PISA: Les Infaillibles

L’étude Pisa 2009 n’est guère flatteuse pour le système scolaire luxembourgeois. Mais au lieu de se demander si nous sommes vraiment aussi nuls que l’OCDE l’entend, il faut aussi se demander ce que vaut Pisa.

Le joyau monumental de la Toscane tient depuis des siècles grâce à une série d’artifices techniques.

Tous les quatre ans, les athlètes du monde entier se mesurent les uns aux autres dans une orgie mondiale d’efforts humains appelée Jeux olympiques. Depuis l’an 2000, une nouvelle tradition sportive a été inaugurée. Elle ne vient pas du mont Olympe, mais l’acronyme fait penser à Pise, ville réputée mondialement pour sa tour. mehr lesen / lire plus

PSYCHIATRIE: Opfer der Reform

Soll die Reform der Psychiatrie gelingen, so darf man eines nicht vergessen: den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Bild von der Odyssee durch die Einrichtungen gibt – vielleicht exemplarisch – die Krankengeschichte einer jungen Frau.

Der Mensch zerstückelt? In der heutigen Psychiatrie würden nur noch körperliche Symptome behandelt – lautet die Kritik einer Patientin.

„Mittlerweile muss ich nicht nur meine Kindheit aufarbeiten, sondern auch das, was mir in der Psychiatrie widerfahren ist“, meint Nora*. Die junge Frau, Mitte dreißig, hat einen langen Leidensweg der Depressionen und Angstzustände hinter sich. Angefangen hat es im Gymnasium, schlimmer wurde es an der Uni – so schlimm, dass sie ihr Studium abbrechen musste, nach Luxemburg zurückkehrte und einen Psychiater aufsuchte. mehr lesen / lire plus

STRAFVOLLZUG: Made in Jail

Bei „défi-job“ restaurieren Gefängnisinsassen Möbel und stellen Designerprodukte her. Es ist eine Etappe auf dem Weg zurück in die Gesellschaft – an dessen Ende jedoch oft der Arbeitsplatz fehlt.

Mehr Plätze auf dem Arbeitsmarkt für die ehemaligen Häftlinge aus Schrassig, das würde die Aussicht auf Integration verbessern.

„Der halboffene Strafvollzug in Givenich bietet die Möglichkeit, sich beim Arbeitsamt einzutragen“, erklärt Marco Dos Santos Pereira*. Dennoch habe er keine Arbeit gefunden. „Wegen meiner Vergangenheit ist das nicht einfach – die Arbeitgeber sind kritisch.“ Rund vier Jahre hat Marco Pereira wegen Drogendelikten eingesessen, den Sprung zurück ins Leben hat er vor allem dank der Hilfe von „défi-job“ geschafft – einer kleinen asbl, die in einem der Gebäude der großen Gutsanlage in Givenich mit ihren Bauernhäusern, Scheunen und Gewächshäusern ihren Sitz hat. mehr lesen / lire plus

UNIVERSITÄT DER GROSSREGION: Generation Uni-Hopping

Durch die Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums wollen sieben Universitäten der Großregion das grenzüberschreitende Studieren erleichtern.

Voll guten Mutes zeigten sich die Präsidenten und Rektoren im Dezember 2008, anlässlich der ersten Sitzung zur Bildung der „Universität der Großregion“ in Kaiserslautern.

Im Leben der „Generation CouchSurfing“ spielen Grenzen eine immer geringere Rolle. Die Studierenden von heute sind dynamisch, abenteuerlustig und vernetzter denn je. Vernetzt jedoch nicht nur virtuell, sondern auch ganz real im Reisen von Stadt zu Stadt und von Couch zu Couch. Jetzt ist es an den Universitäten, in Sachen Mobilität nachzuziehen, um den Studenten auch in ihrem Studium ein zukunftsorientiertes Umfeld zu bieten. mehr lesen / lire plus

PSYCHOPHARMAKA: „Ruhiggestellt“

Bei der Verschreibung von angstlösenden Medikamenten liegt Luxemburg im europäischen Vergleich weit vorn. Gerade älteren Menschen werden schnell Beruhigungsmittel verabreicht, um sie „ruhigzustellen“ – mit oft gravierenden Folgen …

Pillen zur Entspannung? Schätzungen zufolge sind etwa fünf Prozent der luxemburgischen Bevölkerung süchtig nach Benzodiazepinen.

