Konferenz: Wie können wir die Biodiversität erhalten?

Der Weltbiodiversitätsrat machte im Mai auf das dramatische Artensterben aufmerksam. Diese Woche ist ein Wissenschaftler, der an dem bahnbrechenden Bericht mitgearbeitet hat, in Luxemburg: Josef Settele hält auf Einladung des Mouvement écologique am Donnerstag einen Vortrag zur Biodiversität.

So langsam hat sich herumgesprochen, dass die Klimakrise eine ernsthafte Bedrohung für die Menschheit und den Planeten ist. Wenn es bei dem gewaltigen Biodiversitätsverlust, der gerade fortschreitet, ebenso lange dauert bis der Ernst der Lage erkannt wird, wird es für viele Tier- und Pflanzenarten bereits zu spät sein.

Ähnlich wie die Berichte des Weltklimarates IPCC sollte auch der Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES Impulse für Politik und Wirtschaft geben. mehr lesen / lire plus

COP25: Von Santiago nach Madrid

Die Klimakonferenz wurde nach Spanien verlegt, findet aber zur vorgesehenen Zeit statt. Eine gute Nachricht? Ja, aber …

Von Santiago nach Madrid, das könnten Camino-Pilger*innen auf dem Rückweg sein. Doch hier geht es um die Klimakonferenz, die in Santiago de Chile stattfinden sollte, jedoch kurzfristig abgesagt wurde. Und schließlich binnen 48 Stunden nach Madrid verlegt wurde – die Mühlen der UNO mahlen nicht immer nur langsam.

Die COP25 tut sich schwer, eine gute Location zu finden. Es ist nämlich bereits das zweite Mal, dass das Gastland sich geändert hat. Ursprünglich war Brasilien vorgesehen, dessen Kandidatur von den lateinamerikanischen Staaten abgesegnet worden war. mehr lesen / lire plus

Dramatisches Vogelsterben in Luxemburg

Fünf Natur- und Umweltbewegungen warnen vor einem drastischen Schwund der Artenvielfalt in der luxemburgischen Vogelwelt.

Bereits im Mai machte der Bericht des Weltbiodiversitätsrats darauf aufmerksam, dass weltweit über eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Im Anschluss an die Veröffentlichung machten einige Umwelt-NGOs publik, dass das Phänomen auch vor Luxemburg keinen Halt macht. Am heutigen Donnerstag, dem 30. Oktober, haben die Association des biologistes luxembourgeois (Abiol), der Mouvement Ecologique, das Nationalmuseum für Naturgeschichte (MNHN), natur&ëmwelt, und die Société des naturalistes luxembourgeois (SNL) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen eine Kampagne gestartet, die auf die Situation der Vögel in Luxemburg aufmerksam machen soll.

Die sogenannte Rote Liste, ein Dokument, in dem genau aufgelistet ist, welche Vogelarten wie häufig in Luxemburg vorkommen, wurde heute ebenfalls veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Umwelt-NGOs beklagen Rückschritte bei der Investitionspolitik

Über 70 Umweltorganisationen prangern Schlupflöcher für die Finanzierung fossiler Energieprojekte in dem überarbeiteten Entwurf der Investitionsleitlinien der Bank an.

Eigentlich wirkte der Kampf wie schon gewonnen. Die im Juli 2019 veröffentlichten neuen Investitionsleitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB) wurden sowohl von NGOs wie von der luxemburgischen Regierung hochgelobt. Die EIB wollte nach 2020 nicht mehr in Energieprojekte investieren, die auf fossilen Brennstoffen basieren und war damit einer langjährigen Forderung nachgekommen.

„Wir sind sehr enttäuscht, dass einige EIB-Stakeholder – vor allem die Europäische Kommission – erfolgreich darin waren, die starke Originalversion des Entwurfs zu schwächen“, schreiben die NGOs in einem offenen Brief an den EIB-Präsidenten Werner Hoyer. mehr lesen / lire plus

Zusammen für Klimagerechtigkeit

Ungefähr 8.000 Menschen sind am Freitagnachmittag in Luxemburg-Stadt für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Ein breites Bündnis aus NGOs, Gewerkschaften und Jugendorganisationen hatte dazu aufgerufen.

