WASSER: Genug für alle?

Die Vereinten Nationen erklärten den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht. Aber Hunderte von Millionen haben zu wenig zum Trinken und Waschen. Auch weil das meiste Wasser für die Landwirtschaft verbraucht wird. Wie könnte die Lage verbessert werden?

Der Mensch verbraucht jährlich etwa 20 Kubikmeter Wasser zum Trinken und zur Hygiene – so viel passt in einen kleinen Lastwagen. Die Menge entspricht aber nur einem Bruchteil des wirklichen Verbrauchs. Die Produktion von Lebensmitteln verschluckt pro Kopf das Fünfundsiebzigfache: etwa 1500 Kubikmeter im Jahr.

Der Grund: In Nahrungsmitteln steckt enorm viel virtuelles Wasser, zwischen zwei und drei Kubikmeter in einem Kilogramm Brot und knapp sechs Kubikmeter in einem Kilogramm Schweinefleisch. mehr lesen / lire plus

NACHHALTIGKEIT: Stadtentwicklung selbst gemacht

Von neuen Wohnmodellen und reduziertem Individualverkehr reden viele. Aber wo sind die Städte, die damit ernst machen? Ein Musterbeispiel ist Tübingen.

Identifikation mit dem Lebensraum schafft neue Möglichkeiten.

„Die Stadt sollte sich nicht aus der Liegenschaftspolitik zurückziehen, sondern aktiv Grundstücke erwerben und nicht darauf vertrauen, dass ein großer Projektentwickler kommt, bei dem die Stadt nach fünf Jahren einen fertigen Stadtteil abholt“, betont Cord Soehlke, Baubürgermeister der Stadt Tübingen in Baden-Württemberg. Und: „Unsere Erfahrung ist, dass man über den Grundstücksbesitz sehr viel steuern kann, was soziale und ökologische Kriterien sowie städtebauliche Qualitäten anbelangt.“

Unter dem Titel „Neue Wege gehen in der Gemeindeentwicklung und der Planung von Siedlungen“ fand diese Woche eine vom Mouvement Ecologique organisierte Konferenz statt, bei der das Tübinger Modell vorgestellt wurde. mehr lesen / lire plus

AGRARPOLITIK: Die Renaissance des Gartens

Über die Ineffizienz der EU-Agrarpolitik, die schwierige Zukunft der Landwirtschaft und das Potential des Gartens sprach die woxx mit dem Agrarspezialisten Benedikt Haerlin, der demnächst nach Luxemburg kommt.

Wenn die Landschaft zur Fabrik wird.

Was wurde seit der Abfassung des Weltagrarberichtes eigentlich umgesetzt? Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Benedikt Haerlin: Ich ziehe eine gemischte Bilanz. Einerseits ist seit 2009, als der Bericht veröffentlicht wurde, sehr vieles in die falsche Richtung gelaufen. Stichworte sind zum Beispiel Spekulation mit Lebensmitteln oder Boden, Landgrabbing, aber auch die Intensivierung der Landwirtschaft in vielen Regionen der Welt anstelle einer Agro-Ökologisierung, sowie der Missbrauch von Agrarflächen für die Produktion von Energie und Sprit. mehr lesen / lire plus

NATURWUNDER ALS ROHSTOFFQUELLE: Und jetzt die Tiefsee?

Sie ist der größte Lebensraum des Planeten – und der unbekannteste dazu: Nicht einmal ein Prozent der Tiefsee ist erforscht. Bergbaufirmen wollen nun am Meeresgrund lagernde Rohstoffe abbauen.

Leuchtet verlockend blau, fischt ohne Wurm und Leine: der Schwarzangler.

Die eigentliche Tiefsee beginnt bei tausend Metern. Dorthin dringt kein Sonnenlicht, und der Druck ist so immens, dass ein Mensch ganz einfach zerdrückt würde. Kalt ist es auch da unten. In den Tiefseegräben sinkt die Temperatur auf beinahe null Grad.

