End the Cage Age: Kick-Off-Event gegen Käfighaltung

Die Europäische Bürgerinitiative End the Cage Age lädt zu ihrem Kick-Off-Event auf die Place dArmes ein. Sie ruft Europäer*innen dazu auf, sich gegen die Käfighaltung von Nutztieren stark zu machen.

Bildquelle: End the Cage Age

Mit einem „Tierschutzpavillon“ auf der Place dArmes will die luxemburgische Fraktion der Europäischen Bürgerrechtsinitiative End the Cage Age auf die Missstände der Käfighaltung von Nutztieren aufmerksam machen – und gleichzeitig Unterschriften sammeln. Am 21. März gibt es um 12 Uhr eine offizielle Eröffnungszeremonie, anschließend sind die Mitglieder noch bis 18 Uhr vor Ort. Am 22. März können sich Interessierte von 10 bis 18 Uhr über die Initiative und ihre Zielsetzungen informieren. mehr lesen / lire plus

Tierrechte: Marschieren für mehr Gerechtigkeit

Am kommenden Samstag findet in Luxemburg-Stadt ein Animal Rights March statt. Wir haben mit den Organisatorinnen von Animal Dignity gesprochen.

woxx: Der Animal Rights March startet am Samstag um 14 Uhr auf dem Heilig-Geist-Plateau. Was ist das Ziel dieser Aktion?

Olga Roster: Wir wollen auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, das durch die Fleisch-, Milch- und Eierindustrie verursacht wird. Tiere sind Individuen, die, genau wie wir auch, Zuneigung, Angst und Überlebenswillen verspüren. In unseren Augen gibt es keine Notwendigkeit, Tiere zu quälen, zu schlachten oder zu essen. Tiere einzusperren, auszunutzen oder zu töten, nur weil es sich um eine andere Spezies handelt, empfinden wir moralisch unvertretbar. mehr lesen / lire plus

Mit den Tieren regieren

(Illustration : deiereschutzgesetz.lu)

Die Wahlen rücken näher. Kein Wunder, dass die Regierung ihre Arbeit im besten Licht darstellen will. Landwirtschaftsminister Fernand Etgen (DP) zum Beispiel hat einen Werbespot und die Webseite Deiereschutzgesetz.lu in Auftrag gegeben, um für das neue Tierschutzgesetz zu sensibilisieren. Ebenfalls kein Wunder, dass die beiden CSV-Politikerinnen Martine Hansen und Octavie Modert wissen wollen, wie viel Geld dafür ausgegeben wurde und ob sich das lohne. Die Antwort auf ihre diesbezügliche Question parlementaire lautet: 97.585,74 Euro und ja, es lohnt sich. Unter anderem, so das Ministerium, weil Luxemburg mit dem Gesetz eine Vorreiterrolle spiele und ein möglichst breites Publikum erreicht werden solle. mehr lesen / lire plus

Protection des animaux : Pas de viande sans os

La nouvelle loi sur la protection des animaux a donné lieu à un débat à la Chambre trop consensuel… et à quelques passages de discours plus inspirés.

(Illustration : deiereschutzgesetz.lu)

« On peut compter sur des améliorations en matière de protection des animaux quand cette loi entrera en vigueur. C’est pourquoi nous voterons en sa faveur. » En disant cela, David Wagner a parachevé ce qu’on pressentait déjà : l’unanimité du parlement en faveur de la nouvelle loi sur la protection des animaux. Le député de Déi Lénk était intervenu après l’ensemble des autres partis lors du débat sur la loi ce mercredi après-midi. mehr lesen / lire plus

Mouvement zum Tierschutzgesetz

Die Reform des Tierschutzes wird den Erwartungen der Umwelt-NGO nicht gerecht.

Haltung von Mastschweinen in den USA.
(USGS / PD)

Morgen 6. Juni steht in der Chamber das neue Tierschutzgesetz zur Debatte. Federführend war dabei Landwirtschaftsminister Fernand Etgen, doch der grüne Koalitionspartner hat gewiss versucht, das Gesetz in seinem Sinne zu beeinflussen. Nicht genug, wenn man dem vor zwei Wochen veröffentlichten Kommuniqué des Mouvement écologique glaubt.

