Série : Que reste-t-il de nos amours ? (7/10) : Une certaine fierté

Psychiatre et psychanalyste, André Michels s’est installé avenue de la Liberté en 1979. Il n’y habite plus, mais y a gardé son cabinet. Son balcon est un excellent poste d’observation.

Photos : Paulo Jorge Lobo

Auparavant, je n’avais jamais imaginé que je m’installerais ici, mais une fois ici, j’y ai trouvé énormément d’avantages et, en particulier, la proximité de la gare. C’était pratique pour moi ainsi que pour mes patient-e-s.

Au début, j’ai été frappé par le tissu humain, moins mixte qu’aujourd’hui. Des familles y habitaient depuis longtemps, certaines depuis un siècle. Des gens qui étaient beaucoup plus âgés que moi me racontaient leur vie dans ce quartier, parlaient de la guerre, de leurs enfants. mehr lesen / lire plus

Tunesien: Alles fürs Volk

Mit erzkonservativen Ansichten hat der neue tunesische Präsident Kaïs Saïed seinen Wahlkampf bestritten. Erfolg hatte er nicht zuletzt bei Jugendlichen, für die der Demokratisierungsprozess einhergeht mit Perspektivlosigkeit. Saïed verspricht eine institutionelle „Revolution“.

Eid auf die Fahne: 
Der neue tunesische 
Präsident Kaïs Saïed. (Foto: EPA-EFE/Mohamed Messara)

Für die einen ist er der Hoffnungsträger par excellence, andere betrachten ihn mit wachsendem Misstrauen: Der parteilose Jurist Kaïs Saïed, der Mitte voriger Woche als neuer Präsident Tunesiens vereidigt worden ist. Mit knapp 73 Prozent der Stimmen hatte der 61-jährige Verfassungsrechtler seinen Rivalen, den Medienunternehmer Nabil Karoui in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am 13. Oktober deklassiert. mehr lesen / lire plus

Künftige EU-Kommission: Kalkül der Kompromisse

Chaotisch, konturlos: Noch ist sie nicht im Amt, doch die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bereits erheblich mit Kritik und Problemen zu kämpfen. Wann ihr Team vom Europaparlament bestätigt wird, ist weiterhin offen.

Hat zumindest beim 
Reitsport die Zügel fest 
in der Hand: die künftige 
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. (Foto: EPA/Uwe Ansprach)

Auch für sie war es eine Überraschung. Anfang Juli hatten die Staats- und Regierungschefs Ursula von der Leyen als Wunschkandidatin für die Präsidentschaft der künftigen EU-Kommission aus dem Hut gezogen und damit dem 2014 eingeführten Modell der Spitzenkandidat*innen schon im Zuge der zweiten Wahlperiode den Garaus gemacht. mehr lesen / lire plus

Fotokopien in der Schule: Blechen für mehr Bildung

Lehrpersonen, die Zusatzmaterial am schuleigenen Drucker fotokopieren, sollen die Schüler*innen dafür zur Kasse bitten. Wenn nicht, kann es schon mal Ärger mit der Schulverwaltung geben.

Ist es legitim, dass Schüler*innen für Fotokopien zahlen müssen, die sie nie verlangt haben? (Foto: CC BY Micheal Tutton 2.0)

Kafka in der Schule, das heißt nicht nur „Die Verwandlung“ auf den Bänken: Es passt auch in Kafkas Welt, dass Lehrkräfte, die selber für fotokopiertes Zusatzmaterial aufkommen, teilweise von der Schulverwaltung deswegen ermahnt werden. Der Abgeordnete David Wagner (Déi Lénk) spricht in seiner parlamentarischen Anfrage an Bildungsminister Claude Meisch (DP) von „kafkaesken“ weil bizarren Umständen.

Grundsätzlich ist es Usus, dass Schüler*innen der Sekundarschulen für die Kopien aufkommen müssen, die das Lehrpersonal im Laufe des Schuljahrs anfertigt und verteilt. mehr lesen / lire plus

Umstellung im Busdienst am Wochenende: Anschluss im Laufschritt

Großflächige Umstellungen im Busdienst in Luxemburg-Stadt hat es immer wieder gegeben. Die für kommenden Sonntag geplante Umlenkung der Busse über Aal Avenue und Viaduc dürfte aber eine der einschneidendsten sein.