Kurz nach 15 Uhr sind vier verschiedene Demozüge losmarschiert: Vom Campus Geeseknäppchen, dem Hauptbahnhof, der Place de l‘Europe und dem Lycée des Garçons. Die verschiedenen Gruppen trafen auf der Place de la Constitution, zusammen.

Nach einem kurzen Marsch durch die Innenstadt lief die Demo schlussendlich auf der Place Clairfontaine ein. Die war für die Demonstrant*innen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen, zu klein. Die Organisator*innen, die sie von der Bühne aus begrüßten, waren sichtlich zufrieden mit ihrer Mobilisierungsarbeit. mehr lesen / lire plus

Starker Auftakt der „Week for Future“

Bis zu 5.000 Schüler*innen demonstrierten am Vormittag in Luxemburg-Stadt und forderten stärkere Maßnahmen gegen die Klimakrise.

„Climate justice now“, „On est plus chaud, plus chaud que le climat“, „System change, not climate change“ waren einige der Parolen, die am Freitagmorgen in der Hauptstadt zu hören waren. Bis 11 Uhr sammelten sich die Schüler*innen am Hauptbahnhof, von wo aus sie durch die Avenue de la Gare, über den Boulevard de la Petrusse und den Pont Adolphe marschierten, um schließlich einmal quer durch die Oberstadt in Richtung Kinnekswiss zu gehen. Dort erwartete sie eine Bühne, auf der Redebeiträge gehalten wurden und Bands auftraten. mehr lesen / lire plus

OGBL ruft zur Klimademo auf

Die größte luxemburgische Gewerkschaft beteiligt sich an der großen Klimademonstration am 27. September, die am Ende einer Aktionswoche steht.

Ende September wird es klimapolitisch aufregend: Die „Fridays for Future“ bzw. „Youth for Climate“-Bewegung ruft am 20. September zu einer großen Schüler*innendemo auf. Das ist der Auftakt für eine Aktionswoche, in der auf verschiedenste Art und Weise auf die Problematik der Klimakatastrophe aufmerksam gemacht wird. Den Abschluss bildet eine große Demonstration unter dem Motto „United for Climate Justice“, an der sich die breite Bevölkerung beteiligen soll.

Der OGBL hat am Donnerstag mitgeteilt, ebenfalls zu dieser Demonstration aufzurufen: „Der OGBL teilt voll und ganz die Forderungen der unbedingten Einhaltung der im Pariser Abkommen festgehaltenen Klimaziele (Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° gegenüber der vorindustriellen Ära, Nettonullemissionen bis 2050) und die Forderung nach einer ambitionierten Klimaschutzpolitik.“

Wichtig ist der Gewerkschaft aber vor allem, dass die Umstellung zu einer klimaneutralen Wirtschaft sozial gerecht vonstatten geht. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Luxemburgische Regierung erfreut über neue Ausrichtung

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zeigen sich drei Regierungsmitglieder erfreut über die geplanten neuen Leitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB). (Unerfreuliches UPDATE, Oktober 2020)

Im Glashaus der EIB (Foto: CC-BY Forgemind ArchiMedia)

Henri Kox (Déi Gréng) hatte Mitte Juli bei Finanzminister Pierre Gramegna (DP), Umweltministerin Carole Dieschbourg und Energieminister Claude Turmes (beide Déi Gréng) nachgefragt, ob die Regierung sich dafür einsetze, dass die EIB künftig nicht mehr in fossile Energieträger investiere. Die woxx hatte im Juni ausführlich über die bisherige Investitionspolitik der EIB und die Proteste dagegen berichtet.

Ende Juli veröffentliche die EIB den Entwurf für ihre neue Investitionspolitik im Energiesektor ab 2020 (pdf). mehr lesen / lire plus

Der Wald brennt trotz Informationsflut

Die Waldbrände in Brasilien sorgen für Aufregung – kombiniert mit viel Medienschelte. Dabei brennt es nicht nur dort.

