PROTESTE IM BILDUNGSWESEN: Wider die neoliberale Universität

Die als „Bologna-Prozess“ bekannt gewordene europaweite Hochschulreform zerstört die Idee der Universität. Nun organisiert sich in vielen Ländern Protest von Lehrenden und Studierenden – die nicht mehr nur reformistische Ziele im Blick haben.

„Wir streiken weiter“:
Großdemo von SchülerInnen und Studierenden am
21. November in Stuttgart.

Die seit Wochen europaweit zu verzeichnenden, in Form von Demonstrationen und Besetzungen von Universitätsräumen durchgeführten Studentenproteste gelten der Zerstörung der Universität durch den Neoliberalismus: dem so genannten Bologna-Prozess. Selbstredend zerstört die herrschende neoliberale Doktrin von Wirtschaft und Politik nicht die Universitäten als Institutionen oder gar als materielle Gebäude. Zerstört wird aber, was aus den vorhandenen Forschungs-, Lehr- und Lerneinrichtungen eine Universität macht – zerstört wird die Idee der Universität. mehr lesen / lire plus

PSYCHIATRIE: Was es kostet

„Der Preis der Psychiatrie“ war das Thema eines Saar-Lor-Lux-Symposiums, das diese Woche in Ettelbruck stattfand.

Einen Mantel habe sie über ihren Schlafanzug angezogen, um ihre vierjährige Tochter morgens in die Kindertagesstätte zu bringen – danach habe sie sich wieder ins Bett gelegt. Nachmittags habe sie im selben Aufzug ihre Tochter wieder abgeholt, um sie dann vor den Fernseher zu setzen und selbst wiederum im Bett zu verschwinden. So beschreibt die sechzigjährige Claude Finkelstein die schlimmste Periode in ihrem Leben – die Zeit, als sie schwer depressiv war. Mittlerweile hat sie sich aus der Depression lösen können und ist nun Vorsitzende der „Fédération Nationale des Associations d’usagers en Psy-
chiatrie“ (FNAPSY), einer Organisation von Betroffenen, wie es sie in dieser Form in Luxemburg nicht gibt. mehr lesen / lire plus

PALLIATIVE CARE: Das andere Sterben

Nächstes Jahr soll in Hamm das erste Hospiz für Sterbenskranke eröffnen, betreut von Omega 90. Ein Pflegebereich, der nach wie vor unterentwickelt ist.

Hell und freundlich soll das neue Hospiz werden, das neben dem früheren Reha-Zenter in Hamm errichtet wird.

Einsam auf den Tod warten – das ist der Alptraum vieler Menschen. In zahlreichen Alten- und Pflegeheimen ist dies bittere Realität. Immer noch wird in unserer modernen Hightech-Welt das Thema Sterben und Tod verdrängt. Einerseits verspricht die Werbung ewige Jugend, die Medizin macht immer mehr Fortschritte, die das Leben verlängern – andererseits haben Alter, Schmerzen und unheilbare Krankheiten wenig Platz in unserer Gesellschaft: Herausgelöst aus dem Alltag und aus der Familie ist das Sterben in unserer Gesellschaft tabuisiert. mehr lesen / lire plus

PROGRAMME DE SANTÉ PUBLIQUE EUROPÉEN: Sabordage en douce ?

Le rapport de la Cour des comptes européenne présenté par Henri Grethen se montre très critique face au programme de santé publique européen. Mais certains subodorent derrière ces critiques une opération de démontage de la planification des politiques de santé.

Trop sucré, trop salé. Alléchant pour certains, la malbouffe constitue souvent le pain quotidien des couches les plus défavorisées.

