Krieg von 1870/71 (2): Vom Defensiv- zum Eroberungskrieg

Der Deutsch-französische Krieg zog sich bis Januar 1871 hin, obwohl Frankreich längst als besiegt galt. Zugleich stand in den letzten Kriegsmonaten Luxemburgs politische Unabhängigkeit auf dem Spiel.

In seiner Darstellung der Stadt Luxemburg von 1870 hielt Nicolas Liez nicht nur die Schleifungsarbeiten an der Festung fest, sondern setzte auch das neue Eisenbahnviadukt in den Mittelpunkt der Szene. Damit griff er zwei zentrale Argumente der Unabhängigkeitsbestrebungen Luxemburgs auf: die neu erworbene Neutralität des Landes und seinen Eintritt in den Bund der europäischen Nationen. Doch am Ende des Krieges von 1870/71 sollte gerade die Eisenbahn zum Symbol der Abhängigkeit des Großherzogtums vom neu entstehenden Deutschen Reich werden.

mehr lesen / lire plus

Mr. President (1): Eine Demokratie mit Geschichte

Im Vorfeld der US-Wahlen befassen wir uns mit den politischen Entwicklungen der vergangenen 40 Jahre. Teil 1 der Serie gibt Einblicke in das amerikanische politische System.

Unter dem skeptischen Blick Abraham Lincolns: Donald Trump beim Salute to America am 4. Juli 2019. (Official White House Photo by Randy Florendo; PD)

Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen vom 8. November 2016 war ein Alptraum. Es wird viel darüber spekuliert, ob sich das Gleiche am 3. November dieses Jahres wiederholen wird – der erste Alptraum war es jedenfalls nicht, im Gegenteil. Die Wahl George W. Bushs im Jahr 2000 kam zwar nicht so unerwartet wie die von Donald Trump, fiel aber ähnlich knapp aus und erwischte viele fortschrittliche Amerikaner*innen auf dem falschen Fuß. mehr lesen / lire plus

Mr. President (2): Die erste rechte Welle

Vor 40 Jahren wurde ein strammer Rechter zum US-Präsidenten gewählt. Es folgten 12 Jahre republikanische Dominanz mit Höhen und Tiefen.

Ronald Reagan, 1981. (PD)

Am 20. Januar 2021 wird normalerweise der älteste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten feierlich seinen Amtseid ablegen. Ganz gleich, wer von den beiden Kandidaten die Wahlen am kommenden 3. November gewinnt, er wird den Altersrekord toppen – aufgestellt von Donald Trump Anfang 2017. Diesmal wäre Joe Biden mit 78 oder Trump mit 74 der älteste Präsident bei Amtsantritt. Zuvor lag der Rekord bei 69 Jahren – aufgestellt 1985 von Ronald Reagan.

Ist Trump ein zweiter Reagan? mehr lesen / lire plus

Krieg von 1870/71 (1): „Vom Elend einer direkten Betheiligung am Kriege befreit“

Vor 150 Jahren erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Luxemburg, das drei Jahre zuvor als „neutral“ erklärt worden war, versuchte diesen Status per Hilfstätigkeit zu nutzen, um dadurch seine Unabhängigkeit zu bewahren.

Belagerung von Straßburg. 
Im Krieg von 1870/71 wurden moderne, weitreichende Waffen eingesetzt. (Quelle: archives.strasbourg.eu)

„Draußen auf dem Felde sieht es wirklich heillos aus,“ meldete das „Luxemburger Wort am 20. Juli 1870. „Die brachliegenden Felder und großentheils auch die Wiesen liegen so dürre da, daß man den Boden mit Zündhölzchen anstecken könnte.“ Luxemburg war in diesem Sommer von Hitze und Regenmangel geplagt, was eine schlechte Ernte vorausahnen ließ. Angesichts des Zeitungsbeitrags, der die drastischen Konsequenzen der Trockenheit für die Landwirtschaft beleuchtete, nahm sich ein nebenstehender Hinweis, angesichts der „jetzigen Verhältnisse“ werde das „Wort“ ab sofort ein tägliches Beiblatt veröffentlichen, eher bescheiden aus. mehr lesen / lire plus

75 ans d’armes nucléaires (6) : 6.000 degrés et une ombre

Se souvenir du bombardement d’Hiroshima, c’est aussi se souvenir de la manière dont il a été décidé. Et s’interroger sur la notion même d’humanité.

