EDITO
EDITOKLIMA

Klimapolitik: Du bist schuld!

Das Verbraucher*innenschutzministerium präsentierte diese Woche ein neues Tool zum Klimaschutz: Auf myimpact.lu können Luxemburger*innen sich jetzt ausrechnen lassen, wie groß ihr schlechtes Gewissen sein soll. Das fördert jedoch nur die Individualisierung des Problems. „Beispiellose Herausforderungen“ stehen unserem Planeten bevor, heißt es...

EDITOFRIDDEN A KRICHKLIMA

Nato gegen Klima: Blind weiterkämpfen

Die Investitionen in militärische Ausrüstungen steigen, auch in Luxemburg. Nun haben drei Forschungsinstitute erstmals ausgerechnet, wie teuer die Nato-Investitionen das Klima zu stehen kommen. Für Nato-Mitgliedsstaaten gilt nicht, wie bei der Erderwärmung, die Zielmarke 1,5 sondern 2: Mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)...

EDITO

Being Black in the EU: Rassismus in Luxemburg

Die zweite Studie „Being Black in the EU“ offenbart: In Luxemburg grassiert der Rassismus und es mangelt an kompetenten öffentlichen Anlaufstellen. Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte stellt Europa erneut ein schlechtes Zeugnis aus: Am Mittwoch veröffentlichte sie die Neuauflage ihrer Studie „Being Black in the EU“, laut welcher...

EDITOKLIMA

Klimapolitik: Nicht nachlassen

Luc Frieden will zumindest den Anschein erwecken, dass er die Klimakrise ernst nimmt. Es darf jedoch nicht bei Willensbekundungen bleiben. In den letzten zehn Jahren hat sich in Luxemburg sicherlich einiges getan beim Klimaschutz: Pariser Abkommen, Ausbau erneuerbarer Energien, Start der Elektromobilität, halbwegs ehrgeizige Reduktionsziele,...

EDITOPOLITIK

Perspectives progressistes : Un accord d’opposition ?

La bonne nouvelle : l’opposition parlementaire de gauche sera multipliée par cinq. La mauvaise : en ordre dispersé, avec la multiplicité de partis et de sujets, elle ne fera pas le poids. Une cure d’opposition fera du bien à la gauche ! L’idée est populaire, mais discutable. Certes, quand la droite est au gouvernement, la gauche a du temps et...

EDITOPOLITIKSOZIALES

Rassismus in Luxemburg: Was ist das noch mal?

Ein von Lëtz Rise Up organisiertes Rundtischgespräch veranschaulichte, wieso hierzulande nicht konsequenter gegen Rassismus vorgegangen wird: Den politischen Verantwortlichen fehlt es am nötigen Know-how. Kurz vor dem 8. Oktober lässt sich das traurige Fazit ziehen: Minoritätenschutz stand in diesem Wahlkampf kaum im Fokus. Zum Glück...

EDITO

Smartwielen.lu: Flagrante Schwächen

Das Tool smartwielen.lu erfreut sich großer Beliebtheit. Ein paar Nachbesserungen könnten seine Nützlichkeit aber um ein Vielfaches erhöhen. „Bereits 190.372 Matchings“ war am Donnerstag groß auf der Startseite von smartwielen.lu zu lesen. Die Anspielung auf die Dating-App Tinder lässt darauf schließen, dass die anvisierte Zielgruppe sowohl...

EDITO

Fiscalité du travail et du capital : La culture de l’inégalité

L’oisiveté d’un rentier paye-t-elle mieux que le labeur des salarié-es ? Au grand-duché, la réponse est oui. Le travail y est beaucoup plus lourdement imposé que le capital, selon une étude publiée par la Chambre des salariés Luxembourg (CSL). Au niveau de l’OCDE, le pays est même l’un de ceux où ce déséquilibre est le plus important. Si, au...

EDITOEUROPA

Union européenne : La droite qu’on supporte

Le discours sur l’état de l’Union d’Ursula von der Leyen nous rappelle les mérites de la culture du compromis bruxelloise. Et ses limites dans un contexte de plus en plus sinistre. Ursula von der Leyen est incontournable. C’est ce qu’elle vient de rappeler à travers son discours sur l’état de l’Union européenne. D’une part, en se montrant à...

EDITO

Invasive Arten: Ungebetene Gäste

Invasive Spezies sind jährlich für Schäden von über 423 Milliarden Dollar verantwortlich. Sie tragen außerdem dazu bei, dass andere Arten aussterben. Doch der Umgang mit biologischen Eindringlingen ist kompliziert. Am Montag hat die in Bonn angesiedelte zwischenstaatliche „Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services“...

EDITO

Klimapolitik: An die Kinder denken

„Denkt an die Kinder“ ist meistens ein schlechtes Argument, das von der eigentlichen Diskussion ablenkt. Bei der Klimapolitik geht es jedoch genau um das: Die Zukunft junger Menschen. Der vergangene Sommer hat einmal mehr gezeigt, wie unwirtlich die Zukunft in der Klimakrise wird. Hitzewellen, Waldbrände, Stürme und Flutkatastrophen quer durch...

EDITO

Tunesien-Deal der EU: Meloni macht das Spiel

Als „Team Europe“ will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Tunesien für ihre Flüchtlingspolitik gewinnen – und zählt auf Italiens rechtsextreme Ministerpräsidentin Giorgia Meloni als Spielmacherin. Als sich Mark Rutte, Giorgia Meloni und Ursula von der Leyen im Juni erstmals auf den Weg nach Tunesien machten, war die Tinte unter dem...

EDITOLGBTIQA+

Rechte von intersex Kindern: Definieren Sie Priorität …

Im aktuellen Koalitionsvertrag ist ein Verbot von Genitalverstümmlungen bei intersex Kindern vorgesehen. Was vor Kurzem noch als Priorität galt, wird jetzt neu verhandelt. 2022 nannte Corinne Cahen (DP) das Verbot von Genitalverstümmlungen bei intersex Kindern gegenüber der woxx eine Priorität. Damals war sie noch Familienministerin und...

DEBATTEDITOMEDIEN

Berichterstattung über queere Menschen: Gefühlte Wahrheit

In den Medien wird zu viel und zu einseitig über LGBTIQA+-Menschen berichtet. Das sehen zumindest manche Rezipient*innen so. Wie damit umgehen? „Schon wieder queer und trans: Zu viele LGBT-Themen im Programm?“, so der Titel einer rezenten Folge des Podcasts „Nach Redaktionsschluss“ vom Deutschlandradio. Wer regelmäßig über den entsprechenden...

EDITOFEMINISMUSMEDIEN

Ende von Expertisa: Cid Fraen an Gender schmeißt hin

Das Cid Fraen an Gender verkündet das Ende der Datenbank Expertisa zur Vermittlung von Expertinnen – und liefert damit ein Armutszeugnis nationaler Gleichstellungspolitik. Expertisa sollte helfen: Ziel der 2013 gegründeten Datenbank und Website war es, Expertinnen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen leicht auffindbar zu machen und so ihre...

EDITO

Queerfeindliche Politik: Wahlkampf gegen Menschenrechte

Rechtsextreme und die ADR machen Stimmung gegen queere Menschen. Sie versuchen, einen Kulturkampf zu importieren und so die Gesellschaft zu spalten. Als der Abgeordnete Roy Reding aus der ADR austrat, sprach er von „völkischem Denken“, das in der Partei überhandgenommen habe. Ob es bei dem Austritt nun um inhaltliche Differenzen oder den...