Viele sonderbare Wesen leben in der Dunkelheit, zum Beispiel der Tiefsee-Anglerfisch, ein gruseliger Geselle mit imposantem Maul und langen, spitzen Zähnen, die durchsichtig wie Glas sind. mehr lesen / lire plus

WELTERNÄHRUNG: Insekten sind nicht Igitt

Von allen exotischen kulinarischen Gebräuchen ist der Verzehr von Insekten möglicherweise der zukunftsträchtigste. Käfer und Heuschrecken statt Rinder und Hühner zu essen, könnte helfen, die Nahrungsmittelknappheit zu überwinden.

Immer mehr Menschen müssen satt werden, bis 2050 wahrscheinlich neun Milliarden. Aber wovon? Die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat eine Kampagne gestartet, die den Verzehr von Sechsbeinern und deren Larven propagiert. Werden Ameisen und Mehlwürmer unser täglich Brot sein?

Der Proteinanteil von Insekten – zwischen 22 und 91 Prozent ? spricht dafür. Es gibt zum Beispiel die rotbeinige Heuschrecke aus Nordamerika, eine Ernteplage ersten Grades, die weder Klee noch Sojabohnen noch Hülsenfrüchte verschont. mehr lesen / lire plus

BIENEN: Pestizide sind ein Tabu

Die Varroamilbe ist nicht das alleinige Übel, das den Bienenvölkern zusetzt, sondern ebenfalls die dauernde Belastung mit Pestiziden. Und die sind obendrein nicht alle meldepflichtig.

Roger Dammé, Präsident des
„Landesverband fir Beienzuucht“
über die Schwierigkeiten
in der heutigen Imkerei.

woxx: Es gibt Presseartikel, in denen behauptet wird, dass das vieldiskutierte Bienensterben übertrieben werde – Bienensterben habe es schließlich schon immer gegeben …

Roger Dammé: Beim Bienensterben handelt es sich sicherlich nicht nur um ein gefühltes Phänomen. Es gibt immer mal wieder Jahre, in denen mehr Bienen sterben als gewöhnlich. Bis zu 10 Prozent Verlust über den Winter ist normal, aber in den letzten 10 bis 15 Jahren hat das Bienensterben insgesamt zugenommen – das ist belegt. mehr lesen / lire plus

GARTEN: Mobilitätspass für den Mangold

Klein, kompakt und wendig: In puncto Ergonomie ist das Hochbeet ein Fortschritt ? aber das Tischbeet setzt noch eins drauf. Die Modernisierung des Gärtnerns ist nicht aufzuhalten.

„Mein Rücken sagt Ja,“ antworten vor allem Senioren auf die Frage, weshalb Hochbeete in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Gartenboden schießen. Denn Gartenarbeit hält zwar bekanntlich fit, aber die gebückte Haltung beim Unkrautjäten, Säen oder Pflanzen ist Gift fürs Kreuz, genauso wie das immer noch gern praktizierte alljährliche Umgraben – treu nach dem Leitsatz: In Schmerzen sollst du deine Gartenarbeit verrichten.

Doch seit einigen Jahren hat der epikureische Virus auch hiesige Gärten befallen. mehr lesen / lire plus

Walking, talking, eating

Réveillez vos sens en (re)découvrant la ville : les soirs des 18 et 19 avril, le LCTO propose une « City promenade gourmande » qui permet de découvrir les beaux coins de la ville, tout en stimulant le palais. Au cours de la promenade qui dure tout de même quatre heures repas compris, vous dégusterez ainsi l’apéritif culinaire à la Brasserie Neumünster au Grund, le plat principal au « Kniddelkinnek » dans le vieux quartier de la ville haute et le dessert au « Chocolate House » au Marché-aux-Herbes. Si le concept est original, c’est vrai qu’avec une participation de 70 €, ce n’est pas donné. Par contre, le LCTO a veillé à proposer les deux soirées en bilingue. mehr lesen / lire plus