« Where Their Footsteps Left No Trace » de Roy Ray. Juxtaposition de cinq hommages aux victimes innocentes de Coventry, Auschwitz, Dresde, Hiroshima et New York. L’humanité toujours capable de se « surpasser » ! (Flickr ; Jim Linwood ; CC BY 2.0)

Hiroshima, matin du 6 août 1945. Trois avions survolent la ville, pas assez pour déclencher une alerte aérienne. Une seule bombe est lâchée – « Little Boy » explose à 500 mètres au-dessus de la ville. mehr lesen / lire plus

75 Jahre Atomwaffen (5): Superbombe gegen Dampfwalze

Nach dem ersten Atombombenabwurf wurden Kernwaffen durchaus als „normales“ militärisches Mittel angesehen. Nach und nach fassten die USA eine restriktivere Einsatzdoktrin ins Auge.

Mächtigste jemals gebaute US-Atombombe: die B-41 (1961-1976).
(Wikimedia; Clemens Vasters; CC BY 2.0)

Kann man eine Atombommbe einsetzen wie eine „normale“ Bombe mit besonders großer Sprengkraft? Immer wieder wird dieser Standpunkt vertreten, zum Beispiel in Zusammenhang mit den „mini nukes“, doch er ist sehr minoritär. Das war in den ersten zehn Jahren nach Hiroshima anders.

Bis 1949 verfügten die USA über ein Monopol bei den Atomwaffen und bis etwa 1955 über eine substanzielle Überlegenheit. Die Kernwaffen wurden als Patentlösung angesehen, um die Überlegenheit der Sowjetunion bei den konventionellen Waffen auszugleichen. mehr lesen / lire plus

Projet Manhattan : Bombe d’encre

Raconter l’histoire de la première arme nucléaire, c’est l’objectif de « La bombe ». Une BD historique, certes, mais bien plus que cela.

Première réaction en chaîne, 2 décembre 1942. (Illustrations : « La bombe », Glénat, 2020)

La BD historique constitue un genre à part. Avez-vous lu l’histoire de la Grande Guerre ou celle du Tour de France, en 48 pages, avec des contextualisations transformées en dialogues artificiels, une obsession de mentionner tous les noms qui ont compté, des minidrames humains en trois vignettes étriquées ? Il a fallu du talent pour en faire des albums potables, mais le résultat tient plus de l’exercice de style que du joyau du neuvième art. mehr lesen / lire plus

75 Jahre Atomwaffen (4): Hat jemand Chruschtschows Handynummer?

Wie die Erfahrungen der Kubakrise ein Zeitalter (relativer) nuklearer Vernunft einleiteten.

Strategische Karte zur Kubakrise 1962
(Wikimedia; Nicolas Eynaud; CC BY-SA 3.0)

Gab es ein „goldenes Zeitalter“ der nuklearen Stabilität? Wenn, dann war es wohl die Zeit seit der Kubakrise – und bis zur Präsidentschaft von Ronald Reagan, deren Wirren wir in Teil 3 der Serie untersucht haben. Für Zeitgenoss*innen war das damals wahrscheinlich kaum zu erkennen, denn auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs bereitete man sich mehr denn je auf einen Dritten Weltkrieg vor. Dennoch waren die sukzessiven Staatsoberhäupter in Washington und Moskau von der Wichtigkeit überzeugt, einen offenen Krieg zwischen ihren beiden Ländern zu vermeiden, weil dieser wahrscheinlich in einen vernichtenden Atomkrieg münden würde. mehr lesen / lire plus

Atomwaffen verstehen? (i) Von Mine bis MIRV

Eine Übersicht über taktische und strategische, neue und alte Kernwaffen – im Rahmen unserer Hiroshima-Serie.

