Die Covid-19-Statistik ohne Grenzgänger*innen ist ein Skandal

Seit Mitte letzter Woche veröffentlicht die Regierung nicht mehr die Zahl infizierter Grenzgänger*innen. Weil sie es nicht schafft, mit internationalen Partner*innen zu kommunizieren, wird kurzerhand die Statistik schöngefärbt.

Seit Donnerstagabend – an dem die Infektionszahlen vom Mittwoch, dem 26. August präsentiert wurden – werden in Luxemburg keine Zahlen zu positiv getesteten Grenzgänger*innen mehr veröffentlicht. 206.000 Menschen arbeiten in Luxemburg, ohne im Land zu wohnen. Sie stellen 44 Prozent der Beschäftigten dar und sind damit alles andere als vernachlässigbar, will man den Stand der Pandemie in Luxemburg im Auge behalten.

Die Regierung argumentiert, dieser Schritt sei nötig geworden, weil Luxemburg sonst ungerechtfertigt von anderen Ländern als Risikogebiet deklariert würde. mehr lesen / lire plus

Mit Nazis für die Freiheit demonstrieren?

Der „Sturm“ auf den Reichstag konnte zwar dank Polizeieinsatz verhindert werden, trotzdem ist die Querfront, die sich da bildet in vielerlei Hinsicht bedenklich.

(Screenshot Facebook)

Das Schwurbel-Virus, das mit Corona in unsere Gesellschaften Einzug gehalten hat, ist mitunter infektiöser als das eigentliche Virus. In Zwischenzeit dürften alle über mindestens eine Person in ihrem Umfeld mit Verschwörungstheorien rund um den Lockdown, die Maskenpflicht oder die reine Existenz des Virus in Berührung gekommen sein. Oder aber mit Personen, die Sympathien hegen für jene, die am Samstag in Berlin demonstrierten – ob nun Nazis, Antisemit*innen und Reichsbürger*innen mitliefen oder nicht.

Das Problem ist dabei nicht nur, dass wer da mitläuft, sich mit Rechtsextremen verbündet, sondern auch umgedreht: Indem sich die Rechtsextremen in die Ränge besorgter Bürger*innen, Kinder, Esoteriker*innen und einigen Linken einreihen konnten, wurden sie von letzteren auch noch salonfähig gemacht.

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Kein Corona-Einsatz für Kommissar Rex in Luxemburg

In Luxemburg werden keine Polizeihunde dafür eingesetzt, das neuartige Coronavirus zu erschnüffeln. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

In Luxemburg werden keine Corona-Spürhunde zum Einsatz kommen. Auch Zollhund-Cash (Mitte) wird sich wohl mit seinem üblichen Einsatzgebiet zufrieden geben müssen. (Foto: Administration des douanes et accises)

Manchmal sind die Antworten auf parlamentarische Anfragen so kurz, dass man sich fragen muss, ob der ganze Aufwand und langwieriger Papierkram, der für eine solche Frage betrieben werden muss, sich überhaupt gelohnt hat. Am 4. August wollten die beiden liberalen Abgeordneten Gusty Graas und Claude Lamberty vom Polizeiminister und von der Gesundheitsministerin wissen, ob in Luxemburg angedacht würde, Polizeihunde für die Virusdetektion einzusetzen. mehr lesen / lire plus

Mineur-e-s placé-e-s en psychiatrie : situation toujours floue

C’est un tabou aussi bien pour la société que pour les familles concernées. Toutefois, quand un-e mineur-e est placé-e de force dans une psychiatrie il convient de regarder de près, pour prévenir des abus institutionnels.

(CC0 Public Domain – Pxhere)

Rebondissant sur une affaire judiciaire particulière, le député Marc Baum s’est adressé à la ministre de la Justice pour savoir si le traitement de ces cas était conforme à la constitution luxembourgeoise. Le cas en question est en effet cauchemardesque : Un mineur est placé contre le gré de sa famille en psychiatrie par le Tribunal de la jeunesse. Les parents déposent alors – comme il est de leur droit – une requête à main levée devant ce Tribunal, qui la déclare non-fondée.

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Gewalt gegen Kinder: Zahlen und Zweifel

Die Ministerien legen Zahlen vor und schieben Zweifel nach, wenn es um Gewalt gegen Minderjährige während des Lockdowns geht. Studien aus Deutschland und Aussagen der Unicef lassen erahnen, dass familiäre Konflikte zugenommen haben.