In einer Apotheke in der Nähe des Bahnhofs. Auf die Frage nach der Abgabe von sedierenden Medikamenten, genauer von Psychopharmaka und noch spezifischer von „Benzodiazepinen“, antworten die beiden jungen Pharmazeuten wie aus einem Munde: „Mindestens einer von zwei!“ Jeder zweite Kunde der Apotheke verlange solche Pillen mit beruhigender Wirkung. Doch natürlich gebe es diese nur auf Rezept. mehr lesen / lire plus

UNI LETZEBUERG: 10 von 92 sind Professorinnen

Frauen machen an europäischen Universitäten meist weniger als ein Fünftel des akademischen Corps aus. Auch die junge Uni Luxemburg ist da keine Ausnahme. Frauenförderung war bislang keine Priorität. Das soll jetzt anders werden.

Gruppenbild mit Dame.
Ganz oben auf der akademischen
Leiter stehen nur wenige Frauen.

Mit ihrem schwachen Frauenanteil in den oberen Rängen liegt die Uni Luxemburg voll im europäischen Trend. Wäre da nicht die traditionelle Männerdomäne der Physik. „Drei von fünf Professoren sind Frauen“, sagt Susanne Siebentritt nicht ohne Stolz. „Das ist wahrscheinlich einmalig in Europa“, fügt die Physik-Professorin hinzu. Eine Ausnahme, die an der Uni Luxemburg die Regel bestätigt. mehr lesen / lire plus

BISTROT: La bonne voie de Rosalie

En bistrologie, les endroits sympathiques reflètent la personnalité de leurs possesseurs. Portrait de Rosalie, tenancière au caractère unique d’un café de Bonnevoie qui ne l’est pas moins.

Son pays tant aimé a éclaté en mille morceaux. Mais si Rosalie a perdu une grande patrie, elle en a trouvé une nouvelle minuscule dans notre confetti luxembourgeois et s’y sent comme un client de bistrot dans sa boisson.

Loin des cités-dortoirs stériles et austères, des quartiers « tranquilles » qui vous préparent insidieusement à votre séjour éternel au cimetière, le quartier de Bonnevoie reste encore un îlot de vie dans une capitale aussi belle qu’en voie d’aseptisation. mehr lesen / lire plus

ABTREIBUNG: Von lebenslänglich zur Fristenregelung

Die zweihundertjährige Geschichte der Abtreibungsgesetzgebung in Luxemburg ist die einer ideologischen Konfrontation. Religiöse, demographische und soziale Argumente verdecken das Selbstbestimmungsrecht der Frau.

Venant Hildgen von der Arbeiterpartei, der sich 1933 als erster für eine gesetzliche Fristenlösung einsetzt.

„Quiconque sera convaincu d’avoir par breuvage, par violence ou par tout autre moyen, procuré l’avortement d’une femme enceinte, sera puni de vingt années de fers. » so heißt es im « Code des délits et des peines“ vom 3. Brumaire des Jahres 4 (1795). Das erste revolutionäre Strafgesetzbuch von 1791 dagegen hatte die Abtreibung noch nicht in die Liste der strafbaren Handlungen aufgenommen. Auch im 1795 von den französischen Revolutionären besetzten Luxemburg gelten die neuen Bestimmungen nur wenige Jahre. mehr lesen / lire plus

SPRACHEN UND SCHULE: Molière und Goethe zum Trotz

Die ungeordnete Sprachensituation an luxemburgischen Schulen ist seit langem Quelle vieler Probleme. Wäre die Alphabetisierung auf Lëtzebuergesch ein Schritt zur Abhilfe?

