Biosicherheit: Wolf im Schafspelz

Wie sicher ist Biotechnologie? Ob man wirklich eine glaubwürdige Antwort auf diese Frage bekommt, ist bei dieser Webseite nicht sicher – obwohl sie biosicherheit.de heißt und zahlreiche Studien zu dem Thema präsentiert.

Ein Blick ins Impressum zeigt, dass Vorsicht bei der Lektüre dieser vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung unterstützten Seite geboten ist: Verantwortlich für Inhalt und Koordination zeichnet sich ein Unternehmen mit dem Namen Genius GmbH. Dieses rühmt sich nicht nur zahlreicher Kontakte zu „Entscheidungsträgern in der Biotechnologie-Szene“, es findet die grüne Gentechnik offensichtlich so spannend, dass es nun etwas dafür tut, damit andere dies auch finden. Die Genius-PR-Abteilung ist davon überzeugt, dass „Themen der Biotechnologie nur dann erfolgreich kommuniziert werden können, wenn die Technologien hinter den Produkten verstanden werden“. mehr lesen / lire plus

Découvrir l’Iran: perso.wanadoo.fr/manobo

(RK) – „Je voudrais vous faire découvrir l’Iran comme je l’ai vu, à observer la vie dans la rue, dans les maisons, (…) à se laisser aller au rythme oriental.“ Marie-Noëlle est allée en Iran, armée de crayons et de pinceaux, et de l’envie „d’aller voir derrière les idées reçues“. Elle a ramené des croquis, des photos et de petits textes, qu’elle a mis en ligne. „Bien sûr, j’ai été choquée par bien des aspects de la vie quotidienne des Iraniens“, raconte-t-elle. Mais l’essentiel de ses récits tourne autour des rencontres quotidiennes. Faisant des efforts pour parler persan, les contacts ont été faciles et l’accueil chaleureux. mehr lesen / lire plus

Un service original: www.webauctions.lu

(gk) – Besoin d’un vélo, d’une auto, d’articles pour bébé pas trop chers? Envie d’un GSM abordable, car de seconde main? Ou encore: êtes-vous collectionneur d’autographes et n’en avez pas encore de Claudia Schiffer, Bully ou Jenny Elvers (en quel cas, nous vous conseillons de chercher d’urgence un hobby plus gratifiant)? Gratis Online Stee Lëtzebuerg; voilà un nouveau service original dont vous pouvez profiter sous l’adresse internet www.webauctions.lu. Vous pouvez y vendre aux enchères vos „vieilleries“, ce qui ne vous coûtera que la communication internet. Pour y soumettre vos offres d’achat, c’est d’une facilité exemplaire. Momentanément, l’offre n’est pas encore très grande – comparée au grand frère „ebay“, elle est même ridicule -, mais ce petit site risque bien de devenir grand au Luxembourg, une fois que son existence sera un peu plus connue. mehr lesen / lire plus

Bush satirisch: „Peace is for Pussies“

(ok) – Bei der Internet-Seite whitehouse.org handelt es sich nicht um die offizielle Seite des amerikanischen Regierungssitzes. Schnell stellt man fest, dass die Web-Seite bitterböse satirisch ist, die an der derzeitigen amerikanischen Regierung kein gutes Haar lässt. Hier wird offen und respektlos jedes fragwürdige Bestandteil der Politik der Bush-Administration sowie der regierenden republikanischen Partei kritisiert. Vorherrschendes Thema ist momentan natürlich der Irak-Krieg. So lassen die Autoren George W. Bush in einer fiktiven Rede an Soldaten zum Beispiel sagen: „Ich sehe loyale Automaten, die willens sind ihr Leben auszuhauchen, um die politischen und wirtschaftlichen Ziele meines Kartells des schwarzen Goldes zu erfüllen.“ mehr lesen / lire plus

Krieg im Web: Ein Tagebuch aus Bagdad

(ok) – Salam Pax ist wahrscheinlich der einzige irakische Augenzeuge, der online über den Alltag aus Bagdad berichtet. Aber über die Authentizität seiner Person und seiner Berichte wird im Internet wild spekuliert. Es kursieren sogar Gerüchte, sein Weblog Dear Raed sei eine Desinformations-Kampagne des amerikanischen oder des israelischen Geheimdienstes. Allgemein geht die Gemeinschaft der „BloggerInnen“(siehe auch www.blogger.com) aber davon aus, dass seine Einträge echt sind. Salam Pax ist jedenfalls weder Anhänger von Saddam Hussein, noch von der angreifenden Koalition, soviel lassen seine Berichte erkennen. Verraten wer er ist und wo er sich genau befindet, will er nicht. Verständlicherweise, falls er wirklich in Bagdad lebt. mehr lesen / lire plus

Zentrum für Medien und Demokratie: Alles nur Desinformation

(ok) – Was ist Fakt, was nur Propaganda? Antwort geben kann die Internet-Seite „Disinfopedia“. Das im Januar vom „Zentrum für Medien und Demokratie“ aus Madison (US-Staat Wisconsin) gestartete Projekt soll mit der Zeit zu einer Enzyklopädie der Propaganda werden. Dies in Form eines kommentierten Verzeichnisses von PR-Firmen, Organisationen und ExpertInnen, die versuchen die öffentliche Meinung in Bezug auf Firmen und Regierungen zu beeinflussen. Die Site will den Menschen ein Mittel zur Verfügung stellen, sich der konstanten Desinformation zu entziehen, vorrangig auch um in Kriegszeiten der Propaganda nicht zu erliegen. Derzeit gibt es bereits Texte zu über 400 verschiedenen Organisationen und Personen. mehr lesen / lire plus

Immer aktuell: Literatur im Netz

(rw) – Regelmäßig aktualisierte Websites sind besonders im Luxemburger Kulturbereich eher selten. Unter den Ausnahmen findet sich jene des Centre national de littérature. Einfach, aber ansprechend aufgemacht, bietet die Seite konkrete Information über die Veranstaltungen und Publikationen des Instituts. Top-aktuell: Zum neuesten Werk von Roger Manderscheid gibt es bereits kurze Angaben. Herzstück der Site ist jedoch der Bereich „Auteurs luxembourgeois“, in dem gut gemachte Bio- und Bibliographien ausgewählter AutorInnen zu finden sind. Eine Linkliste verweist auf andere Literaturinstitute aus dem In- und Ausland. Einige der Homepage-Bonbons scheinen dagegen erst in der Umsetzungsphase. So gibt es statt der angekündigten online-Version der Luxemburger Bibliographie nur die PDF-Ausgabe von 2001 – erstere soll aber demnächst zur Verfügung stehen. mehr lesen / lire plus

Satirewire: L’axe du non moins mal

(gk) – Indignés de ne pas faire partie du „axis of evil“ proclamé par George W. Bush, Cuba, le Sudan et la Serbie décident de former un „axis of just as evil“. D’autres nations suivent l’exemple et forment leur propre club. Comme le Canada, le Mexique et l’Australie qui sont un „axis of nations that are quite nice but secretly have nasty thoughts about America“. Ou encore: Des étudiant-e-s américain-e-s s’indignent devant leur gouvernement que ce dernier planifie des guerres dans des régions peu connues. Les guerres d’antan avaient lieu en Allemagne, en Grande Bretagne, etc. Tandis que maintenant, il faut savoir trouver l’Afghanistan, le Kuwait, ou encore la Bosnie-Herzégovine sur une carte. mehr lesen / lire plus

Mediasol: Solidaire et sage

Si Indymedia est le „Speaker’s corner“ du Web, alors Mediasol, c’est la Maison des associations. C’est là que vous pourrez suivre le débat autour de l’orientation du commerce équitable, faire connaissance avec le pôle citoyen en Colombie ou vous informer sur les Forums sociaux et la mobilisation contre le G-8. Mediasol est géré par l’Agence pour la promotion de l’économie sociale et solidaire et travaille avec des correspondant-e-s bénévoles. Si l’accent est mis sur l’économie solidaire, le portail essaye de rendre compte de tout ce qui bouge dans l’altermondialisation. Les contributions sont bien rédigées, mais l’esprit positif qui y est de rigueur semble exclure les coups de gueule … qui font pourtant le charme des médias alternatifs. mehr lesen / lire plus

Petit et méchant: Hail to Strong Bad! Strong Bad?

(gk) – Hail to Strong Bad! Strong Bad? C’est un petit personnage dessiné, avec un gros masque de catcheur et des gants de boxe. Pourquoi? Pourquoi pas. Son truc, c’est de répondre à des mails que vous pouvez lui envoyer, du genre: „Hey Strongbad, can you play the guitar?“ ou encore: „Hello Strong Bad, how do you score with the ladies?“ Ses réponses, le plus souvent en images, ne sont certainement pas des plus intelligentes, mais d’un grand comique. Il pense être le plus cool, le plus dure, et vous le démontre lors de petits dessins animés, parfaits pour oublier un moment les dures réalités de la vie et bli et bla … Beaucoup d’humour et peu de sérieux que nous vous recommandons donc chaudement. mehr lesen / lire plus

