Affaire du siècle – ein Sieg für das Klima

In Frankreich hat die Umweltbewegung vor Gericht durchgesetzt, dass eine unzureichende Klimapolitik als illegal erklärt wird. Vorgeschichte, Details und Ausblick.

Nein, die „Affaire du siècle“, die Jahrhundertaffäre ist kein Justiz-Skandal und keine Bestechungsaffäre, auch wenn sie vor den Gerichten ausgefochten wird. Vielleicht sollte man die Initiative, die Anfang Februar in Frankreich für Schlagzeilen sorgte, eher mit „die große Sache des Jahrhunderts“ übersetzen – es geht um den Klimawandel und die Verantwortung staatlicher Instanzen, diesen zu stoppen.

Ende 2018 hatten drei Umwelt-NGOs (Fondation Nicolas Hulot, Greenpeace und Oxfam) der französischen Regierung einen Antrag auf Wiedergutmachung unterbreitet, weil diese ihren Verpflichtungen zum Kampf gegen den Klimawandel nicht ausreichend nachgekommen sei. mehr lesen / lire plus

Leitungswasser: Zahl der Konsument*innen in 15 Jahren verdoppelt

Eine Umfrage zum Konsum von Leitungswasser stimmt die Umweltministerin Carole Dieschbourg positiv. Die Wasserversorgung Luxemburgs wird in Zukunft jedoch eine Herausforderung werden.

Foto: com77380/Pixabay

58 Prozent der Befragten einer TNS-Ilres-Umfrage gaben an, dass sie regelmäßig Leitungswasser konsumieren würden. 2006 war dieser Wert bei nur 28 Prozent. Damals gaben sogar 60 Prozent der befragten Einwohner*innen Luxemburgs an, niemals Leitungswasser zu trinken. Der Zuspruch für Wasser aus dem Hahn hat sich also enorm verbessert. Im Grunde gibt es auch nichts, was gegen Leitungswasser spricht: Aufbereitung und Transport ist viel ökologischer als bei Mineralwasser aus Glas- oder Plastikflaschen, außerdem ist die Qualitätskontrolle strenger als bei jedem anderen Lebensmittel. mehr lesen / lire plus

Valentinstag + 1 = Overshoot Day

Overshoot Day 2021 Extinction Rebellion

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Derzeit verbraucht die Menschheit die natürlichen Ressourcen schneller, als sich diese regenerieren können. Veranschaulicht wird dies mit dem Overshoot Day – dem Tag im Jahr, an dem man die jährlichen Ressourcen verbraucht hat und sozusagen auf Pump lebt. Für die Menschheit insgesamt fällt dieser Tag in die Sommermonate, doch Luxemburg ist „fleißiger“ und hat dieses Jahr schon am 15. Februar seinen Jahresanteil an natürlichen Ressourcen aufgebraucht. „Lëtzebuerg ass Top … Pollueur an Europa“, hält denn auch ein Flyer von Extinction Rebellion Luxembourg fest, der Anfang nächster Woche bei Sensibilisierungsaktionen verbreitet wird. Auf dem Flyer sind auch die Overshoot Days anderer Länder eingetragen; nur Katar hat es geschafft, das Großherzogtum zu überholen. mehr lesen / lire plus

Wasserstoff: Industrie statt Tank

Der Traum von Wasserstoffmobilität scheint aus manchen Köpfen nicht zu verbannen zu sein. Dabei wird der Energieträger ganz woanders viel dringender gebraucht.

