Universität
: Incorporated

Die PR-Abteilung der Uni Luxemburg kann zufrieden sein: Die Inthronisierung des neuen Rektors Stéphane Pallage und die gleichzeitige Unterzeichnung der Vierjahreskonvention mit dem Hochschulministerium lassen die Misstöne, die es im turbulenten Jahr 2017 gegeben hatte, vergessen.

Marc Hansen, Stéphane Pallage und Yves Elsen (vlnr): Ob sie miteinander „können“ wird für die weitere Entwicklung der Universität wesentlich sein. (Foto: woxx)

Die im Budgetjahr 2017 wegen grober Fehlkalkulationen notwendig gewordenen und dann in aller Eile durchgeführten Sparmaßnahmen und der im Anschluss erfolgte Rücktritt von Reiner Klump im Frühjahr hatten das Vorzeigeprojekt „uni.lu“ zu einem echten Sorgenkind werden lassen. Sehr zum Verdruss auch des zuständigen Ministers Marc Hansen, der sich gerade angeschickt hatte, die Reform des Uni-Gesetzes auf den Instanzenweg zu bringen. mehr lesen / lire plus

Mehr öffentliche Europaschulen geplant

Das Angebot an öffentlichen Europaschulen in Luxemburg soll erweitert werden. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es in insgesamt vier staatlichen Lyzeen möglich sein, zwischen Deutsch, Französisch und Englisch als Grundsprache wählen zu können.

Neben den Privatschulen, war es Schüler*innen in Luxemburg bisher nur in der Ecole internationale de Differdange et d’Esch-sur-Alzette (EIDE) möglich, die Grundsprache selbst auszuwählen. Das Bildungsministerium reagiert nun auf die hohe Nachfrage für den staatlichen Bilungsbereich und wird das europäische Modell ab dem Schuljahr 2018/2019 in drei weiteren öffentlichen Lyzeen einführen: Lënster Lycée in Junglinster, Lycée Edward Steichen in Clerf und im zurzeit noch nicht fertiggestellten Lycée in Bad Mondorf. mehr lesen / lire plus

Colloque
 : Oh, the humanities !

Avec maints coryphées universitaires à l’appui, le département des sciences humaines de l’Université du Luxembourg s’est interrogé sur ses propres fins – et le woxx est retourné sur les bancs de la fac.

Le temps avant le « péché originel » commis par les sciences humaines à la fin du 19e siècle.

On pourrait croire que les sciences humaines ne vont pas bien avec le « nation branding ». En tout cas, lors de la séance d’ouverture du colloque « Ends of the Humanities », avec notamment un discours délivré par Hans Ulrich Gumbrecht – la salle Edmond Dune mise à disposition par l’Institut Pierre Werner (IPW) grouillait d’enseignants (de lycée notamment, car ils pouvaient faire valoir leur présence en tant que formation continue) et d’étudiants, mais pas un seul membre du gouvernement n’avait fait le déplacement. mehr lesen / lire plus

„The Ends of the Humanities“
: Orientierungswissen für 
die Gesellschaft


Von Sonntag bis Mittwoch findet in Luxemburg eine internationale Konferenz zum Thema „The Ends of the Humanities“ statt. In über 70 Vorträgen werden WissenchaftlerInnen aus mehreren Kontinenten die Krise der Geistes- und Sozialwissenschaften diskutieren. Die woxx sprach mit dem Organisator Georg Mein, Dekan der humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luxemburg.

(Foto: woxx)

woxx: Die von Ihnen organisierte Konferenz will ausloten, wie die „Humanities“ ihre Bringschuld gegenüber der Gesellschaft einlösen können. Wieso ein so defensiver Ansatz?


Georg Mein: Der Begriff Bringschuld wird hier etwas polemisch verwendet. Heutzutage ist vielfach die Rede von Nützlichkeitserwägungen, wenn es um Studieninhalte und die Organisation der Universität geht. mehr lesen / lire plus

Jugend: Nicht in Ausbildung, ohne Job

Das Bildungsministerium plant Maßnahmen zur Unterstützung inaktiver junger Menschen und zur Misserfolgs-Prävention. Dabei will man sich an den Ergebnissen einer kürzlich publizierten Studie orientieren.

