Starker Auftakt der „Week for Future“

von | 20.09.2019

Bis zu 5.000 Schüler*innen demonstrierten am Vormittag in Luxemburg-Stadt und forderten stärkere Maßnahmen gegen die Klimakrise.

„Climate justice now“, „On est plus chaud, plus chaud que le climat“, „System change, not climate change“ waren einige der Parolen, die am Freitagmorgen in der Hauptstadt zu hören waren. Bis 11 Uhr sammelten sich die Schüler*innen am Hauptbahnhof, von wo aus sie durch die Avenue de la Gare, über den Boulevard de la Petrusse und den Pont Adolphe marschierten, um schließlich einmal quer durch die Oberstadt in Richtung Kinnekswiss zu gehen. Dort erwartete sie eine Bühne, auf der Redebeiträge gehalten wurden und Bands auftraten.

Zwischen 4.000 und 5.000 Klimaaktivist*innen waren unterwegs, wobei nicht nur Schüler*innen, sondern auch einige Erwachsene, unter ihnen sogar Lehrer*innen, demonstriert haben. Auf der Kinnekswiss wiederholte eine Sprecherin von Youth for Climate die Forderungen des Bündnisses: Luxemburg soll bis 2030 CO2-neutral sein, Steuervermeidung und Investitionen mit großem CO2-Rucksack sollen gestoppt werden und die Regierung soll den Klimanotstand ausrufen, um internationale und -generationelle Klimagerechtigkeit herzustellen.

[Best_Wordpress_Gallery id=“91″ gal_title=“2019-09-20 Youth for Climate“]

Nach der Aufregung um den Umgang mit unentschuldigtem Fehlen am gestrigen Donnerstag stellte das Bildungsministerium nach einer Unterredung mit Youth for Climate klar, dass Schüler*innen mit einer Entschuldigung ihrer Eltern den Klassenräumen fernbleiben dürfen. Die Lehrer*innengewerkschaft SEW/OGBL solidarisierte sich mit den Schüler*innen und hatte das Lehrpersonal Luxemburgs aufgefordert, ihre Klassen aktiv dazu zu ermutigen, sich am Klimastreik zu beteiligen.

Die heutige Demonstration stellte den Auftakt der „Week for Future“ dar. Am nächsten Freitag werden die Schüler*innen gemeinsam mit einem großen Bündnis unter dem Motto „United for Climate Justice“ auf die Straße gehen. Seit der Schüler*innendemo im März hat sich Youth for Climate rasant zu einer Kraft entwickelt, die breite Bündnisse auf die Beine stellt.

Dat kéint Iech och interesséieren

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #394 – D’Enn vu Filmland

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. An enger Woch maachen d'Filmstudioen „Filmland“ zu Keelen hir Dieren endgülteg zou. Domadder geet no dräizéng Joer eng Ära op een Enn, déi fir déi audiovisuell Produktioun zu Lëtzebuerg ganz wichteg war. D'Yolène Le Bras war fir eng Reportage an de Studioen...

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #393 – Kuddelmuddel ronderëm de Projet Alpha

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Eng Etüd iwwert de Pilotprojet Alpha vun der franséischer Alphabetiséierung an der Grondschoul huet fir vill Debatte gesuergt. Virum allem well de Bildungsministère mat der Publicatioun vun der Etude ee puer méint gewaart huet. D'Resultater vun der Studien...

NEWS

Fifa-Sponsoren-Rendite klimaschädlicher als ganze WM

Die diesjährige Männer-Fußball-Weltmeisterschaft ist die klimaschädlichste überhaupt. Einem jüngsten Bericht der Organisation „New Weather“ zufolge werden die Flugreisen und der gesamte Betrieb der Stadien neun Millionen Tonnen CO2e erzeugen. Diese Zahl stellen die Hauptsponsoren der WM jedoch leicht in den Schatten: Der Bericht hat die...

PODCAST

Am Bistro mat der woxx #392 – Wat bedeit d’Urteel géint d’Marine Le Pen?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht. Dës Woch war den Dag vun der Entscheedung a Frankräich: De Cour d'Appell zu Paräis huet d'Strof fir d'Marine Le Pen zwar konfirméiert, mä an engem wichtegen Detail ofgeännert. Am Podcast diskutéiere mir, wat der rietsextremer Politikerin Marine Le Pen...