Eine Sprache im Ausbau – Könnte Luxemburgisch über kurz oder lang zur Alphabetisierungssprache werden?

„Mir wölle bleiwe wat mir sin“ ? traditions- und symbolgeladene Devise, die zwar nicht mehr von der Hausfassade in der Rue de la Loge wegzudenken ist, aber, zumindest was die Sprachenrealität im luxemburgischen Schulsystem angeht, an Bedeutung verloren zu haben scheint. „Die Sprache, die man benutzt, wird nicht gelehrt, und die Sprache, die man lehrt, wird nicht zur Kommunikation verwendet, sondern nur in der Prüfung abgeprüft“, kritisiert der an der Universität Luxemburg forschende und lehrende Soziologe Fernand Fehlen die paradoxe Situation, die durch einen „lautlosen Putsch“ entstanden sei. mehr lesen / lire plus

NICHTRAUCHERSCHUTZ: Der Nebel lichtet sich

Es war, als hätte der Gesundheitsminister in ein Wespennest gestochen. Als Mars Di Bartolomeo Ende vergangenen Jahres ankün-digte, das Rauchverbot auch auf Cafés und Diskotheken auszuweiten, gab es einen gewaltigen Aufschrei.

 Zahlreiche Raucher beschwerten sich in den Internetforen von „wort.lu“ und „RTL“. Auch die Gastronomen ereiferten sich über diesen Eingriff in die „unternehmerische Freiheit“. Ihr Argument: Da die meisten Kunden Raucher sind, gefährde ein Rauchverbot zahlreiche Existenzen. Bei „Facebook“ gründete sich sich die Gruppe „D’Wiirtsleit géint d’Fëmmverbuet“, die mittlerweile knapp 3.700 Mitglieder zählt. Unter diesen sind aber nicht nur Gastronomen, sondern auch zahlreiche rauchende Kunden, für die „de Patt an d’Zigarett“ einfach zusammengehören. mehr lesen / lire plus

GEFÄNGNIS: Resozialisierung auf dem Lande

Der halboffene Strafvollzug in Givenich setzt auf gesellschaftliche Wiedereingliederung und ist ein Puzzleteil der von Justizminister Biltgen geplanten Strafvollzugsreform.

Vorzeigeknast? Luxemburgs Justizminister und der französische Staats-sekretär beim Pressebesuch des halboffenen Strafvollzugs in Givenich.

Ein alter Gutshof mit Scheunen, charmanten Bauernhäusern, Gartenanlagen, einer Kapelle, einem Teich, Gewächshäusern nebst landwirtschaftlichen Nutzflächen ? Ferien auf dem Bauernhof, das ist der erste Eindruck, den Luxemburgs neu gestaltetes Gefängnis in Givenich vermittelt. Idyllisch liegt es mitten im Grünen, abseits des Alltagsgeschehens, getrennt vom Leben der restlichen Gesellschaft. Von der nächsten Ortschaft, dem an der östlichen Grenze Luxemburgs gelegenen Wasserbillig, zur Haftanstalt zu gelangen, ist nicht ganz einfach, denn Givenich liegt auf einem Hügel. mehr lesen / lire plus

FRAUENARMUT: „Die Welt als großer Haushalt“

Armut ist weiblich. Weltweit, aber auch im europäischen Vergleich, sind Frauen noch immer besonders armutsgefährdet.

„Wenn man die Welt als großen Haushalt betrachten würde, so sollte man bei der Bewirtschaftung dieses Haushalts auf die Frauen setzen.“ Ein nettes Bonmot, produziert auf einer Konferenz zum Thema „Frauen und Armut“, die Ende März vom Informationsbüro für Luxemburg des Europäischen Parlaments in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Frauenrat Luxemburg durchgeführt wurde. Und ein nicht ganz neuer Gedanke, der zwar einerseits vordergründig nach stärkerer Partizipation von Frauen klingt, zugleich jedoch ein recht tradiertes Frauenbild verrät. Frauen gelten als das einfühlsamere und gut (ver-)sorgende Geschlecht, wenn sie sich kümmern, besitzen sie dank familiärer Haushaltsführung automatisch Managementfähigkeiten: ganzheitliches Denken, Nachhaltigkeit und Mitgefühl ? mehr lesen / lire plus

TRANSIDENTITAIRES: On naît humain. Et on le reste.

