Avis sur le budget de l’État : Pour sauver le modèle social, détruisons-le !

Les organisations patronales prennent position sur le budget 2024 de l’État en noircissant le trait sur l’ampleur des déficits. Un retour à l’équilibre est nécessaire pour sauver le modèle social luxembourgeois, disent-elles. Pour y parvenir, elles préconisent le détricotage de ce même modèle social. Vous avez dit bizarre ?

(Photo : Willgard Krause/Pixabay)

L’Union des entreprises Luxembourg (UEL), la Chambre des métiers et la Chambre de commerce ont chacune pris position, ces dernières semaines, sur le budget 2024 de l’État. Avec un sens variable du détail d’une organisation patronale à l’autre. Chapeau bas à la Chambre des métiers, dont les têtes pensantes ont concocté un pavé de 689 pages pour livrer leur avis dans un document publié le 2 avril et sobrement intitulé « Un budget de transition qui porte la marque du nouveau gouvernement ». mehr lesen / lire plus

Écriture inclusive : le woxx adopte le point médian

Les langues et leur écriture sont en permanente évolution. Il en va de même de l’écriture inclusive utilisée par le woxx en français. Jusqu’à présent, nous utilisions le trait d’union pour réduire les inégalités entre les genres masculin et féminin. Ainsi, nous écrivions « les habitant-es » afin d’englober à la fois les femmes et les hommes qui résident dans un pays, une ville, un village. Cet usage s’avère d’autant plus justifié que dans la grammaire française le masculin l’emporte sur le féminin au pluriel, ce qui a pour effet d’invisibiliser les femmes. Depuis quelques années, le trait d’union est cependant délaissé dans l’écriture inclusive à la faveur du point médian. mehr lesen / lire plus

Artenschutz und Landwirtschaft: Unter einem Hut

(Foto: Katrin M./Pixabay)

Sie ist weniger bekannt als die Klimakrise, dabei ist sie „mindestens ebenso dramatisch“, eröffnete der Mouvement écologique (Méco) seine Pressekonferenz am Donnerstag, dem 18. April. Die Rede ist von der Biodiversitätskrise, die sich laut einer rezenten Studie des Nationalmuseums für Naturgeschichte schneller ausbreitet als bisher angenommen: Nicht eine Million, sondern zwei Millionen Tier- und Pflanzenarten sind weltweit gefährdet. Auch in Luxemburg ist die Lage kritisch, besonders bei offenen Landflächen wie Mähwiesen und Feuchtgebieten: „Die Hälfte der geschützten Habitate befinden sich in einem schlechten Erhaltungszustand“, beklagt die Umwelt-NGO. Dem soll der Dritte Nationale Naturschutzplan (PNPN3) mit der Wiederherstellung und Erweiterung der bedrohten Ökosystem entgegenwirken, unter anderem mit der Wiederherstellung von 1.109 Weihern. mehr lesen / lire plus

Marsch für die Erde

Am 22. April wird jährlich der „Earth Day“, der Tag der Erde begangen. 2024 wird es in Luxemburg zum ersten Mal eine Demo zu diesem Anlass geben. Ein Zusammenschluss aus über 30 Organisationen, Kollektiven und Bündnissen aus der Luxemburger Zivilgesellschaft ruft dazu auf, am kommenden Montag demonstrieren zu gehen. Treffpunkt ist um 17:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt. Wer teilnehmen will, soll seine „schönen blauen und grünen Kleider als Symbol für unseren wertvollen Planeten“ anziehen und Transparente mit seinen ökologischen Forderungen mitbringen. Der Marsch soll einerseits „die Erde und das Leben auf ihr“ feiern, andererseits gibt es einen langen Forderungskatalog. mehr lesen / lire plus

Künstliche Intelligenz: Mehr Hunger, mehr Durst

Wegen des Booms der Künstlichen Intelligenz steigt der Bedarf der IT-Branche an Energie und Wasser enorm an. NGOs befürchten zudem eine Flut an Desinformation nicht zuletzt zum Klimawandel. Über die Folgen eines Hypes.

Der Energieverbrauch der KI-Industrie wird vermutlich mitten in der sich voll entfaltenden Klimakrise explodieren: KI-Festival Mitte Februar in Mailand. (Foto: EPA-EFE/DANIEL DAL ZENNARO)

Wie viel Energie verbrauchen eigentlich die boomenden Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI), insbesondere die großen Sprachmodelle wie „Chat GPT“ oder „Gemini“ (früher Bard), die bereits Hunderte Millionen von Benutzern haben? Es ist zwar allgemein bekannt, dass der Ressourcenbedarf der IT-Branche wegen des KI-Booms enorm steigt, dass Chat GPT und Co. mehr lesen / lire plus

Zwischenbericht zum LGBTI-Aktionsplan: Wenig Fortschritt

Eine Studie der Universität Luxemburg gibt Hinweise, wieso die Umsetzung des 2018 verabschiedeten LGBTI-Aktionsplans so langsam vorankommt.

(Quelle: Openclipart/10binary)

Mehr als fünf Jahre nach Inkraftreten des nationalen Aktionsplans für die Förderung der Rechte lesbischer, schwuler, bisexueller, trans und intergeschlechtlicher Menschen (PAN LGBTI), veröffentlichte das Ministerium für Gleichstellung und Diversität diese Woche den im Dezember von der Universität Luxemburg fertiggestellten, ursprünglich für 2021 geplanten Zwischenbericht. Das Fazit: Viele Maßnahmen besagten Aktionsplans wurden bisher noch nicht oder nur teilweise umgesetzt.

