Atomkraft: Länger strahlen ist nicht

Die französischen Behörden wollen die Bedingungen für die Laufzeitverlängerung von über 40-jährigen Reaktoren festlegen. Eine Studie im Auftrag von Greenpeace Luxemburg und Frankreich offenbart, dass wichtige Nachrüstungen zur Sicherheitserhöhung teilweise nicht umsetzbar sind.

Das Atomkraftwerk in Tricastin ist seit 40 Jahren in Betrieb. Inwiefern es gemäß den aktuellen Sicherheitsstandards nachgerüstet werden kann, zeigt sich voraussichtlich Ende des Jahres. (Copyright: Prosopee, CC-BY-SA-3.0)

Frankreich möchte das Sicherheitsniveau der 900 MW-Reaktoren der ersten Generation an aktuelle nationale und internationale Sicherheitsstandards anpassen. Auf diese Weise will man die geplante Laufzeitverlängerung von zehn Jahren ermöglichen. Darunter fallen unter anderem die Atomkraftwerke (AKW) in Tricastin, Fessenheim und Bugey. mehr lesen / lire plus

Syrien: Das Ende des Kalifats

Mit der Eroberung der letzten Bastion des „Islamischen Staats“ in Baghuz am 23. März ist dessen territoriale Herrschaft beendet. Sein Personal propagiert nun einen taktischen Rückzug und die Rückkehr zum Guerillakampf.

Staat der Zerstörung: Die letzte Schlacht des Islamischen Staats ging am 23. März in dem syrischen Dorf Baghuz zu Ende, über den Ruinen weht die Fahne der von den USA unterstützten kurdisch-syrischen „Syrian Democratic Forces“ (SDF). (Foto: EPA-EFE)

Es gibt kein „Kalifat“ mehr. Mit der Eroberung des syrischen Ortes Baghuz im Euphrat-Tal ist die Territorialherrschaft des „Islamischen Staats“ (IS) zu Ende. Der Verbleib des „Kalifen“ Abu Bakr al-Baghdadi ist ungewiss, Spekulationen, wonach er sich mit wenigen Getreuen irgendwo in der ostsyrischen Wüste versteckt, erscheinen plausibel. mehr lesen / lire plus

Spoliations : D’Amerikaner sinn do

Confronté à la pression politique des États-Unis, le Luxembourg réalise que les engagements pris par le passé n’étaient pas que symboliques et qu’il aurait mieux fait de les honorer à temps.

Randy Evans, ambassadeur des États-Unis (3e à dr.) entouré de Simona Frankel, ambassadrice d’Israël et de Tom Yazdgerdi, Special Envoy for Holocaust Issues. (Photo : Luxembourg US Embassy/Facebook)

Lorsque le 4 février dernier, le site de l’ambassade des États-Unis au Luxembourg annonça que le premier ministre Xavier Bettel venait de recevoir une délégation américaine composée du Special Envoy for Holocaust Issues et de plusieurs représentants de la World Jewish Restitution Organization (WJRO) pour « discuter des efforts internationaux, y compris du Luxembourg, visant à résoudre les problèmes de restitution en lien avec la période de l’Holocauste », quiconque un tant soit peu au courant du dossier comprenait que quelque chose d’important venait d’avoir lieu. mehr lesen / lire plus

Seenotrettung: Es lassen

Der Rat der EU hat beschlossen, die Seenotrettung im Mittelmeer zu stoppen. Wir lassen also lieber Menschen ertrinken als Rechtspopulist*innen die Stirn zu bieten.

Aus „operativen Gründen“ werde der „Einsatz des Schiffsbestands der Operation Sophia zeitweise“ ausgesetzt, teilte der Rat am 29. März per Pressemitteilung mit. Diese „operativen Gründe“ sind leicht erklärt: Es finden sich nicht genügend Länder, die Flüchtlinge aufnehmen wollen. Stattdessen wird das Mittelmeer stärker überwacht und die Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache und Marine verstärkt. Menschen auf der Flucht sollen also weiterhin der Hölle der libyschen Lager übergeben werden – oder halt ertrinken. Wenn private Initiativen wie die „Sea Watch“ kriminalisiert werden, die EU sich darauf beschränkt, sich immer weiter abzuschotten, gibt es höchstens noch kommerzielle Frachter, deren Besatzungen Menschen retten – weil diese sich dem internationalen Recht verpflichtet fühlen, auch wenn sie weder technisch noch psychologisch auf diese Aufgabe vorbereitet sind. mehr lesen / lire plus

OGBL : Changement de génération

Non élu à la Chambre des salarié-e-s, André Roeltgen annonce son retrait de la présidence de l’OGBL.