Deux semaines après la tenue du colloque sur les transidentitaires, le woxx revient sur la question complexe et variée. Au-delà de se définir homme ou femme, il s’agit surtout de revenir sur le droit à l’autodétermination de chaque individu.

Homme ou femme. Dans la symbolique quotidienne,
il n’y a pas de place pour les nuances.

« On ne naît pas femme, on le devient ». La maxime de Simone de Beauvoir est certainement la plus répandue de toutes les citations féministes. Cette phrase qui résume à merveille le poids des conventions sociales et culturelles dans la structuration de l’identité de genre est centrée sur la question du rôle social de la femme. mehr lesen / lire plus

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR: Von „soll“ und „ist“

Fast unbemerkt vollzieht sich bei den Busbetrieben der Stadt Luxemburg ein kleine Revolution. Ein zentrales Leitsystem soll demnächst dazu beitragen, das Busfahren nutzerfreundlicher zu machen. Big Brother einmal von der schönen Seite.

DFI – Dynamische Fahrgastinformation: Noch findet die Trockenübung im Saal der Leitstelle der AVL in Hollerich statt. Im Mai soll die erste Informationstafel am Park and Ride in der Rue de Bouillon in Betrieb genommen werden.

Die städtischen Busse haben es sich per TNS-Ilres Umfrage bestätigen lassen: Die KundInnen haben die vor etwas mehr als einem Jahr erfolgte Linienumstellung insgesamt positiv aufgenommen. 86 Prozent erklären sich zufrieden mit dem neuen Linienverlauf, 77 Prozent finden die Taktfrequenz der Busse in Ordnung. mehr lesen / lire plus

KINDERBETREUUNG: Villa Kunterbunt

In einem Rundtischgespräch zur Qualität in der Kinderbetreuung wurde viel über die Qualifikation der Erzieher, über Finanzen und Zusammenarbeit gesprochen. Fast vergessen wurden dabei die Kinder.

„Um ein Kind zu erziehen, so heißt es in einem afrikanischen Sprichwort, braucht es ein ganzes Dorf“ ? von diesem Ideal der gemeinschaftlichen Fürsorge für die Kinder sieht Vera Spautz, Escher Sozialschöffin und LSAP-Abgeordnete, die Luxemburger Realität weit entfernt. Dass die vor allem in den seit 2005 bestehenden Betreuungseinrichtungen, den so genannten Maisons Relais, oft anders aussieht, offenbarte diese Woche auch das Rundtischgespräch zur Qualität in der Kinderbetreuung, an dem neben diversen Parteienangehörigen die „Ombudsfra fir d’Rechter vum Kand“ (ORK), Vertreter der „Entente des professions éducatives et sociales“ (EPES) sowie Mitglieder der „Association des Educateurs/trices gradué(e)s“ (APEG) teilnahmen, die die Veranstaltung organisiert hatten. mehr lesen / lire plus

LUXEMBURG-ATLAS: Fehlender Tiefgang

Der prächtige Luxemburg-Atlas verhebt sich ein wenig an der umfassenden Darstellung des Kleinstaates. Dennoch stellt er mit nicht wenigen aufschlussreichen Karten und Texten einen Gewinn für neugierige Leserinnen und Leser dar.

FRONTALIERS
Die Herkunftsgebiete der Grenzgänger entfernen sich zunehmend von den luxemburgischen Grenzen. Im Zeitraum von 1991-2005 entstanden neue Pole, die zwar weiter von Luxemburg entfernt sind, jedoch näher an den Hauptverkehrsadern liegen.

