteren künstlerischen Beiträgen füllen. mehr lesen / lire plus

Musik: Mit der Philharmonie um die Welt

Musikliebhaber*innen sollten sich den 25. August rot im Kalender markieren: An diesem Tag beginnt der Vorverkauf für die Konzertreihe „Autour du monde“ der Philharmonie. Die Höhepunkte des Programms im Überblick.

Susana Baca aus Peru kommt am 22. April in die Philharmonie. (COPYRIGHT: Javier Falcon)

Was originäre Musik aus den fünf Kontinenten des Globus angeht, ist die Philharmonie der einzig verbliebene ruhende Pol in Luxemburg. Zwar gibt es auch weiterhin vereinzelte Veranstaltungshäuser, die gelegentlich Weltmusik in Programm haben, aber den zweiten Fixpunkt für solche multikulturellen Klänge, das MeYouZik-Festival, hat Luxemburg-Stadt, die nicht müde wird, ihre vorgebliche Weltoffenheit zu plakatieren, heimlich während der Pandemie sterben lassen. mehr lesen / lire plus

Nomadic Island: Differdingen ist eine Insel

Auf dem Differdinger Thillebierg wird für gewöhnlich gekickt, jetzt sind unweit des Fußballstadions internationale Künstler*innen eingezogen: Das Projekt „Nomadic Island“ verbindet Nachhaltigkeit mit Kunst.

Manchmal ist der Weg zur nächsten Insel nicht weit: „Nomadic Island“ ist ein Kulturprojekt auf dem Thillenberg in Differdingen, das internationale Kunstschaffende und Bürger*innen vereint. (© Hejnjahns, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons)

Kontrastprogramm zum Torjubel: Noch bis zum 7. August läuft auf dem Parkplatz des Fußballstadions „Stade de Thillenberg“ das Kunstprojekt „Nomadic Island“. Mit Sandstränden und Palmen hat das allerdings wenig zu tun. Das Künstler*innencamp will vor allem eins: Das Publikum für alternative Lebens- und Arbeitsweisen sensibilisieren, inmitten grüner Wälder und Ruinen der Eisenindustrie. mehr lesen / lire plus

Historische Ausstellungen und mehr: Trierer Untergänge

Ab diesem Wochenende steht Trier im Zeichen des Untergangs von Rom: Drei klassische Ausstellungen, mehrere Kunstprojekte und ein umfassendes Begleitprogramm bieten Fortbildung und Unterhaltung für jeden Geschmack.

Büro Wilhelm, Amberg/Rheinisches Landesmuseum Trier (GDKE)

Ein großer Haufen Marmortrümmer und Kalkstaub markierte den Schluss der Ausstellung „Ein Traum von Rom“ vor acht Jahren im Trierer Landesmuseum – nach dem Zusammenbruch des Imperiums wurden Kunstwerke als Baustoff genutzt. „Fortsetzung folgt“, hätte das Museumsteam hinschreiben können, denn am Freitag, 25. Juni eröffnet eine neue Ausstellung, die eben diesem Ende des Traums, dem „Untergang des Römischen Reiches“, gewidmet ist. Fünf Monate lang wird nicht nur das Rheinische Landesmuseum sich mit dem Thema Untergang befassen, sondern auch andere Museen und Kulturinstitute in Trier – das Begleitprogramm reicht von wissenschaftlichen Konferenzen über moderne Kunst bis hin zu einem Mode-Apokalypse-Wochenende. mehr lesen / lire plus

Musique : Déambulation mélodieuse

Après deux reports dus à la pandémie, le festival Fräiraim aura enfin lieu ce week-end. Une belle occasion de goûter la diversité musicale luxembourgeoise, dans et autour de la Philharmonie.