Wie Mehrfachsprengköpfe (MIRV) funktionieren.
(Wikimedia; Fastfission; PD)

„Frankreich unterliegt nicht dem INF-Vertrag, hat aber trotzdem seine GLBM abgeschafft und verlässt sich auf die beiden anderen Standbeine der nuklearen Triade: seine strategischen Bomber und seine SLBM.“ Eine solche Aussage ist typisch für den Atomwaffen-Fachjargon. Wofür stehen diese Begriffe? In diesem ersten Extrabeitrag in unserer Hiroshima-Serie wollen wir einen Überblick über die verschiedenen Atomwaffentypen geben und Begriffe erklären.

GLBM und SLBM stehen für vom Boden (Ground) bzw. von Ubooten (Submarine) aus startende Raketen (… Launched Ballistic Missiles), mit dem INF-Vertrag (1988-2019) verzichteten die USA und die Sowjetunion (und Russland) auf landgestützten Raketen mittlerer Reichweite (Intermediate-Range Nuclear Forces), und mit nuklearer Triade ist die Möglichkeit gemeint, strategische Kernwaffen vom Boden, von See und aus der Luft abfeuern zu können. mehr lesen / lire plus

75 Jahre Atomwaffen (3): Frieden dank Star Wars?

Bevor der Kalte Krieg zu Ende ging, war die Gefahr eines Atomkriegs besonders groß. Technologische Vorteile wie das Star-Wars-Programm oder eine bessere Treffgenauigkeit sollten den Westen schützen, doch sie wirkten destabilisierend.

Bei einem Gegenschlag während einer nuklearen Attacke kommt es auf jede Minute an. (Pour la Science 1987)

Friedensbewegungen erstarken in kriegerischen Zeiten. Die letzte große Friedensbewegung im Westen entstand in den 1980er-Jahren, also kurz bevor der Kalte Krieg in das vermeintliche „Ende der Geschichte“ mündete. Treibende Kraft war die Angst vor den immer zahlreicheren und immer effektiveren Kernwaffen sowie dem konfrontativen Auftreten insbesondere des US-Präsidenten Ronald Reagan. Kein Wunder, dass die meisten Menschen 1989 erleichtert waren, auch wenn die „Friedensdividende“ nur vorübergehend war und die Gefahr eines Atomkrieges mittlerweile wieder größer geworden ist (Teil 2 der Serie: „Kann nichts schaden“). mehr lesen / lire plus

Mémoire : Boulonnons nouveau

Avec le plongeon libérateur de l’esclavagiste Edward Colston dans les eaux du port de Bristol, la discussion autour des statues et symboles est relancée. Le déboulonnement simple risque d’amener une amnésie collective et non souhaitable.

Photo : Richtung22

Détruire les images et représentations de souverain-e-s mal-aimé-e-s est un acte vieux comme la civilisation humaine. Déjà au 13e siècle avant notre ère, le pharaon égyptien Akhenaton en a fait les frais. Après une réforme religieuse orientée vers le monothéisme qui a mal tourné, les statues du père du pharaon Toutankhamon furent défigurées et ses emblèmes effacés des murs des temples. Et cette manie nous a accompagné-e-s depuis, les « Bilderstürmer » protestant-e-s du 16e siècle, les destructions commises en marge de la Révolution française ou encore les démontages de milliers de statues de Lénine en ex-URSS en sont le signe. mehr lesen / lire plus

Ende des Zweiten Weltkrieg: Kein Zurück in die Welt von gestern

Das offizielle Kriegsende vor 75 Jahren war eine wichtige Etappe auf dem Weg der ideologischen Neuorientierung in Luxemburg. Wenig bekannt: Mit der Wochenzeitung „D’Hêmecht“ wurde auf originelle Weise versucht, noch seit der Vorkriegszeit bestehende gesellschaftliche und ideologische Gräben zu überwinden und die politische Auseinandersetzung pluralistischer zu gestalten.

Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945: 
Eine von mehreren Etappen, die das Kriegsende in Luxemburg markierten. (Quelle: e-luxemburgensia)

Der 8. Mai 1945, Tag der deutschen Kapitulation, steht in den Luxemburger Geschichtsdarstellungen zum Zweiten Weltkrieg nicht allein. Er muss sich seinen Platz mit mehreren anderen Daten teilen, die das Ende des Zweiten Weltkriegs weit konkreter fassbar machten: die Befreiung Luxemburgs durch die amerikanischen Truppen am 10. mehr lesen / lire plus

Pandemie und Notstand

Als das Parlament am 21. März den von Premierminister Bettel angekündigten Ausnahmezustand votierte, geschah dies im Rahmen der durch das Coronavirus ausgelösten sanitären Krise. Allerdings ist der Verfassungsartikel, der diese Verlagerung der Entscheidungsgewalt vom Parlament auf die Regierung möglich macht, allgemeiner gefasst und visierte zunächst Krisenzustände wie Krieg, internationale Konflikte und Terrorismus. Bereits im Vorfeld der Verfassungsänderung von 2017, die die Tragweite des betreffenden Artikels 32, Paragraf 4 erweiterte, hatte es zahlreiche Diskussionen um die Gefahren gegeben, die damit für die parlamentarische Demokratie verbunden sein können.

In diesem Kontext sei auf einen woxx-Beitrag verwiesen, der 2016 erschien und der die Geschichte der Luxemburger Notstandsgesetzgebung nachzeichnet. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (16/16) : « Un grand merci de tout mon cœur à toute la clientèle »

Né à Barletta (Pouilles) en 1947, Savino Daloia est arrivé en Lorraine avec sa mère vers l’âge de quatre ou cinq ans, rejoindre son père, Giuseppe Daloia, qui avait déjà émigré et travaillait dans la sidérurgie.

Photos : Paulo Jorge Lobo

Environ douze ans après son arrivée, mon père a acheté une camionnette et, quand il finissait ses tournées à l’usine, il faisait du porte-à-porte et vendait du poisson frais. Jeudi, quand je n’avais pas école, je l’accompagnais.

À partir de mes quinze ans, j’ai commencé à travailler avec lui. Avec les porte-à-porte, nous faisions aussi le marché de Longwy. Beaucoup de client-e-s venaient du Luxembourg. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (15/16) : Maison Lessure : Six générations at work

Gilbert et Charly Schilling sont respectivement le gendre et le petit-fils de Micheline Lessure, l’héritière d’un magasin de vêtements de travail qui cette année fête ses 150 ans. Leur devise : qualité, confort et commerce équitable.

Photos : Paulo Jorge Lobo

Gilbert : La maison Lessure fut fondée en 1870 par l’arrière-arrière-grand-père de ma femme, Charles Lessure. Il était commerçant de tissus et de chaussures et se promenait avec un chariot sur les marchés. Il décida de se fixer et s’installa avenue de la gare, là où plus tard se trouverait Steinhäuser. Avec son fils Michel, il déménagea le magasin au 32 de la même avenue au début des années 1920. mehr lesen / lire plus

Srel-Prozess: Farce, Putsch oder einfach nur Amateure?

Der Srel-Prozess gegen den ehemaligen Agenten André Kemmer und seine Vorgesetzten Fränk Schneider und Marco Mille ging diese Woche zu Ende. Übrig bleibt viel Futter für Verschwörungstheoretiker*innen.