Wasserstoffelektrolyse kann auch in Containerlösungen stattfinden. In Zukunft werden die Anlagen jedoch größer werden, um die benötigten Mengen produzieren zu können. (Foto: CC-BY-SA Rh2network/Wikimedia)

Das Autofestival lädt zum Träumen ein. Während die einen davon träumen, endlich wieder von Autowerbung verschont zu werden, träumen die anderen von alternativen Antriebsarten, die umweltfreundlich und trotzdem genauso praktisch wie Verbrenner sind. Der Mythos, Wasserstoff könne Batterien als Energiespeicher für Elektroautos bald ablösen, hält sich dabei hartnäckig. Oft wird auch China zitiert, denn die Volksrepublik setzt angeblich ganz stark auf Wasserstoff-PKWs. mehr lesen / lire plus

Lichtverschmutzung: Strahlende Zukunftsaussichten

Im Juli 2018 stellte das Umweltministerium einen Leitfaden für „gutes Licht“ vor. Damit sollte die Lichtverschmutzung bekämpft werden. Bisher sind aber nur einige Pilotprojekte realisiert worden.

Schön oder Verschmutzung? Luxemburg-Stadt bei Nacht. (Foto: CC-BY Jen Wen Luoh)

Auch bei klarem Nachthimmel sind vielerorts nur wenige Sterne zu sehen. Der Grund dafür ist die Lichtverschmutzung, also übertriebene oder schlecht ausgerichtete Beleuchtung, die den Himmel unnötig aufhellt. Eine Studie der Organisation „Dark-Sky Switzerland“, die das Umweltministerium 2016 in Auftrag gegeben hatte, kam zu dem Ergebnis, dass in einem Fünftel der luxemburgischen Gemeinden die Lichtverschmutzung in etwa zwei zusätzliche Vollmonde beträgt. Das ärgert nicht nur Hobbyastronom*innen, sondern belastet auch die Tierwelt und die menschliche Gesundheit. mehr lesen / lire plus

S’engager sans s’essouffler

Demain samedi 14h30, webinar avec Vandana Shiva, altermondialiste renommée, sur l’engagement et la résilience intérieure, dans le cadre des Transition Days du CELL.

« Une nouvelle année commence », écrit le « Centre for Ecological Learning Luxembourg » (CELL) dans son bulletin de janvier, « l’occasion donc de marquer un temps de pause, de prendre soin de soi-même. » L’organisation pivot de la transition au grand-duché rappelle l’importance, pour celles et ceux qui se préoccupent de la résilience du monde, de cultiver également la résilience intérieure. « Pour évoluer vers des modes de vie fondamentalement différents nous avons besoin d’une manière différente de voir le monde. mehr lesen / lire plus

Jagd: Kein Lockdown fürs Wild

Nachdem am Montag neue Covid-Regeln in Kraft getreten sind, sind Treibjagden in Luxemburg wieder erlaubt. Nicht wenige Abgeordneten hatten Fragen dazu.

Die Jäger*innen wird es freuen: Seit Montag sind Treibjagden in Luxemburg wieder möglich. Sie gelten als „Versammlung“ und unterliegen den normalen Bestimmungen. Bei Treffen von vier und zehn Personen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen und mindestens zwei Meter Abstand gehalten werden. Ab elf Teilnehmer*innen müssen diese außerdem auf festen Sitzplätzen sitzen. Es bleibt jedoch verboten, Essen und Getränke zu sich zu nehmen – auf die ansonsten üblichen Jagdessen muss also verzichtet werden.

Der Piratepartei-Abgeordnete Marc Goergen gab sich angesichts des kurzzeitig bestehenden Verbotes von Treibjagden als Freizeitaktivität verwirrt und wollte von der zuständigen Ministerin mittels einer parlamentarischen Anfrage wissen, ob es auch möglich sei, für andere Freizeitaktivitäten einen Wald sperren zu lassen. mehr lesen / lire plus

Infektionsschutz in der Gastronomie: Karton statt Kunstglas

Auch während der Coronakrise sollten Umweltaspekte nicht aus dem Blick geraten. Ein Schweizer Unternehmen hat eine Alternative zu den Acryl-Schutzwänden entwickelt.