Ah, cette aura de l‘ « elder statesman » ! Combien de fois assiste-t-on à ces interventions pénibles d’anciens responsables politiques, qui, une fois à l’écart de la chose publique, parlent de tout et de rien, se complaisent dans leurs lapalissades, le tout sous les yeux respectueux et admiratifs de journalistes attendris. mehr lesen / lire plus

BILDUNGSPOLITIK: Brückenbauen im Bildungstal

Mit der Einschulung nimmt die Wissbegier von Kindern merklich ab. Die Durchfallquote an luxembur-gischen Schulen ist alarmierend hoch. Und während Wirtschaft und Wissenschaft im ständigen Wandel sind, wird die Bildungsreform nur im Schneckentempo umgesetzt. Welche Wege führen aus dem Bildungstal?

Ausgerechnet in der Wirtschaftskrise zieht das Bildungssystem den Kürzeren.

In Luxemburg gibt es bekanntlich drei verschiedene Schulsysteme: Das luxemburgische, das europäische und das internationale. Diese unterscheiden sich vor allem in ihrer Benotung, ihrer Klassenzusammensetzung und dem allgemeinen Bildungsweg.

Während zum Beispiel im luxemburgischen System bei der Benotung das 60-Punkte-System gilt, wird an der International School of Luxembourg (ISL) nach dem Prozent-System bewertet. Die Europaschule wiederum wendet das 10er-System an, wobei die Note 10 die Beste ist. mehr lesen / lire plus

DOMINIQUE ROCHA: Simplement déterminée

Il est de ces organisations qui réalisent un travail associatif considérable : le Comité Spencer en fait partie. Coup de projecteur sur l’une de ses membres, humble et engagée.

A 22 ans, Dominique Rocha fait partie de ces activistes qui maintiennent éveillé le douillet Luxembourg.

Elle a grandi trop vite. Du haut de son physique de danseuse de 1,77 mètres, Dominique Rocha doit désormais éviter les activités sportives qui maltraiteraient son genou victime d’une croissance trop rapide. Dominique, Noëlle de son premier prénom, 22 ans, est en troisième année de lettres modernes à l’université de Nancy. N’était sa voix posée et apaisée quand elle parle de l’ensemble de ses activités, l’on pourrait croire que tout chez elle ne serait qu’une succession d’activités qui donnent le tournis, que tout, dans sa vie, est rapide. mehr lesen / lire plus

SOZIALFINANZ: Aufwind in der Krise

Die Hitze der Krise macht die verschiedenen Formen der Sozialfinanz attraktiv ? aber können sie die Erwartungen erfüllen?

Allein im Oktober hat die Luxemburger Initiative etika so viele neue Sparer gewonnen, wie im gesamten Vorjahr zusammen.

Durch das Debakel der Finanzmärkte haben Großinvestoren in gleicher Weise wie „Otto Normalinvestor“ das Vertrauen in die Banken verloren, denen sie gutgläubig ihre Ersparnisse bzw. die ihrer Kunden anvertraut hatten. Die Krise bietet aber auch die Chance, das Geschäft des Bankiers klassischer Prägung wie auch des Investmentbankers neu zu definieren. Sie sollten sich wieder als gesellschaftliche Akteure im Kontext ihres regionalen Wirtschaftsraumes definieren, in dem sie eine bedeutende Rolle erfüllen, fordern Vertreter der Sozialfinanz. mehr lesen / lire plus

MIGRATION: Zwischen den Kulturen

Die psychischen Auswirkungen von Migration auf Kinder und die Möglichkeiten einer Therapie waren Thema eines Kolloquiums.

In einem Raum sitzen rund 15 Personen in einem Kreis. Ein afrikanisches Paar, begleitet von einem Jugendlichen, betritt das Zimmer. „Bitte setzen Sie sich. Wie geht es Ihnen?“, fragt Marie Rose Moro. Die Afrikanerin lässt sich auf dem bezeichneten Stuhl nieder und zieht ihren Wintermantel aus. Darunter befindet sich ein buntes traditionelles Gewand. Die kleine Familie erzählt von rituellen Austreibungen, Opfergaben und allen möglichen afrikanischen Mitteln, die ihnen ein Medizinmann empfohlen hat, um ihrem Sohn Idrissa zu helfen. Sein Problem: Er schlägt zu Hause – in Frankreich – alles kaputt und reißt Dinge aus den Schränken. mehr lesen / lire plus

SOZIALWAHLEN: Uni hinkt hinterher

Die Uni Luxemburg hat bisher keine Personalvertretung. Das soll sich nun ändern. Zur rechten Zeit: Einem Teil der ForscherInnen droht unter Umständen eine Gehaltskürzung.

