Sexualerziehung: Man lernt nie aus

Altersübergreifend, ganzheitlich, zugänglich und intersektionell – das Ziel, das sich mit dem neuen Aktionsplan zur sexuellen und affektiven Gesundheit gesteckt wurde, könnte nicht ambitionierter sein.

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Das Auditorium der Uni Luxemburg war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt, als am vergangenen Dienstag der Nationale Aktionsplan zur Förderung sexueller und affektiver Gesundheit vorgestellt wurde. Das Stichwort, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Konferenz zog, war „ganzheitlich“. Dieser Leitlinie soll nämlich die hierzulande geleistete Sexualerziehung künftig entsprechen. Diese Herangehensweise wird bereits daran deutlich, dass gleich vier Ministerien an der Ausarbeitung beteiligt waren: Gesundheit, Familie, Bildung und Geschlechtergleichstellung. Anders als der bisherige Aktionsplan, richtet sich der neue, am 1. mehr lesen / lire plus

Praktikumsgesetz: Neuer Arbeitsminister, neues Glück?

Auch im Jahr 2019 haben Studierendenpraktika für die Unel oberste Priorität. Am Montag überbrachte sie Dan Kersch ihre Forderungen.

Die Unel fordert Maßnahmen um Formen von Missbrauch bei Studierendenpraktika präventiv vorzubeugen – dies ist nur einer von zahlreichen Punkten, die die Schüler*innen- und Studierendenorganisation am vergangenen Montag Arbeitsminister Dan Kersch gegenüber darlegten. Bereits seit Frühjahr 2018 kritisiert die Unel den zurzeit vorliegenden Entwurf zum Praktikumsgesetz – bisher mit mäßigem Erfolg. Zu den Forderungen der Unel gehört unter anderem eine Entlohnung, die sich am Bildungsgrad der jeweiligen Praktikant*innen orientiert, Ausbildungsmöglichkeiten für Tutor*innen, die Einzahlung von Pensionsbeiträgen, sowie die Option, Praktika in Teilzeit zu absolvieren. mehr lesen / lire plus

Autismus: Heilung in Sicht?

Eine Therapie aus Amerika, verspricht „den Autismus zu überwinden“. Ernstzunehmende Aussicht oder irreführende Marketingstrategie? Wir haben luxemburgische Organisationen für Menschen mit Behinderung nach ihrer Meinung gefragt.

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung nehmen ihre Umwelt anders wahr als neurotypische Personen. (© Nick Youngson)

Ein heller Raum mit buntem Teppich auf dem Boden und Kinderbasteleien an den Wänden. Etwa zehn Erwachsene sitzen auf grauen Klappstühlen in einem Kreis, Eltern, deren Kinder sich auf dem Autismus-Spektrum befinden. Einer davon ist Doug. Er nimmt heute zum ersten Mal an der Selbsthilfegruppe teil. „In letzter Zeit sind wir gut miteinander zurechtgekommen. Sam geht jetzt zu einer Therapeutin und ich hatte das Gefühl, dass er auf dem Weg der Besserung sei …“ Weiter kommt Doug nicht, bevor die Gruppen-Moderatorin einhakt: „Tut mir leid, dass ich Sie unterbrechen muss, aber es gibt keine Besserung bei Autismus. mehr lesen / lire plus

Praktikumsgesetz: Déi Lénk schließen sich Kritiker*innen an

Déi Lénk fordern eine Überarbeitung des Gesetzesentwurfs zur Regelung von Schüler*innen- und Studierendenpraktika. Damit schließt sich die Oppositionspartei anderen Kritiker*innen, wie etwa der Schüler*innen- und Studierendenorganisation Unel, dem Kunstkollektiv Richtung22 sowie der Salariatskammer an. Der vorliegende Gesetzesentwurf garantiere jungen Menschen keine ausreichende Bezahlung und trage damit zu prekären Verhältnissen bei. Dies sei gerade vor dem Hintergrund einer kürzlich von Eurostat publizierten Studie, die auf das große Armutsrisiko hinwies dem junge arbeitende Menschen hierzulande ausgesetzt sind, bedenklich. Wie schon die Unel fordern auch déi Lénk deshalb eine bessere Entlohnung, die Bezahlung eines Rentenbeitrags sowie die Betreuung durch Tutor*innen im Gesetzestext vorzusehen. mehr lesen / lire plus