Wenige Tage vor dem Wechsel im öffentlichen Busdienst wurde noch heftig an der dafür notwendigen Infrastruktur gearbeitet, wie hier am Halt „Rocade“.
 (Fotos: woxx)

Noch steht der Termin: In etwas mehr als einem Jahr soll die nächste Ausbaustufe der Luxtram-Linie abgeschlossen sein und damit die beiden wichtigen „pôles d’échange“ Luxexpo auf Kirchberg und Gare Centrale durchgehend per Schiene miteinander verbunden sein.

Helge Dorstewitz, Direktor für den Bereich „nouvelles lignes“ bei Lux-tram, bestätigt gegenüber der woxx, dass der seit der Lancierung der Tram-
arbeiten vorgegebene Zeitrahmen eingehalten werden kann: „Zurzeit können wir davon ausgehen, dass es klappt, allerdings gibt es keine ‚marge de manoeuvre’ mehr, und bei so großen Projekten wie dem Bau einer Tramlinie, insbesondere in historischen Städten, kann immer Unvorhergesehenes eintreten.“

Dass der Spielraum knapp geworden ist, liegt vor allem am mittleren Abschnitt der jetzigen Ausbaustufe, dem Boulevard Royal, wo derzeit eifrig an der Fertigstellung des „Royal Hamilius“-Einkaufzentrums gearbeitet wird, das in wenigen Wochen eröffnet werden soll. mehr lesen / lire plus

Spiel zu Migration(en): Karten auf den Tisch!

Wohin sind Luxemburger*innen überall ausgewandert, wer kam wann nach Luxemburg und seit wann gibt es Syrer*innen in unserer Region? Die Antworten darauf erlernt man anhand der Karten des Spiels „Migratiounsgeschichten“.

(Foto: Anne Schaaf)

Das Thema Migration bietet einen perfekten Nährboden für Desinformation, gefühlte Wahrheiten und unzutreffende Begrifflichkeiten, welche der tatsächlichen Situation nicht gerecht werden. Das einzige Kraut, das gegen ebendiese Problematik gewachsen ist, ist Wissen. Dieses hat das Nationalarchiv gemeinsam mit dem Centre de documentation sur les migrations humaines (CDMH) sowie dem Verein Alter & Ego zusammengetragen und daraus ein Kartenspiel entwickelt, dem weitaus mehr gelingt, als eine trockene Aneinanderreihung von Daten und Fakten. mehr lesen / lire plus

Plastik: Nie wieder Eco-Sac!

Die EU exportiert heute nur noch halb so viel Plastikmüll wie noch 2016. Was wie eine gute Nachricht klingt, ist in Wahrheit jedoch ein großes Problem. Die Lösung kann nicht im Konsumverhalten liegen.

Quelle: Pxhere.com

Ob Strohhalme oder einzeln verpackte Gurken – Plastik hat keinen besonders guten Ruf. Um die Mehrheit der Bevölkerung für mehr Klimaschutz zu begeistern, war hartnäckige Arbeit vonnöten. Beim Plastikmüll war das wohl nie ein Problem: Erschreckende Bilder von zugemüllten Ozeanen sind leichter zu verstehen als die Klimakrise. Das Detail, dass der meiste Plastikmüll in den Meeren in Form von Mikroplastik schwimmt, ist vielen nicht bewusst.

Diese Woche erschien ein Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA, aus dem hervorgeht, dass die EU in den ersten Monaten des Jahres „lediglich“ rund 150.000 Tonnen Plastikmüll pro Monat exportierte. mehr lesen / lire plus

Kleos : guerre ou paix dans l’espace ?