Cellules d’action horticoles

Face au format anachronique et pas toujours multiculturel des associations classiques, de nouvelles formes d’échange apparaissent dans le paysage jardinier. C’est le cas par exemple de CELL, Centre for ecological learning Luxembourg. Ce « groupe d’action » apparemment franco-anglophone, se réunit une fois par mois notamment à Beckerich. L’initiative a plusieurs cordes à son arc : retrouver le plaisir du travail manuel, améliorer concrètement le monde environnant, se creuser la tête sur le devenir de la planète. Sur la parcelle du CELL poussent donc des plantes variées : ateliers pratiques en jardinage, groupes de travail, habitat écologique etc. Ainsi, vous pourrez en avril apprendre la cuisine végétalienne, en mai participer à un « Herb Workshop » ou vous inscrire pour un « atelier pratique de la transition » en débroussaillant une forêt et en apprenant la permaculture. mehr lesen / lire plus

Vitamines à gogo

Intégré dans le Musée national d’histoire et d’art, le petit restaurant Green Art Café jouit non seulement d’un intérieur agréable par la rigueur de l’architecture muséale, mais également d’une terrasse sur le parvis grandiose. De plus, c’est un des rares lieux en ville qui proposent des salades de bonne qualité. Un buffet de crudités, jambon, poisson, et autres accompagnements de bonne qualité vous permet de composer vous-même votre salade, adaptée à votre goût et à votre faim. Plusieurs formules sont sur la carte du menu: soupe et salade, soupe et pasta ou les trois. Côté vitamines, on propose également des jus de fruits frais. mehr lesen / lire plus

FUKUSHIMA +1: Strahlend sauber

In Fukushima strahlen die Reaktorkerne immer noch. In Luxemburg klafft ein Widerspruch zwischen Anti-Atom-Rhetorik und der Förderung der französischen Nuklearindustrie. Zeit für den nächsten Knall?

Geisterstadt Luxemburg. Mit einer spektakulären Aktion erinnerte Greenpeace Luxemburg an den Atomunfall vor einem Jahr in Fukushima.

Am 11. März 2011 löste ein Erdbeben der Stärke 9, gefolgt von einer 15 Meter hohen Welle, einen der größten Unfälle in der Geschichte der Atomenergie aus. Ein Jahr später sind die Reaktorkerne in Fukushima noch immer nicht stabil, und die Experten untersuchen noch immer, was alles schiefgegangen ist. Weniger Beachtung wird der Tatsache geschenkt, dass es noch schlimmer hätte kommen können: Wäre es nicht gelungen, die Stromversorgung der Pumpen in Fukushima wiederherzustellen, oder wären die Folgen des Erdbebens in anderen Reaktoren gravierender gewesen, so hätte man Tokyo evakuieren müssen – ein Szenario, auf das sich die Regierung insgeheim eingestellt hatte. mehr lesen / lire plus

ZWANZIG JAHRE NACHHALTIGKEIT: Von Rio bis Rio

Nachhaltigkeit ist nicht erst seit gestern ein Modewort. Doch was haben die internationalen Bemühungen wirklich gebracht? Und was kann man vom bevorstehenden „Rio + 20“-Gipfel erwarten?

Grüne Tonne 1992 und Jo’burger 2002. Die alten Cartoons unseres Zeichners Guy W. Stoos lassen sich problemlos recyceln. Ein Grund zur Freude?

Die Blaskapelle auf dem Promenadedeck der Titanic stimmt ein neues Stück an: den „Green Economy“-Marsch. Die Stimmung ist gelöst, der Kapitän hat soeben mitgeteilt, dass die Kurskorrektur fortgesetzt und das Ingenieurteam neu organisiert wird. Und dass die Kollision mit dem Subprime-Eisberg dem Schiff außer ein paar Schrammen nichts hat anhaben können.

So in etwa ist auch die Lage im Vorfeld des „Rio + 20“-Gipfels auf dem Dampfer Erde. mehr lesen / lire plus

LEBENSMITTEL: Zu viel des Guten

Zu viele noch genießbare Lebensmittel landen in der Tonne. Und die Politik hat das Problem bislang ignoriert.

Wir kaufen heute nicht Dinge, die wir brauchen, sondern Dinge, die wir irgendwann optional brauchen könnten.