In Luxemburg wurde während der Ausgangsbeschränkungen heftig über schulische Rückstände, Nachhilfe- und Heimunterricht debattiert. Die CSV-Abgeordnete Nancy Arendt hinterfragte nun kürzlich, wie sich die Ausgangsbeschränkungen auf die Gewalt an Minderjährigen ausgewirkt habe. In einer gemeinsamen Antwort kommunizieren das Justiz- und Bildungsministerium sowie das Ministerium für Innere Sicherheit vor allem eins: Sie haben nur eine vage Vorstellung.

Die Statistiken, die sie vorlegen, zeichnen Vorfälle vom 13. März bis zum 13. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #108 – Corona-Chaos an queer Geschicht

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Joël Adami an d’Isabel Spigarelli schwätzen an dëser Episod vum Podcast iwwer zwee verschiddenen Artikelen, eng Kéier geet et ëm de Chaos beim Versuch, een Test fir de neiaartege Coronavirus ze kréien, bei dem zweete geet et ëm eng Expo iwwer queer Geschicht an Däitschland.

Beim Corona-Chaos geet et ëm eng onglécklech Verkettung vun Zoufäll, déi dozou gefeiert huet, datt eng Persoun sech bal iwwerhaapt net konnt teste loossen an duerno huet missen immens laang op een Testresultat waarden. Am zweeten Deel schwätzen d’woxx-Journalist*innen iwwert déi virtuell Expo Queer as German Folk, déi een déiwen Abléck an déi queer Geschicht vun eisem Nopeschland bitt. mehr lesen / lire plus

Chaotischer Corona-Test: „Domm gaang“

Corona-Symptome an einem Samstag, kein Auto und später keine Benachrichtigung zum Testergebnis: Ist das eine Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle oder Ausdruck eines lückenhaften Systems?

Was tun, wenn die Ergebnisse 
des Corona-Tests nicht ankommen: Maske auf und abwarten? (© Isabel Spigarelli)

„Mein Hals kratzt“, sagt Helena* zu ihrer Partnerin. „Ich habe Schüttelfrost.“ Es ist ein Freitagabend. Draußen ist es heiß. Nachbar*innen unterhalten sich lautstark auf dem Bürgersteig. Ein junges Paar will schlafen gehen, doch plötzlich ist sie real: die Angst vor einer Corona-Infektion. Zu den Halsschmerzen und dem Fieber kommen am nächsten Tag weitere Symptome. Helena will schnellstmöglich Gewissheit, auf die sie am Ende über eine Woche warten muss. mehr lesen / lire plus

Mangelnder Datenschutz bei der elektronischen Krankschreibung

Während der Ausgangsbeschränkungen im März und April musste schnell ein System auf die Beine gestellt werden, um Krankschreibungen elektronisch ausstellen zu können. Das barg allerdings Probleme mit dem Datenschutz.

Wer während des „Lockdowns“ krankgeschrieben wurde, konnte das mittels Telekonsultation machen. Danach bekam man ein elektronisches Dokument, das an Krankenkasse und Arbeitgeber*in geschickt werden konnte. Hier gab es leider ein großes Problem beim Datenschutz, wie in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Sven Clement (Piratepartei) klar wurde.

Auf dem elektronischen Krankenschein war nämlich der diagnostische Code zu sehen. Dieser Zahlencode verrät, mit welcher Krankheit die betreffende Person diagnostiziert wurde. Das ist wichtig für die Statistiken der Gesundheitskasse CNS, den*die Arbeitgeber*in geht das aber eigentlich nichts an. mehr lesen / lire plus

Nouvelle loi Covid : toujours autant d’incohérences

On aurait cru que cette fois le gouvernement arriverait à formuler clairement les restrictions qu’il juge nécessaires pour endiguer la pandémie – encore une fois, le Conseil d’État doit revoir la copie pour lui.

(©chd.lu flickr)

Certes, la pression est grande. Les Luxembourgeois-e-s deviennent personae non gratae dans plus de pays presque chaque jour, les chiffres des infections montent, les projections prédisent une deuxième vague plus meurtrière que la première et presque tout le monde en veut au gouvernement pour diverses raisons. Pourtant, formuler clairement un projet de loi qui ne change que quelques lignes à une loi déjà votée semble avoir été trop difficile. mehr lesen / lire plus

Loi Covid : La CCDH regrette sa mise à l’écart

Pour le projet de loi 7622, qui va être voté à la Chambre des député-e-s ce jeudi, seuls les avis du Conseil d’État, de la Commission nationale pour la protection des données (CNPD) et du Comité olympique et sportif (COSL) ont été pris en compte – la Commission consultative des droits de l’homme s’est donc autosaisie.

