LGBTIQ-Geschichte: Hinter der Regenbogenfahne

Sie ist das Symbol der queeren Gemeinschaft: die Regenbogenfahne. Die Online-Ausstellung „Performance, Protest and Politics: The Art of Gilbert Baker“ erzählt ihre Entstehungsgeschichte.

LGBTIQ-Aktivist*innen trugen 2003 Gilbert Bakers längste Regenbogenflagge der Welt durch die Straßen von Key West. (CC BY Gareth Watkins 3.0)

Der Star der Ausstellung „Performance, Protest and Politics: The Art of Gilbert Baker“ ist ein Stück Stoff. Es ist bunt und alt. Die Kurator*innen Joanna Black und Jeremy Prince haben Gilbert Bakers kultiger Regenbogenfahne eine Online-Ausstellung gewidmet. Sie erzählen die Geschichte einer Flagge, die zum Emblem der LGBTIQ-Bewegung wurde. Gleichzeitig beleuchten sie Bakers Engagement für queere Menschen und ihre Rechte. mehr lesen / lire plus

Gedenken: Textiles Gedächtnis

„1000 Tücher gegen das Vergessen“ heißt eine bemerkenswerte Ausstellung, die derzeit in der Tufa Trier zu sehen ist. Die Schweizer Künstlerin Anna S. Brägger materialisiert das Sterben und Morden auf dem Balkan durch Gedenktücher – ein ständig wachsendes Werk.

Fotos: woxx

„Und, welchen Kursus suchen Sie?“ – der Empfangsherr im zweiten Stock der Tufa Trier ist es offensichtlich noch nicht gewohnt, dass tatsächlich wieder Menschen auftauchen, um sich die Ausstellungen anzusehen. Das Erwachen der Kulturinstitutionen in Trier verläuft ähnlich wie auch sonst in Europa: Gemächlich und ein bisschen ungläubig kommen die Menschen zurück – oder bleiben vor der Tür, wie die Schüler*innen des Ballettunterrichts, der pandemiebedingt im Hof stattfinden muss. mehr lesen / lire plus

Sophie Jung im Casino Luxembourg: Mehr Schein als Sein?

Sophie Jungs skulpturale „Akteure“ besetzen das Casino Luxembourg – Forum d‘art contemporain. Eine lautstarke, stumme Konversation für alle Besucher*innen, die sich trauen, sich mit der zeitgenössischen Kunst auseinanderzusetzen.

Kunstwerk mit „Pointe“. (Fotos: Lynn Theisen)

Die Räumlichkeiten des hauptstädtischen Casino Luxembourg sind zurzeit bevölkert von einer skurrilen Ansammlung von „Akteuren“. Die aufstrebende luxemburgische Künstlerin Sophie Jung, die in Basel und London lebt, stellt mit ihnen ihre erste rein skulpturale Ausstellung vor. Die einzeln, wie kleine Inseln, im Raum verteilten Arbeiten drängen Besucher*innen, sich um sie herum durch den Raum zu bewegen. Sie bestehen aus rätselhaften Zusammenstellungen großer und kleiner Gegenstände, die aus Flohmarkt und Theaterfundus zu stammen scheinen. mehr lesen / lire plus

Online-Ausstellung vom ZKM Karlsruhe: Ein Museum auf der Suche nach der neuen Erdpolitik

Critical Zones oder wie Mensch seine Umwelt verhunzt. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe zeigt eine Online-Ausstellung über Wissenschaft und Kunst zur Intensivpatientin Erde.

Die Online-Ausstellung „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ stellt die unterschiedlichsten Facetten und Reaktionen auf den Klimawandel dar. © Frédérique Aït-Touati, Alexandra Arènes, Axelle Grégoire

Udo Lindenberg mag zwar singen „Hinterm Horizont geht’s weiter“, doch ob das auch für die Umwelt gilt, ist unklar. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (zkm) geht mit „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ der Frage nach, wie es derzeit vor der Sichtgrenze mit Klimawandel und Umweltzerstörung ausschaut. mehr lesen / lire plus

Justine Blau: Auf der Suche nach Darwin

Die Düdelinger Stadtgalerie Nei Liicht bietet zurzeit Raum für die künstlerischen Explorationen von Justine Blau. Einmal eingetaucht in die vielseitigen Arbeiten, können Besucher*innen einen reichen Schatz an Nachforschungen zu Fragen des Lebens und Wiederbelebens entdecken.