Armutsrisiko: Kritik an Eurostat-Zahlen

Im Vergleich mit anderen EU-Ländern ist die Lebenssituation luxemburgischer Rentner*innen beneidenswert – diese Auffassung drücken Familien- und Integrationsministerin Corinne Cahen und Sozialminister Romain Schneider in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage aus. Der CSV-Abgeordnete Paul Galles hatte auf eine Eurostat-Statistik verwiesen, der zufolge 9,3 Prozent der hiesigen Rentner*innen im Jahr 2017 einem Armutsrisiko ausgesetzt waren. Dies entspricht einer Steigerung von 3,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2015. In ihrer Antwort stellen Cahen und Schneider die Aussagekraft der festgestellten Differenz in Frage. Die Eurostat-Studie beachte bei ihren Berechnungen einzig die finanzielle Situation, nicht aber Indikatoren für materielle Not insgesamt. Diesbezüglich sei der Wert zwischen 2015 und 2017 nämlich von 3,4 auf 1,7 Prozent gesunken. mehr lesen / lire plus

Le Temps des Femmes: „Überall auf der Welt vergessen die Frauen sich.“

Die Flüchtlingsdebatte hat viele Gesichter. Doch selten erkennt man darin das Schicksal der Frauen, die sich allein oder mit ihrer Familie auf den Weg nach Europa begeben. Über ein luxemburgisches Projekt, das ihnen Zeit und Zuflucht schenkt.

Tatiana Chambert (rechts) überlässt den Besucherinnen bei der Programmgestaltung die Wahl und richtet sich nach deren Bedürfnissen. 
Sie versucht die Wünsche in die Tat umzusetzen. (Foto: Isabel Spigarelli)

Sechs Frauen sitzen still auf einem Ecksofa um einen Wohnzimmertisch. Sie legen die Hände nach der Begrüßung in den Schoß, schauen lächelnd zu ihren Sitznachbarinnen hin. In der Mitte, auf einem Silbertablett: selbstgemachte Pralinen. Hübsch dekoriert, aber noch unberührt. mehr lesen / lire plus

Zesummeliewen a menger Gemeng

A ville Gemengen ass d’Awunnerzuel an de leschte Jore staark an d’Luucht gaange. Gelder gi massiv an Infrastrukturen investéiert. Mobilitéitsproblemer stelle sech a brauchen Äntwerten. Mee geet et duer, nei Stroossen an nei Gebaier ze bauen a besser Uschlëss un d’Verkéiersnetz an d’Kanalisatioun virzegesinn, fir datt an eise Gemengen nei an al Awunner als Gemeinschaft zesummewuessen?

Wunnenge gi gebaut, déi natierlech nei Awunner unzéien. Nei Schoulen, Maison Relaisen, Kläranlagen a Stroosse musse geplangt a mat Zäit fäerdeg gestallt ginn, fir de Bedürfnisser vun dësen neien Awunner gerecht ze ginn. Vill vun hinne si jonk Stéit, Mënsche mat ganz ënnerschiddleche sozialen a kulturellen Hannergrënn, Lëtzebuerger mat oder ouni Migratiounshannergrond, Awanderer aus aller Häre Länner – elauter Leit déi versichen op eisem deiere Wunnengsmaart zu engem méiglechst anstännege Präis eng Wunneng ze ergadderen. mehr lesen / lire plus

Schweiz: Meinungsfreiheit in Gefahr

Die Schweizer LGBTQ-Gemeinschaft wappnet sich für ein mögliches Referendum zur Erweiterung des Diskriminierungsschutzes. Christliche und nationalkonservative Parteien bangen um ihre Meinungsfreiheit und fürchten ein Denkverbot.

