Künstliche Intelligenz: Falscher Freund
Die Regierung fordert mit der Kampagne „AI ≠ Human“ junge Menschen zu einem kritischen Umgang mit Chatbots auf. Selbst geht sie aber nicht mit gutem Vorbild voran und ist zu unkritisch.
Ökozid: Das fünfte Kernverbrechen
Auf der gleichen Stufe wie Kriegsverbrechen: Ökozid soll als internationales Verbrechen in das Völkerrecht aufgenommen werden. Jurist*innen haben eine erste internationale Definition vorgestellt.
Einblick in die „Manosphere“: Toxische Männlichkeit als Verkaufsargument
Sie hassen Frauen, lieben teure Autos, tragen große Uhren und verbringen ihre Zeit mit Aktienhandel und Fitnesstraining: Männlichkeits-Influencer sind für viele Jugendliche Vorbilder. Eine neue Netflix-Dokumentation will dem Phänomen auf den Grund gehen, bleibt jedoch oberflächlich.
Inklusion: Ohne Kritik keine Kultur
Ein Aktionsplan soll den Zugang zur Kultur in Luxemburg stärken; dazu zählt auch eine bessere Kommunikation über das kulturelle Angebot. Dass das Ministerium den Kulturjournalismus dabei völlig außer Acht lässt, ist frustrierend.
Grundschule: Inklusion im Realitätstest
Die Lehrer*innengewerkschaft SNE misst den Aktionsplan zur Inklusion an der Praxis und warnt vor bürokratischen Rückschritten.
Additionnalité : des réponses qui se perdent
Les député·es de l’opposition s’en plaignent : les ministres ne répondent pas sérieusement aux questions parlementaires écrites qui leur sont adressées.
Ouverture de voie à Bezos… et à l’extraction spatiale
Le gouvernement serre la main à « Blue Origin » : la société spatiale du milliardaire Jeff Bezos ouvrira les portes d’un nouveau bureau au grand-duché.
Sudankonferenz: Hilfe ohne Frieden
Dass es keine Friedensinitiative werden würde, war von Beginn an klar: Die am Mittwoch in Berlin stattgefundene Sudankonferenz fand ohne Beisein der sich bekriegenden Akteure statt.
Inklusion: Ohne Kritik keine Kultur
Ein Aktionsplan soll den Zugang zur Kultur in Luxemburg stärken; dazu zählt auch eine bessere Kommunikation über das kulturelle Angebot. Dass das Ministerium den Kulturjournalismus dabei völlig außer Acht lässt, ist frustrierend.
Sproochen: Déi éiweg Debatt
Elo soll eng Petitioun dofir suergen, datt mir eise Croissant op Lëtzebuergesch bestelle kënnen. D’Campagne dohannert lieft vu Ressentimenter géint Frontalieren.
Wahlen in Ungarn: Geht Orbán, bleibt das System?
Wenn Ungarns Präsident Viktor Orbán vor den Wahlen nicht noch einen Staatsnotstand ausruft, könnte seine persönliche Herrschaft am Sonntag enden. Der Rückbau seines Systems dürfte aber nur schwer zu bewerkstelligen sein.
Rechenzentrum in Bissen: Genossenschaft statt Google
Das geplante „Data Center“ in Bissen sorgt erneut für Diskussionen. Höchste Zeit, das Projekt abzublasen und an Alternativen zu denken.
Ökozid: Das fünfte Kernverbrechen
Auf der gleichen Stufe wie Kriegsverbrechen: Ökozid soll als internationales Verbrechen in das Völkerrecht aufgenommen werden. Jurist*innen haben eine erste internationale Definition vorgestellt.
Additionnalité : des réponses qui se perdent
Les député·es de l’opposition s’en plaignent : les ministres ne répondent pas sérieusement aux questions parlementaires écrites qui leur sont adressées.
Sudankonferenz: Hilfe ohne Frieden
Dass es keine Friedensinitiative werden würde, war von Beginn an klar: Die am Mittwoch in Berlin stattgefundene Sudankonferenz fand ohne Beisein der sich bekriegenden Akteure statt.
WHO erinnert an Notlage im Sudan
In einem Statement vom vergangenen Samstag erinnert der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, an die aktuelle Notlage im Sudan. „Der Sudan steht vor einer der schwersten humanitären und gesundheitlichen Notlagen der Welt. Mehr als 33,7 Millionen Menschen – über die Hälfte der Bevölkerung des Landes...
Soziales
Künstliche Intelligenz: Falscher Freund
Die Regierung fordert mit der Kampagne „AI ≠ Human“ junge Menschen zu einem kritischen Umgang mit Chatbots auf. Selbst geht sie aber nicht mit gutem Vorbild voran und ist zu unkritisch.
Ausgehen in Luxemburg: „Ist Angela da?“
Terri Allington will das Nachtleben in Luxemburg mit einer einfachen Frage sicherer machen.
Ëmwelt
Ökozid: Das fünfte Kernverbrechen
Auf der gleichen Stufe wie Kriegsverbrechen: Ökozid soll als internationales Verbrechen in das Völkerrecht aufgenommen werden. Jurist*innen haben eine erste internationale Definition vorgestellt.
Ernährungssystem: Über den Tellerrand hinaus
Der neue nationale Aktionsplan für eine nachhaltige Ernährung ist sektorübergreifend. Um das bestehende System zu ändern, fehlen jedoch der Blick über die Landesgrenzen und eine Konkretisierung der Mittel.
Senegal: Legalisierte Homophobie
Das senegalesische Parlament hat eine verschärfte Kriminalisierung der Homosexualität beschlossen. Die Repression nimmt zu – die Verzweiflung der Betroffenen auch.