„Stattführer“ über Trier in der NS-Zeit: Führer an der Porta

(RK) – Dass die Vergangenheit Triers nicht nur aus Porta Nigra und Kaiserthermen besteht, kann man seit kurzem auch im Web erfahren: der „Stattführer“ über Trier in der NS-Zeit ist online verfügbar. Ein virtueller Stadtrundgang zeigt Orte der Unterdrückung, aber auch des Widerstands. So befand sich im „Braunen Haus“ die Parteizentrale der NSDAP, die alte Synagoge erinnert an die Reichspogromnacht, und vor dem Karl-Marx-Haus wurde, nach der Besetzung durch die Nazis, der „Stürmer“ ausgehängt. In der Villa Rautenstrauch bildete die „Bekennende Evangelische Gemeinde“ einen Pol des Widerstands, wohingegen die Haltung der katholische Kirche und des Domkapitels zweideutig war. Im heutigen Museum in der Windstraße befand sich ein Gefängnis, in dem unter anderem Jüdinnen und Juden, KommunistInnen und Luxemburger WiderstandskämpferInnen inhaftiert waren. mehr lesen / lire plus

Nationstates: Me for president!

(RK) – Wären Sie gerne die Kaiserin von Kakanien? Oder lieber der Sultan von Schlappland? Unter www.nationstates.net können Sie Ihren eigenen Staat gründen. Auch demokratische Herrschaftsformen wie Freie sozialistische Republiken und Großherzogtümer sind vorgesehen. Als Erstes wird die allgemeine politische Ausrichtung festgelegt, danach gilt es, täglich eine Entscheidung zu treffen: Steuern senken? Harry-Potter-Bücher verbieten? So verändert sich langsam das Bild, das Ihr Staat auf der Nationstate-Site abgibt: wohlhabend oder arm, weltoffen oder konservativ. Wer Mitglied der UNO wird, kann über Resolutionen abstimmen, um zum Beispiel die Sklaverei zu verbieten, oder selber vorschlagen, eine Tobinsteuer einzuführen. Leider ist die Site nicht gerade schnell, die Geschehnisse werden nach einiger Zeit repetitiv und es gibt zu wenig Raum für eigene Initiativen. mehr lesen / lire plus

This modern world: Don’t bomb, smile

(RK) – Bei vielen US-amerikanischen Polit-Comic-Zeichnerinnen ist George W. Bush Dauergast. So auch bei Dan Perkins (Pseudonym: Tom Tomorrow), einem der bekanntesten linken Zeichner, der auf www.thismodernworld.com ein „Blog“, ein Web-Logbuch unterhält. Seine Notizen zum kulturellen und politischen Alltag fallen oft recht geistreich aus, doch der Besuch lohnt sich vor allem wegen der online verfügbaren Comic-Strips. Ob es um Bürgerrechte oder Marktmythos, konservative Moralapostel oder demokratische Umfaller geht, Dan Perkins bringt seine Kritik auf den Punkt. Hinter den harmlos ausschauenden, in Hergé-Stil gezeichneten Bildern verbirgt sich schwarzer Humor und scharfe Ironie. Insbesondere der Konsensualismus nach dem 11. September und die Kriegstreiberei gegen den Irak sind häufig Zielscheibe seiner wöchentlichen Strips. mehr lesen / lire plus

Kanner-Jugendtelefon: Détresse de l’enfant

(gk) – Le „Kanner-Jugendtelefon“ existe depuis 1992. En téléphonant au numéro 12345, les enfants en situation de détresse peuvent parler à quelqu’un et demander des informations concrètes dans l’anonymat. Depuis quelques mois, le „Kanner-Jugendtelefon“ est également présent sur le web. Au lieu de téléphoner, les enfants peuvent maintenant aussi poser leurs questions par mail sur le site www.12345kjt.lu. On y promet une réponse dans les trois jours. De plus, par un système de codes très simple, l’anonymat de l’enfant est également donné ici, l’adresse e-mail restant cachée au destinataire. A côté de ce service d’aide online, le site propose aussi plusieurs liens intéressants au sujet des droits de l’enfant, de l’éducation, etc.. mehr lesen / lire plus

ETHIQUE: Cynisme contre capitalisme

Dans un communiqué de presse récent, la multinationale Dow Chemical exprimait ses regrets pour les milliers de victimes de la catastrophe de 1984 à Bhopal. Malheureusement la société serait dans l’impossibilité d’en assumer la responsabilité juridique. Cela coûterait trop cher et créerait un précédent dangereux: „Notre première responsabilité est celle envers nos actionnaires“. En fait ce communiqué cynique, tout comme le site web auquel il renvoyait, étaient des pastiches. Dow n’a pas trouvé cela drôle et a fait fermer le site en question en se référant aux lois sur la propriété intellectuelle. En vain, car le site a été réouvert en d’autres endroits comme www.dowethics.com mehr lesen / lire plus