Graue Archivboxen mit Darwins Herbarium: eine Priorität für das De-extinct project. (Fotos: © Justine Blau)

Was war zuerst? Das Huhn oder das Ei? Entlang der Stufen zur Ausstellung im ersten Stock finden sich die ersten Hinweise auf die Thematik der Ausstellung. Die Fotografie einer marmornen Statue mit Ei in der Hand sinniert wohl über den Ursprung des Lebens. Gegenüber dem Philosophen steht „Vida inerte“ und „Phusis kruptesthai philei“. mehr lesen / lire plus

Peinture : Anatomie d’une cuirasse

Après sa fermeture pour cause de pandémie, l’institut Camões rouvre ses portes et nous présente « Lux in tenebris ». L’artiste lisboète Miguel Telles da Gama y dissèque des armures de chevalier à travers six images en peinture acrylique.

Si la version brechtienne de « Lux in tenebris » (« La lumière dans les ténèbres ») mettait en évidence l’ironie et l’appât du gain, la version de l’artiste lisboète Miguel Telles da Gama (né en 1965) nous semble à première vue banale. Six images circulaires aux tonalités noires sur des feuilles en papier blanc rectangulaires mettent en scène les parties qui composent une armure. mehr lesen / lire plus

Exposition digitale : Grains digitaux

Dans ce qui sera probablement la dernière chronique d’exposition digitale pour un certain temps, nous nous intéressons de près au collectif écossais NEoN (North East of North), qui a mis sur pied l’exposition « Underneath the Web, There’s a Beach ! ».

Malgré son étendue presque sans limites, le web est avant tout un endroit de réinvention et de remixage plutôt que de création ex nihilo. Est-ce dû à l’impression oppressante de sa marée infinie de contenus ? C’est une question à laisser aux philosophes contemporain-e-s, mais force est de constater que cette exposition virtuelle ne déroge pas à la règle, vu que son titre est une adaptation du fameux slogan soixante-huitard « Sous les pavés, la plage !  mehr lesen / lire plus

Art et internet : Même les mèmes ne restent pas les mêmes

Alors que la ruée vers les expositions et visites en ligne est normale en temps de fermeture des musées, force est de constater que les liens entre le monde virtuel et le monde de l’art sont aussi féconds que bien rodés.

Il y a onze ans, le woxx présentait un catalogue d’art un peu hors du commun : « Media Hacking vs Conceptual Art », du collectif ubermorgen.com – qui existe toujours d’ailleurs. Les artistes du collectif tentaient à travers divers projets de relier les deux mondes, réel et virtuel, et de dynamiser ces liens à travers l’art et l’activisme. Une des idées qui tourne encore est le site « Google Will Eat Itself », qui génère de l’argent avec des bots cliquant sur des publicités Google : chaque centime est automatiquement investi dans des actions Google. mehr lesen / lire plus

New Museum Online: Penisse, Porno und Frauenklischees

Die Onlineausstellung „IT IS, I, 
ANN HIRSCH: horny lil feminist“ 
thematisiert die Selbstinszenierung von Frauen sowie Frauendarstellungen 
in der Popkultur und in den sozialen Medien. Dafür tischt die Künstlerin Ann Hirsch unter anderem harte Pornos und Ginger Rogers auf.

Die Künstlerin Ann Hirsch taucht in ihren Videos selbst auf. In „Butter Face“ legt sie einen Striptease hin, bei dem ihr Gesicht verdeckt bleibt. (Copyright: Ann Hirsch, ButterFace from “horny lil feminist”, 2014­15 (still). Video, sound, color; 2:21 min. Courtesy the artist)

„Please be advised: This exhibition contains videos with explicit sexual content“, warnt das New Museum auf der Startseite zu Ann Hirschs Onlineausstellung „IT IS, I, ANN HIRSCH: horny lil feminist“. mehr lesen / lire plus

Literarisches Colloquium Berlin: Literaturgeschichte que(e)r gelesen

Die Online-Sammlung „Queeres Lesen hören“ gibt in Text- und Audiobeiträgen Einblicke in queere Weltliteratur. Eine literarische Entdeckungsreise für alle, die über den eigenen Buchrand hinweg schauen wollen.

Kristof Magnusson (links) und Lann Hornscheidt (rechts) führen in einem verspielten, audiovisuellen Parcours durch queere Literaturgeschichte. Am Tresen diskutieren sie gemeinsam über ausgewählte Werke. (© Screenshot, Literarisches Colloquium Berlin/dichterlesen.net)

„Warum sollte es überhaupt so was wie queere Literatur geben? Wozu ist das wichtig, notwendig? Was kann es mir geben, egal, wie ich positioniert bin? Was ist die Rolle von Literatur in der Gesellschaft?“ Lann Hornscheidt, tätig in der Sprachwissenschaft und in den Gender Studies, sowie Kristof Magnusson, Autor und Übersetzer, geben gleich mehrere Antworten auf diese Fragen. mehr lesen / lire plus

National Film and Sound Archive of Australia: Dragqueens im Flip-Flop-Kleid

National Film and Sound Archive of Australia schaut in der Online-Ausstellung „Undressing Priscilla“ in den Kostümschrank des Kultfilms „The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert“. Es blendet dabei die scharfe Kritik an dem Film aus, der in den 1990er-Jahren queere Kinogeschichte schrieb.