Die Uni Luxemburg: kein Vorzeigemodell in Sachen Sozialdialog. Eine Personalvertretung gibt es bisher nicht.

„Für mich ist das alles neu.“ Martin Uhrmacher ist Delegierter des „personnel scientifique et académique“ an der Universität Luxemburg und einer der Uni-Angestellten, die sich derzeit Gedanken über die bevorstehenden Sozialwahlen machen. Wie viele an der Luxemburger Hochschule ist er als Ausländer nicht mit den hiesigen Arbeitsgesetzen vertraut. „Es gibt hier kaum Angestellte, die sich in Sachen Personalvertretung auskennen.“ Ein zweistündiges Gespräch mit einem Vertreter der „Inspection du travail et des mines“ (ITM) schaffte Abhilfe und informierte zumindest über die Grundlagen. mehr lesen / lire plus

MAY DAY MAYDAY: US-Gewerkschaften im Umbruch

Angesichts des Mitgliederschwunds versuchen die „labor unions“, wie auch die Demokratische Partei, sozial schwache Gruppen wie Afro-Amerikaner und Latinos zu mobilisieren. Das geht nicht ohne interne Konflikte.

Rap vs. YRB – Die AktivistInnen des „Retail Action Project“ feiern ihren Sieg über die Handelskette „Yellow Rat Bastard“.

Die US-Gewerkschaften befinden sich im Umbruch. Alte Organisationsstrukturen und politische Strategien müssen erneuert werden, so die Ansicht, die sich in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat. In der Tat sind die Zahlen alarmierend: Vertraten die „labor unions“ in den 50er Jahren immerhin noch 30 Prozent der Belegschaften, so liegt dieser Anteil in der Privatindustrie mittlerweile bei 8 Prozent – ein historischer Tiefstand. mehr lesen / lire plus

LEIHARBEIT: Prekäre Zeiten

Die Nachfrage nach Leiharbeitern steigt auch in Luxemburg weiter an. Zwar ist die Zeitarbeit hierzulande durch Mindestlohn und Kollektivverträge einigermaßen abgesichert, dennoch spiegelt sich darin die europaweite Tendenz zur zwangs-flexibilisierten Lohnabhängigkeit.

Nicht nur bei der Arbeit auf dem Bau überdurchschnittlich gefährdet: 2004 hatte laut der Gewerbeaufsicht jeder vierte Leiharbeiter einen Arbeitsunfall.

Zu Besuch bei Veteranen: Manpower – Pionier der Leiharbeit in Luxemburg. Seit 1965 ist das global agierende Unternehmen hierzulande aktiv. Unscheinbar der Eingang zum Büro der Hauptverwaltung fürs Großherzogtum in der rue de Strasbourg. Freundlich der Empfang durch Yann Le Jaudet, Directeur des opérations bei dem Branchenriesen.

Anheuern und weitervermitteln ? mehr lesen / lire plus

CITOYENNETÉ: La patrie, c’est là où l’on est bien

La nationalité est-elle la condition sine qua non de la citoyenneté ? Suite à un débat organisé par les « Humanités associées », le woxx reproduit quelques réflexions sur les concepts liés à l’Etat-nation et sur l’alternative du cosmopolitisme.

