Häusliche Gewalt

Das Chancengleichheitsministerium will den Kampf gegen häusliche Gewalt intensivieren. Dies verkündete Lydia Mutsch diese Woche bei der Vorstellung des Jahresberichts des Comité de la lutte contre la violence. Im Laufe des letzten Jahres wurde die Polizei 789 Mal wegen häuslicher Gewalt gerufen – also im Schnitt zweimal pro Tag. 68,1 Prozent der Täter waren männlichen, 62,4 Prozent der Opfer weiblichen Geschlechts. Damit entsprechen die Zahlen in etwa denen des Vorjahres. Da nicht alle TäterInnen angezeigt werden, kann von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden, so die Ministerin. Bei den 256 Personen, die in Folge einer polizeilichen Intervention weggewiesen wurden, handelte es sich bei 91,4 Prozent um Männer. mehr lesen / lire plus

Inklusive Schuldbildung: „Alles 
beim Alten“


Das kürzlich verabschiedete Schulgesetz sieht eine Reihe von Änderungen bei der Sonderpädagogik vor. Doch Behindertenvereine üben deutliche Kritik an der Reform.

Ist in Luxemburg ein Modell möglich, in dem Kinder mit und ohne Behinderung, mit und ohne Lernschwäche oder Verhaltensauffälligkeit gemeinsam unterrichtet werden? (Foto: Flickr)

„Dieses Gesetz wurde gestimmt, ohne die Konsequenzen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen mitzudenken. Es ist unvollständig, voller Lücken und entspricht nicht der UN-Konvention“, heißt es in einem offenen Brief der Organisationen Zesumme fir Inklusioun (ZEFI), Association luxembourgeoise des parents d’élèves de l’éducation différenciée (ALPEED) und Trisomie 21. Darin kritisieren sie das Schulgesetz, das letzten Monat gestimmt wurde. mehr lesen / lire plus

Chancengleichheit
: Kleider machen Politikerinnen

Das Ministerium für Chancen
gleichheit will mehr Frauen in die Gemeinderäte bringen. Bisher hat die Kampagne „votez égalité“ aber vor allem Verständnislosigkeit und Empörung ausgelöst.

In den sozialen Netzwerken tümmeln sich kritische Reaktionen auf die Kampagne „votez égalité“. (Quelle: www.facebook.com/weltraumkommunismus)

Sie sind eine weiße, normschöne, stilbewusste Frau? Dann ist Kommunalpolitik genau das Richtige für Sie! – So jedenfalls scheint es ein für die Kampagne „votez égalité“ gedrehter Clip nahezulegen.

Das Video beginnt mit einer Nah-Einstellung auf ein Paar nackter Beine. Sie sind nur bis zu den Knien zu sehen, an den Füßen trägt die Person schwarze Stöckelschuhe. Eine Frau also. mehr lesen / lire plus

L’état d’urgence, un danger pour la démocratie

Amnesty International reproche aux autorités françaises de mettre en danger le droit de manifester et de faciliter les violences policières. En cause : l’état d’urgence, en vigueur depuis novembre 2015.

(© Philippe Leroyer)

L’état d’urgence en vigueur depuis novembre 2015 et un usage disproportionné de la force restreignent fortement le droit de manifester en France : c’est la conclusion que tire Amnesty International d’une enquête qui a duré près d’un an. Une enquête dont les résultats interviennent au moment où le parlement luxembourgeois s’apprête à simplifier le recours à l’état d’urgence à travers une réforme de l’article 32.4 de la Constitution. mehr lesen / lire plus

Homo- und Trans*phobie: Die Grenzen der Akzeptanz

2002 wurde das Cigale von Rosa Lëtzebuerg asbl ins Leben gerufen. Das Zentrum richtet sich an Personen, die bezüglich Geschlecht und sexueller Orientierung Fragen haben oder Hilfestellung benötigen. Im Gespräch mit der woxx erzählt die Soziologin Enrica Pianaro von ihrer Arbeit beim Cigale.

Seit Januar 2016 leistet Enrica Pianaro Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit beim Cigale. (Fotos: Privat)

Ist Homophobie in Luxemburg noch ein Problem?


