Luxemburgische Gleichstellungspolitik: CCDH vermisst Strategie

In einem Gutachten lässt die konsultative Menschenrechtskommission (CCDH) kein gutes Haar am Aktionsplan, den das Ministerium für Gleichheit von Frauen und Männern (Mega) im Sommer vorgelegt hat, und fordert, ihn umgehend zu überarbeiten.

„Im vorliegenden Aktionsplan sucht man vergeblich nach einer wahrhaften Strategie“. Laut CCDH fehlt es im Aktionsplan für Gleichstellung von Frauen und Männern an einem kohärenten und transversalen Ansatz. In einem gestern veröffentlichten Gutachten kritisiert sie den Mangel an konkreten Maßnahmen und Fristen sowie den Umstand, dass nicht festgehalten wurde, welche Akteure für die Umsetzung der jeweiligen Aktionen zuständig sind.

Neben einer Strategie vermisse man auch eine Analyse der Ursachen struktureller Genderdiskriminierung, heißt es weiter im Gutachten. mehr lesen / lire plus

Arcelormittal : Licenciements malgré subventions

Alors que vers début septembre, une nouvelle vague de licenciements a été annoncée par le géant de l’acier, cela ne l’empêche pas d’engranger des subventions multiples de la part de l’État.

Pas moins de 536 emplois sont sur la sellette sur les 3.900 qu’Arcelormittal fournit dans ses usines luxembourgeoises. Pour justifier cette nouvelle coupe dans son salariat, la multinationale avance – comme tant d’autres – la crise de la pandémie liée au coronavirus, qui aurait aussi durement frappé l’industrie de l’acier.

Deux rounds tripartites plus tard, le dernier ayant eu lieu le 12 novembre en présence des ministres socialistes de l’Économie et de l’Emploi, Franz Fayot et Dan Kersch, il reste selon l’OGBL quelque 280 personnes qui perdront leur emploi et seront donc orientées vers une cellule de reclassement. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #121 – D’LGBTI-Gläichstellungsstrategie vun der EU-Kommissioun

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Eng néi Strategie vun der EU-Kommissioun soll dofir suergen, datt d’Rechter vu LGBTIQA-Persounen a ganz Europa respektéiert ginn. D’Isabel Spigarelli huet dee Pabeier fir d’woxx ënnert Lupp geholl an analyséiert, wat fir Schwaachstellen se huet an op wat fir Plazen et Hoffnung gëtt. D’woxx-Journalistin explizéiert dem Joël Adami, wat et mat Rainbow-Desks op Policebüroen op sech huet a wisou Kanner méi wichteg si wéi Partner*innenschaften. Ausserdeem geet et ëm d’Fro, wisou et um Enn vum Dag awer ganz vill vun de Memberstaaten ofhänke wäert, wéi dat mat der Gläichstellung dann explizitt ausgesäit. mehr lesen / lire plus

Petition gegen Hausräumungen während der Pandemie

Aufgrund hoher Mietpreise und Jobverlusten landen in Luxemburg immer wieder ganze Familien auf der Straße. Eine Petition fordert die Regierung dazu auf, betroffenen Menschen zumindest für die Zeit der Krise verstärkt unter die Arme zu greifen.

Foto: Urgence Logement

Eine vom Kollektiv Urgence Logement kürzlich ins Leben gerufene Petition ruft dazu auf, für die Zeit der Coronapandemie keine Hausräumungen mehr durchzuführen. Im Petitionstext wird auf die durch Corona noch zusätzlich erschwerte Lage von Familien hingewiesen, die zurzeit ihren Wohnsitz verlieren. Dies, weil sie etwa mit einer Mietpreiserhöhung konfrontiert sind, zum selben Moment, wo das Haushaltseinkommen aufgrund der Krise abgenommen hat. Bezüglich der Abstands- und Hygienebestimmungen fragt das Kollektiv, wie diese von Menschen eingehalten werden sollen, die von einer Hausräumungen betroffen sind. mehr lesen / lire plus

EU-Mindestlohn: Schmit hält Wort

Wie im Januar versprochen, stellt Nicolas Schmit morgen in Brüssel seinen Entwurf für eine EU-Direktive zum Mindestlohn vor. Spannend wird, ob der EU-Kommissar für Arbeit auch die damit verbundenen Erwartungen erfüllen kann.

