Podcast: Am Bistro mat der woxx #038 – Weltfraekampfdag

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem oder zwee Artikelen.

Dës Woch dréint sech passend zum 8. März am Podcast vun der woxx alles ronderëm de Weltfraekampfdag.

D’Tessie Jakobs, d’Isabel Spigarelli an de Joël Adami schwätzen engersäits iwwert déi medial Konsequenze vun der MeToo-Beweegung, déi mëttlerweil och a Serien a Filmer ze spiere sinn. Ee spezielle Genre sinn Dokumentatiounen iwwert sexuelle Mëssbrauch oder sexualiséiert Gewalt. Mä grad wann et ëm Stare wéi zum Beispill de R. Kelly geet, gëtt den Affer dacks net gegleeft.

Een Thema ass awer och d’Fro, wourunner et läit, datt deen Abus dacks net esou einfach ze erkennen ass an ausserdeem och doriwwer, wéisou de sougenannten Alldagssexismus och wéisst, datt den 8. mehr lesen / lire plus

#MeToo: Die Macht der Dokus

Anfang 2019 hat die MeToo-Bewegung einen neuen Höhepunkt erreicht und zeigt unter anderem mit Doku-Serien wie „Surviving R. Kelly“ eindringlich auf, wie Machtdynamiken und kollektives Augenverschließen physischen, psychischen und sexuellen Missbrauch begünstigen.

Am 5. März wies R. Kelly in einem Interview auf CBS erneut jede Schuld von sich. (© Screenshot YouTube)

Anderthalb Jahre nach Beginn der MeToo-Bewegung ist ihre Wirksamkeit immer noch nicht abgeflacht. Während anfangs journalistische Texte und Tweets dominierten, wurden die Auswirkungen der aufgeflammten Diskussion rund um sexualisierte Gewalt – Problembewusstsein, Solidarität und öffentliche Anprangerungen – immer wieder in künstlerischen Produktionen aufgegriffen. Fernsehserien wie „The Handmaid’s Tale“, Filme wie „The Wife“, Songs wie „Nameless, Faceless“ von Courtney Barnett, Theaterstücke wie „Bitter Wheat“ von David Mamet oder „Saturday Night Live“-Sketche wie der über Brett Kavanaugh wurden wesentlich von MeToo beeinflusst. mehr lesen / lire plus

Alltagssexismus: Gefährliches Chamäleon

Sexismus wird zu oft mit dem Hinweis auf Humor oder Meinungsfreiheit verharmlost und entschuldigt.

Foto: pxhere

„Est-ce que tu sais twerker?“, fragte der französische DJ Martin Solveig 2018 die Fußballerin Ada Hegerberg während der Preisverleihung des Ballon d’or. Twerken ist eine laszive Tanzbewegung, die sich durch ihre stoßenden Hüftbewegungen und eine tiefe, hockende Haltung auszeichnet. Hegerberg entgegnete ein knappes „Non“. Sie ist die erste Frau, die mit dem Preis für die beste Spielerin des Jahres ausgezeichnet wurde. Solveig fiel in diesem historischen Moment nichts Besseres ein, als Hegerberg Twerken als Freudentanz vorzuschlagen. Das tat er bei den männlichen Preisträgern nicht. Später hieß es dann, das sei ein Scherz gewesen. mehr lesen / lire plus

Jazz/Pop/Folk: Garantiert ohne Testosteron

Am 8. März gehört das Prabbeli in Wiltz ganz den Frauen – zumindest die Bühne, auf der Claudine Muno und Hanne Hukkelberg auftreten werden.

Hanne Hukkelbergs Musik ist eigenständig und anders, aber bestimmt nicht eintönig.