Globale Arbeitsgesellschaft: In der Sackgasse
Welche vielfältigen Folgen die Umbrüche aufgrund der KI-Technologie haben werden, ist unklar. Was sie zerstören können, ist indes nur die Illusion einer Arbeitsgesellschaft, wie sie seit der IT-Revolution der 1980er- und 1990er-Jahre mühsam aufrechterhalten wird.
Italien: Risse in Melonis Macht
Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen.
Brasilien: Trump-Karte aus dem Bolsonaro-Clan
In Brasilien werden im Oktober Präsidentschaftswahlen abgehalten. Derzeit liegen Flávio Bolsonaro, der Kandidat der Opposition, und Amtsinhaber Lula da Silva in den Umfragen erstmals nahezu gleichauf.
Einblick in die „Manosphere“: Toxische Männlichkeit als Verkaufsargument
Sie hassen Frauen, lieben teure Autos, tragen große Uhren und verbringen ihre Zeit mit Aktienhandel und Fitnesstraining: Männlichkeits-Influencer sind für viele Jugendliche Vorbilder. Eine neue Netflix-Dokumentation will dem Phänomen auf den Grund gehen, bleibt jedoch oberflächlich.
Inklusion: Ohne Kritik keine Kultur
Ein Aktionsplan soll den Zugang zur Kultur in Luxemburg stärken; dazu zählt auch eine bessere Kommunikation über das kulturelle Angebot. Dass das Ministerium den Kulturjournalismus dabei völlig außer Acht lässt, ist frustrierend.
Spieletipp: Messenger
Als Kurier*in in einer japanischen Kleinstadt müssen wir verschiedene Botschaften von A nach B bringen. Die Umgebung ist in einem wunderschönen Ligne claire-Comicstil gestaltet...
KI-gestützte Schuldvermutung: Der gläserne Traum
In ihrem Roman „Das Dream Hotel“ entwirft die Schriftstellerin Laila Lamani das Szenario einer KI-basierten Dystopie, die bereits zum Greifen nah erscheint.
Neue Indie-Musik: Wie man die Fesseln abwirft
Auf ihrem Debütalbum „Somebody Help Me, I‘m Being Spontaneous!“ holt die britische Singer-Songwriterin Melanie Baker zum Befreiungsschlag aus – mit großspurigem Indierock und Humor. Ein eindrucksvoller Aufruf zur Selbstermächtigung.
Kurzfilmpremiere: Beispiellose Kunstaktion auf der Leinwand
Bei der Vernissage zur Ausstellung „Ugegraff“ zerstörten Teilnehmer*innen letztes Jahr wie vorgesehen 50 Kunstwerke, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Jetzt wurde die einmalige Aktion in drei Kurzfilmen veröffentlicht.
Im Stream: Amsterdamned 2
38 Jahre nach dem ersten Teil veröffentlicht Dick Maas, der Macher der niederländischen Kultfilme rund um die Flodder Family, den zweiten Teil des Krimi-Horrors „Amsterdamned“. Obwohl mit der neuen Generation eine Polizistin die Ermittlungen nach einer Mordserie in den Grachten Amsterdams übernimmt, ist der eigentliche „Held“ des Films der in die Jahre gekommene pensionierte Ermittler Eric Visser (Huub Stapel). Leider überzeugen weder die Dynamik zwischen den Charakteren noch die dünne Story oder der Versuch, aus dem ehemaligen Thriller einen übernatürlichen Horrorfilm zu machen. „Amsterdamned 2“ ist eine verspätete Fortsetzung eines 1980er-Jahre-Films, die besser in der Schublade geblieben wäre. NL 2025 von Dick Maas. Mit Holly Mae Brood und Huub Stapel. 110’. Amazon Prime Die Bewertung der woxx: 0
Am Bistro mat der Woxx
Der Lëtzebuerger Wirtschaft geet et net esou schlecht, wéi d’Patronat seet
All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht.
All Joer mécht d‚Fondatioun Idea, déi vun der Chambre de Commerce finanzéiert ass, ee Rapport iwwert déi wirtschaftlech Lag vum Land. Si gesäit éischter schwaarz fir d‚Lëtzebuerger Ekonomie: Net genuch Wuesstem, net genuch Produktivitéit – an iwwerhaapt géif et ze vill Paperassen a Prozedure ginn. Am Podcast erkläert de Fabien Grasser, wéi vill vum dem Rapport fir bor Mënz ze huelen ass, a wéi vill dozou déngt, de Standpunkt vum Patronat ze verdeedegen. Hien erkläert och, wisou d‚Rating–Agenturen ee ganz anere Bléck op Lëtzebuerg hunn an dem Land zanter Joren ëmmer een AAA–Rating ginn.
Den Artikel, iwwert dee mir geschwat hunn: La finance n’est plus une bouée de sauvetage
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En anere Bléck op Lëtzebuerg: ökologesch, feministesch, kritesch a lénks.
Mir géife gär méi wäit goen, u gudden Iddie feelt et eis net – mä et feelt eis u Moyenen, fir se ëmzesetzen. Als selbstännege Projet ouni privat Investisseuren, si mir vun der Solidaritéit vun eise Lieser*innen ofhängeg. D’Pressehëllef vum Staat deckt zwar eis lafend Käschten, mä Investissementer oder Innovatiounen si mat dëse Mëttelen net méiglech. Trotzdeem sinn all eis Artikele gratis online ze liesen. Wann Dir eis Aarbecht schätzt, ënnerstëtzt eis!




