De l’argent public est-il allé à une société qui collabore avec l’industrie de l’armement ? C’est ce qu’a voulu savoir Laurent Mosar dans une question parlementaire, se référant au contrat avec l’entreprise brésilienne Shield Defesa que vient de décrocher la société luxembourgeoise Kleos Space. Le ministre Étienne Schneider nie que des fonds aient été mis à disposition de Kleos « de manière directe ». Et admet que, de manière indirecte, en passant par l’Agence spatiale européenne, le gouvernement a bien soutenu l’entreprise, tout comme il a lui-même passé un contrat « pour l’utilisation de fréquences » avec elle. Cette dernière précision suggère qu’il s’agirait de communication par satellite, or Kleos travaille actuellement dans le domaine de la surveillance maritime. mehr lesen / lire plus

ILL: Feministisches Kulturprogramm

Mit einem neuen Theaterstück nimmt das Kollektiv Independent Little Lies (ILL) die Thematik Feminismus unter die Lupe. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur feministische Bewegungen, sondern auch die sowohl kritische wie auch humorvolle Auseinandersetzung mit Privilegien, Zweifeln und Schubladendenken. Das von Claire Thill in Zusammenarbeit mit dem Ensemble verfasste Stück namens „Footnotes“ wird am 14. und 15. November unter der Regie von Jenny Beacraft im Escher Theater aufgeführt. Um die Möglichkeit zu bieten, die darin aufgeworfenen Themen zu vertiefen, hat ILL ein ergänzendes Rahmenprogramm entwickelt, das von einem Rundtischgespräch über Lesungen bis hin zu Workshops reicht. Den Anfang macht das Rundtischgespräch „Féminisme et activisme (culturel)“ am 4. mehr lesen / lire plus

Théâtre : La galaxie de la perte

« Rabbit Hole », la nouvelle production du TOL, s’empare d’un sujet rarement traité au théâtre : le deuil. Véritable montagne russe d’émotions, la pièce ballotte le public entre rire et larmes avec beaucoup de sensibilité.

Une chambre d’enfant, un couple en deuil : Colette Kieffer et Jérôme Varanfrain dans « Rabbit Hole ». (Photos : Ricardo Vaz Palma)

Au début, il y a cette conversation quasi anodine entre sœurs. Izzy raconte à Becky une rixe dans un bar, où elle a frappé une femme. Puis au détour d’un mot de trop, d’une allusion appuyée, de la révélation de sa grossesse enfin, elle provoque la crise qui couvait. mehr lesen / lire plus

Art multimédia : Harmonie élémentaire

Au Mudam l’artiste multicasquettes Suki Seokyeong Kang révèle des étincelles de sa large pratique artistique – un art pas total, mais presque.

Si l’on voulait s’en tenir à une formule tellement rebattue qu’elle fait saigner les oreilles de certain-e-s, on dirait que Suki Seokyeong Kang allie dans son art modernité et tradition. Mais ce serait voir les choses trop simplement. Car oui, l’artiste coréenne née en 1977 à Séoul a un background solide. Elle a étudié la peinture orientale à l’Ewha Womans University de Séoul et s’est perfectionnée au Royal College of Art de Londres. De plus, elle enseigne la peinture coréenne à son ancienne université en Corée du Sud. mehr lesen / lire plus

Steven Soderbergh : Jürgen, Ramón et l’argent des autres

Une fois n’est pas coutume, le woxx vous invite à rester chez vous cette semaine et à ouvrir Netflix pour voir « The Laundromat » – la tentative de Steven Soderbergh de rendre les Panama Papers sexy et accessibles à toutes et tous.

Perdue devant des milliers de boîtes à lettres – une situation que les Luxembourgeois-e-s reconnaîtront assez facilement. (Photo : Netflix)

Comment raconter les Panama Papers ? Les 13,2 millions de documents en tout dérobés au cabinet d’avocats véreux Mossack Fonseca, sis à Panama City, racontent beaucoup d’histoires, voire trop. En tout cas, rien qui tiendrait dans les 90 minutes que dure le film de Soderbergh, présenté à Venise cette année avant de sortir sur le site de streaming Netflix, qui l’a produit. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : La fameuse invasion des ours en Sicile

Basé sur le roman pour la jeunesse du grand Dino Buzzati, ce long métrage d’animation peut se targuer de dessins somptueux plus artistiques que réalistes, et tranche avec les superproductions animées qu’on peut voir par ailleurs. Un sympathique conte moral que toutes et tous pourront apprécier pendant les vacances.

L’évaluation du woxx : XX
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