(Foto: CC-BY Tony Webster)

In Luxemburg ist die Diskriminierung der sexuellen Orientierung schon seit 2006 Teil der entsprechenden Strafnorm. Erst Ende 2018 beschloss auch das Schweizer Parlament die Strafnorm gegen Diskriminierung um die sexuelle Orientierung zu erweitern. Ursprünglich stand in der Schweiz zur Debatte, ob die Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität in die Strafnorm aufgenommen werden sollte, was das Parlament mit 107 zu 77 Stimmen ablehnte. Alternativ wich man auf die Einbindung der sexuellen Orientierung aus, wie unter anderem Pink Cross, der „Schweizer Dachverband der schwulen und bi Männer*“ , berichtet. mehr lesen / lire plus

Armut bei jungen Menschen: Unel reagiert

Laut Eurostat sind in Luxemburg lebende 18- bis 24-Jährige im europäischen Vergleich einem überdurchschnittlich hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Die Schüler*innen- und Studierendengewerkschaft Unel reagiert darauf, indem sie an manche ihrer langjährigen Forderungen erinnert.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Eurostat-Studie befinden sich in Luxemburg lebende junge Menschen in einer überdurchschnittlich prekären Lage. So sind 20 Prozent der 18- bis 24- jährigen Arbeitstätigen einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Damit befindet sich Luxemburg hinter Rumänien auf dem zweiten Platz. Bei unseren Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Belgien, liegt der Prozentsatz bei jeweils 12,6, 10,6 und 9,4 Prozent. Der Europa-Schnitt liegt bei 11 Prozent.

Die Schüler*innen- und Studierendenorganisation Unel reagierte auf das Ergebnis der Studie kürzlich in einem Presseschreiben. mehr lesen / lire plus

Zero Waste: Konferenz gegen Plastikmüll

Das Oekozenter Paffendall und der Mouvement Ecologique laden zusammen mit OUNI und der SuperDreckskëscht am 30. Januar zur Konferenz „Eine Zukunft ohne Plastik. Auf dem Weg zu einer „ZERO WASTE“-Gesellschaft?!“.

Mikroplastik, Plastikmüll, zugemüllte Ozeane – Begriffe und Bilder, die der breiten Öffentlichkeit zunehmend vertraut sind. Eine traurige Popularität, denn sie stehen für die massive Umweltverschmutzung und die Zerstörung und Gefährdung von Lebensräumen, die unaufhörlich wächst. Der Mouvement nutzt seinen 50. Geburtstag deshalb nicht nur, um Kerzen auszublasen, sondern auch um gemeinsam mit OUNI und Superdreckskëscht auf Lösungsansätze im Kampf gegen den Plastikmüll aufmerksam zu machen – und das mit Vorträgen internationaler Expert*innen aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft und der Abfallvermeidung. mehr lesen / lire plus

CFL: Kontrollzwang?

Immer öfter sollen in den Zügen der CFL Passagiere ohne Personalausweis und gültiger Fahrkarte auffallen. Der Abgeordnete Fernand Kartheiser hatte diesbezüglich Fragen zum Polizeieinsatz und zu den Prozeduren, die den Schwarzfahrer*innen blühen.

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Fernand Kartheiser ist im November letzten Jahres zu Ohren gekommen, dass bei Personenkontrollen in der nahen Vergangenheit vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund aufgefallen sind, die weder Identitätspapiere noch eine gültige Fahrkarte bei sich trugen. Die Schaffner*innen sollen infolgedessen, so Kartheiser weiter, angewiesen worden sein bei Auffälligkeiten Berichte zu verfassen und die Polizei zu kontaktieren, falls es sich bei den betroffenen Passagieren um größere Menschengruppen handelt. Der rechte Abgeordnete hat richtig gehört: Der Minister für Innere Sicherheit, für Mobilität und öffentliche Arbeiten, François Bausch, bestätigt in seiner Antwort vom 21. mehr lesen / lire plus

Mobbing im Internet: Alle wiederholen, bitte!

Im Lycée Aline Mayrisch (LAML) startete am 9. Januar nach massivem Cybermobbing eine schulinterne Kampagne gegen Schikane aus dem Netz.

