SAMUEL THEIS / CLAIRE BURGER / MARIE AMACHOUKELI: Le cabaret de ma mère

Récompensé par deux prix à Cannes, « Party Girl » est un docufiction cru mais attendrissant – et qui ouvre de nouvelles voies dans le cinéma français.

Difficiles retrouvailles : Angélique Litzenburger tente de se rapprocher de sa fille Cynthia placée dans une famille d’accueil dix ans plus tôt.

A Forbach, ce « no man’s land » entre la Lorraine et la Sarre, la vie n’est pas toujours pure liesse. Dans ce territoire disputé entre deux grandes puissances européennes pendant des siècles et aujourd’hui tombé en désuétude et dépression postindustrielle, même le bilinguisme remarquable de la population des deux côtés de la frontière ne peut cacher que cet endroit est condamné. mehr lesen / lire plus

EXPOSITION COLLECTIVE: Retour en arrière créatif

Dans le cadre de la dixième édition des « Photomeetings Luxembourg », l’exposition « Nostalgia » présente le travail de quatre photographes, Véronique Kolber, Andrés Lejona, Michel Medinger et John G. Morris.

Superpositions du passé et du présent : Véronique Kolber évoque la nostalgie à sa façon.

Dès qu’il passe la porte d’entrée, le spectateur se rend compte que le nom de l’exposition n’a pas été choisi au hasard. Non seulement le médium en soi fait référence au passé – la photo ne pouvant capter autre chose qu’un moment qui, dès qu’il devient image, fait déjà partie du passé – mais aussi parce que les sujets capturés par l’objectif sont issus d’une temporalité révolue. mehr lesen / lire plus

ELECTRO: Hybride

Avec Sylvan Esso, le Rockhalcafé accueille un projet prometteur entre electro et folk – et continue de faire découvrir de petites merveilles à son public.

Ils ne voulaient pas être un groupe au début : Sylvan Esso.

En décrivant la beauté, le célèbre poète franco-uruguayen Lautréamont disait dans ses « Chants de Maldoror »  qu’elle était « comme la rencontre fortuite sur une table de dissection d’une machine à coudre et d’un parapluie ! » Et c’est un peu ce qu’on peut dire de la musique de Sylvan Esso – la formation electro que la Rockhal fera découvrir à son public dans le cadre d’un showcase gratuit la semaine prochaine. mehr lesen / lire plus

IRAK: Als Beute verkauft

Im Irak gehörten Entführungen von Frauen auch schon vor dem Vormarsch der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu den Strafaktionen zwischen rivalisierenden Clans. Nun manifestiert sich die Entrechtung von Frauen in den vom IS kontrollierten Gebieten durch Versklavung und Vergewaltigung.

Albtraum der Gotteskrieger: Kämpferinnen der PKK, hier in der rückeroberten kurdisch-irakischen Stadt Makhmur, kämpfen Seite an Seite mit irakischen Peschmerga, um die Jihadisten des Islamischen Staates zurückzudrängen.

Gleißende Hitze liegt über der Zeltstadt. Am Horizont flirrt eine Windhose aus heißem Sand. Bei fast 50 Grad Celsius braucht der Körper drei bis vier Liter Wasser am Tag. Die Flüchtlinge im größten Camp von Dohuk sitzen apathisch in ihren von den Vereinten Nationen gestellten Zelten. mehr lesen / lire plus

ART CONTEMPORAIN: Politiques du corps

La saison 2014-2015 démarre sur les chapeaux de roues pour l’artiste belgo-luxembourgeoise Aline Bouvy, avec l’inauguration de sa sculpture « D’Heemechtshand » à Ettelbruck et une exposition dans la capitale.

L’artiste belgo-luxembourgeoise Aline Bouvy a le vent en poupe en ce moment au grand-duché.

Installée sur une des chaises de la terrasse du café attenant au Musée d’histoire de la Ville de Luxembourg, Aline Bouvy est peut-être en manque de clopes, mais pas d’inspiration. Jonglant entre montages d’expos, vernissages et inaugurations, cette artiste, d’origine belge mais qui a passé une bonne partie de son enfance et adolescence au grand-duché, a en effet deux grands rendez-vous avec la scène culturelle locale. mehr lesen / lire plus

JÜDISCHE EMANZIPATION (5/6): „Der Krammarkt wird von zu vielen polnischen Juden befahren“

Seit der Wende zum 20. Jahrhundert richtete sich der Abwehrkampf des Luxemburger Einzelhandels gegen die unliebsame Konkurrenz der neuen Warenhäuser, aber auch die der Krammärkte. Hinter den meist xenophoben Argumenten versteckten sich auch antisemitische Tendenzen.(1)

Jüdische Geschäftsarchitektur präsentierte sich oft schon früh in modernem Gewand. Hier das 1932 errichtete Gebäude Grünstein. Ecke Großgasse und Grabenstraße, mit dem Pelzgeschäft „Fourrures Jenny“. „A la Bourse“ wurde kurz danach neugebaut. (Foto: Bernard Kutter, um 1936, Quelle: Photothèque de la ville de Luxembourg)