Im Fokus der europäischen Öffentlichkeit: Nicolas Schmit stellt am morgigen Mittwoch in Brüssel die geplante EU-Direktive für einen europäischen Mindestlohn vor. (Foto: Lukasz Kobus/EC – Audiovisual Service)

Das wird ein großer Tag für Nicolas Schmit: Morgen stellt der EU-Kommissar für Arbeit und soziale Rechte in Brüssel seinen Entwurf über eine EU-Direktive für einen Europäischen Mindestlohn vor. Als Erfolg kann Schmit schon jetzt verbuchen, dass seine Initiative für ein solches Mindesteinkommen überhaupt den Rang einer verbindlichen Rechtsverordnung bekommen soll. mehr lesen / lire plus

Mietpreiserhöhung: Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben

Déi Lénk legen einen Gesetzesentwurf vor, der das derzeitige Verbot einer Mietpreiserhöhung bis 2021 verlängern soll. Die Zeit für Symptombekämpfung ist allerdings längst vorbei.

torange.biz CC-BY 4.0

Die Stimmen zur Wohnungskrise werden immer lauter. Vor zwei Wochen traf sich der „Mieterschutz Lëtzebuerg“ mit Wohnungsbauminister Henri Kox zum Gespräch über den neuen Gesetzesentwurf zu Wohn- und Mietverträgen. Am Samstag danach schlugen um die tausend Menschen bei der Demo Un toit, c’est un droit für bezahlbaren Wohnraum mit Löffeln gegen Töpfe. Heute reichten die Abgeordneten Marc Baum und David Wagner (déi Lénk) einen Gesetzesvorschlag zur Verlängerung des Verbots einer Mietpreiserhöhung ein. mehr lesen / lire plus

LGBTQIA+ und Unternehmen: Queere Unternehmer*innen packen’s an

Die Organisation Rosa Lëtzebuerg will einen queeres Unternehmensnetzwerk schaffen, um die LGBTIQA+ Gemeinschaft Luxemburgs in Krisenzeiten näher zusammenzubringen – und das frei von Pinkwashing.

LGBTIQA+ Geschäftsleute wollen sich zusammentun, um sich gegenseitig unter die Arme zu greifen und die queeren Gemeinschaften durch ein Unternehmensnetzwerk zusammenzubringen. (Copyright: Anna Shvets/Pexels)

„Ich muss weiter ausholen, um den Ursprung unseres neuen Projektes zu erklären: Die Idee ein LGBTIQA+ Unternehmensnetzwerk zusammenzustellen, ist auf eine Initiative von vor fünf Jahren zurückzuführen“, sagt Andy Maar, Mitglied von Rosa Lëtzebuerg. „Wir haben damals unter dem Slogan ‚Community 2.0‘ untersucht, wie es um die queere Community in Luxemburg steht. Die Community schien zersplittert. mehr lesen / lire plus

Corona: Trügerisches Paradies für Introvertierte

Auf den ersten Blick scheinen Introvertierte die Corona-Krise und die damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen besser zu meistern als Extravertierte. Doch dieser Auffassung liegen weitverbreitete Missverständnisse über Introversion zugrunde.

Alleine mit der Katze auf dem Sofa sitzen? Während viele Menschen sich nach mehr Sozialleben sehnen, können andere nur dann ihre Batterien aufladen, wenn sie alleine sind. (Foto: Pixabay)

Als sich im Frühjahr nach und nach die ganze Welt in den Lockdown begab, begannen in den sozialen Netzwerken zahlreiche Memes zu kursieren, in denen darüber gewitzelt wurde, dass jetzt endlich die Stunde für Introvertierte geschlagen habe. Wie Susan Cain in ihrem Buch „Quiet – The Power of Introverts in a World That Can’t Stop Talking“ – das sich seit seiner Veröffentlichung im Jahre 2012 zu einem der einflussreichsten populärwissenschaftlichen Werke zum Thema Introversion entwickelt hat –, schreibt, stellte in westlichen Gesellschaften nämlich Extraversion bislang das „kulturelle Ideal“ dar. mehr lesen / lire plus