Nachdem der Weinstein-Skandal die Filmbranche erschüttert hat, werden nun auch ähnliche Vorfälle aus der Musikindustrie enthüllt und ein weiteres trauriges Kapitel in Sachen Sexismus aufgeschlagen. Aussagen der Folkmusikerinnen Phoebe Bridgers und Mandy Moore belasten den amerikanischen Musiker Ryan Adams schwer. Der Vorwurf lautet, dass Adams ihre Karrieren gegen sexuelle Gefälligkeiten unterstützen wollte. Diese sexuellen Übergriffe sind eine mögliche Erklärung für die Unterrepräsentanz von Frauen in der Musikbranche. mehr lesen / lire plus

Der feministische Kampf geht weiter

Die Tage vom 8. bis zum 10. März stehen in Luxemburg im Zeichen von Vernetzung, Austausch und solidarischem Kampf von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Sexualität diskriminiert werden.

„Solidarität mit allen Frauenstreiks und -demonstrationen am 8. März“ – unter diesem Motto ruft die Plattform „Jif 2019“, die sich vor allem aus feministischen und politischen Organisationen zusammensetzt, dazu auf, am morgigen Freitag auf die Straße zu gehen. Im Fokus steht der Kampf für die Rechte von Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orentierung diskriminiert werden. Damit soll sich den weltweit gestellten Forderungen nach gerechten Arbeitsverhältnissen, Anerkennung von Sorge-Arbeit, Verfügung über den eigenen Körper und Weltfrieden angeschlossen werden. mehr lesen / lire plus

Vergewaltigung zur Unterhaltung

Ein Videospiel, mit dem Ziel, Frauen zu vergewaltigen und umzubringen, wird im Netz zurzeit heftig kritisiert. Die Versuche des Entwicklers, die misogynen, gewaltverherrlichenden Inhalte zu verteidigen, scheitern kläglich.

© pxhere.com

Diejenigen, die sich alljährlich den Kopf darüber zerbrechen, ob es überhaupt noch notwendig sei, am 8. März den Weltfrauenkampftag zu begehen, sind möglicherweise noch nicht auf das Videospiel „Rape Day“ aufmerksam gemacht worden, das im April diesen Jahres auf der Spieleplattform Steam veröffentlicht werden soll. Schauplatz des Spiels ist eine Zombie-Apokalypse. Ziel ist es, Frauen zu belästigen, zu vergewaltigen und umzubringen. „The zombies enjoy eating the flesh off humans and brutally raping them, but you are the most dangerous rapist in town“, war bis vor kurzem noch im Beschreibungstext von „Rape Day“ auf Steam zu lesen. mehr lesen / lire plus

Wissenschaft in Luxemburg: Stark männerdominiert

Nur 25 Prozent der Wissenschaftler*innen und Techniker*innen hierzulande sind weiblich. Damit liegt Luxemburg im EU-Vergleich an letzter Stelle.

© ec.europa.eu/eurostat

Im Jahr 2017 arbeiteten in der EU 18 Millionen Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen. 59 Prozent davon waren Männer. Das geht aus einer Statistik hervor, die Eurostat am Montag veröffentlichte. Während die meisten Mitgliedstaaten weit von einem paritätischen Verhältnis entfernt sind, arbeiten in fünf Ländern sogar mehr weibliche als männliche Wissenschaftler*innen und Techniker*innen: in Litauen (57 Prozent), Bulgarien und Lettland (beide 53 Prozent), Portugal (51 Prozent) und Dänemark (etwas mehr als 50 Prozent). Bei den europäischen Nicht-EU-Staaten hat Norwegen mit 54 Prozent Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen die Nase vorn. mehr lesen / lire plus

Schweiz: Meinungsfreiheit in Gefahr

Die Schweizer LGBTQ-Gemeinschaft wappnet sich für ein mögliches Referendum zur Erweiterung des Diskriminierungsschutzes. Christliche und nationalkonservative Parteien bangen um ihre Meinungsfreiheit und fürchten ein Denkverbot.

(Foto: CC-BY Tony Webster)

In Luxemburg ist die Diskriminierung der sexuellen Orientierung schon seit 2006 Teil der entsprechenden Strafnorm. Erst Ende 2018 beschloss auch das Schweizer Parlament die Strafnorm gegen Diskriminierung um die sexuelle Orientierung zu erweitern. Ursprünglich stand in der Schweiz zur Debatte, ob die Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität in die Strafnorm aufgenommen werden sollte, was das Parlament mit 107 zu 77 Stimmen ablehnte. Alternativ wich man auf die Einbindung der sexuellen Orientierung aus, wie unter anderem Pink Cross, der „Schweizer Dachverband der schwulen und bi Männer*“ , berichtet. mehr lesen / lire plus

Männlichkeit: Zärtliche Männer, bitte!

