Genderneutrale Sprache: Kein Öl ins Feuer

Ungenaue oder widersprüchliche Begriffsverwendungen sind mehr als ein stilistisches Problem. Die Art und Weise, wie die Formulierung „parent qui a accouché l’enfant“ im Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“ kritisiert wird, zeigt, dass es auch um demokratische Werte geht.

Foto: pixy.com

Besser spät als nie: Nachdem die woxx mehrmals über die widersprüchliche Terminologie im Gesetzesentwurf zum „Droit à l’accès aux origines“ geschrieben hatte, schlug Ministerin Sam Tanson der Justizkommission am vergangenen Mittwoch ein entsprechendes Amendement vor. Wo jetzt noch „mère“ steht, soll in Zukunft „parent qui a accouché l’enfant“ stehen.

Für eine Gesellschaft, die gendergerecht funktioniert, ist noch viel Aufklärung und Sensibilisierung nötig.

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Wickler-Affäre : Hirnverbrannt

Die Nominierung von Christiane Wickler zur Cargolux-Verwaltungsratspräsidentin wirft viele Fragen auf. Vor allem, weil sie den Verschwörungstheoretiker*innen Legitimierung und Auftrieb verleihen wird. 

(Wikimedia_Trainler)

„Woman Business Manager“ des Jahres 2007, einziges grünes Mitglied der neoliberalen „5 vir 12“-Initiative 2012, erfolgreiche Geschäftsfrau mit einem Sinn für „disruptive“ Praktiken und unorthodoxen Ansichten: Es macht auf den ersten Blick durchaus Sinn, dass François Bausch sich Christiane Wickler als Kandidatin für den Top-Posten der staatlichen Cargo-Airline ausgesucht hat. Trotzdem hat er sich und seiner Partei mit diesem vermeintlichen „Glücksgriff“ nicht nur ins Knie geschossen, sondern gleich mit einer Bazooka den Unterleib weggeballert.

Dass Christiane Wickler ihren Namen für die Internet-Plattform „Expressis-Verbis“ hergibt, kann dem Minister eigentlich schwer entgangen sein.

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Finances publiques : Stabilité relative

Le débat sur les perspectives économiques et financières à moyen terme n’a pas eu lieu.

Personne ne le contestera : depuis qu’il a accédé au poste de ministre des Finances, Pierre Gramegna a su développer ses capacités rhétoriques. À la fin du très long débat sur le « programme de stabilité et de croissance (PSC), le programme national de réforme (PNR) et le plan pour la reprise et la résilience (PRR) » ce jeudi matin, il a ainsi utilisé l’astuce consistant à ne pas répondre directement aux questions que les différent-e-s député-e-s lui avaient posées, mais à lister dans sa réplique un certain nombre de questions qu’il s’est posées lui-même et auxquelles il s’apprêtait à répondre. mehr lesen / lire plus

Informationszugangsgesetz: Das lange Warten

Anderthalb Jahrzehnte werden die Journalist*innen schon vertröstet, doch ein gesetzlich geregelter Zugang zu behördlichen Informationen ist immer noch nicht in Sicht.

Beim Auftakt zur Kampagne „Informatiounszougang Elo!“ am Montag brachte Blanche Weber es auf den Punkt: Alleine die Tatsache, dass im Jahre 2021 eine solche Kampagne des Journalist*innen-Verbandes zusammen mit Organisationen der Zivilgesellschaft notwendig geworden sei, zeuge davon, wie es mit dem Recht auf Information und der Transparenz in unserem Lande überhaupt gestellt sei.

Die Präsidentin des Mouvement écologique erinnerte daran, dass die Umweltorganisationen schon seit den 1980er-Jahren für ihr Recht auf Informationszugang in Sachen Umweltfragen kämpfen müssten. Im Rahmen der Arhus Konvention wurden Ende der 1990er-Jahre zwar europaweite Regeln eingeführt, was aber nicht verhindere, dass der Zugang zu relevanten Informationen hierzulande trotzdem noch oft erst per Gericht erstritten werden muss. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Le fil bleu

Petit à petit, le vrai dessein de la capitale européenne de la culture émerge : au lieu d’aspirer à être une entreprise d’émancipation par la culture et de destruction des barrières sociales, il s’agit d’un vaste programme de libéralisation de la culture. 

(© Esch2022)

Nancy Braun s’avance à petits pas à travers la nouvelle bibliothèque universitaire sur le site de Belval, tantôt filmée de face, tantôt de dos sous une perspective élevée. La directrice générale d’Esch 2022 est censée révéler sa vision pour l’année prochaine. Entrecoupée par des images de drones survolant le site de Belval, la vidéo n’est pourtant rien d’autre qu’un appel à la commercialisation des échanges culturels : « 130 projets peuvent être soutenus », débite-t-elle, comme si les projets mis sur pied par des artistes souvent travaillant dans la plus grande précarité, qui doivent en plus trouver de l’argent hors Esch 2022 – qui ne les finance qu’à 50 pour cent au maximum, à des conditions du moins questionnables –, n’étaient que des produits sur un étalage prêts à être achetés par une entreprise qui voudrait faire une bonne affaire. mehr lesen / lire plus

Sommet climatique : Tout changer !