Gerechter Krieg: Luxemburg ein kleines feiges Land „full of crap“

Gerechter Krieg

(RK) – „My name is Joseph Papparelli and I want to go to war against Luxembourg.“ So steht es zu lesen unter www.wonderfulpie.com/war. Papparelli sei eine unabhängige Nation und Luxemburg ein kleines feiges Land „full of crap“ – voller Scheiße – irgendwo in Europa, das ekelerregende Menschenrechtsverletzungen begehe und sich weigere, Papparelli offiziell anzuerkennen. Die Site enthält Informationen über die Hintergründe des diplomatischen Streits, unter anderem Briefe an Luxemburgs Premier, an die Nato und an die EU. Unter „Top secret invasion plan“ wird die Strategie vorgestellt: Luxemburg zu einem Paria-Staat machen, dann via Ulflingen und Mertert einrücken und die Hauptstadt besetzen. mehr lesen / lire plus

Art on Web: Rafael Springer

(rw) – Kunst im Internet ist nicht das Gleiche wie Internet-Kunst. Viele Künstlerinnen und Künstler haben sich mittlerweile Internetseiten eingerichtet, um die Entwicklung ihrer Arbeit darzustellen und Interessierten die Möglichkeit zum Kontakt zu bieten. Seit September präsentiert sich so auch die Webseite des Luxemburger Künstlers Rafael Springer, der im letzten Jahr durch mehrere Ausstellungen und einen Kunstpreis aufgefallen ist, in neuem Outlook. Auf der graphisch gut gemachten Seite bieten drei verschiedene Menüs einen kleinen, aber feinen Einblick zu Bildern, Skulpturen und Texten des Künstlers. Verwiesen wird ebenfalls auf anstehende Events, die mit ihm oder seinem künstlerischen Umfeld zu tun haben.

www.cfsa.lu/rafaelspringer mehr lesen / lire plus

BOOKLOOKER: Lesefutter online

Für alle Bücherwürmer und Leserättinnen, die ihre Lektüre am Meter verschlingen, gibt es eine Homepage für den Gebrauchtbuchhandel, wo Privatpersonen unkompliziert an billigen Lesestoff kommen … und ihn wieder loswerden. Mit zwei Millionen Büchern im Angebot bietet Booklooker SammlerInnen von vergriffenen Büchern ebenso wie JägerInnen der neuesten Bestseller eine unkomplizierte Möglichkeit, deutsche, englische und französische Literatur zu erstehen. Die Qualität der Bücher reicht von neuwertig bis stark abgenutzt, wobei die AnbieterInnen in der Regel Wort halten – nicht zuletzt weil man Kritik online veröffentlichen kann.Unkompliziert ist es auch, seine eigenen Verkaufsangebote einzeln oder als Excel-Datei einzureichen. Booklooker ist mit 50.000 Mitgliedern und 600 Transaktionen am Tag der einzige erfolgreiche Online-Gebrauchtbuchhandel, bei dem die (preistreibenden) professionellen Antiquariate nicht die Überhand haben. mehr lesen / lire plus

Chewing GUM: Get Up Music a.s.b.l.

(gk) – „Get Up Music a.s.b.l.“ s’occupe de la promotion de groupes de musique du Grand-Duché et des alentours, et devrait surtout être connue pour organiser chaque année le volet luxembourgeois du festival „Emergenza“. L’association vient d’ouvrir son nouveau site internet www.gum.lu. Le lay-out du site est fait sans chichis et l’on s’y retrouve donc sans problèmes. Les petites biographies des groupes sous contrat avec „GUM“ présentent ceux-ci de manière très succincte. Il y a surtout là un agenda des prochains concerts organisés par l’a.s.b.l., actuellement jusqu’en août de l’année prochaine. Ce qui vous permettra de voir, par exemple, quand seront les prochaines présélections et la finale du concours Emergenza en 2003. mehr lesen / lire plus

TransGen: Gentech transparent

(RK) – Die TransGen-Site wurde vor fünf Jahren als Pilotprojekt für neue Wege in der Verbraucherinformation gegründet. Die Verbraucher Initiative e. V. will so die Transparenz in Sachen Einsatz von Gentechnik voran bringen. Neben aktuellen Meldungen gibt es einen Rechtsratgeber und Hintergrundinformationen, zum Beispiel über den vom Verbraucherministerium initiierten Diskurs Grüne Gentechnik. Eine frei zugängliche Datenbank bietet Informationen über den Einsatz von Gentechnik, unter anderem bei bestimmten Firmen sowie allgemein bei Lebensmitteln von Backpulver bis Wurstwaren. Die Site ist übersichtlich und ansprechend aufgemacht – was täglich von etwa 1.000 BesucherInnen honoriert wird. Inhaltlich wird sie durchaus dem eigenen Anspruch gerecht, sich „jenseits von Euphorie und Panikmache“ zu positionieren. mehr lesen / lire plus