Der Regisseur Stephan Elliott (links) erschuf mit der Dragqueen Felicia Jollygoodfellow (rechts) eine Kultfigur. Der Schauspieler Guy Pearce wurde in seiner Rolle als Jollygoodfellow in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in Sydney verewigt. (Copyright: CC BY Eva Rinaldi – SA 2.0)

Pailletten und Boots, ein Kleid aus billigen Flip-Flops – die Kostümdesigner*innen Lizzy Gardiner und Tim Chappel griffen für den Film „The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert“ (1994), einer Komödie über Dragqueens auf einem Roadtrip, tief in die Materialkiste und zauberten extravagante Kostüme auf die Leinwand. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #092 – Ee grousse Koup Schäiss

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Um Cover vum Agendadeel vun der woxx ass dës Woch ee grousse Koup Kouschäiss. Ass dat ee Symbol dofir, wéi mir d’Quarantän fannen? Nee, et geet ëm Konscht, an eng virtuell Expo, déi sech d’Isabel Spigarelli dës Woch ugekuckt huet. Zesumme mam Joël Adami diskutéiert si, wéi et ass, sech just nach um Computer duerch Muséeën ze beweegen a wat d’Vir- an d’Nodeeler dovunner sinn, dëst ze maachen.

Donieft erklären d’woxx-Journalist*innen, wisou d’woxx dës Woch bal net erauskomm wier an dach méi fréi wéi normal an der Bréifkëscht gelant ass. mehr lesen / lire plus

Lenbachhaus: „Cow dung was the best material to address the political“

Das Lenbachhaus in München zeigt die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin Sheela Gowda. Ein ausstellungsbegleitendes Videoporträt Gowdas gibt Einblicke in ihr Schaffen: Es geht um Kuhmist, Teerfässer – und um die Politisierung der Kuh.

Die Künstlerin Sheela Gowda nimmt einen im Dokufilm „Shedding Light – Ein Porträt der Künstlerin Sheela Gowda“ mit in ihr Atelier in Indien. (© Fortis Green Film+Medien)

Stellen Sie sich vor, Sie bereiten zwei Jahre lang die erste Einzelausstellung einer international renommierten Künstlerin vor und dann bricht eine Pandemie aus. Genau damit wurde das Lenbachhaus konfrontiert – und eröffnete die Ausstellung „It.. Matters“ zu Sheela Gowda Ende März deswegen erst mal online auf seiner Website. mehr lesen / lire plus

Deutsches Technikmuseum: Tschu, Tschu, bitte einsteigen!

Das Deutsche Technikmuseum Berlin bringt die Eisenbahn ins Rollen: Auf einer interaktiven Website erfahren Besucher*innen unter anderem mehr über die Geschichte deutscher Eisenbahnen – und über das Motiv Zugfahrt in der Literatur.

Das Deutsche Technikmuseum Berlin erläutert in einer seiner vielen Online-Ausstellungen die Geschichte der Durchgangszüge. Dieses Modell stammt aus dem Jahr 1901. (Copyright: Gemeinfrei)

„Unterm moralischen Popo brennt nichts so heiß wie Dauer. Und weil es uns so lange so schlecht erging — nein noch zu gut! — sei nicht mehr bange. Mir macht die Eisenbahn jetzt Mut“, schrieb Joachim Ringelnatz 1927 in seinem amüsanten Gedicht „Eisenbahnfahrt“. Auf der Website des Deutschen Technikmuseums trägt die Schauspielerin Katharina Thalbach in der Vorlesereihe „Eisenbahn in Werken der Weltliteratur“ diesen und andere literarische Texte aus dem 19. mehr lesen / lire plus

Digitorial zu Jean-Michel Basquiat: Spraydosen, Underground und das Schwarze

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmete Jean-Michel Basquiat, einem Wunderkind der New Yorker Kunstszene der 1970er- und 1980er-Jahre, vor zwei Jahren eine Ausstellung. Das passende Digitorial ist nach wie vor online – und grandios.

Jean-Michel Basquiat war einer der ersten schwarzen Künstler, die sich in der New Yorker Kunstszene durchsetzen konnten. (Foto: CC BY Marc Carpentier 2.0)

Zeitreisen? Die Schirn Kunsthalle Frankfurt macht es möglich. Ein Klick, zwei Klicks, Scrollen durch das Digitorial zur Ausstellung „Basquiat. Boom for Real“ – schon steht die eigene Couch mitten auf den New Yorker Straßen der 1980er-Jahre. Vor einem sprayt ein Typ mit Dreadlocks und schwarzem Mantel „THE WHOLE LIVERY“ an die Wand. mehr lesen / lire plus

National Women’s History Museum: Mit Frauen der Nasa bis zum Mond

Das „National Women’s History Museum“ zeichnet in einer Online-Ausstellung die Geschichte der Frauen bei der Nasa nach. Trotz informativen Beiträgen und einer wichtigen Perspektive verderben einem die teilweise machistische Sprache und die öde Aufmachung den Spaß beim Scrollen gründlich.