Das hängt davon ab, von welcher Art von Homophobie die Rede ist. Im Vergleich zu anderen Ländern existiert in Luxemburg auf gesetzlicher Ebene keine Homophobie mehr. Hierzulande wird ja zum Beispiel niemand wegen seiner sexuellen Orientierung verfolgt. Wenn es aber um latente Homophobie geht, ist die Antwort ganz klar: ja. mehr lesen / lire plus

Revenu d’inclusion sociale: (Nicht) Garantiertes Mindesteinkommen


Die Reformpläne zum Mindesteinkommen stoßen bei der Opposition auf Kritik. Der Rechtsanspruch auf Sozialhilfe sei mit ihnen nicht mehr gewährleistet.

Auch wenn hierzulande absolute Armut kaum vorhanden ist: Auf Sozialhilfe sind dennoch mehr als 20.000 Menschen angewiesen. (Bildquelle : Wikipedia)

Bekämpfung von Kinderarmut, verstärkte Unterstützung von Frauen und Alleinerziehenden, administrative Vereinfachung und soziale Inklusion – das sind die Ziele, die vom Familien- und Arbeitsministerium mit der Reform des Revenu minimum garanti (RMG), künftig Revenu d’inclusion sociale (Revis) genannt, avisiert werden. Die staatliche Hilfeleistung gilt Personen und Haushalten, deren Einkommen nicht dem zur Existenzsicherung erforderlichen Minimum genügt. Künftig sollen diejenigen, die an Maßnahmen zur Resozialisierung oder zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt teilnehmen oder mehr als zehn Stunden pro Woche arbeiten, zusätzlich zur Allocation d’inclusion eine Allocation d’activation erhalten. mehr lesen / lire plus

Flüchtlinge am Luxemburger Arbeitsmarkt: Ein steiniger Weg

Für Flüchtlinge ist es nicht leicht, Arbeit in Luxemburg zu finden – erst recht, wenn sie adäquat sein soll. Neben der Sprachenproblematik kämpfen viele darum, dass man ihre Qualifikation und Berufserfahrung offiziell anerkennt.

Müssen ihr Können unter Beweis stellen: Flüchtlinge beim Betriebspraktikum. (Foto: EPA/Felipe Trueba)

Integration, Inklusion, wie auch immer man es nennen mag: Sprache und Arbeit sind elementar, damit man als MigrantIn in einer Gesellschaft Fuß fassen kann. Ebenfalls Teil dieser Binsenweisheit: Nur wer die im Berufsleben gängigen Sprachen leidlich beherrscht, wird auch bei der Jobsuche erfolgreich sein. Zugleich jedoch wird die erlernte Sprache vor allem im Arbeitsleben perfektioniert. Doch was einerseits an einen Teufelskreis erinnert, ist andererseits eine ganz simple Gleichung: Wer von Neuankömmlingen sprachliche Kompetenzen fordert, muss ihnen nicht nur entsprechende Kurse, sondern frühestmöglich eine Arbeitsmöglichkeit bieten. mehr lesen / lire plus

Intersex
: Das tabuisierte Geschlecht


Bei der Geburt werden Menschen in Mädchen und Jungen unterteilt. Notfalls wird zu diesem Zweck die Geschlechtsanatomie operativ zur einen oder anderen Seite hin gerichtet – zum Leidwesen vieler Betroffener.

Nicht nur eine Frage der Gene: Körperliche Besonderheiten der Geschlechtsentwicklung können auch auf hormoneller oder anatomischer Ebene auftreten.Foto: Pixabay (Quelle: zwischengeschlecht.org)

„Mit sieben Jahren haben die Ärzte mein Genital verstümmelt und dadurch mein Leben zerstört.“ Es waren Aussagen wie diese, die den BesucherInnen der Intersex-Tagung, die Anfang dieser Woche in der Abtei Neumünster stattfand, das von vielen intergeschlechtlichen Menschen erfahrene Leid in aller Deutlichkeit vor Augen führten. In diesem Falle stammte der Erfahrungsbericht von der Schweizer Intersex-Aktivistin Daniela Truffer. mehr lesen / lire plus

Verhütung
: Es ist noch Luft nach oben


In Luxemburg besteht Handlungsbedarf bezüglich Informationen und Zugang zu Verhütungsmethoden. Besonders Frauen in prekären Lebenslagen sind benachteiligt.