Dank eines Gillette-Werbespots wird über toxische Männlichkeit geredet. Ein kritischer und reflektierter Diskurs ist längst überfällig.

Foto: Pixabay

Über ein Jahr nach der Popularisierung der #MeToo-Bewegung durch Hollywood greifen ausgerechnet Werbespots eine der wichtigsten, aber auch der am meisten vernachlässigten Facetten der Debatte auf: die Rolle der Männer. Gillette zeigt Situationen, die typisch für das Phänomen der toxischen Männlichkeit sind: Raufende Jungen, die niemand stört, gemobbte Jungen, die mit niemandem darüber reden können und Männer, die Frauen nachpfeifen oder sie gar begrabschen wollen. Der Spot fordert Männer auf, einzugreifen und es besser zu machen. Die streitenden Jungen werden ermahnt, das Mobbingopfer wird gefragt, wie es ihm geht und der Mann, der gerade im Begriff ist, eine Frau zu belästigen, wird von seinem Kumpel zurückgepfiffen. mehr lesen / lire plus

Neue Verpackung, selber Inhalt?

Der neue Name des Ministeriums für Chancengleichheit wird von vielen Seiten gelobt. Doch ist er wirklich besser als der vorherige? Und was sagt er über mögliche Zielsetzungen des besagten Ministeriums aus?

© Wikimedia Commons

Wenn sich der Conseil national des femmes du Luxembourg (CNFL) mit einem Schreiben an die Regierung wendet, bedeutet das in den seltensten Fällen etwas Gutes. Die Stellungnahme des Rats zum Koalitionsabkommen liest sich deshalb überraschenderweise schon fast wie eine Lobeshymne. Anlass zur Freude gibt dem CNFL unter anderem die Namensänderung von „Ministerium für Chancengleichheit“ in „Ministerium für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern“. Oder auf französisch: „Ministère de l’égalité entre femmes et hommes“. mehr lesen / lire plus

Menschenrechte 2018: Eine Odyssee

Geburtstagsreden sind oft zäh, langatmig und stinken nach Eigenlob. Nicht so die von Amnesty International zum 70. Jahrestag der Menschenrechtsdeklaration am 10. Dezember. Die Organisation hebt in ihrem Jahresbericht vor allem Aktivistinnen hervor.

Lorena Flores Agüero

2018 war für Amnesty International ein Jahr, in dem die feindliche Haltung gegenüber Frauen, Homosexuellen und Ausländer*innen auf politischer Ebene erneut bedenkliche Züge angenommen hat. Amnesty warnt, dass diese Entwicklungen die Rechte und Freiheiten der genannten Menschengruppen in Gefahr bringen könnten. Eine Gefahr, gegen die in den letzten zwei Jahren besonders aktivistische Frauen ein Zeichen setzten. Manche landeten deswegen hinter Gittern, so beispielsweise die Palästinenserin Ahed Tamini, die sich für die Rechte ihre Mitbürger*innen stark machte, oder Loujain al-Hathoul, Iman al-Nafjan und Aziza al-Yousef, die in Saudi-Arabien für Frauenrechte eintraten. mehr lesen / lire plus

„Schon ein starkes Stück“

In einer parlamentarischen Anfrage unterstellt Fernand Kartheiser dem Clae, Wähler*innen „manipulieren“ und „lenken“ zu wollen und „propagandistische Erziehungsmaßnahmen“ zu fordern. Für Corinne Cahen eine inakzeptable Wortwahl.

© Flickr

Wenn in der Antwort auf eine parlamentarische Frage von „konstruierten Behauptungen“ und einer „inakzeptablen Wortwahl“ des Fragestellenden die Rede ist, kann schon mal der Eindruck entstehen, dass hier versucht wurde, am Thema vorbeizureden. Im Falle einer am heutigen Dienstag eingegangen Antwort von Integrationsministerin Corinne Cahen wurde der Sprachgebrauch von Fernand Kartheiser aber völlig zurecht ins Visier genommen.

