KRIEG & NATIONALISMUS: Bittere Erinnerung
Anfang der Neunzigerjahre berichtete Miljenko Jergovi´c aus dem belagerten Sarajewo. Nun hat der 44-Jährige einen fantastischen Roman über den Zustand der postjugoslawischen Gesellschaft geschrieben.
Anfang der Neunzigerjahre berichtete Miljenko Jergovi´c aus dem belagerten Sarajewo. Nun hat der 44-Jährige einen fantastischen Roman über den Zustand der postjugoslawischen Gesellschaft geschrieben.
Eine grandiose Roadnovel, nicht nur für Vierzehnjährige: In Wolfgang Herrndorfs neuestem Buch entdecken zwei Jungs die Welt. Deren Bewohner sind gar nicht so feindselig wie befürchtet ? dafür aber ziemlich seltsam.
Der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und dem jüdischen Religionsphilosophen Gershom Scholem berührt drängende Fragen des europäischen Judentums und die verzweifelte Suche nach einer Antwort auf das Scheitern der Assimilation.
Mit ihrem Roman "Tauben fliegen auf" hat Melinda Nadj Abonji den Deutschen Buchpreis gewonnen. Mag sein, dass der Preis auch als Antwort auf Thilo Sarrazin zu verstehen ist. Vor allem jedoch zeichnet er eine Autorin aus, ohne deren Arbeit die zeitgenössische deutschsprachige Literaturlandschaft trostloser wäre.
Mit gut 279.000 BesucherInnen verzeichnet die Frankfurter Bücherschau zwar rückläufige Zahlen. Dennoch geben sich die Verlage nach der Krise wieder zuversichtlich.
Maike Albath hat den Werdegang des Turiner Verlags Einaudi aufgeschrieben. Warum dort ein revisionistisches Geschichtsbild hegemonial werden konnte, lässt sich indes nicht erklären, solange auf eine Auseinandersetzung mit den blinden Flecken des jahrzehntelang kultivierten antifaschistischen Selbstbildnisses der Linken verzichtet wird.
Unter den Büchern argentinischer Autoren zur Buchmesse befindet sich die Neuauflage eines Klassikers des New Journalism. In "Das Massaker von San Martín" erweist sich der in der Militärdiktatur getötete Rodolfo Walsh als Chronist des argentinischen Niedergangs.
In ihrem dritten Roman "Der einzige Mann auf dem Kontinent" schildert die in Ungarn geborene Schriftstellerin Terézia Mora den Aufstieg und Absturz eines gewöhnlichen Mannes in einer globalisierten und digitalisierten Welt.
(lc) - Beaucoup d’encre a coulé, coule et coulera encore sur les thèmes de l’antisémitisme, du communautarisme et du « défi culturel » qu’est la présence de l’islam en Europe. Beaucoup trop d’encre même pour y voir clair. Car derrière chaque commentateur, il y a une communauté, soit ethnique, soit d’intérêts, soit les deux en même...
lc) - „Wenn man sich das Leben leicht macht, macht man sich das Leben schwer, hingegen macht Unzufriedenheit glücklich, das ist eine der wichtigsten Lektionen, die man von der Kunst empfängt.“ Solche Lebensweisheiten und vieles mehr erfahren die geneigten LeserInnen bei der Lektüre von Georg Kreislers Autobiografie Letzte Lieder. Dabei ist der...
(lc) - Encore jusqu’au 4 avril, le Carré Rotondes montre une exposition intitulée « Mapping August - An Infographic Challenge ». Le catalogue de cette exposition pas comme les autres vient de paraître et il mérite largement qu’on y jette un coup d’oeil. D’abord, qu’est-ce que l’infographie ? Question d’autant plus pertinente que...
(lc) - Eine Geschichte wie aus einem Buch. Und es geht auch um eins dabei. Und um eine geniale posthume Zusammenarbeit dreier Lebenskünstler. Doch alles der Reihe nach. Vor einiger Zeit stöberte José, Musiker der Münchner Lo-fi Countryband Dos Hermanos, in einer alten Kiste und fand ein altes Buch mit dem spannenden Titel: Der Himmel ist blau...
Ein literarisches Geschenk: Michael Köhlmeiers Erzählung "Idylle mit ertrinkendem Hund".
Pour s'initier à l'histoire de la Chine moderne, rien de mieux que ce livre retraçant l'histoire romanesque de la famille Song.
(lc) - Du noir, du polar et du bon. Celui qui a éclairé le monde sur « The Black Dahlia Murder » et qui a plongé - avec un succès à rendre parano même les lecteurs les plus avertis - dans la tête d’un serial killer dans « Silent Terror », donne au monde l’occasion de faire un tour dans son âme noire. Ou plutôt, avec son âme...
Wie sieht das kulturelle Erbe der Überflüssigen aus? Wer solche Fragen stellt, hat es verdient, Protagonist in einem der Romane des flämischen Autors Dimitri Verhulst zu werden.