In Luxemburg erhalten Frauen eine 80-prozentige Rückerstattung der „Pille“ nur bis zum 25. Lebensalter. (Foto: Pixabay)

„La prise en charge s’étendra de manière ciblée à d’autres moyens de contraception que ceux actuellement visés“, heißt es im Regierungsprogramm. Auch Maßnahmen zur Verbesserung des Informationsangebots und zur Sensibilisierung sind im Text vorgesehen. Für die Präsidentin des Planning Familial, Ainhoa Achutegui, ist es völlig unverständlich, weshalb die Umsetzung dieser Vorhaben so lange auf sich warten lässt. Dass es durchaus noch konkreten Handlungsbedarf gibt, wird nun auch in dem am 14. mehr lesen / lire plus

Tribune libre
 : Prostitution et dignité


Peut-on condamner la prostitution en tant que telle ? Professeur d’éthique de la sexualité, l’auteur appelle à bien considérer les conditions dans lesquelles elle a lieu.

(© wikimedia)

Il y a deux siècles et demi environ, Immanuel Kant, dans sa « Vorlesung über Ethik », estimait que tout acte sexuel accompli hors mariage constituait une atteinte à la dignité humaine. À peu près à la même époque, Jean-Jacques Rousseau, dans sa « Lettre à d’Alembert », estimait que le fait de jouer sur une scène constituait une atteinte à la dignité humaine, le comédien étant comparé à une prostituée.

En citant ces exemples, je ne veux pas, comme le fait le philosophe français Ruwen Ogien, jeter le discrédit sur la notion de dignité humaine. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung: Hauptsache nicht dick

Ob am Arbeitsplatz oder in den Medien – Gewichtsdiskriminierung ist nach wie vor salonfähig. Für die Betroffenen hat das viele negative Folgen.

Die Kampagne „strong4life“ setzt auf Sensibilisierung durch Abschreckung. (Bildquelle: ©strong4life)

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle kugelrund sind, also nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Es ist eine triste, monotone Welt, alle bewegen sich schwerfällig und essen fast ununterbrochen. In dieser Welt lebt ein kleiner, unglücklicher Junge, in dem sich zunehmend das Bedürfnis nach Veränderung regt – seiner Ernährung einerseits, seines Körpers andererseits. Diese Veränderung soll ihm nicht nur zu mehr Lebensfreude verhelfen, sie soll ihn darüber hinaus sogar zum Fliegen befähigen. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Sprache: Rechtschreibung leicht gemacht

Das Bildungsministerium startet eine Öffentlichkeitskampagne zur luxemburgischen Orthographie. Auf diese Weise will man zur Pflege und Förderung der Nationalsprache beitragen.

(Bildquelle: @Ministère de l’Education nationale de l’enfance et de la jeunesse)

„Es besteht in der Bevölkerung des Landes der verbreitete Wunsch, luxemburgisch schreiben zu lernen. Das war bei der Debatte über die luxemburgische Sprache deutlich herauszuhören“, so Claude Meisch auf einer Pressekonferenz über die geplante Kampagne zur Förderung der luxemburgischen Rechtschreibung. Die gesprochene Sprache werde bereits im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung gefördert, bei den Möglichkeiten zum Erlernen der geschriebenen Sprache bestehe jedoch Nachholbedarf.

Das klingt zunächst so, als habe die Regierung vor, der verbreiteten Nachfrage nach Luxemburgischkursen mit einem entsprechenden Angebot entgegenzukommen. mehr lesen / lire plus

Sprachendebatte: Worüber wir eigentlich reden sollten


Die aktuelle Sprachendebatte kreist zu sehr um den symbolischen Stellenwert des Luxemburgischen. Eine alternative Schwerpunktsetzung ist vonnöten, die nicht dem rechten Lager in die Hände spielt.