Das neue Tierschutzgesetz beinhalte „wichtige begrüßenswerte Neuerungen“, so die NGO. Es bleibe aber „weit hinter den Erwartungen und Erfordernissen zurück“, insbesondere was den Umgang mit Nutztieren angeht. So werde zwar der Begriff der Tierwürde als Maßstab für die Haltung festgelegt, dieser sei aber nicht ausreichend präzise definiert. mehr lesen / lire plus

Forum 382: Tierrechte

Luxemburg bekommt ein neues Tierschutzgesetz, das Angebot an veganen Produkten und Restaurants nimmt zu und, wie auch in der Einleitung des Dossiers beschrieben, der Tierschutz ist im Mainstream angekommen. Das Timing von Forum scheint also perfekt, um sich dem Thema Tierrechte zu widmen. Dies erfolgt in einer Vielzahl an Perspektiven. Camille Muller, der Mitbegründer der Vegan Society Luxembourg, befasst sich in einem Beitrag mit der Tierrechtsbewegung in Luxemburg, der Biologe Philip Birget hat sich des Themas Tierversuche angenommen und Laura Arpetti untersucht das neue Tierschutz-Gesetzesprojekt vor dem Hintergrund des Unterschieds zwischen Tierschutz und Tierrechten. Über ebenjenes Gesetzesvorhaben spricht auch Landwirtschaftsminister Fernand Etgen im Interview. mehr lesen / lire plus

Vegane Ernährung
: „Die Nachfrage ist da“

Nicht nur das Angebot an veganen Produkten hat sich hierzulande in den letzten Jahren vervielfältigt, auch einige Blogs zum Thema vegane Ernährung sind im Netz aufgetaucht. Einer davon ist „De Grénge Léiw“. Wir haben mit dem Betreiber Sven Mühlen gesprochen.

Seit vier Jahren betreibt der Luxemburger Sven Mühlen nun schon seinen veganen Blog „De Grénge Léiw“. (Foto: © Sven Mühlen)

woxx: Seit vier Jahren betreiben Sie nun schon den veganen Blog „De Grénge Léiw“. Wie sind Sie zum Veganismus gekommen?


Sven Mühlen: Als ich vor Jahren anfing, mir Gedanken über gesunde Ernährung zu machen, bin ich irgendwann auf Veganismus gestoßen. mehr lesen / lire plus

Schweinemast: „So etwas hatten wir noch nie gesehen“

Anfang Februar wurde ein Video veröffentlicht, in dem kranke, verletzte und tote Tiere in einem südspanischen Schweinemastbetrieb zu sehen sind. Dieser beliefert den Fleischhersteller El Pozo. Nun nehmen immer mehr Supermärkte die Produkte aus ihrem Sortiment – auch hierzulande.

(Foto: Animal Equality Germany)

Madendurchsetzte Geschwüre, Abszesse, schwere Eingeweidebrüche – die Tiere in einer Anfang Februar ausgestrahlten Reportage sehen alles andere als gesund und munter aus. Besonders erschreckend: Die Aufnahmen wurden in einem Schweinemastbetrieb in Alhama de Murcia gemacht, der den größten spanischen Wursthersteller El Pozo beliefert.

Hinter dem Video steckt die Tierschutzorganisation Animal Equality (www.animalequality.de). Diese war vom spanischen Privatsender La Sexta kontaktiert worden, der an einer Reportage über die Fleischindustrie arbeitete. mehr lesen / lire plus

Jagd auf den Fuchsbandwurm

Kann der Fuchsbandwurm eingedämmt werden, indem man den Fuchs bejagt?

Die CSV-Abgeordnete Martine Hansen sorgte sich um die steigende Fuchspopulation. In einem „Revue“-Interview über die Rückkehr des Wolfs nach Luxemburg hatte ein Sprecher der Natur- und Forstverwaltung die Worte „die zu hohe Fuchspopulation“ verwendet. Hansen fragte im November bei der Umweltministerin nach, ob die Anzahl der Füchse in Luxemburg seit dem Jagdverbot von 2015 erheblich zugenommen hätte. Außerdem stellte sie eine Frage zu einer Studie, die die Jagd auf den Fuchs als ineffektives, mitunter sogar kontraproduktives Mittel gegen den Fuchsbandwurm bezeichnete. Martine Hansen beruft sich dabei auf ein Zitat eines Mitautors der Studie, der angeblich gesagt habe, die Studie sei falsch interpretiert worden. mehr lesen / lire plus

Weniger Fleisch essen, nachhaltig produzieren

Der Fleischatlas 2018 ist da. Darin werden konkrete Pisten zum Umbau der industriellen Tierhaltung aufgezeigt.