(©woxx)

Pour Gilbert Pregno, le président de la CCDH, le fait que son organisation n’a pas été sollicitée relèverait plutôt d’une panne : « J’espère que c’est un oubli de la part du gouvernement. Sinon, comment comprendre que l’avis du COSL compte plus que le nôtre ?  mehr lesen / lire plus

Corona-Krise: Auf den Zahn fühlen statt Fieber messen

Wie wirkten sich die bisherigen staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 auf das Leben der EU-Bürger*innen aus? Die Universität Luxemburg vergleicht in einer Studie Eindrücke aus sechs Ländern. Luxemburger*innen waren vor und während dem Lockdown am einsamsten – Italiener*innen und Spanier*innen am ärmsten.


(CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM ; PD)

Die Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften der Universität Luxemburg interessiert sich in einer Studie für den Alltag der EU-Bürger*innen zu Zeiten der sanitären Krise. Die Wissenschaftler*innen Annika Lutz, Remi Yin, Conchita D’Ambrosio und Claus Vögele vergleichen in der Studie „How Do Different Confinement Measures Affect People in Luxembourg, France, Germany, Italy, Spain and Sweden?“ mehr lesen / lire plus

Lois Covid-19 : Ainsi va l’union nationale

La pilule avait du mal à passer au parlement ce lundi matin, où le projet de loi 7606 n’a profité que des voix de la majorité – le CSV et l’ADR ont voté contre, Déi Lénk et les Pirates se sont abstenus.

(©flickr_chd.lu)

Il aura tout essayé, Mars Di Bartolomeo : interviews sur les grandes radios en quasi-simultané le weekend dernier, discours grandiloquent avec applaudissements pour le personnel soignant et les employé-e-s des secteurs essentiels – mais sa mise en scène n’a pas tenu la route. Peut-être en a-t-il fait trop en inventant le terme « Virusbomm » pour désigner des éventuel-le-s réticent-e-s au confinement qu’il faudra obliger à rester cloîtré-e-s – sous la menace d’une intervention des forces de l’ordre. mehr lesen / lire plus

Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung

Eine Petition gegen 5G ist so erfolgreich, dass sie im Parlament diskutiert werden muss. Luxemburg wollte eigentlich ein Vorreiterland bei der Einführung des neuen Standards sein – die Vergabe der Frequenzen hat sich allerdings verzögert.

Dieses 5G-Telefon dürfte sogar den verbittertsten Kritiker*innen schmecken: Es ist aus Lebkuchen und strahlt garantiert nicht. (Foto: CC-BY Karlis Dambrans)

Wer in letzter Zeit in Luxemburg-Stadt unterwegs war, wird sie gesehen haben: Aufkleber, die gegen die Einführung des neuen 5G-Mobilfunkstandards Stimmung machen. Sie weisen auf eine Petition hin, die 7.272 Unterschriften auf der Website des luxemburgischen Parlaments erhielt. Damit qualifiziert sie sich für eine Anhörung in der Chamber. mehr lesen / lire plus

Lois Covid-19 : le Conseil d’État pas contre l’hospitalisation forcée

Celles et ceux qui voient la mesure de l’hospitalisation forcée comme contraire aux droits fondamentaux ne seront pas satisfait-e-s de l’avis de la Haute Corporation, qui a donc ignoré la société civile pour paver la voie aux plans du gouvernement.  

(©woxx)

La pression du temps et de la morale était grande pour les sages du Conseil d’État. Allaient-ils et elles s’opposer formellement à l’hospitalisation forcée, cette mesure controversée à plus d’un titre ? Rappelons qu’elle n’a pas été introduite par règlement grand-ducal sous l’état de crise, qui se terminera bientôt, et que la majorité des avis donnés par l’extérieur à la Chambre des député-e-s et à la commission parlementaire de la Santé la condamnaient. mehr lesen / lire plus

Deuxième vague à Pékin : ce que l’on sait

Plus d’une centaine de cas nouveaux de Covid-19 à Pékin, des mesures drastiques ont été prises. Pourquoi il faut s’inquiéter, sans toutefois paniquer.

Temple du Ciel, Pékin. (Wikimedia ; Edward Stojakovic ; CC BY-SA 2.0)

Plus de 50 jours sans infection locale : la ville de Pékin pouvait espérer qu’elle avait laissé la Covid-19 derrière elle. Il n’en a rien été. Depuis jeudi dernier, plus d’une centaine d’infections ont été détectées chez des personnes qui ne s’étaient pas déplacées hors de l’agglomération. L’origine de cette amorce de deuxième vague a été rapidement déterminée : le marché de gros de Xinfadi, le plus important de la région. mehr lesen / lire plus

La Chine contre la Covid-19… et le reste du monde

La Chine se bat contre une nouvelle flambée de l’épidémie. Mais doit-elle aussi se battre contre le monde entier à coups de propagande nationaliste ?

