„Beeinflussung durch Schüler“

In seiner letzen Ausgabe befasst sich das Magazin Forum mit dem Thema „Geflüchtete“. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl derer, die 2018 weltweit auf der Flucht waren, auf rund 70 Millionen Menschen. Allein die Bundesrepublik Deutschland hat 2016 fast einer halben Million Menschen (rund 445.210) Asyl gewährt. In Frankreich waren es zur selben Zeit lediglich 35.170. Das Forum-Team hat sich unter anderem mit der Anwältin Laura Urbany über den Rechtsrahmen unterhalten, in dem Menschen auf der Flucht aufgenommen werden. Auch der Datenschutz sowie die künftige Asylpolitik stehen dabei im Fokus. Konkreter wird es in einem Interview über die sogenannten „Classes d’accueil“. mehr lesen / lire plus

„Menscheliewen retten ass kee Verbriechen!“

Unter diesem Motto rufen sieben Organisationen am Samstag zu einer Demo auf. Anlass gibt die nach wie vor dramatische Situation im Mittelmeer, wo seit Anfang des Jahres rund 600 Geflüchtete ertrunken sind. Die Organisationen prangern die mangelnde Hilfsbereitschaft der EU an: Indem sie weder Rettungsbote oder die finanzielle Unterstützung privater Organisationen wie Seawatch, noch sichere Einwanderungswege garantiere, entziehe sie sich jeglicher Verantwortung. Die Kritik richtet sich aber auch gegen Luxemburg: „Eis eréischt amësche wann d‘Leit bis lieweg an der EU ukomm sinn, geet net duer: Mir mussen déi honnerten Doudeger all Joers verhënneren!“ ist im Beschreibungstext des entsprechenden Facebook-Events zu lesen. mehr lesen / lire plus

Théâtre : L’exil en scène

Réunir une classe d’accueil et des jeunes du Burkina Faso pour une soirée de théâtre pas comme les autres, tel est le défi relevé par les ONG SOS Faim et ASTM, avec la troupe burkinabè Arcan.

Travail collectif en salle de classe avant la grande soirée ce vendredi. (Photo : ASTM)

Tout est encore calme au deuxième étage du bâtiment principal de l’abbaye de Neumünster. Des gens s’affairent à dresser des tables pour une petite trentaine de personnes, qui vont bientôt casser la croûte ensemble – sans bien (encore) se connaître. Il s’agit d’un côté de jeunes issu-e-s de la classe d’accueil du lycée technique de Bonnevoie (LTB), de l’autre de jeunes Burkinabè : ensemble, ils répètent une pièce, « Le rêve d’un monde ailleurs », plutôt composé de deux pièces d’ailleurs. mehr lesen / lire plus

Prouver son statut civil en tant que migrant-e

Le ministre de la justice reste évasif sur la question des « barrières administratives » que rencontrent les migrant-e-s pour réaliser des actes civils.

Dans une question parlementaire adressée au ministre de la Justice, Félix Braz, le député Marc Angel s’interroge sur les « barrières administratives » que rencontrent les bénéficiaires de protection internationale pour réaliser des actes civils. Comme le relève le socialiste, « un réfugié qui souhaite se marier est considéré par l’administration comme un ressortissant de pays tiers classique ». Par conséquent, la commune réclame un « acte de naissance et un certificat de célibat ».

Sauf que la particularité de bien des bénéficiaires de protection internationale (BPI) est de ne plus disposer des documents en question. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #037 – Klimaflüchtlingen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem oder zwee Artikelen.

Dës Woch ass an der Pabeier-Woxx ee klenge Fokus op Migratioun, passend vum Festival des Migrations, deen dëse Weekend an der Luxexpo um Kierchbierg iwwert d’Bühn geet. D’Thema vun der Woch am Podcast huet dann och domadder ze dinn, an zwar geet et ëm Klimaflüchtlingen, also Leit déi hir Heemescht musse wéinst Konsequenze vum Klimawandel verloossen.

D’Tessie Jakobs an de Joël Adami schwätzen doriwwer, ob den Ausdrock Klimaflüchtlingen ee gudde Begrëff ass, wat d’Haaptgrënn sinn, wéisou Leit flüchte mussen a wat ee Bericht fir d’Europäescht Parlament zu där Thematik ze soen hat. mehr lesen / lire plus

Migration : Gimme Some Lovin’

Essayez donc d’épouser un-e demandeur-euse d’asile au Luxembourg et vous goûterez un peu aux leurres et désinformations employés par ce pays pour vous faire douter de vos droits.

À découvert : Cary Grant dans « North by Northwest » d’Alfred Hitchcock.