Quelques-unes des propositions variées à découvrir lors du festival Fräiraim : la musique celtique du groupe Authentica, récemment fondé par Martina Menichetti… (Photo : Lynn Theisen)

Dans sa présentation de l’événement, la Philharmonie insiste sur le fait que la diversité culturelle du grand-duché est inversement proportionnelle à sa superficie et à sa population. De fait, lorsqu’on parcourt le programme du festival Fräiraim, qui se tiendra ces vendredi 24, samedi 25 et dimanche 26 juin, on ne peut qu’être impressionné par la multitude de genres proposés. mehr lesen / lire plus

Klangkunst: Hundert Tage Radio

Was kann Radio eigentlich? Das Kunstprojekt „Radio Art Zone“ nimmt sich hundert Tage Zeit, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Kunst und Mittagspause aus dem Radio: Hundert Künstler*innen beteiligen sich an dem Projekt „Radio Art Zone“, genauso wie etliche Privatpersonen, die das Team zum Mittagsessen treffen. (© Radio Art Zone)

„Tausendundeine Nacht“ war gestern, heute gibt es im Rahmen des Escher Kulturjahres hundert Tage Radiokunst, ohne Unterbrechung: Vom 18. Juni bis zum 25. September werden im Süden Luxemburgs auf UKW 87,8 MHz experimentelle Radiosendungen übertragen – und das den ganzen Tag über. Hinter dem Projekt „Radio Art Zone“ stecken das Duo Sarah Washington und Knut Aufermann sowie internationale Radiosender und das luxemburgische Radio Ara. mehr lesen / lire plus

Carole Lorang im Gespräch: „Mir ist es wichtig, engagiertes Theater zu zeigen“

Das Escher Kultkino Ariston wird nächste Woche wachgeküsst: Rundgänge und Aufführungen leiten die Wiedereröffnung als zweite Bühne des Escher Theaters ein. Carole Lorang, Direktorin beider Bühnen, spricht über den Weg zum Ziel, Diversität und Engagement.

Nächste Woche Portes Ouvertes, im Herbst die erste Saison: Das frühere Kino Ariston wird als zweite Bühne des Escher Theaters wieder zum Leben erweckt. (COPYRIGHT: Emile Hengen)

woxx: Lange wurde über die weitere Nutzung des leer stehenden Ariston diskutiert: Die Gemeinde wollte die Räumlichkeiten nicht kaufen; der Denkmalschutz war angedacht. Am Ende schlug die Gemeinde doch zu, das Gebäude gilt inzwischen als Kulturerbe und das Escher Theater erhält eine neue Bühne. mehr lesen / lire plus

Fahrrad: Tag des Abstands

Am Samstag ist es wieder so weit: Die jährliche große Fahrraddemo in Luxemburg-Stadt soll die Belange der pedalierenden Verkehrsteilnehmer*innen in Erinnerung rufen.

In der Avenue Pasteur auf Limpertsberg wird ein Doppelfahrradstreifen auf Kosten der Fußgänger*innen, der Restaurant-Terrassen und der Straßenbäume realisiert, nur damit die Autos weiter durchfahren können. Eine „sichere Infrastruktur“ auf die ProVelo.lu gerne verzichtet hätte. Die Forderung diesen Straßenteil als verkehrsberuhigte Zone mixte zu gestalten und nur für Anrainer*innen-Autos zugänglich zu machen, wurde von der Stadtverwaltung abgelehnt. (Foto: woxx)

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piraten Sven Clement wusste Polizeiminister Henri Kox Folgendes zu berichten: „An de leschte 6 Méint huet d’Police allerdéngs kee Verstouss géint den Artikel 125.08 vum Code de la Route (Mindestofstand vun 1,5 Meter beim Iwwerhuele vu Vëlosfuerer net agehalen) festgestallt.“ mehr lesen / lire plus

Theater: „Choisir l’optimisme que l’art peut avoir en tant qu’art !“

Das Escher Theater und das portugiesische Kollektiv „mala voadora“ bringen die Allgemeine Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen auf die Bühne – nicht ohne ihre Universalität zu hinterfragen und ihre Entstehungsgeschichte kritisch zu beleuchten.