Le Leaders Summit, une chance pour la lutte contre le réchauffement global ? Il risque de fragiliser le multilatéralisme et d’ignorer la nécessité d’une transition juste.

Sommet de la Terre d’en haut : le « Leaders Summit on Climate » du 22 avril, au défi de la géopolitique et de la justice sociale. (Nasa ; Bill Anders ; PD)

La COP26 aura-t-elle lieu en novembre ? Initialement prévue pour la fin de l’année dernière, elle avait été reprogrammée. Et voici que les déficits en matière de vaccinations font douter de la faisabilité de rassembler plus de 20.000 personnes, notamment de la société civile mondiale, à Glasgow pendant deux semaines. mehr lesen / lire plus

Sanfte Mobilität: Raum fürs Rad

Vielfach gepriesen, führt das Fahrrad in der Verkehrsplanung immer noch ein Schattendasein. Es ist an der Zeit, endlich ins Rampenlicht zu treten.

Foto: woxx

Sind Radfahrer*innen denn nie zufriedenzustellen? Da baut man ihnen entlang der neu gestalteten Avenue de la Liberté, der „schönsten Straße der Hauptstadt“ – dixit Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP), eine luxuriöse bidirektionale Fahrradpiste, und dann soll das doch nicht das Richtige sein?

Vorab gesagt: Die am Freitag letzter Woche eingeweihte Piste stellt in Luxemburg das Nonplusultra einer fahrradgerechten Verkehrsführung dar und ist im Vergleich zur Situation davor eine kleine Revolution. Wo früher drei Spuren in Richtung Bahnhof den Autofahrer*innen das Gefühl einer Art Stadtautobahn vermittelten, wurde der Raum prioritär zwischen Tram und der sogenannten „mobilité douce“ aufgeteilt. mehr lesen / lire plus

Unterdrückung der Uigur*innen: Mein T-Shirt juckt!

China steht für seinen Umgang mit der uigurischen Minorität am Pranger. Dabei geht es um Lieferketten und Menschenrechte, aber auch um Geopolitik.

Niemand will die Heuschrecke auf der Xinjiang-Baumwolle sein. (Flickr; Alabama Extension; PD)

Sind die T-Shirts in unseren Kleiderläden mit Baumwolle aus Xinjiang hergestellt? Seit ein paar Wochen interessiert sich die ganze Welt für solche Fragen. Und dafür, was in der chinesischen „autonomen Region Xinjiang“ vor sich geht: Zwangsarbeit, Unterdrückung einer Minderheit, Folter, Vergewaltigungen, ja, Völkermord sollen dort praktiziert werden. Wer sich in der Vergangenheit mit Menschenrechten oder Geopolitik beschäftigt hat, wird die Probleme nicht neu entdecken: Seit den 1990er-Jahren gehen die sukzessiven Regierungen in Beijing mit großer Härte gegen alles vor, was nach uigurischem Separatismus aussieht. mehr lesen / lire plus

Kommentar: Subventionen reichen nicht für eine Verkehrswende

Langsam kommt die Elektromobilität auch in Luxemburg auf. Doch die staatlichen Subventionen sind nicht zielführend, wenn wir eine echte Verkehrswende wollen.

Ein parkendes Elektroauto, das sichtbar geladen wird.

Auch Elektroautos nehmen viel Platz im öffentlichen Raum ein. (Foto: Andrew Roberts/unsplash)

Die Regierung hat die Subventionen für Elektroautos verlängert und angepasst. Grundsätzlich ist das sicherlich kein schlechter Schritt, aber viele Details wurden mal wieder ausgeklammert. Als die finanziellen Zuwendungen vor einem Jahr aufgestockt wurden, um in der sich ankündigenden Wirtschaftskrise den Konsum anzukurbeln, hätte man vielleicht noch darüber hinwegsehen können, dass viele Kleinigkeiten nicht bedacht wurden.

Seitdem war genug Zeit, um die Subventionen zu evaluieren, was augenscheinlich nur teilweise getan wurde. mehr lesen / lire plus

Appel à la haine : Klëppelkrich

La plainte de l’Asti et la réponse aussi cynique qu’hypocrite de l’ADR démontrent une fois de plus que le Luxembourg n’a rien à envier à ses voisins en matière de populisme de droite.