Le projet de loi « sur la nationalité luxembourgeoise » ayant été avisé par le Conseil d’Etat, l’annonce du gouvernement d’introduire le modèle de la double nationalité devient enfin concrète. Ce qui étonne dans les différentes prises de positions sur l’intégration des allochtones, c’est que des alternatives à ce modèle n’aient jamais été sérieusement prises en compte. Certes, le fait qu’actuellement, plus d’un tiers de la population en âge de voter est exclu du droit de vote au niveau national, est régulièrement évoqué. mehr lesen / lire plus

IMMIGRATION: Rédemption militante

Ce dimanche, Acácio Pinheiro, vice-président de la Confédération des communautés portugaises au Luxembourg, participe à une conférence à la Fête des migrations, ensemble avec Miguel Portas, député européen. Le woxx retrace la vie de cet ancien voyageur devenu militant.

« Il reste toujours des choses pour lesquelles il faut lutter. Baisser les bras, c’est un peu comme mourir. »
Acácio Pinheiro, militant syndical, associatif et politique, n’est pas un résigné.

Acácio Pinheiro a longtemps traîné avec lui une mauvaise conscience. « Je le reconnais, je n’ai pas honte de le dire, j’étais assez proche du régime, inconsciemment », dit-il. Acácio est né en 1951 dans une famille de paysans du centre-nord du Portugal, dans un petit village « anonyme », comme il dit. mehr lesen / lire plus

PSYCHIATRIE: Markt und Therapie

Seit Anfang des Jahres haben auch psychisch Kranke bei der ATP die Möglichkeit, einen Arbeitsvertrag zu bekommen. Welche Konsequenzen diese positive Bewilligung hat, ist jedoch ungewiss.

Im „Éilenger KonschtWierk“ werden von psychisch Kranken Flyer, Kalender oder sonstige Grafikentwürfe für Kunden hergestellt.

„Ich begrüße die neue Situation, dass nun auch psychisch Kranke in unseren therapeutischen Werkstätten Arbeitsverträge bekommen können“, so Sandrine Bem, Chargée de direction der „Association d’aide par le travail thérapeutique pour personnes psychotiques“ (ATP). Seit Anfang des Jahres werden die ersten Arbeitsverträge ausgestellt, was bedeutet, dass jene, die von ihrer Konstitution her in Frage kommen, ein Gehalt erhalten und sozialversichert sind. mehr lesen / lire plus

EUTHANASIE: Ceci est mon corps ! / An die Lebenden

Les membres de la rédaction du woxx ne sont pas toujours d’accord sur tout. C’est l’occasion d’en débattre publiquement. Cette semaine, c’est l’euthanasie qui divise. Pour ou contre ?

Ceci est mon corps !  

David Wagner 

 

L’euthanasie engendre la peur de l’eugénisme ou d’abus économiques. Ces angoisses plus ou moins justifiées obnubilent pourtant la liberté individuelle de choisir dignement sa fin de vie. 

« Mon corps m’appartient ». A juste titre, ce slogan a accompagné toute une génération de militantes en faveur de l’avortement. Concernant la question de la légalisation de l’euthanasie ou du suicide assisté, il est pourtant étonnant que la question du droit à disposer de son corps – et donc de sa vie – soit moins évidente, surtout dans le camp des progressistes, qu’elle ne l’est pour l’avortement. mehr lesen / lire plus

BESTATTUNGEN: Die letzte Reise

Lange war die Einäscherung ein Tabu in Luxemburg. Mittlerweile entscheidet sich mehr als ein Drittel der Bevölkerung für diese Bestattungsform.

Cognac für den Verstorbenen oder doch eher für die Hinterbliebenen?

„Dies ist ein Ort des Friedens und der Besinnung“, heißt es auf dem Hinweisschild vor einem schmalen Weg, der in eine überschaubare Parkanlage führt. Gleich hinter aufgeschütteten Erdhügeln befindet sich ein kleiner Tümpel, dessen Ufer komplett von abgestellten frischen Blumengestecken umrahmt ist. Und was wie Schnee aussieht auf der dahinter liegenden, kurz geschnittenen Rasenfläche – ist Asche.