„Monsieur le Gouverneur, […] J’ai remarqué […] avec quelle facilité de petits marchands étrangers surtout italiens ou juifs, parviennent à se procurer sur notre territoire un domicile fictif dans quelque cabaret de village, afin de se soustraire à la patente de 24 florins imposée au colporteur étranger. mehr lesen / lire plus

GLEICHSTELLUNG: „Ein starkes Signal“

Als Ministerin für Chancengleichheit will Lydia Mutsch Betriebe, Unternehmen und die Politik stärker in die Pflicht nehmen. 40 Prozent Frauen in Führungspositionen bis 2019, lautet ihre Zielvorgabe. Im Gespräch mit der woxx erläutert die Ministerin, wie sie das erreichen will und warum sie keine Alternative zur Quote sieht.

Will stereotype Vorurteile aus den Köpfen und bis 2019 mehr Frauen in Führungspositionen kriegen: Lydia Mutsch bei der Vorstellung ihres Strategiepapiers und der neuen Sensibilisierungs-Kampagne. (Foto: ©Nicolas Bovy/Sip)

woxx: Jean-Claude Juncker hat vergangene Woche seine frischgebackene EU-Kommission vorgestellt. In seiner 28-köpfigen Kommission sind neun Frauen, die der neue Kommissionspräsident mit Ach und Krach aufgetrieben hat, und damit genauso wenige wie unter seinem Vorgänger Manuel Barroso. mehr lesen / lire plus

GEWERKSCHAFTEN: Kein Aufschwung unter dieser Nummer

Für die beiden großen Gewerkschaften ist klar: Das Maß ist voll, die Kaufkraft darf nicht weiter belastet werden. Doch die Regierungspläne sehen wahrscheinlich anderes vor.

„Aufschwung entsteht, wenn der Druck auf die Kaufkraft nachlässt.“ (FOTO: DOMIBREZ/FLICKR)

„Die Grenzen des Zumutbaren sind erreicht“, stellte Jean-Claude Reding, scheidender Präsident des OGBL, anlässlich seiner wohl letzten „Rentrée“-Pressekonferenz fest. „Es ist nicht so, dass hier in Luxemburg alles in Butter ist und die Menschen die Krise nicht gespürt haben.“ Die wirtschaftlichen Prognosen für Luxemburg sowie für die Eurozone, vor kurzem noch ziemlich optimistisch, würden nun schon weitaus zurückhaltender ausfallen. Das Damoklesschwert der wirtschaftlichen Stagnation, ja gar der Rezession und einer möglicherweise mit ihr einhergehenden Deflation, schwebe über Europa, und damit über Luxemburg. mehr lesen / lire plus

PERSÖNLICHE ASSISTENZ: „Ein sehr eingeschränktes System“

Anlässlich der Reform der Pflegeversicherung laden Verbände zum Erfahrungsaustausch. Ihre Kernforderung: eine persönliche Assistenz und ein Budget, das Menschen mit Behinderung ein weitgehend autonomes Leben ermöglicht.

Bildzeile: Selbstbestimmung heißt auch, dahin in den Urlaub zu fahren, wonach einem der Sinn steht …
(Foto: ©Joël Delvaux)

So betucht wie Philippe, der Held in François Cluzet’s französischem Kassenschlager „Intouchables“ mit seinem tollpatschigen Pfleger Driss, sind die meisten Menschen, die auf eine Assistenz im Alltag angewiesen sind, leider nicht. Nicht jeder, der einen Rollstuhl oder eine Hilfskraft benötigt, ist Geschäftsführer eines Champagner-Unternehmens. Die Realität sieht für die Meisten – gleich mit welcher Beeinträchtigung – ganz anders aus. mehr lesen / lire plus

FREEPORT: Accueillir l’art

« Les collectionneurs et investisseurs ne trouveront pas de meilleur endroit pour entreposer, montrer et échanger leurs oeuvres d’art et biens de valeur en toute sécurité », assure la direction. Qu’en pensent les oeuvres ?

Entrée du « Free »-port. La liberté promise n’est pas celle que vous croyez.

J’ai été luxembourgeoise pendant 17 ans. Non, je ne dévoilerai pas mon âge, c’est là le privilège des dames. Sans vouloir me vanter, à l’époque, j’ai eu pas mal de succès. En me déballant, un des ouvriers a même dit à son collègue que j’avais « le plus joli sourire qui soit ». C’est désormais loin, tout ça. mehr lesen / lire plus

ERZIEHUNG: Grautöne

Autonomie, Sprachen, Lehrerausbildung: Der Bildungsminister hat seine Pläne für die kommenden Jahre vorgestellt. Das Bildungssystem soll „zeitgemäßer“ werden.