© CHD_flickr

« C’est vrai que l’Asti accomplit un travail précieux sur ce terrain », confiait Fred Keup au woxx en octobre 2015, confronté au fait que c’est bien l’Asti qui a défini le luxembourgeois comme langue d’intégration et qui a été une des pionnières des cours de langue pour les non-autochtones. Bizarrement, cet article, qui évoquait les nouveaux fronts ouverts après ceux du référendum par la réforme de la loi sur la nationalité, n’a jamais été repris sur la page de Nee2015/Wee2050. mehr lesen / lire plus

Commentaire: Socialist Showroom

Les remarques de Dan Kersch sur un éventuel impôt sur « les gagnant-e-s de la crise » sont de la pure rhétorique sociale-démocrate : demander l’impossible pour ensuite s’en laver les mains, tout en engrangeant des voix.

(©SIP)

De quel pays Dan Kersch est-il le vice-premier ministre ? En l’entendant dimanche dernier plastronner au congrès LSAP, on aurait plutôt pensé à une république révolutionnaire andine qu’au grand-duché de Luxembourg. Taxer les « gagnant-e-s de la crise » est une idée qui circule beaucoup sur les réseaux sociaux, notamment accompagnée de tableaux renseignant sur les fortunes personnelles de Jeff Bezos d’Amazon ou d’Elon Musk de SpaceX et Tesla.

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CSV-Präsidentschaft: Doppelte Selbstdemontage

Ein fragwürdiger Arbeitsvertrag ist zwar der willkommene Anlass, sich des Präsidenten zu entledigen, doch damit ist das eigentliche Problem der CSV längst nicht gelöst.

Foto: Flickr/deeep.org

Mehr als sieben Jahre ist es her, dass die CSV sich auf eine vielleicht nicht sehr elegante, aber – wie wir jetzt wissen – recht nachhaltige Art aus der Regierungsverantwortung hat drängen lassen. Und die rezenten Ereignisse um den amtierenden Parteipräsidenten lassen ahnen, dass ihr die Rolle der immer kleiner werdenden „größten Oppositionspartei“ noch eine ganze Zeit lang beschieden sein könnte.

Die Strategie des mit besonnener Hand agierenden Claude Wiseler hatte im Oktober 2018 nicht gefruchtet. mehr lesen / lire plus

Campagne de vaccination : « Här ass Här… »

La crise pandémique a l’avantage de mettre à nu non seulement les problèmes des plus précaires, mais aussi les structures du pouvoir – qui attestent d’un certain féodalisme bien ancré au grand-duché.

Photo : Wikimedia/Daniel Paquet

Cela aurait pu se passer comme chez nos voisin-e-s de Trèves. Le 15 janvier, l’Ordnungsdezernent Thomas Schmitt se trouvait au centre de vaccination de sa ville alors que l’heure de la clôture s’approchait et que toutes les personnes sur les listes avaient reçu leur dose. Il restait pourtant un vaccin qui aurait expiré s’il n’avait pas été utilisé le jour même. Schmitt se fait administrer ce vaccin et démissionne quelques jours plus tard, quand l’affaire devient publique. mehr lesen / lire plus

Gleichstellungspolitik: Dort ansetzen, wo es weh tut

Mit der „25 Joer Mega“-Kampagne tut sich das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern keinen Gefallen. Sie illustriert, dass zunehmend auf leicht verdauliche, medienwirksame Themen gesetzt wird und sich wenig zum Besseren verändert hat.

Screenshot 25joermega.lu

Das Mega ist nostalgisch. Es wünscht sich die guten alten Zeiten zurück, als es für Kampagnen noch wochenlang unter Beschuss stand. Diesen Eindruck erhält zumindest, wer in den letzten Monaten die Social-Media-Präsenz des Ministeriums für Gleichstellung von Frauen und Männern verfolgt hat. In regelmäßigen Abständen wird im Rahmen von „Throwback Thursdays“ an vergangene Aktionen erinnert: etwa an die „Ech si mega“-Kampagne von 2010 oder an einen Spot aus dem Jahr 1997 über die Mehrfachbelastung arbeitstätiger Frauen. mehr lesen / lire plus

Politique : Le bruissement des vestes retournées

Que reste-t-il de progressiste dans la politique gouvernementale ? Et qu’est-ce qui la différencie encore de celle d’une coalition incluant les conservateurs ? En fait, plus grand-chose.

© SIP/Jean-Christophe Verhaegen

La pandémie a sûrement eu un impact sur notre façon de consommer des médias. Alors qu’avant la Covid-19 déjà, notre capacité de concentration avait du mal à aller au-delà d’un cycle de nouvelles, le confinement, l’insécurité permanente et le manque de transparence des décisions gouvernementales en ont certainement rajouté en termes de frénésie.