Video-Reihe zu Senior*innen: Mehr als eine Risikogruppe

Senior*innen tauchen im öffentlichen Diskurs seit Ausbruch der Pandemie als passive und schutzbedürftige Figuren auf. Das RBS Center fir Altersfroen verhilft ihnen im Rahmen des Weltsenior*innen-Tags mit Video-Porträts zu einer positiv besetzten Sichtbarkeit.

Copyright: RBS Center fir Altersfroen

Idette ist 77 und angehender YouTube-Star: Um die 4.000 Menschen sahen sich ihre Turnübungen für Senior*innen auf der Videoplattform an. Die 83-jährige Mariana versorgt diverse Organisationen mit selbstgenähten Atemmasken. Der Rentner François hingegen engagiert sich bei der Caritas für Hilfsbedürftige: Er unterstützt Menschen, die durch die sanitäre Krise in existenzielle Notlagen geraten sind. Woher die Geschichten stammen? Das Zentrum für Recherche, Bildung und Schulungen zu Altersfragen (RBS Center fir Altersfroen) stellte zum Welttag der Senior*innen am 1. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : le Clae se positionne

L’assemblée générale du Clae vient de publier une résolution qui met en avant les craintes du secteur associatif par rapport aux conséquences de la pandémie.

Que le confinement et les autres suites du passage du coronavirus frappent en premier lieu les maillons les plus faibles de la société est un fait qui a été rebattu sans cesse ces derniers mois, malheureusement sans que la situation s’améliore vraiment sur le terrain. C’est pourquoi le Clae, qui rassemble les associations représentant les communautés étrangères au grand-duché, a émis des résolutions très claires lors de son assemblée générale du 25 septembre dernier.

En premier lieu, il demande une nouvelle campagne de régularisation des sans-papiers.

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Manif droit au logement : enfin ça bouge !

Voilà des années que les prix du logement explosent, que les promesses se répètent sans qu’il ne se passe grand-chose. Maintenant, la soupape a lâché et une coalition d’associations, de partis et de syndicats va descendre dans la rue pour la première fois à ce propos.

L’usage discriminatoire et illégal du PAG contre les colocations à Esch-sur-Alzette aura donc été la goutte qui a fait déborder le vase. C’est pourquoi la manif aura lieu dans la métropole du fer, place Norbert Metz, devant la justice de paix avec vue imprenable sur la mairie à partir de 11 heures ce samedi 26 septembre.

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Bananensektor stark belastet

Fallende Verkaufspreise, steigende Produktions- und Lebenskosten: Die Covid-19-Krise hat die von Ausbeutung geprägte Bananenindustrie in eine noch tiefere Krise gestürzt.

© Fairtrade.lu

Dass die Bananenproduktion sich in einer Krise befindet ist bekannt. Schuld daran sind unter anderem Menschenrechtsbeschneidungen: Plantagenarbeiter*innen müssen oftmals zu kargen Tageslöhnen, ohne Vertrag, ohne gewerkschaftliche Vertretung und ohne Sozialversicherung arbeiten. Die Branche leidet aber auch unter anderen Aspekten. Neben dem Klimawandel macht auch die Pilzkrankheit Tropical Race 4 ihr zu schaffen: Ist ein Bananenbaum damit infiziert, stirbt er ab und der befallene Boden ist für den Anbau anschließend unbrauchbar. Der Pilz greift die Sorte Cavendish an, also ausgerechnet jene, die 95 Prozent des globalen Bananenhandels ausmacht. mehr lesen / lire plus

Aufwertung des Reinigungssektors steht immer noch aus

In puncto Gehalt, Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit bilden Putzkräfte in der Arbeitswelt das Schlusslicht. Es ist kein Zufall, dass vorwiegend Frauen mit niedrigem Bildungsgrad und Migrationshintergrund in dem Berufsfeld beschäftigt werden.