Hier in Hamm befindet sich das einzige Krematorium des Landes und, daran angrenzend, eine „Streuwiese“, deren es allerdings mehrere in Luxemburg gibt. mehr lesen / lire plus

DROGEN: Ein Leben vor der Abstinenz

Zwei Jahrzehnte brauchte die Politik von der Erkenntnis, dass Sucht eine Krankheit ist, bis zur Schaffung von Fixerstuben. Die Forderung nach legalem Heroin für Süchtige ist ebenso alt.

Toxikomane als verelendete Junkies: ein Bild, das sich durch die kontrollierte Heroinabgabe ändern könnte.

„Mir sinn zudéifst iwwerzeegt, dass mir d`Substitutiounsprogrammer kënne besser organiséieren an dass mat der Aféierung vun der Heroinsubstitutioun de Besoin fir Bas-seuil-Strukture wäert erofgoen.“ Wir, das sind weder die Grünen, noch die LSAP. Der Ausspruch, der am 10. Oktober von der Tribüne des Parlaments herunter zu hören war, stammt von der CSV-Abgeordneten Martine Stein-Mergen, im Nebenberuf Ärztin. Die CSV, so darf man die Aussage verstehen, steht für kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige. mehr lesen / lire plus

ÉTUDIANTS AFRICAINS: Etudier à Lilliput

Depuis 2002, les étudiant-e-s africain-e-s ont leur propre organisation sur le site de l’Université du Luxembourg. Des relations nord-sud à leur situation au Luxembourg, ils ont beaucoup à dire.

Membres du Comité des étudiants africains du Luxembourg. De gauche à droite: Jean-Xavier Manga, Fabien Atangana, Gisèle Dakeu et Ghislaine Ndeutchi.

« Oh, ça c’est une question que l’on m’a souvent posée ! », lance spontanément Ghislaine Ndeutchi, étudiante camerounaise de 24 ans en Master d’informatique à l’Université du Luxembourg (UDL). Mais comment éviter cette question : vivant sur un autre continent, comment peut-on en venir à choisir le Luxembourg, petit pays parfois même méconnu des voisins directs, comme lieu d’études ? mehr lesen / lire plus

SPIELSUCHT: Rien ne va plus

Auf über 4.000 wird hierzulande die Zahl der Menschen geschätzt, die spielsüchtig sind. Das Problem wird dennoch kaum wahrgenommen, Spiel-Junkies haben nur wenig Anlaufstellen. Ein Gespräch mit Betroffenen.

„Faites vos jeux“: Wenn die Kugel in die Rille fällt, geht nichts mehr. Spieler, die in die Suchtspirale geraten, spielen so lange, bis sie verlieren. (Fotos: stoneflower/jasonwell)

„Am Höhepunkt meiner Sucht war ich 300 Tage im Jahr im Casino.“ Rolf (*) blickt zurück. Noch vor anderthalb Jahren drehte sich sein Leben nur um eines: Glückspiel, genauer gesagt Roulette. Das Ambiente am Spieltisch, die Adrenalinstöße beim immer höheren Setzen und die Glücksgefühle beim Gewinnen – all das hatte es ihm angetan. mehr lesen / lire plus

ÉTUDIANTS: We want you !

C’est bien connu : il n’y a pas que le boulot dans la vie. Traduisez en langage d’étudiants : il n’y a pas que les cours. Il faut aussi s’engager, militer. Tour d’horizon des possibilités au Luxembourg.

Etudiant-e-s !
Pour vous rassembler,
c’est facile !
C’est indiqué.
(photo: woxx)

Y a-t-il une vie à côté des études universitaires ? Depuis quelques années, cette question a une légitimité nouvelle au Luxembourg. Car ce qui commence à sembler banal, à savoir l’existence d’une véritable université au grand-duché, ne l’est que depuis peu. Mais qui dit université, dit vie étudiante – et cette vie dépasse souvent le cadre des cours magistraux et travaux dirigés. mehr lesen / lire plus