(Foto: Ministère de l‘Éducation nationale)

In Luxemburg sind zurzeit zwischen 3.000 und 3.500 junge Menschen weder ins Bildungssystem noch in die Arbeitswelt integriert – eine Sachlage, der das Bildungsministerium nicht länger tatenlos zusehen will. Eine vom Service national de la Jeunesse (Snj), von der Inspection générale de la sécurité sociale (Igss) und vom Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) im Jahr 2013 in Auftrag gegebene Studie gibt nun Einblicke in die komplexe Lebenssituation der sogenannten NEETs (not in employment, education or training). mehr lesen / lire plus

Förderung geschlechterbewusster Pädagogik

Mädchen sind sensibel, fleißig und ruhig – Jungen energiegeladen und technikbegeistert. Geschlechterklischees wie diese halten sich hartnäckig. Werden solche Vorurteile – bewusst oder unbewusst – an Kinder herangetragen, wirkt sich dies unvermeidlich auf die Entwicklung der individuellen Fähigkeiten und Interessen aus. Nicht zuletzt in der Schule darf deshalb die Notwendigkeit eines geschlechterbewussten Umgangs nicht unterschätzt werden. Neuere Förderkonzepte folgen einerseits dem Prinzip der Gleichbehandlung und andererseits dem der Frauenförderung. So stehen nicht-diskriminierende Praktiken neben solchen, die das Ziel haben, bestehenden Benachteiligungen von Mädchen entgegenzuwirken. Unter der Prämisse eines pädagogischen Ansatzes dieser Art lädt das Cid-Fraen an Gender am 18. Mai zu zwei Veranstaltungen ein. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Auf dem Weg zu einer Schule für alle

Nachdem Luxemburg im Jahr 2011 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung unterzeichnet hatte, bemüht sich die Regierung nun um ein stärker inklusives Bildungssystem.

Es sei eine Reform auf der ganzen Linie, so Bildungsminister Claude Meisch auf einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch. Um der Bandbreite des Förderbedarfs gerecht zu werden, bedürfe es eines flexiblen, aber kohärenten Modells. Zu diesem Zweck seien Maßnahmen auf drei Niveaus geplant:

Auf nationaler Ebene wird eine Kooperation zwischen den fünf bestehenden Kompetenzzentren angestrebt, die jeweils auf schulische Integration, Seh- und körperliche Behinderung, Autismus, Sprachentwicklungsstörungen sowie schulische Integration spezialisiert sind. Diese sollen nun durch drei weitere Kompetenzzentren für die Bereiche „Lernschwierigkeiten“, „Verhaltensstörungen“ und „Hochbegabung“ ergänzt werden. mehr lesen / lire plus

Éducation et inégalités sociales : Par où commencer ?

Le ministère de l’Éducation veut combattre les inégalités sociales dès leurs prémices en renforçant le rôle des parents d’élèves. Un bon début, mais pas suffisant.

Certainement plus idyllique qu’en réalité : un entretien entre une enseignante, 
une mère et une élève. (Photo : Portland Public Schools / Flickr)

Certainement plus idyllique qu’en réalité : un entretien entre une enseignante, 
une mère et une élève. (Photo : Portland Public Schools / Flickr)

Renforcer la collaboration entre école et parents pour mieux faire réussir les enfants : tel était le mot d’ordre d’une conférence de presse du ministre de l’Education Claude Meisch cette semaine. Instaurer une « véritable culture de collaboration entre éducateurs, enseignants et parents », voilà ce qu’il faut, pour Meisch, afin de réduire les inégalités dès le début. mehr lesen / lire plus

SCHULE: Auf dem Weg zur Inklusion

Ein inklusives Schulsystem ist möglich – so zumindest die Erfahrung an einer Schule in Lorentzweiler. Wichtig ist jedoch, dass Lehrer und Sonderpädagogen an einem Strang ziehen.