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Seit Oktober 2019 laufen die Tarifverhandlungen für den Reinigungssektor nun bereits. Erfolge gibt es bisher kaum, wie Estelle Winter, Zentralsekretärin des OGBL-Syndikats „Services privés de nettoyage, d’hygiène et de l’environnement“, gestern der Presse gegenüber erklärte. Bei den Verhandlungen geht es um eine bessere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen.

Zu letzteren zählt etwa die Erhöhung der Vollzeitbeschäftigung. Während der Durchschnitt hier in anderen Bereichen bei 72 Prozent liegt, arbeiten im Reinigungssektor lediglich 34 Prozent der Beschäftigten in Vollzeit. mehr lesen / lire plus

Sexistischer Dresscode im Diekircher Gymnasium

Schüler*innen aus Diekirch sprechen sich mittels einer öffentlichen Petition gegen Frauenfreindlichkeit und Hypersexualisierung im LCD aus. Anlass ist ein seit Kurzem geltender Dresscode.

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Auf den ersten Blick ist es eine harmlos anmutende Initiative: In einem kurzen Text präzisiert das Lycée classique Diekirch (LCD) die interne Kleiderordnung für Schüler*innen. Bei näherem Lesen stellt sich jedoch die Frage nach dem Grund für manche dieser Regelungen.

„Vous êtes prié(e)s d’enlever vos casquettes, bonnets, etc. de même que vos lunettes de soleil, écouteurs, etc. à l’entrée de l’école“, so der erste Satz. Abgesehen von den Kopfhörern steht keines dieser Kleidungsstücke und Gegenstände dem aufmerksamen Folgen des Unterrichts im Weg. mehr lesen / lire plus

Kinderarmut durch Coronapandemie um 15 Prozent gestiegen

Hilfsorganisationen warnen, dass sich die Situation in den kommenden Monaten zusätzlich verschlimmern könnte. Sie appellieren an die internationale Gemeinschaft, jetzt zu handeln.

© https://healthpolicy-watch.news

Laut einem am heutigen Donnerstag veröffentlichten Bericht von Unicef und Save the Children leben zurzeit weltweit 1,2 Milliarden Kinder in Armut – das sind 150 Millionen, beziehungsweise 15 Prozent mehr als noch vor der Covid-19-Krise. Der Bericht dokumentiert multidimensionale Armut: Diese schließt den mangelnden Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Wohnraum, Nahrung, Hygiene und Wasser ein. Analysiert wurden insgesamt 70 Länder mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen.

“Families on the cusp of escaping poverty have been pulled back in, while others are experiencing levels of deprivation they have never seen before“, erklärt Unicef-Chefin Henrietta Fore in einem Schreiben. mehr lesen / lire plus

Déi Gréng für Gerechtigkeit: Ja, aber …

„Sozial, ökologisch, generationell“, so soll Gerechtigkeit in den Augen der Grünen ausgestaltet werden. Ein Blick in das diesbezügliche Positionspapier.

Soziales Ungleichgewicht – was tun?
(Wellcome Images; CC BY 4.0)

Sind Déi Gréng die Partei einer Mittelschicht, die zwar in Umweltfragen fortschrittlich denkt, der aber soziale Gerechtigkeit kaum etwas bedeutet? Regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert, beteuern die Grünen nicht minder regelmäßig ihr soziales Engagement. Dabei versichern sie oft, soziale und ökologische Ziele seien kein Widerspruch, und schwärmen von Win-win-Strategien. Umso bemerkenswerter, dass es im am vergangenen Freitag vorgestellten Positionspapier von Déi Gréng um soziale Gerechtigkeit an sich geht.