C’est pourquoi prendre du recul de temps en temps peut s’avérer bénéfique, pour se rapprocher d’une vue d’ensemble et se poser la question : où en sommes-nous en ce moment ? mehr lesen / lire plus

Staat und Klimawandel: Schuldig!

Mit Gerichtsklagen mehr Klimaschutz durchsetzen ist den Versuch wert. Doch die Methode hat ihre Grenzen.

Foto: Emeric Fohlen/L’Affaire du siècle

In Frankreich hat ein Gericht die Regierung dafür haftbar gemacht, dass das Land seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Der als „Affaire du siècle“ (Große Sache des Jahrhunderts) bekannte Prozess wurde als großer Erfolg für die Klimabewegung gefeiert. Nachdem zuvor die Niederlande per Gerichtsbeschluss gezwungen wurden, ihr CO2-Reduktionsziel für 2020 von 20 auf 25 Prozent zu erhöhen, werden nun weitere Klimaprozesse erwartet. Die Politik scheint zu versagen – wird in den nächsten Jahren der Klimawandel durch Gerichtsurteile abgewendet werden? mehr lesen / lire plus

Polemik: #EchSinnNetInklusiv

Während einige noch darüber diskutieren, ob in Gesetzen von „Vater“ oder „Elternteil“ die Rede sein soll, stellt sich die allgemeinere Frage, wieso sich im legalen Kontext immer noch so schwergetan wird mit inklusiver Sprache.

Foto: OpenClipart-Vectors/Pixabay

Kritiker*innen einer gendergerechten Sprache scheint man es irgendwie nie recht machen zu können. Geht es darum, Formulierungen, in denen die Hälfte der Menschheit lediglich mitgemeint ist, zu überdenken, wird der Wunsch nach mehr Präzision belächelt. Wird aber ein eng gefasster Begriff zugunsten eines allgemeineren aufgegeben, wird der Verzicht auf Präzision wiederum bedauert. Konkret heißt das: „Wähler*innen“ anstelle von „Wähler“ wird ebenso abgelehnt wie „Elternteil“ anstelle von „Vater“. mehr lesen / lire plus

Covid, climat et capitalisme : Répétition générale

La crise de la Covid devait fournir un modèle pour mieux aborder celle du climat. Elle est en train de démontrer qu’une logique de solidarité face aux défis mondiaux ne peut se déployer sans qu’on change de système.

Illustration : Gavi

Trop peu de vaccins ! Au Luxembourg, en Europe, partout, les gouvernements sont soupçonnés de ne pas en avoir acheté assez. Leur crédibilité est déjà ébranlée par des mesures pour endiguer la pandémie, jugées tantôt trop laxistes, tantôt trop sévères. Parions qu’ils vont tout faire pour redorer leurs blasons, et donc courir après les vaccins. Infailliblement, l’accroissement de la demande fera encore monter les prix – c’est normal. mehr lesen / lire plus

„Quality of work“-Index: Im Sinkflug

Das Wohlbefinden bei der Arbeit hat 2020 abgenommen. Corona hat einen Trend verstärkt der schon vorher gemessen wurde.

Dass die Pandemie nicht ohne Auswirkungen auf den „Quality of work“-Index bleiben konnte, den die Chambre des salarié-e-s seit 2014 jährlich in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und dem Forschungsinstitut Infas erstellt, ist an sich keine Überraschung.

Fast sämtliche Indikatoren der repräsentativen Umfrage, die der Studie zugrunde liegt, deuten auf eine Verschlechterung hin. Der Gesamtindex erreicht mit einem Wert von 53,5 von 100 möglichen Punkten den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Einzige Ausnahme: Erfahrungen mit Mobbing bleiben stabil.

Bei den negativen Indikatoren sind es der Stress, das Gefühl, seine Gesundheit zu gefährden, und die Perspektive, seinen Job nicht wie gewünscht wechseln zu können, welche die leicht positiven Trends der vorletzten Erhebung umkehren oder die längerfristig negativen Entwicklungen noch einmal beschleunigt haben. mehr lesen / lire plus

États-Unis : American Carnage

L’investiture de Joe Biden met un terme aux politiques les plus destructrices de ce qu’on appellera « l’ère Trump ». Mais si le nouveau président veut vraiment avancer, il lui faudra aussi revenir sur certaines de ses convictions centristes.

© Antony Quintano_wikimedia

Une blague a fait le tour de Twitter ces derniers jours pour expliquer l’héritage que Donald Trump laisse à son pays : « Un Congrès, un Sénat et un président démocrates. Il l’a fait ! Il a rendu l’Amérique great again ! » Pourtant, pour en arriver là, le prix a été cher, trop cher même au vu des quelque 400.000 citoyen-ne-s américain-e-s mort-e-s de la Covid-19, ignoré-e-s par une administration engluée dans une mare de mensonges et de conspirations. mehr lesen / lire plus