20 ans séparent Nora Back, la future présidente de l’OGBL, d’André Roeltgen, qui va s’investir complètement dans la préparation du congrès de décembre. L’actuelle secrétaire générale dit vouloir « assumer ses responsabilités », alors que ce changement à la tête du principal syndicat national vient bien plus tôt que prévu. (Photos : woxx)

Avant d’annoncer à la conférence de presse de mardi dernier son intention de céder la présidence de l’OGBL lors d’un congrès prévu pour décembre, André Roeltgen a expliqué en long et en large pourquoi, d’après lui, son résultat personnel décevant pour les élections de la Chambre des salarié-e-s (CSL), mais aussi le résultat global tant au niveau de la CSL que des délégations du personnel dans les entreprises, ne devraient justement pas inciter le plus grand syndicat luxembourgeois à opérer un tel changement à sa tête. mehr lesen / lire plus

Strafrecht: Die Angst vor der Rache des Täters

In puncto Opferschutz hat sich in Luxemburg in den letzten Jahren einiges verbessert. Was den Schutz von Zeug*innen betrifft, scheint aber nach wie vor das nötige Bewusstsein zu fehlen.

Personen, die gegen Gewalttäter*innen aussagen, stehen zurzeit wenige Möglichkeiten zur Verfügung, um sich zu schützen. (© Colin Schmitt/Pexels)

Wer vergangene Woche dem „Café criminologique“ in Leudelingen beiwohnte, bekam den Eindruck, dass alles Erdenkliche getan werde, damit Personen, die vor Gericht gegen einen Aggressor oder eine Aggressorin aussagen, sich möglichst sicher fühlen können. Die eingeladenen Gäste, bei denen es sich jeweils um Vertreter*innen von Polizei, Beratungsstellen, Staatsanwaltschaft sowie Anwaltschaft handelte, sprachen über ihre jeweiligen Zuständigkeitsbereiche, erwähnten jedoch auch Verbesserungswürdiges. mehr lesen / lire plus

Wir lernen es nie

Photo : Avij

Am Donnerstag der vergangenen Woche hielt die woxx-Kooperative ihre jährliche Jahresversammlung ab. Der Vorstand musste den Mitgliedern ein negatives Resultat mitteilen. Allerdings, so konnten die „commissaires aux comptes“ erklären, fiel der Verlust mit 37.008,74 Euro bei einem Umsatz von 572.571,99 Euro geringer aus, als erwartet. Wegen der Vorfinanzierung des Online-Projektes, das im November 2017 startete, war eigentlich von einem Verlust von etwa 50.000 Euro ausgegangen worden. Die Online-Zuschüsse sollten ja erst nach sechs Monaten fließen und auch das Crowdfunding erst nach der Akzeptierung des Projektes durch das Medienministerium lanciert werden. Da aber den ganzen Sommer nicht gewusst war, ob der unerwartet im Juni 2018 abgelehnte Antrag tatsächlich wie versprochen doch noch angenommen würde, musste die woxx samt ihrem Online-Projekt wieder einmal aus der Not eine Tugend machen und das Vorhaben auf die realen Verhältnisse zurechtstutzen. mehr lesen / lire plus

Escher Bibliothek: Woher und wohin?

Die Escher Bibliothek tourt zum hundertsten Geburtstag durch die Stadt – und ist kein bisschen müde. Ein Gespräch mit der Bibliotheksleiterin Tamara Sondag über Nachwuchsprobleme, Staubwischen und Inklusion.

Die Bibliothek war lange Zeit eine Schalterbibliothek: Man konnte den Bestand nicht durchstöbern, sondern nur seine Bestellung abholen. Erst 1997 wurde das Konzept der „bibliothèque à libre accès“ eingeführt. (Copyright: Romain Urhausen, 1956)

Im Lesesaal der Escher Bibliothek ist es an diesem Morgen still. Auf einem Holztisch liegt ein Gemeinschaftspuzzle: Ein paar Puzzlestücke wurden schon zu einer Ecke zusammengesteckt. Es riecht nach Zeitungspapier und Kaffee. Die Sonne fällt durch die großen Fenster der Villa Deitz. mehr lesen / lire plus