„Warum braucht ein Supermarkt über 100 Joghurtsorten?“, fragt in dem Film „Frisch auf den Müll“ Stephan Grünewald, Psychologe und Marktforscher. Und: „Wir kaufen heute nicht Dinge, die wir brauchen, sondern Dinge, die wir irgendwann optional brauchen könnten. Wir rüsten uns aus mit Sinnoptionen und versuchen, für jede Stimmungs- und Lebenslage vorbereitet zu sein. Darum kaufen wir viel zu viel.“ Und deshalb haben Supermärkte ein Überangebot in den Regalen. mehr lesen / lire plus

SELTENE-ERDEN-VERSORGUNG SICHERN: Claims und Chemie

Weil die Seltenen Erden für Hightech so wichtig sind, werden Erkundungsprojekte unternommen und Recycling-Verfahren entwickelt. Europa soll künftig nicht mehr so stark von Importen abhängen.

Ran ans Praseodym! Zerlegter Nickel-Metallhydrid-Akku, enthält Seltene Erden.

Dysprosium, Lanthan, Neodym, Samarium, Yttrium – Metalle wie diese werden als Seltene Erden bezeichnet. Sie stecken in Computern, LCD-Bildschirmen und Digitalkameras, aber auch in „grünen“ Technologien wie Windkraftanlagen, Elektroautos oder Energiesparlampen. Im Jahr 2010 senkte China seine Seltene-Erden-Ausfuhren, woraufhin die Preise auf den Rohstoffmärkten explodierten. Kein Wunder, werden doch 97 Prozent der begehrten Metalle im Reich der Mitte gefördert.

Dieses Monopol ist ein Problem ? dass es allerdings ein hausgemachtes ist, unterstreicht nachdrücklich Jens Gutzmer vom Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie im sächsischen Freiberg: „Wir haben es zugelassen, von einem Land abhängig zu sein. mehr lesen / lire plus

KLIMAGIPFEL: Warten auf China

Mittlerweile rechnet keiner mehr mit einer Einigung auf ein Klimaabkommen vor 2015, weil Industrie- und Schwellenländer immer noch über eine gerechte Lastenverteilung streiten. Langweilig wird es in Durban deshalb aber nicht unbedingt.

Emittieren oder nicht emittieren? Während der Klimakonferenz vom 28. November bis zum 9. Dezember in Durban wird dies wohl noch nicht entschieden.

Auf einen fairen, ambitionierten und verbindlichen Klimaschutz-Deal wollten die 192 Unterzeichnerstaaten der UN-Klimakonvention sich bereits vor zwei Jahren in Kopenhagen einigen. Der Versuch, ein Nachfolgeabkommen für das Ende 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu beschließen, scheiterte und blieb auch beim folgenden Gipfel im mexikanischen Cancún erfolglos. Nicht, dass das Problem sich inzwischen von selbst gelöst hätte ? mehr lesen / lire plus

TREIBHAUSGAS METHAN: Megatonnen aus dem Moor

Ende November wird in Durban wieder über Maßnahmen gegen die Erderwärmung verhandelt. Ein bisher eher wenig beachtetes Treibhausgas, das aber 25-mal so stark wirkt wie CO2, ist das Methan. Ein Schweizer Wissenschaftler erforscht die Kreisläufe dieses Klimakillers.

Spannend wie ein Fußballspiel. Ein Forscher untersucht, ob in diesem Moor methanogene oder methanotrophe Bakterien die Oberhand bekommen.

Den verschlungenen Wegen des Methans war Josef Zeyer schon im sibirischen Lena-Delta nachgegangen. Im Sommer 2008 besuchte der Umweltmikrobiologe die Forschungsstation Samoylov, eine einfache Holzhütte in den endlosen Weiten der Tundra. Dort bestimmte er die Methankonzentrationen in den Polygonseen, den typischen arktischen Tümpeln. Die Arbeit war stellenweise schwierig, denn wenn die Temperaturen nur auf wenige Grade über Null anstiegen, fielen blutgierige Mückenschwärme über den Forscher her. mehr lesen / lire plus

CLIMATE ENGINEERING: Temperatur nach Wunsch?

