Giftige Landwirtschaft im Fokus

von | 05.06.2018

Mit einer Fotoausstellung und einer Konferenz will „Natur an Ëmwelt“ auf das immer noch bestehende Problem des Pestizids Glyphosat aufmerksam machen.

Alfredo Cerán brachte neun Jahre lang Unkrautvernichtungsmittel auf Sojafeldern aus. (Foto: Pablo E. Piovano)

Die Umweltschutz-NGO „Natur an Ëmwelt“ will mit gleich zwei Veranstaltungen auf die Gefährlichkeit von Glyphosat und anderen Pestiziden aufmerksam machen. Einerseits ist seit heute Dienstag, dem 5. Juni, eine Fotoausstellung in der Belle Etoile (Bertrange) zu sehen. Der Fotograf Pablo E. Piovano dokumentiert in seinen Arbeiten „ die katastrophale Folgen von 20 Jahren des wahllosen Einsatzes von Agrarchemikalien in Argentinien“.

Der wird auch im Rahmen der Konferenz „Landwirtschaft der Gifte und ihr Preis für den Menschen“ am Donnerstag, den 7. Juni, anwesend sein. Ab 19 Uhr präsentiert „Natur an Ëmwelt“ im Cercle Cité (Luxemburg-Stadt) einen Kurzvortrag von Helmut Burtscher-Schaden, Biochemiker und Autor des Buches „Die Akte Glyphosat“, sowie zwei kurze Dokumentationen von Piovano: „The Human Cost“ und „Fabián Tomasi – The shadow of success”.

Ende 2017 wurde die Zulassung des Pestizids Glyphosat auf europäischer Ebene recht überraschend verlängert. Luxemburg plant zwar kurz- bis mittelfristig einen Ausstieg, ein Totalverbot ist laut Regierung jedoch wegen der europäischen Zulassung eine komplizierte Angelegenheit. Auch das Zulassungsverfahren steht in der Kritik, ein Sonderausschuss des Europäischen Parlaments beschäftigt sich damit.

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Weitere Informationen auf der Website von Natur an Ëmwelt.
Alles zum Thema Glyphosat auf woxx.lu.

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