Feuer im Amazonasgebiet, aufgenommen vom Infrarot-Instrument des Suomi NPP-Satelliten der Nasa.

Als am vergangenen Montag der Rauch von Feuern, die im Amazonas wüten, die brasilianische Millionenstadt Sao Paulo erreichte, wurde die breite Öffentlichkeit auf die Brände in Brasilien aufmerksam. Die Lage ist definitiv dramatisch, aber auch unübersichtlich: Während sich Anfang der Woche noch viele Menschen auf sozialen Medien darüber wunderten, dass der Brand einer Kathedrale in einer europäischen Hauptstadt mehr Medienaufmerksamkeit bekam als Brände in entlegenen Gebieten, so kann man sich aktuell kaum mehr vor dramatischen Bildern retten. mehr lesen / lire plus

Youth for Climate sammelt Spenden für Aktionswoche im September

Der nächste Schüler*innenstreik ist am 20. September geplant. Danach sollen eine ganze Woche lang Aktionen stattfinden. Um das zu realisieren, sammeln die Aktivist*innen nun Geld.

Zwei Daten stehen schon fest: Der 20. September ist der nächste internationale Aktionstag der Youth for Climate-Bewegung. Eine Woche später, am 27. September, sind alle Menschen – also ausdrücklich auch berufstätige Erwachsene – dazu aufgefordert, sich an einem Klimastreik zu beteiligen. In den Tagen dazwischen sollen verschiedenste Aktionen stattfinden, um auf die Dringlichkeit des Kampfes gegen die Klimakrise aufmerksam zu machen.

In ihrem Spendenaufruf schreiben die luxemburgischen Aktivist*innen, dass ihre bisherigen Aktionen effektiv gewesen seien. mehr lesen / lire plus

Abfall am Stausee: Kontraproduktive Reflexe

An manchen rezenten Reaktionen auf liegen gelassene Abfälle am Stausee werden fragwürdige Haltungen bezüglich Umweltschutz deutlich.

Viele Menschen stören sich vor allem an Umweltverschmutzung, die sie mit bloßem Auge sehen. (Foto: elverc117/pixabay.com)

Sommerzeit ist Stauseezeit. Das sehen jedenfalls nicht wenige in Luxemburg lebende Menschen so. Wo sich aber viele Menschen stundenlang in freier Natur aufhalten, ist Abfall zu erwarten.

Und genau dieser veranlasste die Gemeinde Esch-Sauer am 1. Juli zu einem Facebook-Post. „E schéinen an erhuelsamen Dag um Stausee!“ steht dort nur sarkastisch. Die Fotos sollen für sich sprechen: aufeinandergestapelte leere Verpackungen, Tüten, Becher, Flaschen, Dosen und benutzte Einweg-Grillbleche mitten auf einer Wiese und neben einem Abfallcontainer. mehr lesen / lire plus

Verkleidet gegen das Artensterben

Am Mittwochmittag mobilisierte move, die Jugendsektion des Mouvement écologique, am Campus Geesseknäppchen mit einer Aktion für die Artenvielfalt.

Vor dem „Forum Geesseknäppchen“ stehen verkleidete Menschen: eine Blume, ein Vogel, ein Fisch, eine Qualle und eine Schildkröte. Sie sind mit grünen Seilen miteinander verbunden. Es sind Aktivist*innen des move, der Jugendgruppe im Méco. Neben den Verkleideten verteilen andere Jugendliche Flyer an die Passant*innen – es sind in der Hauptsache Schüler*innen, die zum Mittagsessen wollen. Dann verspritzen die Aktivist*innen „Gift“ aus einer Sprühflasche auf die Pflanze, die sogleich zu Boden fällt. Wenig später sterben auch die Biene, der Vogel und dann die anderen Tiere. mehr lesen / lire plus

Jagdgegner*innen allein auf weiter Flur

Am Freitag steht im Parlament eine Debatte über die Treibjagd an. Die Stellungnahmen der zwei größten Umweltschutzorganisationen Luxemburgs zeigen, dass die Petitionär*innen mit ihrer Meinung ziemlich alleine sind.