(©bund.net)

Am gestrigen Mittwoch, den 10. Januar wurde der „Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung“ veröffentlicht. In insgesamt 20 Kapiteln werden darin zahlreiche Zahlen, Grafiken und Lösungsansätze rund um die Themen Tierhaltung, Fleischproduktion und -konsum dargelegt. Auch wenn, wie im Vorwort beschrieben, das gesellschaftliche Bewusstsein für nachhaltige Ernährung, Tier- und Klimaschutz in den letzten fünf Jahren stark angestiegen ist, steht eine grundlegende Veränderung immer noch aus. Nicht zuletzt deshalb, weil einige wenige Großunternehmen vom gegenwärtigen Produktionsmodell profitieren. Vor dem Hintergrund, dass Schätzungen nach der Fleischkonsum bis zum Jahr 2050 weltweit um 85 Prozent steigen soll, erscheint die Problematik umso dringlicher. mehr lesen / lire plus

Déieregeschicht: Dem Kleesche säin Iesel


D’Geschicht vum Déier ass zu engem groussen Deel eng Geschicht vum Mënsch: Ënnert senger Dominatioun ass dem Déier säi Status vum Wiesen zur Saach ginn.

Hee fir den Iesel verbessert d’Chancen op e Cadeau: Dem Kleesche säin Iesel
huet net nëmmen déi wichteg Funktioun vun engem Laaschtendréier, mee en ass
och en Acteur am Deal tëscht dem Kleeschen an de Kanner. (Quelle: Internet)

„An allen Uewenecken / geet riets vum Zinniklos“, hu mer fréier an der Zäit virum 6. Dezember gesongen. An dësem Bäitrag steet awer de Mann mam laange Baart net am Mëttelpunkt. Hei soll et och fir eng Kéier, an enger duebeler Transgressioun, net nëmmen ëm déi méi rezent Geschicht goen, mee och ëm déi Welt, déi déisäit vun de Grenze vun enger op Objektivitéit a Wierklechkeetsgetreiheet ausgeriichte Geschichtsduerstellung läit. mehr lesen / lire plus

Kaninchenglück und Waschbärenplage

Eigentlich stelle ein neues Tierschutzgesetz einen „Spagat“ dar, merkte der Mouvement écologique am Donnerstag bei Gelegenheit der Vorstellung seiner Positionen in dieser Frage an. Die Orientierung der Landwirtschaft und die derzeitigen Konsumgewohnheiten stünden nämlich im Widerspruch zum Tierschutzgedanken. Dennoch will die NGO auf ein „exemplarisches Tierschutzgesetz“ drängen, und macht insbesondere im Bereich der Nutztierhaltung zahlreiche Verbesserungsvorschläge, die auf www.meco.lu eingesehen werden können. So will der Mouvement, anders als im Projet de loi, Amputationen von Gliedmaßen generell verbieten. Abgelehnt wird ebenfalls das Coupieren der Schnäbel. Die Enthornung von Rindern dagegen – auch in der Biolandwirtschaft ein Streitthema – soll unter bestimmten Bedingungen erlaubt bleiben. mehr lesen / lire plus

TIERSCHUTZ: Fortgeschrittene Fäulnis

Seit Jahren schwelt in der Ösling-Gemeinde Binsfeld ein Streit um Tierquälerei: Der beschuldigte Bauer sieht sich als Opfer einer Verschwörung, während die TierschützerInnen das zuständige Gericht der Untätigkeit bezichtigen.

Der starke Leichengeruch stieg Armand Diederich bereits in die Nase, als er die Autotür öffnete. Wieder einmal war der Veterinärinspektor nach Binsfeld gerufen worden, um auf dem Hof des Bauern K. nach dem Rechten zu schauen. Und wieder bestätigte sich sein Verdacht: Im Stall lagen drei tote Rinder. Drei bis vier Wochen mussten sie dort schon gelegen haben, vermutet Diederich und fügt hinzu: „Der Fäulnisprozess war weit fortgeschritten. Die Tiere waren fast nur noch Haut und Knochen.“

Der Fall hat eine Vorgeschichte, die exemplarisch den Niedergang eines Bauernhofs zeigt, und wie hilflos die Luxemburger Justiz auf jahrelange Tierquälerei reagierte. mehr lesen / lire plus