Bei der Table ronde im LAML wurde die Schüler*innenschaft über die rechtlichen und psychologischen Folgen von Cybermobbing aufgeklärt. (© Lycée Aline Mayrisch)

„Als Schuldirektorin will ich wissen, was mit den Jugendlichen an meiner Schule geschieht“, sagt Carole Chaine, Direktorin des LAML, und greift nach ihrer dampfenden Tasse Schwarztee. „Ich bin im Sommer 2018 zufällig bei Instagram auf die Seite ‚Notte fir Proffen‘ gestoßen – und habe mein eigenes Foto entdeckt.“ Es war ein Screenshot eines Privatfotos von Chaine, darunter stand ihre Bewertung: ungenügend. mehr lesen / lire plus

Wanteraktioun : Kaum Ablehnungen

Die Regel besagt, dass Personen ohne gültigen Ausweis nur bei Temperaturen unter -3 Grad Unterschlupf zu gewähren sei. Die Praxis sieht glücklicherweise anders aus.

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In einer parlamentarischen Anfrage erkundigte sich Marc Spautz Mitte Dezember bei Familienministerin Corinne Cahen über die Zulassungsbedingungen zur Wanteraktioun (WAK). Wie auch die Menschenrechtskommission herausfand, würde obdachlosen „Illegalen“, die über keinen gültigen Ausweis verfügen, der Zugang zur WAK nur bei Außentemperaturen von -3 Grad gewährt. Der christlich-soziale Abgeordnete warf in diesem Kontext die Frage auf, ob eine solche Regelung dem eigentlichen Ziel der WAK, nämlich Obdachlose vor dem Kältetod zu bewahren, noch entsprechen würde.

Der woxx erklärte man auf Nachfrage hin, dass wenn diese Regel besteht, im Allgemeinfall aber „niemand zurückgewiesen“ werde, auch wenn das hie und da natürlich immer wieder vorkomme. mehr lesen / lire plus

Journées sociales 2019 : Participation sociale – Comment ? Qui ? Pourquoi ?

Les Journées sociales du Luxembourg invitent le vendredi 18 janvier à 16 heures au Forum Geesseknäppchen à leur rencontre (presque) annuelle, qui cette fois-ci aura comme thème la participation sociale.

Après s’être intéressées au sujet de l’identité fin 2017, les Journées sociales du Luxembourg organisent un débat sur la participation sociale. Partant des valeurs d’un « humanisme judéo-chrétien » l’organisation, présidée par François Biltgen (ancien ministre CSV et actuellement juge à la Cour de justice de l’Union européenne), veut favoriser « la rencontre et le débat sur les questions sociales et sociétales d’aujourd’hui et de demain, sur un plan national, européen et international » et cela dans un esprit d’ouverture et de dialogue. mehr lesen / lire plus

Table ronde : Comment l’image façonne l’actualité ?

Les lectrices et lecteurs du woxx le savent, l’expo « Hard Truths – An Exhibition of Prize Winning Photography from the New York Times », coorganisée par la Foundation for the Exhibition of Photography (une organisation sans but lucratif fondée en 2003 à Minneapolis) manque de profondeur. Malgré des photographies aussi spectaculaires qu’émouvantes sur des thèmes qui ont fait bouger l’actualité ces dernières années, que ce soit les crises au Venezuela, la guerre en Irak ou encore la répression aveugle aux Philippines sous le régime sanguinaire de Rodrigo Duterte, il manque un cadre dans lequel on pourrait classer le travail des photographes. mehr lesen / lire plus

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Pünktlich zum Jahresanfang erinnert uns der Journal daran, dass wir gut daran täten, abzunehmen. Dabei gibt es sinnvollere Vorsätze.

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„Ran an die Pfunde. Nach den Feiertagen: Wie wär’s mit einer Diät?“. Spätestens beim Lesen der Titelstory des Journals vom letzten Samstag wurden wir alle daran erinnert, dass es wieder einmal an der Zeit wäre, ein wenig abzuspecken. Im entsprechenden Artikel ruft uns die Autorin, Simone Molitor, in Erinnerung, dass „Übergewicht zu einem immer größeren Problem wird“ und wir den Grund für Übergewicht und Fettleibigkeit „alle nur zu gut kennen: zu wenig Bewegung, zu viel Ungesundes auf dem Tisch“.