Dieser hatte sich danach erkundigt, wie die Ministerin zu einigen Forderungen des Clae (Comité de liaison des associations d’étrangers) an die nächste Regierung steht. mehr lesen / lire plus

Gewalt: Hand aufs Herz

Das Gespräch über geschlechts-
spezifische und häusliche Gewalt erregt die Gemüter. Es ist ein Thema zwischen Fakten, Ehrlichkeit und festgefahrenen Denkmustern.

In der Diskussion um männliche Täterschaft, sollten auch Männer verstärkt Farbe bekennen und Fragen stellen. (Foto: Snapwire)

Mit entschuldigenden Gesten bahnt er sich mit einer Ledertasche unterm Arm und in farbigem Strickpullover einen Weg durch die Stuhlreihen, bis zu einem freien Sitzplatz bei der „table ronde“ der Gemeinde Sanem zu „Gewaltopfer, Gewalttäter: Ass Gewaltbereetschaft ofhängeg vu Geschlecht, Alter a sozialem Ëmfeld?“. Immer wieder nickt er Francis Spautz, Psychologe und Leiter der Beratungsstelle „infoMann“, zu. Der spricht über die Gewalt von Männern gegen Männer und andere. mehr lesen / lire plus

Gewalt gegen Frauen im Fokus

Gewalt gegen Frauen stellt auch in Luxemburg ein anhaltendes Problem dar. Um darauf aufmerksam zu machen findet zurzeit bereits zum zweiten Mal die „Orange Week“ statt.

© CNFL

Die „Orange Week“ ist in vollem Gange. Jedes Jahr dient sie dazu, für die Problematik von Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Neben der Veranstaltung „Lët’z Say No to Violence against Women“ am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in der Chambre de Commerce, findet am 23. November ab 15.30 Uhr das Forum „Violence against Women“ im Luxembourg Learning Centre in Belval statt. Im Rahmen der „Orange Week“ werden zudem zahlreiche Filme gezeigt. mehr lesen / lire plus

Mehr Frauen in die Regierung!

Die Plattform „Journée international des femmes“ (Jif) fordert die nächste Regierung auf, sich stärker für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen und die Mittel des Chancengleichheitsministeriums zu erhöhen.

© Jif

In einem offenen Brief an Regierungsbilder Xavier Bettel fordert die Plattform Jif eine paritätische Zusammensetzung der Regierung. Zudem werden sowohl transversale Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit gefordert. Dazu müssten dem Chancengleichheitsministerium nicht nur die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um konventionierte Strukturen zu finanzieren, sondern auch um tatsächliche Chancengleichheitspolitik zu betreiben und sich für Gender Mainstreaming in der Regierung einzusetzen.

In Anbetracht des zunehmenden Sexismus sowohl in Europa als auch weltweit bedürfe es eines ambitionierten Koalitionsabkommens zur Förderung der Gleichheit von Mann und Frau. mehr lesen / lire plus

Sexismus in den Parlamenten

Psychische und sexualisierte Gewalt sind auch in den europäischen Parlamenten keine Ausnahme. Stellen, um die Vorfälle zu melden, gibt es meist keine.

© EPA

85 Prozent Frauen, die in Parlamenten arbeiten, sind bereits Opfer psychischer Gewalt geworden, so der erschreckende Befund einer kürzlich von Interparlamentarischer Union (UIP) und der parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) publizierten Studie. Befragt wurden dafür 123 Frauen aus insgesamt 45 Ländern, darunter 81 Parlamentarierinnen und 42 Parlamentsangestellte.