Forum 394 : Make Luxembourg great again

In der neuesten Ausgabe des Magazins Forum dreht sich alles um die sehr spannende Frage ob und inwiefern die Bezeichnung “Kleinstaat” noch auf Luxemburg zutrifft. Wirtschaftlich ist Luxemburg nämlich längst schon ein Riese, der sich nicht nur tentakelhaft in die Großregion ausstreckt, sondern weltweit an Bedeutung gewonnen hat. Hierzu liefert Muriel Bouchet von Idea ihre Überlegungen, der Forscher Patrick Thill vom Liser analysiert dagegen den Begriff der „smallstateness“. Michel Cames, der den Anstoß zu diesem Dossier gab, schreibt über das Vertrauenskapital, das kleine Staaten auszeichnet. Danielle Bossaert vom Observatoire de la fonction publique liefert einen Vergleich zwischen dem hiesigen Staatsapparat und einigen Beispielen aus dem Ausland. mehr lesen / lire plus

Marche pour la paix ce samedi au départ du Glacis

De nombreuses organisations et partis appellent à se joindre à l’« Ouschtermarsch » qui aura lieu ce samedi 6 avril, deux semaines avant le week-end de Pâques. En effet, les organisateurs, la « Friddens- a Solidaritéitsplattform » (FriSol) et le syndicat OGBL avaient convenu au moment de la fête du Travail du 1er mai l’année dernière de renouer avec la tradition des marches pour la paix autour de Pâques. Comme l’a encore confirmé le président de l’OGBL lors d’une conférence de presse ce mardi, le syndicalisme a toujours été partie prenante du mouvement pour la paix. « La reprise de la tradition des marches pour la paix et contre la guerre, l’armement et la militarisation est actuellement plus nécessaire que jamais », indique le communiqué publié par les organisateurs-trices. mehr lesen / lire plus

Rétrospective : Un prophète rentre au pays

Que ce soit au Mudam, aux Rotondes, au Cercle Cité ou en d’autres endroits de la capitale, la rétrospective Bert Theis correspond à l’œuvre de l’artiste : protéiforme, stimulante et pleine de défis.

Photo : Mariette Schiltz

Aussi belle soit-elle, l’exposition de Bert Theis au Mudam présente aussi un certain décalage : d’un côté, le musée d’art moderne, devenu un haut lieu élitaire que les happy few adorent privatiser pour leur entre-soi exclusif ; de l’autre, l’œuvre d’un artiste pour qui l’engagement était bien plus qu’un accessoire artistique, mais le moteur de toute sa créativité.

Né en 1952 à Luxembourg-ville, Theis se révolte dès son adolescence contre l’autorité du système scolaire et contre le système tout court. mehr lesen / lire plus

Présentation de CD : Des passerelles au féminin

Longtemps méconnue dans son propre pays, la compositrice luxembourgeoise Helen Buchholtz (1877-1953) est revenue sur le devant de la scène il y a moins de 20 ans. Un nouvel enregistrement de ses compositions sera présenté ce vendredi 5 avril à Ettelbruck.

Gerlinde Sämann (soprano) et Claude Weber (pianiste) associeront la musique de Helen Buchholtz à celle de quatre de ses consœurs contemporaines. (Photo : Severine Schweiger, Munich )

D’elle, même les spécialistes ne connaissaient encore en 1998 que le nom et quelques lieder archivés à la Bibliothèque nationale de Luxembourg. Pourtant, Helen Buchholtz, née à Esch-sur-Alzette en 1887, a composé quelque 135 œuvres désormais répertoriées – dont seules 16, il est vrai, ont été publiées de son vivant. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Rebelles

À première vue, « Rebelles » est l’une de ces comédies trash et grinçantes, peut-être réjouissantes, mais au final plutôt convenues dans leur genre. Le scénario de celle-ci est toutefois construit sur une vision du monde postapocalyptique et débouche sur une morale – si on peut appeler ça ainsi – carrément nihiliste.

Un travail aliénant dans une conserverie qui mène au crime : l’argument de « Rebelles » n’est pas banal. (Photo : E. Seignol/Albertine productions)

Être obligée de rentrer chez sa mère quand, à 35 ans, on a raté sa vie, c’est déjà pas drôle. Mais quand cette mère habite un mobile home dans un camping des alentours de Boulogne-sur-Mer… Sandra doit pourtant s’y résoudre. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Jiang hu er nü

Jia Zhangke déroule encore une fois son histoire sur des décennies, cette fois dans le milieu de la pègre chinoise où un amour se délite au fil des revers de fortune. En arrière-plan, les changements à vitesse grand V de la société chinoise. Du cinéma aux plans vraiment larges et avec du souffle.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus