Best Wishes: Meine sanfte Mobilität der Zukunft

Während die Regierung sich schwer tut mit der Spritpreiserhöhung und sonstigen Angeboten, um das liebe Volk zu einer CO2-freien Mobilität zu bewegen, denkt die woxx-Redaktion weiter und beschreibt, wie die autolose Zukunft in gut 30 Jahren aussehen könnte.

Foto: Pixabay

Des pédalos pour les estivants !

(lm) – Le refus de Greta Thunberg de voyager en avion représente un symbole fort. Mais la solution qu’elle a choisie pour traverser l’Atlantique ne peut guère servir d’exemple. Si tout le monde se mettait à voyager en petits voiliers high-tech, dont la construction consomme énormément de ressources, il ne nous faudrait plus « seulement » 1,7 Terre, mais trois ou quatre. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (10/16) : « La petite Marie-Laure de Remich »

27, rue d’Anvers, « Haute coiffure dames », une vitrine à l’ancienne, 
un intérieur atemporel. Marie-Laure 
Monti incarne pour l’auteure l’esprit de liberté nécessaire à toute entreprise individuelle ainsi que le courage de se battre avec bienveillance pour ses convictions. Elle est un pilier de la mémoire du quartier.

Photos : Paulo Jorge Lobo

J’avais sept ans, lorsque, à la fin de 1947, avec ma mère et mon frère, je suis arrivée à Luxembourg, en provenance de Rimini. En sortant de la gare, j’ai été éblouie, en voyant cette grande place et les beaux bâtiments. L’hôtel Alfa m’a impressionnée. On ne remarquait pas qu’il y avait eu une guerre ! mehr lesen / lire plus

Rassismus: Die Hölle im Quadrat

Sogenannte „Besserungsanstalten“ in den USA waren häufig Orte des Schreckens – ganz besonders für nicht-weiße Jugendliche. Mit seinem neuesten Roman „Die Nickel-Boys“ erinnert der Autor Colson Whitehead einmal mehr an den strukturellen Rassismus in den Vereinigten Staaten.

Einer der wichtigsten US-amerikanischen Autoren der Gegenwart: Colson Whitehead im vergangenen Jahr bei einer Lesung an der Texas State University. (Foto: Garrettf67/CC4/Wikimedia)

 

Tallahassee, Florida. Elwood Curtis hat noch Träume. Er träumt davon, einmal den Vergnügungspark zu besuchen, der den Weißen vorbehalten ist. Oder in das Restaurant seiner Wahl zu gehen. Er ist ein guter Schüler, aufgeweckt und strebsam. Der Sechzehnjährige freut sich darauf, als einer der ersten schwarzen Jugendlichen ein College besuchen zu dürfen. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 16: Chicken on ice

Zu Weihnachten läuft der letzte linke Kleingärtner mit seinen Hühnern beinahe Schlittschuh und nutzt die besinnliche Stimmung für allerlei Geschäftsideen und Bestrafungsfantasien.

Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde der letzte linke Kleingärtner vor kurzem in seinem Hühnerkostüm beim Schlittschuhlaufen gesichtet. Die woxx distanziert sich von derlei Spekulationen. (Foto: flickr)

Meine Güte, das war knapp. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal bei einem meiner Hühner aus vollstem Herzen bedanken müsste. Beim morgendlichen Rauslassen der gefiederten Rasselbande hatte ich glatt übersehen, dass der Betonweg zum Gehege mit Eis überzogen war. Nicht viel, aber absolut ausreichend um mich, den größten Kleingärtner unserer Zeit, zu Fall zu bringen. mehr lesen / lire plus

Klima – Chile als Laboratorium: Black old deal

Wie die Klimakonferenz von Santiago nach Madrid verlegt wurde, hat Symbolwert. Wer die soziale Gerechtigkeit vernachlässigt, wird beim Klimaschutz scheitern.

Eine neue Verfassung … 
was in Luxemburg ein Altherrenthema ist, bedeutet für die meist jungen Protagonist*innen des „Chilenischen Frühlings“ den ersten Schritt zu einem Systemwechsel. (Foto: Rocío Mantis; PD)

Die Verfassung wird reformiert. Oder doch nicht. In Luxemburg lässt die Debatte um die „Réforme constitutionnelle“ an das Voranschreiten der Echternacher Springprozession denken. Stein des Anstoßes sind denn auch allenfalls die folkloristischen Paragrafen über die Dynastie von Operetten-Großherzog*innen, die sich das Land leistet. Glückliches Luxemburg!

Kein Gipfel wegen 30 Pesos

In Chile ticken die Uhren anders. mehr lesen / lire plus

Treibstoffsteuer: Spritverkauf wächst weniger stark

Die Regierung kündigte am Montag eine weitere Erhöhung der Spritpreise an. Die Ergebnisse der bisherigen Maßnahmen sind eher durchwachsen.

Foto: CC-BY-SA jwh Wikimedia

„Wir sind uns bewusst, dass diese Maßnahme nicht besonders gut ankommt.“ Mit dieser Aussage fasst Energieminister Claude Turmes (Déi Gréng) die Reaktionen auf die Ankündigung, den Spritpreis auch 2020 erneut zu erhöhen, ziemlich gut zusammen. Während sich die Tankstellenbesitzer*innen Sorgen um ihr Geschäft machen, bedauert der OGBL fehlende soziale Ausgleichsmaßnahmen.

Die Regierung gab sich am Montag geschlossen. Neben Finanzminister Pierre Gramegna (DP) saßen Claude Turmes und Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP), der seinen Parteikollegen Étienne Schneider vertrat. Turmes betonte, die Regierung habe sich nicht auseinanderdividieren lassen und einen Kompromiss ausgehandelt. mehr lesen / lire plus

Neuer Nachweis für Beteiligung am Holocaust: Luxemburger im Reserve-Polizeibataillon 101

Die Gräueltaten der Polizeibataillone gelten als wichtiger Bestandteil der Vernichtung der europäischen Juden. Dass Luxemburger im Reserve-Polizeibataillon 101 waren, ist bekannt – ihre Teilnahme am Morden noch nicht – bis jetzt.

Ein Stoßtrupp des Reserve-Polizeibataillons 101 (RPB 101) nach einer erfolgreichen “Judenjagd“ (3. v.r. der Luxemburger X). Auf der Rückseite die Aufschrift: „Diese Scheune war voll Juden u. Banditen, der Stoßtrupp nach dem Kampf.“ (Foto: Privatsammlung)

2019 wurde bei Recherchen für das Musée national de la Résistance in einer Privatsammlung eine Fotografie des luxemburgischen Wachtmeisters X entdeckt, welche sechs Polizisten des Reserve-Polizeibataillons 101 (RPB 101) – darunter auch X – nach einer gegen Juden und „Banditen“ gerichteten Aktion in Polen zeigt. mehr lesen / lire plus

Die Luxemburger des RPB 101 und der Holocaust – Querschnitt einer Forschungsdebatte

Mitglieder des Reserve-Polizeibataillons 101 in Polen – darunter X und 
weitere Luxemburger. (© Coll. MnR/ Coll. Privée)

1992 veröffentlichte der Historiker Christopher Browning seine Studie „Ordinary Men: Reserve Police Battalion 101 and the Final Solution in Poland“(1). Browning stützte seine Recherchen auf die Akten von zwei Hamburger Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Mitglieder des besagten Bataillons und versuchte anhand von 125 Vernehmungsprotokollen, die zwischen 1962 und 1967 erstellt wurden, darzulegen, dass selbst ganz normale Männer, unter bestimmten Bedingungen, zu Massenmördern werden können. Das Bataillon war an Exekutionen von 38.000 Juden sowie an der Deportation von 45.000 Juden beteiligt gewesen. Auch 14 Luxemburger der früheren Freiwilligenkompanie waren Bestandteil dieses Bataillons. mehr lesen / lire plus

Aide à la presse : En attente d’une loi

La réforme de l’aide à la presse a souvent été thématisée dans nos colonnes. Tout en restant critique par rapport aux textes proposés, il faut néanmoins appeler à l’urgence.

Il y a un peu plus d’un mois, nous avons lancé auprès de nos lectrices et lecteurs une campagne de soutien de notre projet. Cet appel ressemble quelque peu à ce qu’on a dû faire il y a un peu plus d’un quart de siècle : quand notre prédécesseur le GréngeSpoun s’était transformé en hebdomadaire et avait rempli pendant une année toutes les conditions prévues par la loi sur l’aide à la presse, il était en phase de devenir la première publication nouvellement créée à accéder à ce système sans être édité par une des grandes maisons d’édition. mehr lesen / lire plus

Gewalt in der Medizin: Drahtseilakt Gynäkologie und Geburtshilfe

Gewalt in der Gynäkologie und bei der Geburtshilfe erfolgt sowohl psychisch als auch physisch. Die Betroffenen neigen zu Selbstzweifeln, während der Sektor auf die erschwerenden Umstände hinweist.

Wo liegen die Grenzen zwischen Small Talk, gut gemeinten Ratschlägen und der Missachtung des Entscheidungsrechts der Patient*innen? Die Meinungen der Gynäkolog*innen und der Patient*innen weichen oft voneinander ab. (Copyright: Internet Archive Book Images/Jentzer, A Bourcart, Maurice)

„Ich habe schon so viel von Ihnen gehört“, begrüßt ein Gynäkologe seine neue Patientin. „Ich freue mich, Sie endlich kennenzulernen. Ich kannte Ihren Vater.“ Er blättert durch ihre Akte. „Da wohnen Sie? Ein guter Freund wohnt gleich um die Ecke.“ mehr lesen / lire plus

Gegen das Totschweigen von Suizid: Ein Stuhl bleibt leer

Jedes Jahr fehlt bei dem einen oder anderen Weihnachtsfest eine Person. Gründe dafür gibt es viele. Einer davon kann die Tatsache sein, dass jemand nicht kommt, weil er seinem Leben ein Ende gesetzt hat.

Foto: flickr/Joris Louwes CC BY 2.0

Vorbemerkung: 
Die Autorin dieser Zeilen hat sich nach langer Überlegung und in Absprache mit den Interviewten gegen eine herkömmliche Triggerwarnung entschieden. Dennoch möchte sie Personen, welche eventuell Angst haben, weiterzulesen, Folgendes mit auf den Weg geben: Dieser Text enthält weder Einzelheiten darüber, wie die Menschen zu Tode kamen, noch werden Werturteile über die Verstorbenen gefällt. Der Respekt ihnen gegenüber ist ein wertvolles Gut, das es zu wahren gilt.
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Grande-duchesse Marie-Adélaïde : Retour au 19e siècle

Auteure de la première biographie politique de la grande-duchesse Marie-Adélaïde, Josiane Weber a brisé la glace sur un personnage souvent mythifié dans la légende nationale – provoquant aussi au passage un froissement à la Cour grand-ducale.

L’ex-collaboratrice scientifique au Centre national de littérature/Lëtzebuerger Literaturarchiv à Mersch est aussi docteure en histoire depuis 2011. Josiane Weber publie surtout sur l’histoire et la littérature luxembourgeoises du 19e siècle. (Photo : Fernande Jourdain)

woxx : D’où vient votre intérêt pour le personnage de la grande-duchesse Marie-Adélaïde ?


Josiane Weber : Cela remonte à 2014, quand je travaillais au Centre national de littérature à Mersch, et à l’exposition que nous avions organisée autour de la Première Guerre mondiale. mehr lesen / lire plus

Unsanfter Tourismus: Schippern und schuften

Flusskreuzfahren sind seit einigen Jahren enorm im Kommen. Der Konkurrenzdruck in der Branche wird an die Angestellten durchgereicht, unbezahlte Überstunden und nicht ausbezahlte Löhne sind gang und gäbe. Doch die gewerkschaftliche Organisierung nimmt zu.

Neptun statt Nordmannstanne: Kreuzfahrten zu Weihnachten sind besonders beliebt. (Fotos: Ivo Mayr)

Ein Regenbogen steht über dem Ij, dem großen der beiden Flüsse Amsterdams. An dessen Ufer sind drei Baldachine errichtet, in Rot, Schwarz und Blütenweiß. Sie sehen aus wie Zelte für eine exklusive Garten-Party. „Viking“ steht auf der roten Überdachung, „Scenic“ auf der schwarzen, die blütenweiße trägt die Aufschrift „Crystal – The world´s most luxurious river cruise line“. mehr lesen / lire plus

Konjunktur auf Sparflamme

Luxemburg bleibt wirtschaftlich nicht von der generell angespannten Situation in der Euro-Zone und der Welt verschont. Die Verunsicherungen durch die Brexit-Debatten, internationale Handelskriege wie der zwischen den USA und China, verhaltene Investitionen und eine verringerte Güterproduktion haben der Wirtschaft einen Dämpfer verpasst. Das Statec legt zum Jahresende Zahlen vor, die den Konjunkturrückgang in Luxemburg dokumentieren und eine Rückentwicklung für 2020 nahelegen. Das Jahr 2019 begann gut, so das Statec, doch zeichnete sich im Laufe der Monate ein Rückgang der Inflation ab. Letztere sank von 2 Prozent im Frühling auf 1,2 Prozent im Oktober. Das Statec geht aufgrund des Konjunkturrückgangs von einer anhaltenden Eindämmung der Gehaltserhöhungen aus. mehr lesen / lire plus