Der Regisseur Jorge Andrade (Zweiter von rechts) und sein Kollektiv „mala voadora“, 
nehmen gemieinsam mit Schauspieler*innen und Bürger*innen das UN-Menschenrechts-
abkommen unter die Lupe. (© Patrick Galbats)

1948 wurde sie von der Mehrheit der Mitglieder der Vereinten Nationen verabschiedet, jetzt ist sie Ausgangspunkt einer Theaterproduktion: In „La déclaration universelle des droits de l’homme“ von Regisseur Jorge Andrade und dem Kollektiv „mala voadora“ wird das Abkommen inszeniert. Die Künstler*innen beißen sich dabei nicht an dem geschriebenen Text fest: Die Darstellung der Deklaration variiert leicht von Auftritt zu Auftritt, mit jeder Begegnung zwischen Schauspieler*innen und Bürger*innen. mehr lesen / lire plus

Klassische Musik: Zurück in den Saal!

Das Programm der Saison 2022-23 der Philharmonie liegt jetzt vor. Man setzt auf einen Ablauf ohne Lockdown sowie auf altes und neues Publikum. Ein kurzer Überblick.

John Eliot Gardiner wird als Artist in Residence Brahms und Bach aufführen. (© Chris Christodoulou)

Kehrt der Konzertbetrieb in der Philharmonie kommende Saison zur Normalität zurück? Nach zwei von Covid-19 überschatteten Jahren gibt sich der Leiter des Orchestre philharmonique du Luxembourg (OPL), Gustavo Gimeno, nachdenklich: „In dieser Zeit ist mir mehr denn je bewusst geworden, wie wichtig die Zuhörerinnen und Zuhörer sind, und wie stark ihre Anwesenheit einen inspirieren kann“, zitiert ihn das Pressedossier zur Vorstellung der Saison 2022-23. mehr lesen / lire plus

Musikfestival: Dialog mit Geige und Klavier

Das neue Catch Music Festival vereint klassische Musiker*innen und soll Kammermusik von ihrem angestaubten Image befreien. Mitinitiatorin Cathy Krier und Teilnehmerin Kelly Ge sprechen über ein Projekt, das mit Hierarchien brechen und Grenzen überwinden soll.

Die 19-jährige Kelly Ge ist eines der jungen Nachwuchstalente, das beim Catch Music Festival die Chance erhält, sich mit etablierten Musiker*innen die Bühne zu teilen und klassische Musik in ein anderes Licht zu rücken. (© Catch Music Festival)

„Klassische Musik hat mit einem verstaubten Image zu kämpfen, was sehr schade ist“, sagt Cathy Krier, Konzertpianistin und Professorin am Konservatorium der Stadt Luxemburg im Gespräch über das Catch Music Festival. mehr lesen / lire plus

Musique classique
 : Jeunes pousses, grand talent


Ce dimanche, place à la relève : l’Orchestre national des jeunes, sous la baguette de Pit Brosius, se produira à Mersch. Il sera rejoint par un trentenaire virtuose, le pianiste Joseph Moog.

Un orchestre de jeunes qui ne s’en laisse pas conter… (Photo : Alfonso Salgueiro)

Voilà désormais quelques années que l’Orchestre national des jeunes s’est installé dans le paysage classique luxembourgeois, soutenu par de nombreux partenaires – et notamment le Mierscher Kulturhaus, où se déroulent tous ses concerts. L’ensemble, cornaqué par le prometteur chef Pit Brosius, entend proposer à des instrumentistes de moins de 30 ans et vivant dans la Grande Région, à différents stades de leur cursus musical, de se frotter à la pratique orchestrale au contact de professionnels. mehr lesen / lire plus

„E roude Fuedem duerch de roude Buedem“: Gegen das Schweigen im Wald

Vom menstruierenden Burgfräulein bis zur Wilden aus Lasauvage: Das Kollektiv Maskénada wirft ab dem 9. April einen neuen Blick auf Frauenfiguren in luxemburgischen Legenden. Die Interpretationen sind in den kommenden sechs Monaten unter freiem Himmel zu sehen.