Unter 40-Jährige und Angestellte sind einem höheren Risiko ausgesetzt, Opfer psychischer Gewalt zu werden als ältere Frauen und Parlamentarierinnen. Bei letzteren sind vor allem diejenigen gefährdet, die sich gegen Geschlechterungerechtigkeiten und Gewalt gegen Frauen einsetzen. mehr lesen / lire plus

Männerdominanz in der Chamber

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der 80 Prozent Männer und 20 Frauen leben? Diese Frage stellt der Conseil National des Femmes du Luxembourg (CNFL) in Reaktion auf die Kammerwahlen am 14. Oktober. Nur zwölf Frauen sind direkt in die Chamber gewählt worden: sechs bei der CSV, drei bei der DP und drei bei Déi Gréng (nicht eine, wie es fälschlicherweise in der letzten woxx-Ausgabe stand). Der CNFL zeigt sich bestürzt über dieses Resultat, das einen Rückgang von drei Prozent im Vergleich zu 2013 bedeutet, und ruft die Parteien auf, Maßnahmen zur Förderung der Parität zu implementieren. Auch die Organisation Cid Fraen an Gender zeigt sich erschüttert und fordert eine paritätische Zusammensetzung der Regierung sowie eine „Stärkung der Kompetenzen und Anhebung der finanziellen Mittel des Chancengleichheitsministeriums”. mehr lesen / lire plus

Geschlechterparität: Nichts erreicht

In diesem Jahr wurden nur zwölf Frauen direkt in die Abgeordnetenkammer gewählt. Daran wird das eingeschränkte Veränderungspotenzial einer politischen Geschlechterquote deutlich.

Frauen sind in der Politik unterrepräsentiert. Um dem entgegenzuwirken, wurde 2016 eine gesetzliche 40-Prozent-Quote für Legislativwahlen erlassen. Parteien, die diese nicht erreichen, müssen eine Kürzung der Parteifinanzierung in Kauf nehmen. Beim erstmaligen Inkrafttreten in diesem Jahr klappte die Umsetzung erstaunlich gut: Das Ziel konnte von fast allen Parteien erreicht werden, sodass es sich bei 46 Prozent aller Kandidat*innen um Frauen handelte.

Bei den Wahlen am letzten Sonntag kam aber die große Ernüchterung: Insgesamt haben nur zwölf Frauen den direkten Sprung ins Parlament geschafft – zwei weniger als noch 2013. mehr lesen / lire plus

Die mitgemeinte Wählerin

Alle befürworten Chancengleichheit. Dass es aber immer noch am nötigen Bewusstsein fehlt, zeigt sich aktuell am Sprachgebrauch der Anweisungen, die Wähler*innen angesichts der anstehenden Kammerwahlen erhalten haben.

© Cid Fraen an Gender

In Sachen Chancengleichheit steht Luxemburg im internationalen Vergleich sehr gut da. Dass diesbezüglich aber immer noch ein gewisser blinder Fleck vorherrscht, fällt spätestens dann auf, wenn sich nicht akribisch darum bemüht wird, Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Dann nämlich, wenn die Aufmerksamkeit anderswo liegt, die Reflexe hervortreten und auf Altbewertetes zurückgegriffen wird, ohne es zuerst zu überprüfen, kommen Veranstaltungstitel wie „Rendez-vous mam Wieler“ zustande. Oder, wie es jüngst der Fall war: Es werden Wahlanleitungen durchs ganze Land verschickt, die sich einzig und allein an „den Wähler“ richten. mehr lesen / lire plus

Crise politique au Brésil : Manif à Luxembourg ce samedi à 15h, place Guillaume

Le Brésil traverse une crise politique sans précédent, alors qu’un candidat d’extrême droite est en tête des sondages pour l’élection présidentielle.

Le 29 septembre, divers groupes de femmes brésiliennes, des membres de la communauté LGBTQ+ et d’autres sympathisant-e-s de la cause dans le monde entier seront dans les rues pour manifester et exprimer leur mécontentement et leur rejet de la campagne électorale de Jair Bolsonaro, candidat d’extrême droite, qui représente une menace à la démocratie brésilienne en tenant des propos racistes, misogynes, homophobes et bien plus. Ces rassemblements, en faveur des droits des femmes, du respect des différences, mais aussi en faveur de la démocratie comme valeur fondamentale, devraient témoigner de l’inquiétude face à la grande instabilité que vit le Brésil actuellement. mehr lesen / lire plus