Foto: Pixabay

Mit 6.562 Unterschriften hat die Petition Nr. 1156 „Fir e Verbuet vun der Klappjuegd“, die von Dezember 2018 bis Ende Januar 2019 lief, das notwendige Quorum erreicht, um im Plenum der Chamber diskutiert zu werden. Laut dem Autor der Petition sei die Treibjagd nicht mehr zeitgemäß und stünde im Gegensatz zum Tierschutz, da eine Treibjagd sehr viel Stress für die bejagten Tiere bedeute. Neben dem Tierwohl wurde auch mit einer angeblichen Gefahr für Autofahrer*innen argumentiert und auf einen Vorfall Bezug genommen, bei dem Wildschweine auf die Autobahn A7 gelaufen waren. mehr lesen / lire plus

„Meine Hoffnung verblasst seit letztem Monat zusehends“

Zohra Barthelemy ist seit Anfang Februar 2019 Mitglied der „Youth for Climate“-Organisation. Ein Gespräch über die Zukunft, den Klimawandel und über die Weltsicht einer 16-jährigen Klimaaktivistin.

Zora Barthelemy (dritte von links) mit Youth for Climate in Aaachen. Foto: YfC

woxx: Was ist das Ziel von „Youth for Climate“?

Zohra Barthelemy: Langfristig ist das Ziel natürlich die Klimakrise zu verhindern. Ich möchte junge Menschen politisieren und ihnen zeigen, dass politisch aktiv zu sein nicht nur heißt, dass man in geschlossenen Räumen in Meetings sitzt. Ich will erreichen, dass Jugendliche und ihre Sorgen grundsätzlich ernster genommen werden, sowohl von der Politik als auch von der Gesellschaft. mehr lesen / lire plus

Google und das Trinkwasser

In Bissen soll eine „Zone spéciale data center“ entstehen. Im Vorfeld der Abstimmung im Gemeinderat warnt der Mouvement écologique vor den Folgen.

(Wikimedia / Anynobody / CC BY-SA 3.0)

Alles tun, um Google nach Bissen zu bekommen und sich danach über Risiken und Nebenwirkungen des Data Center wundern, das könnte laut Mouvement écologique beim derzeitigen Vorgehen der dortigen Gemeindeverwaltung passieren. Im März hatte die NGO in die Debatte eingegriffen und die Unzulänglichkeiten des Umweltberichts in zahlreichen Bereichen kritisiert („Google au Luxembourg: le centre et la mêlée“).

Die jüngste Stellungnahme des Mouvement erfolgt hinsichtlich einer anstehenden Abstimmung im Bissener Gemeinderat und konzentriert sich auf die Problematik des Wasserverbrauchs. mehr lesen / lire plus

Data Center: Kann kein Wässerchen trüben?

„Schlichtweg fahrlässig“ wäre es, wenn der Bissener Gemeinderat der Umklassierung des für Google vorgesehenen Areals am 20. Juni zustimmen würde, so der Mouvement écologique, denn die „realen Konsequenzen“ dieser Entscheidung seien unbekannt. Im Vorfeld des Votums kocht die Kontroverse um die Umweltauswirkungen des geplanten Data Centers also wieder hoch, wie bereits im März. Die NGO warnt davor, dass die Kühlung des Data Centers auf Kosten der Allgemeinheit gehen könnte. Gegenüber dem Online-Magazin Paperjam konterte der Bissener Bürgermeister Jos Schummer: Man werde in einer zweiten Phase den Besorgnissen Rechnung tragen, doch jetzt könne man nicht genau wissen, wie die umklassierte Zone genutzt werde. mehr lesen / lire plus

Klimaprotest: Youth for Climate blockiert „Rout Bréck“

Ungefähr 2.000 junge Klimaktivist*innen blockierten am Freitagnachmittag die Brücke, die Kirchberg mit dem Stadtzentrum verbindet, um auf eine dringende Änderung der Klimapolitik aufmerksam zu machen.

