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GAART

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 37: Die Sache mit dem ‚W‘

Der letzte linke Kleingärtner lässt das sich zu Ende neigende Jahr Revue passieren. Und er schlendert mit Thomas Bernhard über den Luxemburger Weihnachtsmarkt. Der Zug des Lebens steuert wieder Mal auf ein Jahresende zu. Während ich im Hühnerschlag sitze und dem einträchtigen Gackern und Scharren meiner vier Stallgenossinnen zusehe und -höre,...

LITERATUR

Satirisches Märchen: Die Frau ist kaputt

In ihrem neuen Roman „Barbara stirbt nicht“ seziert Alina Bronsky die Figur eines Mannes, der sich plötzlich mit seiner Urangst konfrontiert sieht. Als seine Frau Barbara sich eines Morgens weigert, das Bett zu verlassen, muss sich Herr Schmidt auf unbekanntes Terrain vorwagen – die eigenen vier Wände. Wie ein ergrauter, missgelaunter Robinson...

NEWS

LGBTIQA+: Von der Freude zur Sorge

Der Europäische Gerichtshof stärkt lesbische Eltern, während Länder in Europa ungeschriebene Gesetze gegen LGBTIQA+ Menschen ausführen. Beides wurde diese Woche bekannt. Ein britisch-bulgarisches Frauenpaar bekam in Spanien ein Kind. Spanien stellte eine Geburtsurkunde aus, nach der beide Frauen rechtlich als Mütter gelten. Später beantragte...

EDITOENERGIEPOLITIK

Niedergang von Eida: Konsi-Macht, Marktmacht

Dass eine grüne Stromfirma nicht mehr liefern kann, wenn der graue Strom teurer wird, illustriert den liberalen Irrweg der Umweltbewegung der vergangenen Jahrzehnte. Wer sich in der Vergangenheit für möglichst grünen Strom entschieden hat, wusste, dass man ein wenig mehr zahlt, aber dafür zum Klimaschutz beiträgt. Mit der derzeitigen...

ËMWELTTHEMA

Gewässerqualität: Aufgestaut

Der Zustand der Luxemburger Flüsse und Bäche ist alles andere als gut. Viele Maßnahmen sind geplant, doch diese kommen nur langsam voran und können nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten. Jeden Sommer vermiest eine Meldung den Menschen in Luxemburg den Badespaß: Der Stausee oder ein anderes Badegewässer ist von Blaualgen befallen,...

EUROPAMIGRATIOUN

Flüchtlinge bei Calais: „Immer größere Risiken“

Ende November ging bei Calais ein Schlauchboot mit Flüchtlingen auf dem Weg nach Großbritannien unter. 27 Menschen, fast alle die an Bord waren, ertranken. An der Routine der Flüchtlingsabwehr vor Ort hat sich dadurch nichts geändert – weshalb weiterhin alles immer schlimmer wird. Eine Reportage. Schwimmen? Mahmoud* schüttelt den Kopf. Weder...