Für den Zwischenbericht wurden die Einschätzungen der zehn für die Umsetzung des PAN LGBTI zuständigen Ministerien, sowie von Organisationen der Zivilbevölkerung eingeholt. mehr lesen / lire plus

Kernenergie: Zeitbombe in der Nachbarschaft

Bald werden die Reaktoren im Kernkraftwerk Cattenom ihre vierzigjährige Laufzeit erreicht haben. Frankreich will sie weiterhin laufen lassen  – doch es gibt große Bedenken, was die Sicherheitsstandards angeht.

Am 10. Oktober 1986 – wenige Monate vor der Inbetriebnahme des ersten Reaktorblocks – besetzten Aktivist*innen von Robin Wood in einer spektakulären Aktion einen Kühlturm von Cattenom. (Foto: CC BY Hinrich Schultze/Robin Wood)

Am 21. März kam es in der Luxemburger Energiepolitik zu einer Art Dammbruch. Premierminister Luc Frieden (CSV) verlautbarte eine gewisse Offenheit gegenüber Kernkraft in anderen europäischen Ländern. Man könne diesen nicht vorschreiben, wie sie von fossilen Energien wegkommen sollten, wiederholte er auch bei seinem Versuch zurückzurudern. mehr lesen / lire plus

Génocide des Tutsi·es au Rwanda en 1994 (2/4) : « Je rentre à Kigali pour préparer l’Apocalypse »

Le colonel Bagosora est considéré comme le cerveau du génocide des Tutsi·es au Rwanda. Rattrapé par la justice internationale, il avait été longuement interrogé devant le Tribunal pénal international pour le Rwanda (TPIR) à l’automne 2005, au cours d’un procès que nous avions couvert pour plusieurs médias internationaux. Deuxième volet de notre série consacré au jugement du « colonel de l’Apocalypse ».

Face au procureur, Bagosora se renfrogne, fait mine de ne pas entendre les questions, hausse le ton. (Dessin : Isabelle Cridlig)

« Une prison cinq étoiles » : l’expression est de Carla Del Ponte, procureure du Tribunal pénal international pour le Rwanda (TPIR) de 1999 à 2003. À Arusha, où était installée la juridiction de l’ONU, la formule a fait florès au sein de la population pour désigner le centre de détention où étaient incarcérés d’anciens hauts responsables hutus rwandais. mehr lesen / lire plus

Zwischen Schein und Sein: Perspektiven auf Europa

Vor zwei Jahren war sie in Esch zu sehen, nun stellt sie das Lëtzebuerg City Museum aus: Anhand sechs Stereotypen über Europa konfrontiert „Pure Europe“ Besucher*innen mit ihren eigenen Vorurteilen.

Wessen Wäsche strahlt so weiß? Ganz so ironisch wie die Plakate es angeben ist die Ausstellung nicht. Dafür überzeugt sie mit vielerlei Ansätzen, Europa neu zu denken. (Foto: woxx)

Die Treppen rauf, bis zum fünften Stockwerk. Die Ausstellung fängt an der Grenze an: Wo endet Europa? Da, wo Zentralasien beginnt? Sowohl die Türkei als auch Aserbaidschan gehören zum Europarat und sind auf den meisten Europakarten zu sehen. Aber was ist mit Marokko oder etwa Israel? mehr lesen / lire plus

Im Kino: Il pleut dans la maison

Die Alkoholabhängigkeit einer alleinerziehenden Mutter und deren Auswirkungen auf ihre noch minderjährigen Kinder werden in „Il pleut dans la maison“ mit viel Nuance und ohne Dramatisierung in den Fokus gerückt.

Mit dem mühsam zusammengekratzten Geld kaufen sich Purdey und Makenzy vor allem Süßigkeiten. (Foto: Condor Distribution)

Von außen betrachtet führen die 17-jährige Purdey (Purdey Lombet) und ihr 15-jähriger Bruder Makenzy (Makenzy Lombet) ein unbeschwertes Leben. Es sind Sommerferien und die beiden verbringen jeden Tag am nahegelegenen See Eau-d’Heure. Purdey kann zwar nicht schwimmen, dank aufblasbarem Flamingo bleibt ihr das Treiben auf den Wellen dennoch nicht verwehrt. Das Geschwisterpaar scheint viele Freiheiten zu genießen: Sie müssen nie zuhause Bescheid sagen, wo sie sind, sie rauchen quasi nonstop, sie können auch stets essen, was sie wollen, hauptsächlich Süßigkeiten und Junkfood. mehr lesen / lire plus

Musik: „Skin“ von Ditty

Wie können wir als Gesellschaft weitermachen? Dieser Frage geht die Indie-Pop-Songwriterin und Sängerin Ditty in ihrem im Februar erschienenen Album nach. Mit ihrer unverkennbaren Stimme verbindet die Künstlerin auch diesmal wieder sanftes Gitarrenspiel und eindringliche Rhythmen mit inhaltlich verletzlichen Passagen in denen sie dem gesprochenen Wort den Vorrang gibt. Inspiriert hat sich die aus Indien stammende und in Berlin lebende Songwriterin an ihrer Beziehung mit der Natur sowie an den Wäldern des indischen Staats Goa und deren Abholzung. Von dieser war sie während einer Reise Zeugin geworden. Auffallend sind dabei die von Ditty selbst aufgenommenen Geräusche der Wälder in Goa, mit denen die Sängerin auf die Lage der Ökosysteme aufmerksam machen will. mehr lesen / lire plus