165 ununterbrochene Ballwechsel im Federballspiel, so der Rekord, den Lynn zusammen  mit ihrer Sportlehrerin Barbara Goetschalckx aufgestellt hat. Eine enorme Leistung für ein Mädchen mit Trisomie 21. Aber es hat auch lange gedauert. „Meistens saß sie da und hat beim Gruppenturnen nicht mitgemacht. Das musst du erst eimal aushalten“, so Goetschalckx.
Diese Woche hatte die „Groupe Luxembourgeoise d’Education Nouvelle“ (GLEN) zu dem 15-minütigen Dokumentarfilm von Serge Benassutti mit dem Titel „Lynn? – Firwat net? Inclusion gëtt et!“ mehr lesen / lire plus

DÉBAT: L’école, fondamentalement

Le débat « Fir d’Liewe léieren ? », organisé conjointement par le woxx et RTL-Radio s’est penché sur les questions fondamentales concernant l’école. En voici un bref résumé.

Deux de nos débatteurs de la soirée : Mady Delvaux et Guy Foetz.

Organiser un débat recèle toujours un certain nombre d’inconnues : l’évènement n’en chevauchera-t-il pas un autre ? Intéressera-t-il suffisamment de gens ? La salle ne sera-t-elle pas trop vide, ou, à l’inverse, y aura-t-il assez de places assises ? De ce point de vue au moins, le pari fut tenu. Le débat organisé conjointement par le woxx et RTL-Radio mardi dernier – avec l’aimable participation de l’Asti qui a assuré la traduction vers le français – avait pour intitulé « Fir d’Liewe léieren ?  mehr lesen / lire plus

ÉCOLE: L’éternel combat

L’école est un enjeu philosophique et politique. Il est normal qu’il déchaîne les passions. Au-delà des questions techniques et des procès d’intention, le woxx propose de débattre des questions de fond.

Nous n’étions pas de ceux qui furent immédiatement emballés par l’idée que le woxx organise une conférence publique au sujet de l’éducation. « Encore une », pensions-nous, estimant que le sujet était usé jusqu’à la corde. Mais finalement, nous avons bien changé d’avis. Certes, plus d’une conférence a été dédiée à ce sujet. Ce qui est normal, vu le nombre de personnes impliquées. D’une certaine manière, nous le sommes tous directement ou indirectement et l’avons tous été. mehr lesen / lire plus

RENTRÉE SCOLAIRE: La même chose, mais différemment

C’est étrange, mais la guerre scolaire n’oppose pas les camps traditionnellement opposés. Les principaux belligérants sont en fait d’accord sur les objectifs, mais pas sur la méthode.

Dans la basse-cour des classes, le combat des coqs de la pédagogie fait rage…

Lorsque vous avez quitté l’école depuis un certain temps déjà et qu’il n’y a ni élève, ni enseignant dans votre entourage, mais que vous devez néanmoins vous « coller » aux sujets relatifs à l’éducation pour des raisons professionnelles, vous avez parfois l’impression de naviguer d’une planète étrange et inconnue à l’autre. Des planètes où, si l’on y parle de drôles de langages pleins d’abréviations, personne ne partage la même perception de la réalité. mehr lesen / lire plus

EDUCATION: Désorientation scolaire

Les conflits entre le corps enseignant et le ministère se multiplient. Le SEW lui reproche de voir très grand sans se doter ni des moyens conséquents, ni d’une méthodologie claire.

„Nous n’allons évidemment pas évoquer le sujet de la tâche des enseignants“. Monique Adam, présidente du Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft (SEW) de l’OGBL, a le sourire en coin lorsqu’elle prononce cette phrase. Ce mardi, son organisation a réuni la presse pour dire ce qu’elle pense de certaines réformes émanant du ministère de l’éducation nationale (MEN). Et elle n’a même pas eu besoin d’évoquer l’épineux dossier de la tâche de l’enseignant (l’intersyndicale devait rencontrer la ministre le soir même) pour tirer à boulets rouges sur d’autres facettes de la politique du MEN: budget de l’éducation, socle de compétences et nouveau cadre pour l’enseignement secondaire technique (EST). mehr lesen / lire plus