Einen Atlas zu erstellen, ist fürwahr eine titanische Aufgabe, die rundheraus Lob und Anerkennung verdient. Auf den Schultern des mythischen Titanen ruhten bei den alten Griechen „die Säulen, die Erde und Himmel auseinander halten“, so Homer. Wahrscheinlich wurde er 1585 von G. mehr lesen / lire plus

INÉGALITÉS DES SALAIRES: Sous la moyenne de l’humanité

En principe, l’égalité de traitement et de salaire entre les sexes est inscrite dans la loi depuis 1974. Mais encore faut-il que ce principe ne reste pas lettre morte.

Faire le même boulot, sans être rémunérées comme les hommes. La situation des femmes sur le marché du travail ne s’améliore que très lentement.

Environ 12 pour cent. D’après une étude européenne, ce serait le taux d’inégalité des salaires entre hommes et femmes au Luxembourg. Après tout, nous nous situons un peu en dessous de la moyenne, qui avoisine les 17 pour cent. Ce score laisse tout de même un peu pantois : seul deux autres pays européens font encore « mieux » que nous : l’Italie et le Portugal. mehr lesen / lire plus

SOCIAL: Noblesse sans particule

L’année 2009 a été marquée par la fermeture de la faïencerie Villeroy et Boch. Une lutte sociale acharnée a opposé des salarié-e-s motivé-e-s à un patronat cynique. Rencontre avec le président de la délégation du personnel, Gilbert Matarazzo.

Ouvrier, éducateur, cinéphile, syndicaliste : Gilbert Matarazzo fait partie de ces gens qui refusent de s’endormir et de déposer les armes.

« Matarazzo Gilbert. J’ai 48 ans. Je suis né à Villerupt en Meurthe-et-Moselle en France. Fils d’immigrés. Fils d’ouvriers. » Le cliché voudrait que Gilbert Matarazzo, ouvrier à Villeroy et Boch et syndicaliste, soit plutôt du genre taciturne. La description qu’il donne de lui-même lorsqu’on lui demande de se présenter pour ce portrait pourrait le laisser penser. mehr lesen / lire plus

PROTESTE IM BILDUNGSWESEN: Wider die neoliberale Universität

Die als „Bologna-Prozess“ bekannt gewordene europaweite Hochschulreform zerstört die Idee der Universität. Nun organisiert sich in vielen Ländern Protest von Lehrenden und Studierenden – die nicht mehr nur reformistische Ziele im Blick haben.

„Wir streiken weiter“:
Großdemo von SchülerInnen und Studierenden am
21. November in Stuttgart.

Die seit Wochen europaweit zu verzeichnenden, in Form von Demonstrationen und Besetzungen von Universitätsräumen durchgeführten Studentenproteste gelten der Zerstörung der Universität durch den Neoliberalismus: dem so genannten Bologna-Prozess. Selbstredend zerstört die herrschende neoliberale Doktrin von Wirtschaft und Politik nicht die Universitäten als Institutionen oder gar als materielle Gebäude. Zerstört wird aber, was aus den vorhandenen Forschungs-, Lehr- und Lerneinrichtungen eine Universität macht – zerstört wird die Idee der Universität. mehr lesen / lire plus

PSYCHIATRIE: Was es kostet

„Der Preis der Psychiatrie“ war das Thema eines Saar-Lor-Lux-Symposiums, das diese Woche in Ettelbruck stattfand.

Einen Mantel habe sie über ihren Schlafanzug angezogen, um ihre vierjährige Tochter morgens in die Kindertagesstätte zu bringen – danach habe sie sich wieder ins Bett gelegt. Nachmittags habe sie im selben Aufzug ihre Tochter wieder abgeholt, um sie dann vor den Fernseher zu setzen und selbst wiederum im Bett zu verschwinden. So beschreibt die sechzigjährige Claude Finkelstein die schlimmste Periode in ihrem Leben – die Zeit, als sie schwer depressiv war. Mittlerweile hat sie sich aus der Depression lösen können und ist nun Vorsitzende der „Fédération Nationale des Associations d’usagers en Psy-
chiatrie“ (FNAPSY), einer Organisation von Betroffenen, wie es sie in dieser Form in Luxemburg nicht gibt. mehr lesen / lire plus