Welt-Roma-Tag: Warten auf die Entschuldigung

Am heutigen Welt-Roma-Tag erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Bleivergiftungen der Binnenflüchtlinge während des Kosovo-Krieges – und an die ausbleibende Wiedergutmachung der UN.

„Diese Minderheit steht stellvertretend für all jene, die in Konflikt-, Kriegs- und Genozid-Regionen massive Menschenrechtsverletzungen erlitten haben. Sie sind schuldlos zu Opfern geworden und werden noch heute massiv diskriminiert. Diese Kette muss endlich abreißen“, sagt Jasna Causevic, Referentin der GfbV für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Nicht nur Nationalstaaten, auch die UNO und ihre Institutionen zeigten Ignoranz und Rassismus gegenüber einer Minderheit, deren Rechte sie eigentlich schützen und fördern müssten.“ Die GfbV erinnert damit daran, dass nach der Nato-Intervention im Kosovo (1999) hunderte Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter*innen in bleivergifteten UN-Lagern für Binnenvertriebene untergebracht worden waren. mehr lesen / lire plus

Le Kosovo se dote d’une armée professionnelle

L’Otan, présente dans le pays à travers sa Force pour le Kosovo (KFOR) regrette une décision qui pourrait accroître les tensions dans la région.

Le parlement kosovar a adopté vendredi trois lois déclenchant le processus de transformation de la Force de sécurité du Kosovo (KSF) d’unité de protection civile en armée professionnelle, pour passer de 2.500 à 5.000 soldats au cours des prochains dix années.

Dans une déclaration de son secrétaire général Jens Stoltenberg, l’Otan reconnaît le droit du Kosovo de décider de la transformation de la KSF, mais rappelle avoir « indiqué clairement que le moment était mal choisi ». mehr lesen / lire plus