Dass wir den Grund alle kennen ist eher unwahrscheinlich. mehr lesen / lire plus

OGBL : Objectif plein pouvoir

Le plus grand syndicat luxembourgeois veut… encore grandir lors des élections sociales de ce printemps. Lors du dévoilement de son programme, les ambitions étaient claires et hautes.

Pour une grand-messe, c’en était une : presque deux heures de conférence de presse ce mardi matin au siège de l’OGBL à Esch-sur-Alzette pour expliquer l’évidence – question syndicat et négociations avec le patronat ou le gouvernement, impossible de passer à côté de nous. C’est ce qu’a martelé le président André Roeltgen au début de la séance, au cours de laquelle toutes et tous les représentant-e-s des différents secteurs ont eu la parole pour expliquer plus en détail leurs revendications et prouesses respectives. mehr lesen / lire plus

Scheidung: Rosenkrieg mit Langzeit
folgen

Anwaltskosten, Streit ums Sorgerecht, Hausverkauf: Eine Scheidung kann schnell zum erbitterten Kleinkrieg eskalieren. Welche dauerhaften Konsequenzen das auf die Gesundheit junger Erwachsener hat, untersucht die Wissenschaftlerin Violetta Schaan.

Eine konfliktreiche Scheidung kann kindliche Traumata auslösen, die die Gesundheit junger Erwachsener beeinträchtigt. (Foto: Pixabay)

woxx: Frau Schaan, Sie haben an vier Studien mitgewirkt, die sich mit den Langzeitkonsequenzen elterlicher Scheidung für die Gesundheit im jungen Erwachsenenalter auseinandersetzen. Im Dezember 2018 haben Sie die aktuellen Ergebnisse an der Universität Luxemburg vorgestellt. Was sind Aspekte, die so zuvor noch nicht untersucht wurden?


Violetta Schaan: Es gibt wenige Studien, die sich mit den Folgen der elterlichen Scheidung für die Gesundheit junger Erwachsener beschäftigen. mehr lesen / lire plus

Sexuelle Gesundheit: Änderungen geplant

Das Planning Familial zeigt sich erfreut über die Vorhaben, die die Regierung bezüglich affektiver und sexueller Gesundheit im Koalitionsprogramm festgehalten hat. Es sei das erste Mal, dass in einem Koalitionsprogramm sowohl von der sexuellen als auch der affektiven Gesundheit die Rede sei, heißt es in einem Schreiben. Das Planning freut sich, dass entsprechende Kurse in die Ausbildung von Erzieher*innen integriert werden sollen, und hofft, dass es sich dabei um Pflicht- und nicht etwa um Optionsfächer handeln wird. Auch die geplante Sensibilisierung für LGBTIQ-Aspekte sowie die (seit 2016 geforderte) Reduktion der Besteuerung von Hygieneprodukten von 17 auf drei Prozent werden vom Zentrum begrüßt. mehr lesen / lire plus

Osteopathie: Weihnachtspost der Schneider

Seit September 2018 ist die Tätigkeit als Osteopath*in in Luxemburg ein staatlich anerkannter Beruf. Ein Umstand, der laut der Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch bei den Patienten*innen und den Osteopath*innen selbst Fragen aufwirft und Verwirrung stiftet. Sie forderte in einer parlamentarischen Anfrage Klarheit.

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Manche erhielten dieser Tage Weihnachtspost. Die Abgeordnete Françoise Hetto-Gaasch durfte sich an Heiligabend über eine Antwort auf ihre parlamentarische Anfrage vom 22. November freuen. In ihrem Schreiben wollte sie damals drei Dinge in Erfahrung bringen: Teilt die Regierung die Ansicht, dass eine Informationskampagne zur Berufsanerkennung der Tätigkeit als Osteopath*in und deren Folgen sich aufdrängt? Unter welchen Umständen erhalten Patient*innen derzeit eine Kostenrückerstattung osteopathischer Behandlungen? mehr lesen / lire plus