„Herr Meisch, was ändert sich denn jetzt eigentlich konkret bei Schulbeginn?“ fragte eine Journalistin Bildungsminister Claude Meisch am Ende seiner einstündigen Schulanfangs-Pressekonferenz. Meisch hatte seine Prioritäten und Vorstellungen für die kommenden Schuljahre zwar ausführlich vorgestellt, zu irgendwelchen tiefgreifenden Änderungen in der nahen Zukunft aber nichts verlauten lassen.

Oberste Priorität hat für das Bildungsministerium die „sprachliche Situation“, sprich die Mehrsprachigkeit des Landes, die es zu fördern gelte. Und das soll schon bei der Betreuung der Null- bis Dreijährigen passieren: Den SchülerInnen will Meisch einen „natürlichen Zugang zur Sprache“ bieten, und dazu sollen sie von Anfang an mit Sprachen in Kontakt gebracht werden. mehr lesen / lire plus

Tripartite: Nichts konkretes

(da) – Groß war die Freude bei Xavier Bettel, als er am Donnerstag nach den Verhandlungen der Sozialpartner vor die Presse trat: Man habe endlich wieder einen „guten und konstruktiven Dialog“ führen können, um „das Land voranzubringen“. Vorschläge und konstruktive Kritik seien sowohl von Arbeitgeber- als auch von Arbeitsnehmerseite gekommen. Arbeitsgruppen aus je drei Vertretern von Regierung, Patronat und Gewerkschaften seien gebildet worden, um wirtschaftliche und soziale Themen sowie Arbeitslosigkeit und Wettbewerbsfähigkeit ausführlich zu diskutieren. Konkretes werde allerdings erst am 14. Oktober anlässlich seiner Regierungserklärung zu erfahren sein. Bis dahin sollen die drei Arbeitsgruppen regelmäßig zusammenkommen. Die Sozialpartner einigten sich darauf, nur den Premierminister öffentlich Stellung beziehen zu lassen, die UEL sagte eine Pressekonferenz nach den Verhandlungen sogar ganz ab. mehr lesen / lire plus

Police : Schneider récapitule l’organigramme

(lc) – Cette semaine, le ministre de la Force publique, Etienne Schneider, a mis fin aux spéculations en confirmant les noms qui circulaient déjà dans la presse au sujet des nominations à la tête de la police. Ce seront donc Philippe Schrantz à la direction générale, avec Donvat Donven comme directeur général adjoint ainsi que Jeff Neuens à la police judiciaire ; la magistrate Monique Stirn prendra les rênes de l’Inspection générale de la police (IGP). C’est surtout cette dernière nomination qu’il faut saluer, car jusqu’ici l’IGP avait toujours été entre les mains de membres du corps policier. Avec une magistrate à sa tête, la « police des polices » grand-ducale pourra enfin fonctionner sans le soupçon de parti pris qui pesait sur elle. mehr lesen / lire plus

TTIP: Der Kampf tobt weiter

(lm) – Vergangene Woche hat die EU-Kommission ihr Veto gegen ein TTIP-kritisches Bürgerbegehren eingelegt. Die Begründung läuft darauf hinaus, dass Verhandlung und Abschluss internationaler Verträge durch die EU keiner direkten Einflussnahme der BürgerInnen unterliegen dürfen. Diese Entscheidung ist wohl auch dem intensiven Pro-TTIP-Lobbying der vergangenen Monate geschuldet. So hat ein Think-tank wie „Notre Europe“ versucht, die Überlegenheit des Vorsorgeprinzips – welches durch das Transatlantische Freihandelsabkommen ausgehöhlt würde – gegenüber der US-amerikanischen Vorgehensweise in Frage zu stellen. Viel weniger subtil hat das Ifo-Institut Studien über die Segnungen des TTIP aneinandergereiht. Doch die Gegenseite schläft nicht. Das Veto der Kommission sei „undemokratisch“ und „Wasser auf die Mühlen der Europa-Gegner“, kritisiert die luxemburgische NGO-Plattform gegen das Freihandelsabkommen. mehr lesen / lire plus

CULTES: It’s now or never

Tandis que l’archevêque Hollerich tire la sonnette d’alarme, la communication gouvernementale chaotique sur la séparation de l’Etat et de l’Eglise trahit la nervosité de la coalition. Pourtant, le « Kulturkampf » tant redouté n’aura probablement pas lieu.

(©flickr/ihar)

Quand on se retrouve dos au mur, on se doit de réagir. Et parfois l’attaque est la meilleure défense. C’est probablement ce que s’est dit l’archevêque Jean-Claude Hollerich en donnant une interview alarmiste, voire incendiaire, à l’agence de presse catholique KNA. Soutenant que le gouvernement serait sous l’influence « d’associations d’agnostiques » très agressives contre l’Eglise catholique, il a aussi prédit la banqueroute de son institution dans trois ans, si l’Etat osait arrêter de payer les salaires de son personnel. mehr lesen / lire plus