Méco fordert Überarbeitung des Klimaplans

Der Mouvement écologique ist äußerst enttäuscht vom Klimagesetz und der bisher veröffentlichten Zusammenfassung des nationalen Klima- und Energieplans. Zwar werden die ambitionierten Reduktionsziele und die Berücksichtigung sozialer Aspekte gelobt, in den Augen der NGO ist der Entwurf des Klimagesetzes jedoch „absolut unzulänglich“ und kommt einer „systematischen Demontage einer reellen Klimaschutzpolitik“ gleich. Schelte vergibt der Méco vor allem, weil es keine verbindlichen sektoriellen Reduktionsziele gibt und keine Konsequenzen für deren Nichteinhalten vorgesehen sind. Die Umwelt-NGO bemängelt außerdem, dass die Begleitgremien, die das Klimagesetz schafft, keine reellen Befugnisse haben. Das verhindere eine echte Einbindung der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft in die Klimapolitik der Regierung. mehr lesen / lire plus

Jazz/avant-garde/indie : Brahmanes belges

Avec The Brums, le Gudde Wëllen clôt l’année avec un effet waouh ! 
Le quartette est très en vue en Belgique et étant donné sa jeunesse, on entendra encore beaucoup parler de lui.

Jouer au milieu des spectateurs au lieu de rester sur scène, un choix logique si votre groove est infernal. (Photo : The Brums)

Chères lectrices et chers lecteurs : oui, l’auteur de ces lignes concède qu’il vous a gavé-e-s pendant des années avec des crossovers entre jazz et rock indépendant, voire metal. Si vous avez suivi attentivement, vous savez dorénavant qu’il est parfaitement possible d’allier le jazz au black metal (comme avec les Norvégiens de The Shining) ou encore au metal expérimental (comme les fous furieux italiens de Zu). mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Dezember 2019

Westpapua – eine musikalische Anklage

1998 verübten indonesische Einheiten auf der Insel Byak (Biak) im besetzten Westpapua ein Massaker an unbewaffneten Demonstrant*innen, die für die Unabhängigkeit eintraten. Das Land war in den Jahrhunderten zuvor unter Kontrolle von niederländischen, britischen und deutschen Kolonialtruppen gewesen und wurde 1963 auf Druck der USA von der UNO Indonesien zugesprochen. Die Greueltaten während des sogenannten Byak-Massakers wurden 2013 im Rahmen eines unabhängigen Tribunals aufgearbeitet. Das australische Wantok Label hat die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung jetzt in musikalischer Form als CD mit einem großformatigen Booklet aufbereitet. Zahlreiche Musiker*innen aus Westpapua und benachbarten Ländern haben das Werk eingespielt. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : It Must Be Heaven

Le Buster Keaton palestinien reprend du service avec « It Must Be Heaven » – comme d’habitude Elia Suleiman nous régale avec du comique de situation absurde, des images poétiques épicées et des déclarations sans concession.

Peu causeur, Suleiman préfère la compagnie d’un moineau parisien à la conversation avec ses pairs. (Photos : Le Pacte)

M. Suleiman en a marre de son pays natal. En tant que réalisateur reconnu chrétien arabe israélien vivant plus ou moins pépère à Nazareth, les tensions qui montent dans son entourage l’agacent de plus en plus. Que ce soit le voisin voleur de citrons, des Juifs orthodoxes qui terrorisent son restaurateur préféré avec des demandes absurdes ou encore des bandes de jeunes qui parcourent les rues armés de battes de baseball et de haches – tous font que le réalisateur ressent l’envie d’aller boire son arak et de fumer ses clopes ailleurs pour un certain temps. mehr lesen / lire plus

Art aborigène : Millénaire et d’aujourd’hui

Sous le titre « Dots and Rarrk », la galerie 39 à Dudelange célèbre en ce mois de décembre l’art aborigène australien. Tant spiritualité qu’abstraction sont au menu de cette exposition fascinante et bien fournie.

Points (« Tingari Dreaming » de Willy Tjungurrayi)…

C’est de la collection de Lex Gillen que sont issues la cinquantaine d’œuvres présentées à Dudelange. Le musicien luxembourgeois, fondateur du projet Luma Luma, est venu à l’art aborigène par la pratique du didgeridoo, cet instrument emblématique des peuples indigènes d’Australie formé d’un long tronc d’arbre évidé par les termites. La complexité de la civilisation aborigène, qu’il a d’ailleurs évoquée avec passion dans une conférence lors du vernissage, est telle que toute tentative systématique d’explication des symboles affichés serait à la fois vaine et incomplète. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Instinct

Même si le film tend à s’étirer vers la fin, il n’en reste pas moins un thriller psychologique prenant. L’ambiance est bien posée, le duo de protagonistes est physiquement incarné : cette plongée dans les tréfonds de la psychologie humaine est une brûlure dérangeante – que les âmes sensibles éviteront cependant.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus