Keine Angst vorm Killer-Fuchs

Manchmal könnte man meinen, die CSV wäre ständig auf der Suche nach Gründen, um das bei Jäger*innen wenig geliebte Fuchsjagdverbot kritisieren zu können. Vielleicht war es aber auch die berechtigte Sorge um junge Kälber, die die Agronomin Martine Hansen (CSV) zu ihrer parlamentarischen Frage an die Umweltministerin und den Landwirtschaftsminister antrieb. Die nunmehr frischgebackene Fraktionschefin wollte Ende Oktober wissen, ob es Zahlen zu den Fällen gäbe, in denen Kälber von Füchsen angegriffen oder gar getötet worden seien. Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und Fernand Etgen (DP) antworteten: Seit 2016 werden solche Vorfälle von der Veterinärverwaltung dokumentiert. Insgesamt sind 30 Meldungen eingegangen – wobei nicht immer eindeutig festgestellt werden konnte, ob die Kadaver nicht post mortem von Füchsen angefressen wurden. mehr lesen / lire plus

Jagd auf den Fuchsbandwurm

Kann der Fuchsbandwurm eingedämmt werden, indem man den Fuchs bejagt?

Die CSV-Abgeordnete Martine Hansen sorgte sich um die steigende Fuchspopulation. In einem „Revue“-Interview über die Rückkehr des Wolfs nach Luxemburg hatte ein Sprecher der Natur- und Forstverwaltung die Worte „die zu hohe Fuchspopulation“ verwendet. Hansen fragte im November bei der Umweltministerin nach, ob die Anzahl der Füchse in Luxemburg seit dem Jagdverbot von 2015 erheblich zugenommen hätte. Außerdem stellte sie eine Frage zu einer Studie, die die Jagd auf den Fuchs als ineffektives, mitunter sogar kontraproduktives Mittel gegen den Fuchsbandwurm bezeichnete. Martine Hansen beruft sich dabei auf ein Zitat eines Mitautors der Studie, der angeblich gesagt habe, die Studie sei falsch interpretiert worden. mehr lesen / lire plus