Peggy Wurth (links) und Annick Sinner (rechts) haben für den Audio-Spaziergang
„De sëlwer-roude Rack“ im Ellergronn Installationen aus lokalem Holz kreiert. (© Maskénada)

Das Kollektiv Maskénada, bekannt für seine Stücke an unkonventionellen Orten, entdeckt in seiner Veranstaltungsreihe „E roude Fuedem duerch de roude Buedem“ luxemburgische Legenden und ihre Frauenfiguren neu. 32 Künstler*innen haben sechs Geschichten zusammengeschrieben, die sie bis Oktober als Audio-Rundweg, Theater-Spaziergang oder Performance-Lesung präsentieren. mehr lesen / lire plus

Slam : « Je suis en vie quand j’écris »

La slameuse franco-québécoise LEM fait étape au Luxembourg à l’occasion d’une tournée en France. Entretien avec une artiste qui a fait de la résilience son tremplin vers le succès.

LEM sera au Poetry Slam de Lux’ 12 le 1er avril prochain. (Photo : Michelle Boulay)

woxx : L’écriture puis le slam t’ont aidée à surmonter une enfance marquée par la maltraitance, le viol même. Est-ce qu’il t’a fallu te faire violence pour avoir le courage de témoigner ?


LEM : Je me suis fait violence pour me dévoiler à ma mère. Mon beau-père avait essayé de me tuer trois fois en un mois. mehr lesen / lire plus

Sur les planches : Chanson douce

Sur la scène du Théâtre national, le Théâtre ouvert Luxembourg propose une adaptation du roman « Chanson douce » de Leïla Slimani. Une production particulièrement soignée que vient compléter une interprétation convaincante, dans une dénonciation des pressions qui s’exercent dans le monde d’aujourd’hui sur les femmes, qu’elles s’occupent de leurs propres enfants ou de ceux des autres.

Photos : Bohumil Kostohryz

Sale temps pour les productions théâtrales luxembourgeoises : la semaine dernière, on apprenait que tant « Chanson douce », dont il sera question ici, que « Juste la fin du monde », le spectacle du Centaure au Kinneksbond, devaient décaler leurs premières. mehr lesen / lire plus

Musique classique : « Entrer dans cette maison avec moi »

Ces samedi 5 et dimanche 6 mars, l’Orchestre de chambre du Luxembourg propose, à partir d’une adresse viennoise historique, des œuvres de Johann Adolf Hasse, Josef Haydn, Marianna Martines et Wolfgang Amadeus Mozart. Entretien avec la directrice musicale Corinna Niemeyer.

Corinna Niemeyer sera à la baguette ces samedi et dimanche… (Photo : Simon Pauly)

woxx : Les concerts de samedi et dimanche sont centrés autour d’une maison bien spéciale, sise Kohlmarkt 11 à Vienne. Comment vous est venue l’idée de ce lien entre les œuvres ?


Corinna Niemeyer : Pour élaborer mes programmes, je fais toujours des recherches, notamment sur l’internet. mehr lesen / lire plus

Théâtre : Rosa dorée, Rosa haïe

Proposée par le Théâtre du Centaure en coproduction avec le Kinneksbond, la pièce « Moi, je suis Rosa ! », de Nathalie Ronvaux, donne la parole à la célèbre statue qui a créé la polémique il y a 20 ans.

Céline Camara est Lady Rosa of Luxembourg… (Photos : Bohumil Kostohryz)

En 2001, l’œuvre « Lady Rosa of Luxembourg », modelée par l’artiste croate Sanja Ivekovic, est installée dans l’espace public à l’occasion de l’exposition « Luxembourg – les Luxembourgeois. Consensus et passions bridées ». Les passions, justement, se débrident à cette occasion. Bientôt, le landerneau grand-ducal se divise à propos de cette quasi-réplique de la Gëlle Fra… mais enceinte. mehr lesen / lire plus