Trennend, aber trendig: Die Schutzwände aus Karton lassen sich an individuelle Kundenwünsche anpassen. (www.recyclewall.ch)

Manchmal hilft bei der Entdeckung praktischer Stoffe der Zufall kräftig mit. In den 1930er-Jahren probierte der deutsche Chemiker und Unternehmer Otto Röhm an flüssigem Methylmethacrylat herum. Eines Tages ließ er eine mit der Substanz gefüllte Flasche aus Versehen am Fenster liegen. Sonnenlicht fiel darauf, wodurch sich das Methylmethacrylat erhärtete und die Flasche sprengte. Zurück blieb ein harter, durchsichtiger Klumpen: Acrylglas, chemisch ausgedrückt Polymethylmethacrylat (PMMA). In den folgenden Jahrzehnten wurde das Zufallsprodukt, das Röhm unter der Marke Plexiglas anmeldete, zu einem industriellen Allrounder, denn es ist lichtbeständig, robust, verformbar und leichter als Glas. mehr lesen / lire plus

Taxe carbone : Petite bête deviendra grande

On sauve le climat sans accabler les petites gens, affirme le gouvernement. La taxe carbone remplit son contrat… en apparence seulement.

Émissions de gaz à effet de serre et trajectoires de réduction linéaire. (Statec)

À quoi servent les impôts ? À voler les citoyen-ne-s, affirment les théories ultralibérales. À enrichir l’État, et donc tout le monde, clament les théories socialistes. À condition toutefois que la charge fiscale soit justement répartie entre les niveaux de salaire et entre revenus du travail et du capital. Un tel système fiscal s’imbrique avec des politiques sociales réalisant une redistribution des revenus et maintenant un équilibre entre le salariat et le patronat. mehr lesen / lire plus

Luxembourg in Transition sucht Mitglieder für den Bürger*innenrat

Für die Landesplanungskonsultation „Luxembourg in Transition“ werden Mitglieder für den Bürger*innenrat gesucht. Ihre Meinung soll dazu beitragen, die Landesplanungspolitik der nächsten Jahrzehnte zu gestalten.

Bereits Ende Juli berichtete die woxx über „Luxembourg in Transition“. Mehrere Teams sollen dabei eine Vision von einem nachhaltigen Luxemburg im Jahr 2050 entwickeln. In drei verschiedenen Etappen werden immer weniger Teams zurückbehalten, um ihre Ideen zu vertiefen. Damals lief zwar bereits eine Ausschreibung, der Öffentlichkeit hatte Raumplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) das Projekt jedoch noch nicht vorgestellt.

Im Oktober wurde das nachgeholt, dabei wurden auch einige Änderungen präsentiert: So wurde auch ein Bürger*innenkomitee in Aussicht gestellt. mehr lesen / lire plus

Corona und Klima: Zwei Krisen, zwei Geschwindigkeiten

Wie die Wissenschaft versucht, Einfluss zu nehmen, damit während und nach der Corona-Krise der Klimaschutz wieder vorankommt.

Welche Lokomotive, um die Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen? Diese nicht! (Foto: Wikipedia; François Guerraz; CC BY-SA 2.5)

Der Winter naht – und die Corona-Infektionszahlen steigen bedrohlich. Staaten greifen wieder zum letzten Mittel: Lockdown oder Teil-Lockdown. Dabei gerät fast in Vergessenheit, dass wir neben der Coronakrise eine zweite existenzielle Krise haben: die Klimakrise. Und die meldet sich immer wieder zurück: mit den Waldbränden in Kalifornien, dem dramatischen Rückgang von Eis in der Arktis und der Abschwächung des Golfstroms. Die menschengemachte Erwärmung mitsamt ihren verhängnisvollen Nebeneffekten schreitet weiter voran. mehr lesen / lire plus

Aktionspläne gegen Lärm und Luftverschmutzung (3/3): Warum Tempolimits sinnvoll wären

Sowohl bei den Plänen für Lärmschutz als auch beim Programm gegen Luftverschmutzung fristen Tempolimits ein Nischendasein. Dabei wären sie eine einfache und effektive Maßnahme, um beide Probleme zu bekämpfen.

