Fernando Meirelles: Cidade de Deus

Beim Sterben ist jeder der Erste In dem brasilianischen Film „Cidade de Deus“ liefern sich jugendliche Gangs blutige Straßenschlachten. Ein Stück brasilianische Realität mit den Mitteln des Videoclips.Schwer bewaffnet und zum Töten bereit, schwört sich die Gruppe von Jugendlichen mit einem letzten Vaterunser auf die Schlacht gegen die feindliche Gang ein. Auf zum blutigen Showdown in der „Cidade de deus“ (Gottesstadt), einer Favela von Rio de Janeiro.

Zum Töten ist niemand zu jung in „Cidade de Deus“.

Fernando Meirelles‘ Film heißt so wie das Elendsviertel. Bereits zu Beginn werden die Messer gewetzt: Zé Pequeno hat seinen Gangmitgliedern gegrilltes Hähnchen versprochen. Doch ein Federvieh kann entkommen – eine der wenigen wirklich komischen Szenen in dem zweistündigen Streifen. mehr lesen / lire plus

Esch-sur-Alzette: Club 5 am Park

L’appétit vient en nageant

(rw) – Depuis fin janvier, une nouvelle filiale du „Club 5“ a ouvert ses portes – cette fois-ci à Esch. Dans les „Bains du Parc“, appelés plus communément „Escher Schwemm“, vous pouvez donc goûter, après quelques coups de brasse, aux divers carpaccios qui font la renommée de l’établissement. Mais le resto-bistrot est également ouvert au public non-nageur. Salades copieuses, viandes, plats italiens, menus de brasserie: tout est là pour rassasier les petites et les grandes faims. A part les carpaccios, n’attendez-vous pas cependant à la plus fine des cuisines, mais à une gastronomie correcte sans être inventive. mehr lesen / lire plus

MEDIENKRIEG: Grün ist der Krieg

Wo Presseberichte Ware sind, bleibt die „Wahrheit“ auf der Strecke. Das ist nicht neu, es bestätigt sich jetzt im dritten Golfkrieg. Und es gilt längst nicht nur für US-amerikanische TV-Sender.

Ob die CNN-Bilder aus Bagdad tatsächlich grün eingefärbt sind, damit der Krieg sein ganz besonderes, leicht wiedererkennbares Markenzeichen für zappende FernsehzuschauerInnen erhält, ist bislang nicht geklärt. Spekuliert wird darüber, vorstellbar wäre eine solche Vermarktungsidee für Kriegsbilder durchaus.

Dieser Krieg war lange vorbereitet, auch in der Medienwelt. So manche Zeitung hatte die Sonderseiten für den Tag X schon nahezu fertig gelayoutet im Computer. Doch eine gründliche Vorbereitung ist keine Garantie für eine ausgewogene oder gar kritische Berichterstattung. mehr lesen / lire plus

Zentrum für Medien und Demokratie: Alles nur Desinformation

(ok) – Was ist Fakt, was nur Propaganda? Antwort geben kann die Internet-Seite „Disinfopedia“. Das im Januar vom „Zentrum für Medien und Demokratie“ aus Madison (US-Staat Wisconsin) gestartete Projekt soll mit der Zeit zu einer Enzyklopädie der Propaganda werden. Dies in Form eines kommentierten Verzeichnisses von PR-Firmen, Organisationen und ExpertInnen, die versuchen die öffentliche Meinung in Bezug auf Firmen und Regierungen zu beeinflussen. Die Site will den Menschen ein Mittel zur Verfügung stellen, sich der konstanten Desinformation zu entziehen, vorrangig auch um in Kriegszeiten der Propaganda nicht zu erliegen. Derzeit gibt es bereits Texte zu über 400 verschiedenen Organisationen und Personen. mehr lesen / lire plus

Elektro-Pop: LOW DENSITY CORPORATION

„Trash“ heißt die neue CD von „Low Density Corporation“. Nein, es ist kein morbider Trash-Metal, sondern Elektro-Pop vom Feinsten!

Die CD „Trash“ kostet 15 Euro und ist in allen guten Plattenläden erhältlich. Weitere Informationen unter: www.ldc.lu

Lange hat man auf das neue Album von „Low Density Corporation“ (LDC) warten müssen. So hat sich die luxemburgische Band immerhin vier Jahre Zeit gelassen. Das Warten hat sich jedoch gelohnt, denn die CD „Trash“ ist bei weitem das Beste, was LDC je gemacht hat.
Zwischenzeitlich kamen und gingen Musiker, während die beiden Bandleader Oli (Syntheziser) und Rocco (Gesang) den Sound bestimmten. So kam es, dass insbesondere die Gitarristen nie feste Bandmitglieder wurden, sondern lediglich „Guest-Musicians“ für Aufnahmezwecke. mehr lesen / lire plus

Gitarren-Pop?: Evan Dando

Baby I’m Bored

Welcome back!