Die Initative „Nee 2015/Wee2050“ erkennt Zahlen und Statistiken nicht als gültige Beweise an. Stattdessen setzt sie auf eine Emotionalisierung der Debatte. (Illu: © Nee2015/Wee2050)

„Lëtzebuerg ass en eesproochegt Land mat enger funktionaler Méi
sproochegkeet“, „d’lëtzebuergesch Sprooch muss méi gefërdert ginn“, „Et muss een onbedéngt Lëtzebuergesch schwätze kënnen um Aarbechtsmarché“. Wer am Dienstagabend das vom Radio 100komma7, Centre pour la Promotion des Arts und dem Zentrum fir politesch Bildung organisierte Rundtischgespräch „1 Sprooch – 1 Identitéit? mehr lesen / lire plus

Arbeitszeitverkürzung: Kurs auf die Dreißigstundenwoche?

 

Statt einer generellen Reduzierung der Wochenarbeitszeit, wie sie in den 1980er-Jahren gefordert wurde, haben sich in Europa vor allem Flexibilisierungs- und Teilzeitmodelle durchgesetzt. Doch mit der angekündigten Dimension der Digitalisierung stellt sich die Frage neu – auch in Luxemburg.

Zunächst sahen die Gewerkschaften in der Arbeitszeitverkürzung vor allem ein Mittel, die Gesundheit des männlichen Arbeiters zu erhöhen und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – das klassische Rollenmodell wurde nicht in Frage gestellt. (Quelle: CGT, 1912, Collection Photothèque IHS-CGT.)

11. November 1918, Esch-Alzette. In zwei Wirtschaften halten Sozialistische Partei und Berg- und Hüttenarbeiterverband große Versammlungen ab. Am Tag des Waffenstillstands in Europa formulieren sie ein radikales Reformprogramm, in dem neben der Ablösung der Luxemburger Monarchie durch eine „Volksrepublik“ die Einführung des allgemeinen Wahlrechts, die Verstaatlichung der Eisenbahnen und der Eisenindustrie gefordert werden. mehr lesen / lire plus

Chancengleichheit: Barrierefreiheit in den Köpfen

Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit finden meist nur schwer einen Job. Das beruht nicht zuletzt auf der Ignoranz der Unternehmer. Doch mit dieser Haltung schaden sich die Betriebe selbst.

Luxemburger Erfolgsgeschichte: Joaquim Alves leidet an einer fortschreitenden Augenerkrankung. Zunächst Arbeiter bei Arcelor Mittal, wechselte er nach seiner Diagnose in ein „atelier protégé“. Unterstützt von einem Spezialbildschirm gelang ihm nun die Rückkehr an den ersten Arbeitsmarkt, wo er eine unbefristete Stelle im Sekretariat einer Schule hat. (Foto: info-handicap)

Luxemburger Erfolgsgeschichte: Joaquim Alves leidet an einer fortschreitenden Augenerkrankung. Zunächst Arbeiter bei Arcelor Mittal, wechselte er nach seiner Diagnose in ein „atelier protégé“. Unterstützt von einem Spezialbildschirm gelang ihm nun die Rückkehr an den ersten Arbeitsmarkt, wo er eine unbefristete Stelle im Sekretariat einer Schule hat. (Foto: info-handicap)

Der kommende Samstag ist der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“. Wie andere solcher von den Vereinten Nationen ausgerufener Tage soll er auf einen Missstand aufmerksam machen. mehr lesen / lire plus

Problemfall Pflege
: Zwischen den Stufen


Muss man die Neuerungen in der Luxemburger Pflegeversicherung fürchten? Der Blick über die Grenze zeigt jedenfalls, dass sie nicht der Weisheit letzter Schluss sind.