Foto: CC-BY-SA Manfred Sauke/wikimedia

In den Niederlanden wurde am 27. Oktober, ein allgemeines Tempolimit von 30 km/h in Siedlungsgebieten beschlossen. Eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit innerorts ist in vielen Ländern eine langjährige Forderung von Aktivist*innen, aber auch der Wissenschaft. Die Vorteile liegen auf der Hand: Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gestaltet sich der Verkehrsraum so sicherer. Außerdem werden die Emissionen von Lärm und Schadstoffen dadurch gedrosselt.

In dem „programme national de lutte contre la pollution atmosphérique (NAPCP)“ fehlt ein Verweis auf Geschwindigkeitsbegrenzungen gänzlich, in dem Aktionsplan gegen Straßenlärm auf vielbefahrenen Straßen ist die Möglichkeit zumindest erwähnt. mehr lesen / lire plus

Aktionspläne gegen Lärm und Luftverschmutzung (2/3): Einmal gegen Luftverschmutzung

Die Umweltverwaltung hat ein Programm gegen die Luftverschmutzung in Luxemburg ausgearbeitet. Die Bürger*innen sind aufgerufen, dieses zu kommentieren.

Foto: Markus Spiske/pexels

Luftverschmutzung ist ein komplexes und schwieriges Thema, nicht zuletzt, weil dazu zum Beispiel im Januar 2019 viel polemisiert wurde. Damit es nicht zu einfach wird, hat die Umweltverwaltung gleich zwei Pläne zu dem Thema ausgearbeitet: Das „programme national de lutte contre la pollution atmosphérique (NAPCP)“ und den „plan national de la qualité de l’air“. Letzterer beschränkt sich auf die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid und Feinstaub, wird aber erst Ende 2020 veröffentlicht werden. Seit dem 2. Oktober ist das NAPCP öffentlich und kann begutachtet werden. mehr lesen / lire plus

Aktionspläne gegen Lärm und Luftverschmutzung (1/3): Vier mal Lärmschutz

Die Umweltverwaltung hat vier Pläne für den Lärmschutz in Luxemburg ausgearbeitet. Die Bürger*innen können nun ihren Senf dazugeben.

Ergebniss der Lärmmessungen an Luxemburgs vielbefahrenen Straßen. Screenshot: Geoportail.lu

Lärm ist vermutlich jene Art von Umweltverschmutzung, die am ehesten unterschätzt wird. Vor allem durch den Straßenverkehr entsteht in Ballungsgebieten ein beständiger Lärmpegel, der ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben und krank machen kann. Zug- und Flugverkehr sorgen ebenfalls für eine unangenehme Geräuschkulisse.

Alle fünf Jahre müssen die Aktionspläne gegen Lärm überprüft werden. Das ist auch 2020 wieder der Fall gewesen, Nun stehen vier Pläne zur Begutachtung bereit. Sie behandeln unterschiedliche Themenbereiche: Flugverkehr, Schienenverkehr, Autobahnen und das Ballungsgebiet Luxemburg-Stadt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #118 – Ëmmer nach vill Onkloerheete ronderëm „Luxembourg in Transition“

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Däerf een um Enn vum Landesplanungscasting „Luxembourg in Transition“ een Duett mam Claude Turmes sangen? Och wann déi Fro sech relativ einfach beäntwerte léisst, so bleiwen och no der offizieller Präsentatioun vill oppe Froen, wat et mat dem Projet genee op sech huet. De Joël Adami an d‘Isabel Spigarelli maachen de Resumé vun deem, wat sech zanter Juli geännert huet. Verschidden Ongereimtheete stinn allerdéngs ëmmer nach am Raum, besonnesch wat de Rôle vun der Fondatioun Braillard ugeet. An d‘woxx-Journalist*innen kucken sech un, wat dann am Endeffekt um Schluss vun dem Prozess kéint erauskommen. mehr lesen / lire plus

„Luxembourg in Transition“: Landesplanungscasting 
mit offenen Fragen

Die Landesplanungskonsultation „Luxembourg in Transition“ ist gestartet und wurde offiziell vorgestellt. Viele Fragen bleiben weiterhin offen – unter anderem, was konkret herauskommen soll.