(ik) – „Fuck George W. Bush!“ Seine Ablehnung gegen den Irakkrieg hat Ex-Lemonhead-Sänger Evan Dando MTV gegenüber bereits unmissverständlich klar gemacht. Sein neues Album Baby I’m Bored läuft sich nach siebenjähriger Abwesenheit jedoch recht ruhig an. Irgendwo zwischen Gitarren-Pop oder Indie mit einer Prise Country gewürzt, bewegen sich die zwölf Songs, welche die in Boston geborene Skandalnudel – einst neben Kurt Cobain einer der ganz großen Songwriter in den USA – gemeinsam mit Musikerkollegen von Giant Sand und Calexico eingespielt hat.
Die Zeiten, in denen Dando vor lauter Drogen keine Interviews geben konnte, sind vorbei. Der „Brad Pitt“ mit Gitarre, wie die alternative Musikpresse den gut aussehenden Musiker einmal lästernd nannte, hat dem exzessiven Leben offenbar abgeschworen. mehr lesen / lire plus

Evan Dando: Baby I’m Bored

(ik) – „Fuck George W. Bush!“ Seine Ablehnung gegen den Irakkrieg hat Ex-Lemonhead-Sänger Evan Dando MTV gegenüber bereits unmissverständlich klar gemacht. Sein neues Album Baby I’m Bored läuft sich nach siebenjähriger Abwesenheit jedoch recht ruhig an. Irgendwo zwischen Gitarren-Pop oder Indie mit einer Prise Country gewürzt, bewegen sich die zwölf Songs, welche die in Boston geborene Skandalnudel – einst neben Kurt Cobain einer der ganz großen Songwriter in den USA – gemeinsam mit Musikerkollegen von Giant Sand und Calexico eingespielt hat.
Die Zeiten, in denen Dando vor lauter Drogen keine Interviews geben konnte, sind vorbei. Der „Brad Pitt“ mit Gitarre, wie die alternative Musikpresse den gut aussehenden Musiker einmal lästernd nannte, hat dem exzessiven Leben offenbar abgeschworen. mehr lesen / lire plus

SCHÜLERDEMO: Polizei in der Kritik

Blaue Flecken, Schürfwunden – nicht für alle ging die große Schülerdemo vor der US-Botschaft glimpflich zu Ende. KritikerInnen werfen der Polizei vor, unverhältnismäßig auf einzelne Unruhestifter reagiert zu haben.

Kreuzberg oder Limpertsberg?
(Foto: woxx)

„War is not a game“, „United for Peace“, „Kee Krich“ – das sind einige der Sprüche, die mit großen, bunten Buchstaben auf die Plakate geschrieben standen, die SchülerInnen aus nahezu allen Lyzeen Luxemburgs am vergangenen Donnerstag vor sich hertrugen. Zehntausende waren es, die allein in der Hauptstadt vor der US-Botschaft gegen den Krieg im Irak und für eine friedliche Lösung des Irakkonfliktes demonstrierten. Und dabei sind die Tausende, die in Esch, Ettelbrück und anderswo ebenfalls auf die Straße gingen, noch nicht mitgezählt. mehr lesen / lire plus

Aman Amanullah: C’est quoi, une vie normale?

Né au Pakistan en 1955, il vit au Luxembourg depuis 1989. Il y est venu par amour et y est resté. Devenu Luxembourgeois, Aman Amanullah nous parle de ses „Imaginary Homelands“.

Aman Amanullah: „Il existe une lacune entre les gens handicapés et ceux qui prennent les décisions.“

woxx: Pourriez-vous nous décrire votre parcours depuis le Pakistan?

Aman Amanullah: L’idée d’aller aux États-Unis pour faire des études supérieures m`avait toujours fasciné. Mais par manque de motivation suffisante, je ne l’avais pas réalisée. Finalement, je suis parti du Pakistan en 1981, à l’âge de 26 ans. C’était la période ou l’U.R.S.S a envahi l’Afghanistan et mon pays vivait sous une dictature soutenue par les États-Unis. mehr lesen / lire plus

Stephen Daldry: The Hours

Stephen Daldry’s Triptychon über einen Tag im Leben dreier Frauen überzeugt am meisten durch die Stimmungen, die er rund um die Charaktere schafft, und die das Publikum hineinversetzen in die Haut von Menschen, die am Leben leiden. Ein Film, der bewegt, auch wenn das Szenario nicht immer überzeugt.

Im Utopolis

Renée Wagener mehr lesen / lire plus