Angekündigt war die Präsentation unter dem etwas vagen Titel „Zesummenhalt brauch Gerechtegkeet“. mehr lesen / lire plus

Radikalisierung

Der vom luxemburgischen Regierungsrat im Mai 2017 ins Leben gerufene Verein „SOS Radicalisation“ hat seine Webseite „respect.lu“ einer Neuaufmachung unterzogen. Ziel der Maßnahme ist es, die konkreten Tätigkeitsbereiche des Vereins übersichtlicher und strukturierter einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei sind neben allgemeinen Informationen und konkreten Angeboten zu den drei Kernbereichen Prävention, Begleitung und De-Radikalisierung auch Reiter zu anstehenden Projekten, Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten zu finden. Das Hauptanliegen des Vereins ist die Sensibilisierung der luxemburgischen Gesellschaft für radikales Gedankengut und dessen Verbreitung. Hierbei werden explizit solche Überzeugungen ausgeschlossen, die sich auf freiheitlicher und demokratischer Grundbasis bewegen, und diese durch ihr Vorhaben nicht versuchen auszuhebeln. mehr lesen / lire plus

Caritas fordert Strategie gegen Jugendarbeitslosigkeit

Die Caritas warnt vor einem starken Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit und fordert Lösungen.

„Die Erfahrungen der vergangenen Finanzkrise zeigen, dass insbesondere für junge, nicht qualifizierte Arbeitssuchende die Krise eine Herausforderung sein wird“, so die Einschätzung der Caritas, die sie in einem rezenten Schreiben mitteilte. Dabei habe Luxemburg bereits vor der Pandemie in puncto Jugendarbeitslosigkeit in der EU den fünften Platz belegt. Angesichts des sich bereits abzeichnenden weiteren Anstiegs, so die Befürchtung der Caritas, würde das zurzeit bestehende Angebot an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nicht ausreichen.

Eine solche Möglichkeit wäre in den Augen der Organisation eine Teilzeitrente, also eine „Halbtagstätigkeit bei gleichzeitigem Bezug einer halben Rente“. mehr lesen / lire plus

#AbleismTellsMe: Per Hashtag Behindertenfeindlichkeit entlarven

Unter dem Hashtag #AbleismTellsMe berichten auf Twitter zurzeit zahlreiche Menschen über die Infantilisierung, Herablassung und Diskriminierung, die sie aufgrund ihrer Behinderung erfahren.

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#AbleismTellsMe, dass sich weitere Forderungen nach Teilhabe und Barrierefreiheit nicht gehörten, weil es den Behinderten heute doch schon sehr viel besser ginge als früher.“ – So schrieb gestern die unter dem Namen Jule Stinkesocke bekannte Bloggerin Julia Gothe auf Twitter. Schon seit 2009 berichtet Gothe im Netz über ihre Erfahrungen als querschnittsgelähmte Frau. Seit vor wenigen Tagen der*die US-amerikanische*n Student*in und Aktivist*in Kayle Hill den Hashtag #AbleismTellsMe schuf, haben persönliche Erfahrungsberichte wie ihre auf Twitter deutlich zugenommen. mehr lesen / lire plus

Minderjährige Opfer von Gewalt müssen warten

Die Eröffnung einer Struktur für minderjährige Gewaltopfer verzögert sich nicht nur um mindestens zwei Jahre – mittlerweile ist das Projekt überhaupt nicht mehr in seiner ursprünglichen Form vorgesehen.

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Bekommt Luxemburg wie angekündigt eine spezifische Struktur, in der minderjährige Opfer und Zeugen von Gewalt medizinisch, juristisch und psychologisch betreut werden können? Laut einer Antwort von Bildungs- und Jugendminister Claude Meisch (DP) auf eine parlamentarische Anfrage von Dan Biancalana (LSAP), sieht es zurzeit eher nicht danach aus.

Im Jahr 2015 hatte eine luxemburgische Delegation bestehend aus der Association luxembourgeoise de pédiatrie sociale (Alupse), dem Ombudscomité fir d’Rechter vum Kand (ORK), dem Service national de la jeunesse (SNJ), dem Service de psychologie et d’orientation scolaire (Spos), der Kriminalpolizei, sowie dem Justiz- und Bildungsministerium eine solche Struktur, auch „Barnahaus“ (dt.: mehr lesen / lire plus