Lange Zeit wurde die Landesplanung Luxemburgs von internationalen Teams vorangetrieben – die Prioritäten lagen damals jedoch leicht anders als heute, wie diese Karte von 1744 zeigt. 
(Illustration: British Library)

Landesplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) twittert nicht oft. Meistens verbreitet er Presseberichte oder Fotos von sich bei Solar- oder Windkraftanlagen, die er gerade eingeweiht hat. Am 31. Juli war das anders: Turmes schrieb gleich vier Tweets zur Konsultation „Luxembourg in Transition“. Das, nachdem die woxx am gleichen Tag einen Artikel zu dem Projekt veröffentlicht hatte. mehr lesen / lire plus

Valorlux salziger Geburtstagskuchen

Valorlux, die Gesellschaft zur Sammlung und zum Recycling von Verpackungsabfall, feiert ihren 25. Geburtstag. Warum die Selbstbeweihräucherung nervt und der Slogan der neuen Kampagne „Be the Change“ falsche Prioritäten setzt.

Copyright: Anna Shvets/Pexels

Wann haben Sie zum letzten Mal einen Eco-Sac, eine Valorlux-Tüte und eine Plastikflasche Wasser mit zu einem Waldspaziergang oder zum Picknick auf einer Liegewiese mitgenommen? Hoffentlich noch nie. Beim Anblick des neuen Imagevideos von Valorlux kräuseln sich die Zehennägel umweltbewusster Menschen: Eine Personengruppe läuft mit wiederverwertbarer Einkaufstüte und Plastikflasche durch den Wald, wo sie alsdann auf einer Wiese ein Picknick genießt.

Dass der „Blaue Sack“, der Eco-Sac, der Superbag und die Plastikflasche im Wald im Imagevideo von Valorlux auftauchen, ist unangebrachte Selbstbeweihräucherung. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #116 – Wie hängen Lebensmittelproduktion und Pandemien zusammen?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Diese Woche ist der Podcast ausnahmsweise auf Deutsch. Joël Adami spricht heute nämlich mit Sascha Schlüter, der die letzten Wochen ein Praktikum bei der woxx gemacht haben. Wir erfahren nicht nur, wie es ihm dabei ergangen ist, sondern reden auch über den Zusammenhang zwischen Lebensmittelproduktion und Pandemien. Der ist nicht nur bei Covid-19 zu beobachten, sondern bestand auch historisch. Außerdem reden wir über andere Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten.

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Der European Green Deal und Afrika: „Die fossile Entwicklung überspringen“

Maximilian Högl arbeitet als Politikwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik und forscht unter anderem zu internationaler Klimapolitik. Die woxx hat mit ihm über die Bedeutung des von der Europäischen Kommission vorgestellten „europäischen Grünen Deal“ für die afrikanischen Staaten gesprochen.

„Auf dem Kontinent leben mehr als 600 Millionen Menschen, die keinen Zugang zu Strom haben“, sagt der Politikwissenschaftler Maximilian Högl. Unser Bild zeigt eine einfache Solaranlage zur Aufladung von Autobatterien in Liberia. Strom ist in dem westafrikanischen Land sehr teuer, darüber hinaus ist das Verteilungsnetz schlecht ausgebaut. (Foto: EPA/Ahmed Jallanzo)

woxx: Warum ist der „europäische Grüne Deal“ für die Beziehungen zwischen der EU und Afrika von besonderer Bedeutung? mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #115 – Wouhinner mat all dem Plastik?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Mat méi strenge Reegele wëll d’EU de Plastikproblem léisen. Eng Analys vum Europäesche Rechnungshaff huet awer gewisen, datt dat guer net esou einfach ass. Dozou kënnt, datt vum nächste Joer un international méi streng Reegele fir den Export vum Plastiksoffall gëlle wäerten. Wou soll also all de Plastik hin? De Joël Adami an d‘Isabel Spigarelli hunn méiglech Léisungen an Ausweeër diskutéiert.

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