Mit den Mitteln der Ingenieurskunst den Klimawandel bremsen – das planen Anhänger von Climate Engineering. Aber Wissenschaftler begegnen diesen technischen „Lösungen“ mit großer Skepsis.

Klimabacken im Kleinen. Der Wolkenbildungssimulator AIDA.

Vom Prinzip her ist „marine cloud whitening“ eine einfache Sache: Schiffe fahren auf den Ozean hinaus und versprühen dort Meerwassertropfen. Diese verdampfen und die zurückbleibenden Meersalzpartikel steigen zu den Wolken auf. Dort oben bilden sie Kondensationskeime. Die Wolken werden dadurch weißer und können mehr Sonnenlicht reflektieren. Der Albedo-Effekt, den es auch beim arktischen und antarktischen Eis gibt, wird also künstlich verstärkt – und das Erdklima kühlt ab.

Ein Plan für diese künstliche Wolkenaufhellung existiert erst einmal nur auf dem Reißbrett. mehr lesen / lire plus

ARBORETUM KIRCHBERG: Orchideen zum Picknick

Das Arboretum, versteckt im toten Winkel der Autostadt Kirchberg, zieht nicht nur Flaneure an. Wer will, kann sich in die Geheimnisse der Botanik einführen lassen.

Orchidee gefunden!
Die einen bestaunen das Pflänzchen, die anderen identifizieren es als Hummel-Ragwurz.

„Charakteristisch für das Ulmenblatt ist die Zähnung und vor allem, dass es unsymmetrisch ist.“ Thierry steht unter dem Baum, hält das soeben abgezupfte Blatt in der linken Hand und fährt mit dem rechten Zeigefinger den Rand ab. Die Teilnehmer an der Arboretum-Führung blicken auf ihre eigenen Blätter: In der Tat, die Form ist leicht zu einer Seite hin geneigt. Dann zeigt Thierry ein Blatt, auf dem eine Art hellgrüne Knospe sitzt. mehr lesen / lire plus

TRAUBEN UND TREIBHAUSEFFEKT: Der gut durchlüftete Weinberg

Noch ist der Klimawandel nur ein Nebenthema beim Welt-Weinkongress, der ab dem 20. Juni in Porto stattfindet. Doch die Erderwärmung stellt Winzer vor große Herausforderungen. Wissenschaftler entwickeln bereits Strategien der Anpassung.

Der 50. Breitengrad galt lange als Grenze des Weinanbaus, nördlich davon war es einfach zu kalt und zu dunkel. In Luxemburg können sich ältere Winzer erinnern, dass manche Jahrgänge an der Obermosel früher nicht ausreiften. Der Chronist Johannes Trojan nannte den 1888er Moselwein einen Rachenputzer, der fast herber als Essig schmecke. Noch fast hundert Jahre später musste mangels Qualität auf die Prämierung „Marque Nationale Grand Premier Cru“ verzichtet werden.

Seitdem hat die Kraft der Sonne immer weiter zugenommen. mehr lesen / lire plus

HANDYNUTZUNG: Mehr Handys als Einwohner

Es ist umstritten, ob Handystrahlung tatsächlich schädlich ist, und falls ja, in welchem Ausmaß. Grünen-Abgeordneter Jean Huss fordert gerade aus diesem Grund präventive Maßnahmen.

Handykonsum einschränken? Oder die Mobilfunkindustrie strikteren Regeln unterwerfen? Der Streit um die Schädlichkeit des Handygebrauchs ist noch nicht ausgestanden.

Ein Leben ohne Handy? Dass dies kaum vorstellbar ist, macht die am vergangenen Dienstag erschienene statistische Erhebung des Institut Luxembourgeois de Régulation (ILR) zur Telekommunikation in Luxemburg im Jahr 2010 deutlich. Nach dieser sind 97 Prozent der Haushalte mit einem oder mehreren Handys ausgestattet, und die Zahl der abgeschlossenen Mobilfunk-Verträge beläuft sich auf 727.000. Das heißt, es gibt im Land mehr Handys als Einwohner. mehr lesen / lire plus