Esel, Samariter und Bedürftiger. 
Ein gutes Pflegesystem ermöglicht es dem Helfer, seine Arbeit korrekt 
zu machen. (Skulptur: Han Wezelaar / Foto: Gouwenaar / PD)

Esel, Samariter und Bedürftiger. 
Ein gutes Pflegesystem ermöglicht es dem Helfer, seine Arbeit korrekt 
zu machen. (Skulptur: Han Wezelaar / Foto: Gouwenaar / PD)

Das Wichtigste zuerst: Es soll nicht billiger werden. Aber auch nicht wesentlich teurer. Das Finanzierungsmodell der luxemburgischen Pflegeversicherung wird beibehalten, der Beitragssatz verändert sich nicht. Die Ausgaben werden zum Teil umgeschichtet, anders strukturiert. „Die Reform der Pflegeversicherung dient nicht dazu, die Ausgaben zu senken“, unterstrich Sozialminister Romain Schneider bei der Vorstellung des Projet de loi vor einer Woche. mehr lesen / lire plus

Euro 2016
 : Entre fête populaire et risque sécuritaire


Le Championnat d’Europe de football masculin commence ce vendredi 10 juin. Dans un contexte de risque d’attentats et de tensions sociales, l’attitude répressive des autorités françaises à l’égard des supporters de foot risque de faire tourner la grande fête au désastre.

Source d’énervement pour certains, le foot peut aussi procurer de grandes émotions… comme chez ces fans de l’équipe nationale de Suède. (Photo : Wikimédia)

Source d’énervement pour certains, le foot peut aussi procurer de grandes émotions… comme chez ces fans de l’équipe nationale de Suède. (Photo : Wikimédia)

C’était la répétition générale. Pour les joueurs, c’était l’ultime match d’entraînement avant le début du Championnat d’Europe 2016. Pour les supporters, c’était l’occasion d’encourager une dernière fois leur équipe avant le début des hostilités. Et pour les forces de l’ordre, c’était le moment de tester le dispositif de sécurité entourant l’événement. mehr lesen / lire plus

La France debout : « Tous à l’Élysée ! »


De la mobilisation contre un projet de loi visant à réformer le droit du travail à « Nuit debout », la France est en train de vivre son premier mouvement social d’envergure depuis l’arrivée au pouvoir de François Hollande.

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Pour la première fois depuis l’arrivée au pouvoir de François Hollande, la France retrouve ses vieux réflexes… manifestation contre la loi El Khomri à Paris. (Photo : Alternative libertaire / flickr)

À première vue, tout ça a quelque chose d’une réunion des alcooliques anonymes. « Bonjour, je suis Paul », se présente un quinquagénaire. « Bonjour Paul ! », lui répond un groupe de lycéens visiblement amusés. mehr lesen / lire plus

Jeunes et engagé-e-s (2/2)
 : « Pas pris au sérieux »

La participation politique des jeunes est un sujet récurrent au Luxembourg. Pourtant, tous les jeunes n’estiment pas être pris aux sérieux.

Faire comme les vieux ou faire autrement ? Deux jeunes « parlementaires » lors d’une session du « European Youth Parliament ». (Photo : European Youth Parliament)

Faire comme les vieux ou faire autrement ? Deux jeunes « parlementaires » lors d’une session du « European Youth Parliament ». (Photo : European Youth Parliament)

Le monde est dirigé par de vieux hommes blancs et privilégiés. Le Luxembourg aussi. Seul 3,3 pour cent des parlementaires luxembourgeois ont moins de 30 ans, et la Chambre des député-e-s ne compte que 28,3 pour cent de femme. Et ce, alors qu’une grande partie des sujets d’actualité – précarité, chômage, logement, éducation – concernent avant tout des jeunes. mehr lesen / lire plus

Jeunes et engagé-e-s (1/2) : Un monde à inventer

Ils sont apolitiques, désintéressés et conformistes, à en croire des clichés largement répandus. Mais au Luxembourg comme ailleurs, ils sont nombreux à vouloir changer le monde, d’une façon ou d’une autre. Une plongée dans les milieux jeunes et engagés du grand-duché.

Au Luxembourg, chaque génération connaît sa grande mobilisation…manif contre la réforme du système de bourses d’études, avril 2014. (Photo : Michelle Kleyr)

Au Luxembourg, chaque génération connaît sa grande mobilisation… manif contre la réforme du système de bourses d’études, avril 2014. (Photo : Michelle Kleyr)

Ils sont paresseux, ne s’intéressent à rien et ne pensent qu’au prochain week-end. Le mot « politique » leur est étranger et tout ce qui ne les concerne pas directement ne leur fait ni chaud ni froid. mehr lesen / lire plus