Die Mathematikerin und Physikerin Katherine Johnson wurde mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. Die Nasa benannte ein Gebäude nach ihr. (Copyright: Gemeinfrei)

Wir schreiben das Jahr 1922: Frauen sind fester Bestandteil des amerikanischen „National Advisory Committee for Aeronautics“ (Naca), aus dem 1958 die „National Aeronautics and Space Administration“ (Nasa) wird. Spätestens seit dem Film „Hidden Figures“ aus dem Jahr 2016 dürfte vielen bekannt sein, welche Rolle insbesondere Afroamerikanerinnen in der Nasa gespielt haben – eine wesentliche. mehr lesen / lire plus

Wheele und Maclean im Casino: Was zur Hölle ist das?

Mit Ausstellungen von Ben Wheele und Rachel Maclean lehrt das Casino – Forum d’art contemporain seine Besucher*innen das Fürchten.

Auch in Rachel Macleans „I’m Terribly Sorry“ steht Großbritannien Kopf. Nur anders. (VR still, 2018, Copyright: Rachel Maclean)

Der schwarze Vorhang geht auf. Im Eingang: Lebloser Blick, schiefe Fratze, lilafarbener Anzug mit fluoreszierenden Farbklecksen, kraklige Finger – eine Figur, die einem Albtraum entsprungen sein könnte. Aus der Ferne hört man es tröpfeln, jemand kichert. „What the fuck?“ ist der erste und der letzte Gedanke, den man in Ben Wheeles Ausstellung „Deep/Dark/Dank“ hat.

Mit dem britischen Künstler sind skurrile, eklige, verstörende Wesen ins Casino eingezogen. mehr lesen / lire plus

Kunsthandwerk
: Der Chronist der giftigen Winde


Mit „zero panorama“ präsentiert der luxemburgische Künstler Serge Ecker im Ettelbrücker Cape seine Recherchearbeit zum sogenannten Anthropozän, also jenem Zeitalter, das durch den Eingriff des Menschen in die Natur gekennzeichnet ist.

(© Serge Ecker)

Passend zu manchen alkoholgetränkten Gesprächen, die nach der ein oder anderen Vorstellung im Kulturzentrum in Ettelbrück stattfinden, prangt über der Theke des dafür vorgesehenen Raumes der Schriftzug: ES´CAPE BAR´. Das damit einhergehende Versprechen, der Konfrontation mit der Realität entkommen zu dürfen, kann jedoch – zumindest in Zusammenhang mit dem von Ecker gewählten Thema – nicht eingehalten werden: Zwar ist der Saal außerordentlich groß und lässt eine gewisse physische Distanz zu den Exponaten zu, indes kann dies nicht für die mentale Auseinandersetzung gelten. mehr lesen / lire plus

Portugal-Luxembourg : Des êtres humains et des départs

Neimënster expose depuis peu l’histoire d’innombrables hommes et femmes qui ont fui le Luxembourg pendant l’occupation nazie pour atteindre le Portugal. À partir des années 1960, ce sont les Portugais qui quittent le Portugal de Salazar et tentent leur chance au grand-duché.

En novembre 1940, trois trains quittent le Luxembourg en direction de la péninsule Ibérique. Les deux premiers ne rencontrent pas de problèmes particuliers. Le troisième, qui transporte 293 Juifs, est retenu à la frontière portugaise de Vilar Formoso pendant 10 jours à cause d’un différend diplomatique entre la Gestapo et les autorités portugaises sur la neutralité du Portugal. Pendant ces 10 jours, les passagers survivent grâce à la générosité de la population locale. mehr lesen / lire plus

Sculpture : Construire le goût

Sous le titre « Des mondes construits », le Centre Pompidou de Metz propose une exposition thématique consacrée aux divers courants de l’abstraction en sculpture. Cet intéressant aperçu historique est illustré par des pièces majeures de l’institution.

Max Bill, « Unendliche Schleife », version IV, 1960-1961 (Photo : © ADAGP, Paris 2019)

La rupture avec la tradition, c’est un peu une constante de la recherche artistique. Qui s’intensifie au début du 20e siècle, lorsqu’une grande partie de la sculpture moderne cherche à sublimer le réel en le décomposant plutôt qu’en le reproduisant fidèlement. C’est l’époque des avant-gardes : cubisme, constructivisme ou art concret (même si celui-ci entend s’opposer à l’art abstrait tout autant qu’à l’art figuratif) s’épanouissent, le Bauhaus ou De Stijl cogitent. mehr lesen / lire plus