globaltimes.cn

« Une fois de plus, la Chine et les États-Unis répondent différemment face à l’épidémie », affirme un édito dans le « Global Times », journal ultranationaliste proche du gouvernement chinois. « Pékin a agi promptement. Même s’il y a seulement quelques douzaines de cas nouveaux par jour, Pékin a tenu compte des risques de propagation du virus et tenté de l’endiguer avant que cela n’arrive. Pékin et la société chinoise sont confiants que la capitale ne deviendra pas un deuxième Wuhan.  mehr lesen / lire plus

Planning familial goes Insta

Weil das Planning Familial sein analoges Angebot nur noch eingeschränkt anbieten kann, legt es online einen Zahn zu.

Quelle: Planning familial

Aufgrund der sanitären Krise kann das Planning Familial seit drei Monaten keine Schulbesuche mehr durchführen. Zum Glück hat das Zentrum nun Instagram entdeckt: Seit gestern existiert nicht nur der Account planningfamilialluxembourg, es sind darauf außerdem zwei Posts und eine Story vorzufinden. Auf einem der Bilder ruft das Planning dazu auf, Fragen rund um Verliebt sein, Verhütung, Menstruation, Pubertät und Liebeskummer an esa@pfl.lu zu richten. Die Kampagne „Hues du Froen?“ soll Interessierte daran erinnern, dass das Planning trotz Kontaktbeschränkungen Unterstützung und Beratung anbietet. mehr lesen / lire plus

Nach schweren Vorwürfen: Jean-Paul Grün gibt Leitung des CIPA Blannenheem ab

Jean-Paul Grün, Direktor des CIPA Blannenheem in Rollingen, wurde vergangene Woche scharf von Familienmitgliedern der Bewohner*innen kritisiert. Heute gab der Verwaltungsrat der Lëtzebuerger Blannenvereenegung Grüns Rücktritt bekannt.

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Letzte Woche erhoben Familienangehörige der Heimbewohner*innen des CIPA Blanneheem in Rollingen schwere Vorwürfe gegen die Heimleitung: Es ging unter anderem um fehlende Kommunikation, um eine Räumungsdrohung und um gestrichene Leistungen. Auch der ehemalige Direktor des Blannenheem, Roger Hoffmann, übte in den Medien Kritik an seinem Nachfolger. Nun kündigt der Verwaltungsrat der Lëtzebuerger Blannenvereenegung in einer Pressemitteilung den Rücktritt von Jean-Paul Grün an. Christian Ehrang, ehemaliger Direktor unterscheidlicher Betreuungsstrukturen für Senior*innen, übernimmt vorübegehend die laufenden Geschäfte. mehr lesen / lire plus

Lockerungen in Betreuungsstrukturen: Wer sitzt am längeren Hebel?

Menschen mit Behinderung und Senior*innen in Wohneinrichtungen werden nach Aktivitäten außerhalb der Strukturen nicht mehr in Quarantäne gestellt. Oder doch? Die Antworten der Familienministerin sind verwirrend.

Foto: Inga Seliverstova/Pexels

Die CSV-Abgeordneten Françoise Hetto und Marc Spautz stellten innerhalb weniger Tage gleich zwei parlamentarische Anfragen an Familienministerin Corinne Cahen. In beiden Fällen ging es um die Lockerungen der Ausgangssperre während der Corona-Krise in Betreuungsstrukturen für Menschen mit Behinderung und Senior*innen. Die Antworten der Ministerin geben ein klares Zeichen: Der Ball liegt bei den Betreiber*innen.

So hat Cahen die Betreiber*innen von Betreuungs- und Arbeitsstrukturen für Menschen mit Behinderung dazu aufgefordert, Wiedereröffnungsstrategien auszuarbeiten, die die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zum Schutz der Bewohner*innen und des Personals respektieren. mehr lesen / lire plus

Géopolitique et Covid-19 : Les masques parlent déjà chinois

Généreuse et efficace, la Chine s’apprêterait à conquérir le monde. À y regarder de plus près, on peut trouver des vertus, mais aussi des vices au modèle chinois.

« Timeo Danaos et dona ferentes. » Virgile déjà mettait en garde contre « les Grecs quand ils font des cadeaux », en l’occurrence le cheval en bois offert aux Troyen-ne-s. (Photo : Instagram)

La Chine a fait don de près de dix millions de masques, un demi-million de kits de diagnostic et plus de 300.000 paires de gants… « à 30 États US et 55 villes », alors que dans le même temps, le gouvernement fédéral américain essaie « d’attribuer à la Chine la faute de sa mauvaise réponse au Covid-19 ». mehr lesen / lire plus