Weltweit hatte die „Fridays for Future“-Bewegung zu einem globalen Aktionstag aufgerufen. In 1784 Städten in 128 Ländern gab es laut fridaysforfuture.org Demonstrationen. In Luxemburg war jedoch keine normale Demo geplant, sondern eine Blockadeaktion. Gegen 15 Uhr sammelt sich die Aktivist*innen auf der Place de l‘Europe vor der Philarmonie, etwas später ging ein Demonstrationszug laut und gut gelaunt in Richtung Stadtzentrum.

Die Klimaaktivist*innen hatten im Vorfeld mit der Polizei ausgehandelt, dass sie eine Spur blockieren würden. Direkt neben der Demo konnten also Busse und Autos stadteinwärts fahren – wenn auch nur im Schritttempo. mehr lesen / lire plus

Klimaprotest ist kein Thermenurlaub

„Youth for Climate“ will zwei Tage vor den Europawahlen die Rote Brücke blockieren. Schon im Vorfeld hagelt es jugendfeindliche Kritik – die macht unseren Autor wütend.

Am nächsten Freitag, dem 24. Mai, ist wieder internationaler Aktionstag der „Youth for Climate“-Bewegung. In Luxemburg wollen die jungen Aktivist*innen diesmal keine große Demonstration organisieren, sondern mit „Aktionen des zivilen Ungehorsams […] sich als Bürger*innen gewaltfrei gegen die Regierung und ihre Politik stellen“ und „entschlossen den Status-Quo in Frage stellen“. Konkret soll die „Roud Bréck“, die den Stadtteil Kirchberg mit dem Zentrum verbindet, blockiert werden.

Gründe für diese Aktion gibt es zur Genüge. Das „Ecologic Institute“ und „Climact“ haben für die European Climate Foundation die nationalen Klima- und Energiepläne analysiert. mehr lesen / lire plus

Brüssel gegen 5G – und Luxemburg?

Strenge Grenzwerte blockieren das 5G-Projekt in Brüssel. In Luxemburg stellt sich eine Petition gegen die neuen Mobilfunknetze.

Warnsymbol für nicht ionisierende Strahlung. (PD)

Das 5G-Mobilfunk-Pilotprojekt in Brüssel wurde gestoppt, meldete am Dienstag das Newsportal heise.de. Brüssel habe die strengsten Strahlungsvorschriften der Welt, die das 5G-Projekt möglicherweise nicht einhalten könne. 5G bezeichnet den Mobilfunkstandard der fünften Generation, der in den kommenden Jahren Qualitätsverbesserungen für die Telefonnetze ermöglichen soll. Der heise.de-Beitrag verweist auf Berichte von Fierce Wireless und Brussels Time über das umstrittene Vorhaben.

Brüssel sollte, im Hinblick auf den künftigen EU-5G-Binnenmarkt, als erste Stadt in Belgien 5G-tauglich werden. Allerdings gilt dort ein Emissionsstandard von 6 Volt pro Meter, 50-mal strenger als internationale Standards. mehr lesen / lire plus

Google data center : Passez, procédure en cours !

Google a réponse à tout. Sauf aux questions que soulève l’installation d’un data center à Bissen. Le gouvernement a esquivé les critiques de l’opposition, mais le débat risque de s’envenimer prochainement.

Data center modulaire – se monte et se démonte facilement. (Photo : Wikimedia/Samirshah23/CC BY-SA 4.0)

L’aurait-il imaginé, il y a 20 ans, quand il a tourné le dos au monde des ONG pour s’engager dans la politique de parti ? Mercredi dernier, Claude Turmes, ex-cadre du Mouvement écologique devenu ministre, a balayé d’un revers de main les arguments de son ancienne organisation. Lors du débat sur le data center de Google à la Chambre, Turmes s’est retranché derrière les nécessités de la procédure d’autorisation pour dissiper les inquiétudes liées à l’impact environnemental du projet. mehr lesen / lire plus