Alte Wanzen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (©Appaloosa)

Sein Name ist Jean-Claude und er weiß von nichts. Wie zu erwarten, konnte sich der Zeuge Jean-Claude Juncker nicht daran erinnern, die Lauschattacke auf Loris Mariotto genehmigt zu haben. Jenem etwas zwielichtigen Geschäftsmann, der seinem Freund und Geheimagenten André Kemmer in einem Hollericher Club verklickert hatte, er habe eine Aufnahme mit einem Gespräch zwischen Premier Juncker und dem Großherzog auf einer verschlüsselten CD – die beiden hätten unter anderem über die „Bommeleeër“-Affäre und die Verbindungen mit dem großherzoglichen Hof diskutiert. mehr lesen / lire plus

Reserve Polizei Batallion 101 : De nouvelles preuves

Jeudi dernier a eu lieu une table ronde au Musée national de la Résistance (MNR) à Esch-sur-Alzette, où les nouvelles découvertes concernant les Luxembourgeois impliqués activement dans l’Holocauste ont été rediscutées – avec de nouvelles preuves à l’appui.

La photo publiée en décembre dernier, montrant un Luxembourgeois X avec un fusil d’assaut devant une grange en Pologne. (©coll. privée/MNR)

Très satisfait du déroulement de la soirée, l’historien Jérôme Courtoy, qui avec sa collègue Elisabeth Hoffmann, qui travaillent tous les deux pour le MNR, avaient publié en décembre dans le woxx de nouvelles preuves de crimes de guerre commis par des Luxembourgeois en uniforme allemand, est surtout fier d’une chose : « Les réactions très positives en fin de débat. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (14/16) : Paulo et Paca : Le port de Luxembourg

Paulo Lobo (Baixa da Banheira, 1964) et Paca Rimbau (Grenade, 1957) se sont rencontrés grâce à l’exposition « Retour de Babel ». Depuis, leurs relations se sont étendues, que ce soit lors du Festival des migrations, du Flamenco Festival Esch, de Literatour, d’un bon concert ou d’une belle conversation. Cette série est leur dernier alibi, pour l’instant.

Photo : Paca Rimbau

Paca : Tu n’habites ni ne travailles à la gare, mais tu l’aimes…


Paulo : Oui, j’aime la gare de Luxembourg et tout ce qui l’entoure, avec tous les gens qui la traversent, qui l’habitent, qui y travaillent… En journée, c’est le seul endroit à Luxembourg où j’ai l’impression d’être dans une grande ville, urbaine, avec des gens et des petits commerces de tous les styles, avec une facilité de s’aborder les uns les autres. mehr lesen / lire plus

Internetaufklärung: Rechte Vordenker*innen

So unterschiedlich die verschiedenen Strömungen der Rechten global auch sein mögen, sind sie durch ihren Hass auf den Liberalismus und dessen Prinzipien geeint. Ein neues Internetportal klärt über einige der Stichwortgeber*innen auf.

Titelblatt des Sammelbandes „Das alte Denken der Neuen Rechten“, der über die Internetseite „gegneranalyse.de“ kostenlos zu beziehen ist. (Bildquelle: gegneranalyse.de)

„Gegen die Liberalen“ lautet ein 1988 verfasstes Pamphlet des völkischen Nationalisten Armin Mohler (1920-2003), das zum Klassiker der „Neuen Rechten“ geworden ist. Der für die 2010 erfolgte Neuauflage verantwortliche Verlag bewirbt es als „treffsichere ‚Liberalenbeschimpfung‘“ und verspricht: „man liest und weiß, daß man rechts ist – oder eben nicht“. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (13/16) : Marcel et Josette : bien se nourrir pour mieux vivre

Marcel Triebel, originaire de Leudelange, et Josette Lentz, dudelangeoise, se connaissent depuis 33 ans. En octobre 1992, ils ont entrepris une aventure dont le but est de favoriser la bonne santé : « Naturstiffchen Knuewelek ».

Photos : Paulo Jorge Lobo

Josette : On a repris le magasin de Mme Ganzen, qui existait depuis 1962. Les fils de Marcel pratiquaient la course cycliste : vélo, cyclocross… et il voulait qu’ils se nourrissent bien. Ils mangeaient déjà bio.

Marcel : Je voulais que nos enfants aient de la nourriture saine. À la maison, nous faisions notre propre pain et étions déjà végétariens. mehr lesen / lire plus