Oui, je sais. Je vous entends ! Vous venez d’emporter un exemplaire du woxx depuis notre stand au Festival des migrations (ah ! si seulement tous nos lectrices et lecteurs étaient comme vous…) que déjà vos nerfs sont mis à rude épreuve. Mais non, n’ayez crainte. Ce n’est sûrement pas dans votre journal favori qu’il vous sera servi l’éloge de la vie matrimoniale – après 30 ans de militantisme de notre part contre l’institution du mariage en tant que telle, voyons ! mehr lesen / lire plus

Hochschulbildung von Asylbewerber*innen und Geflüchteten

Luxemburg tut zu wenig, um Asylbewerber*innen und Geflüchtete in die Hochschul- und Berufsausbildung zu integrieren. Das geht aus einem kürzlich publizierten Bericht des europäischen Informationsnetzwerks Eurydice hervor.

© https://eacea.ec.europa.eu

Rund 50 Prozent der Asylbewerber*innen und Geflüchteten in Europa sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Manche waren in ihrer Heimat in einer Hochschul- oder Berufsausbildung, oder wollen dies in ihrem Ankunftsland tun. Um eine Übersicht zu gewinnen, hat Eurydice die entsprechenden Maßnahmen und Politiken der einzelnen europäischen Länder analysiert.

Der erschreckende Befund: In fast der Hälfte der untersuchten Länder findet die Hochschul-Integration in offziellen Dokumenten keine Erwähnung. Zu diesen Ländern zählt auch Luxemburg. mehr lesen / lire plus

CFL: Kontrollzwang?

Immer öfter sollen in den Zügen der CFL Passagiere ohne Personalausweis und gültiger Fahrkarte auffallen. Der Abgeordnete Fernand Kartheiser hatte diesbezüglich Fragen zum Polizeieinsatz und zu den Prozeduren, die den Schwarzfahrer*innen blühen.

Flickr

Fernand Kartheiser ist im November letzten Jahres zu Ohren gekommen, dass bei Personenkontrollen in der nahen Vergangenheit vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund aufgefallen sind, die weder Identitätspapiere noch eine gültige Fahrkarte bei sich trugen. Die Schaffner*innen sollen infolgedessen, so Kartheiser weiter, angewiesen worden sein bei Auffälligkeiten Berichte zu verfassen und die Polizei zu kontaktieren, falls es sich bei den betroffenen Passagieren um größere Menschengruppen handelt. Der rechte Abgeordnete hat richtig gehört: Der Minister für Innere Sicherheit, für Mobilität und öffentliche Arbeiten, François Bausch, bestätigt in seiner Antwort vom 21. mehr lesen / lire plus

Integrationspolitik: Unverfängliches Regierungsprogramm

Die neue Regierung muss beide Wangen hinhalten. Von links und rechts gibt es Ohrfeigen – auch für die wenig konkreten Vorhaben in puncto Integrationspolitik.

Wäre die Asti eine Katze, sie würde zu Beginn ihrer Stellungnahme zum Regierungsprogramm schnurren – und schon zwei Abschnitte weiter das Fell aufstellen, einen Buckel machen und die Krallen ausfahren. Für die Organisation mangelt es dem Regierungsprogramm an konkreten Maßnahmen zur Förderung der Integration. Ein Themenfeld, das im Regierungsprogramm auf nur eine Seite heruntergebrochen wird. In den anderen Unterkapiteln taucht es nur fragmentarisch auf. So als wären die in Luxemburg ansässigen 288.963 Ausländer*innen nur ein Randphänomen. Dabei machen sie 48 Prozent der Gesamtbevölkerung aus (Stand: Januar 2018). mehr lesen / lire plus

Umgang mit Geflüchteten: Die Menschenrechtskommission kontert

Zwischen der konsultativen Menschenrechtskommission und dem Außenministerium findet zurzeit ein hitziger Schlagabtausch statt. Dieser ist leider weniger spannend als vielmehr tragisch, geht es doch um den Umgang mit Asylbewerber*innen und anerkannten Geflüchteten in Luxemburg.

© Wikimedia Commons

Am 28. November hatte die CCDH in einem Bericht darauf hingewiesen, dass bezüglich Aufnahme- und Lebensbedingungen von Asylbewerber*innen und anerkannten Geflüchteten aufgrund heruntergekommener Unterkünfte, unzureichender Betreuung und nicht zuletzt menschenunwürdiger Tests dringend nachgebessert werden müsse. Minister Jean Asselborn hatte darauf am 13. Dezember mit einer Klarstellung reagiert.

Die CCDH will die Aussagen des Ministers jedoch nicht gelten lassen. Manche seien unzutreffend und ungenau, heißt es in einem Schreiben, das die Kommission heute veröffentlicht hat. mehr lesen / lire plus

Asylbewerber*innen: Asselborn verteidigt Begutachtung der Genitalien

Minister Jean Asselborn verteidigt die Art und Weise, wie in Luxemburg mit Asylbewerber*innen und Geflüchteten umgegangen wird. Damit reagiert er auf einen kritischen Bericht der Menschenrechtskommisson, in dem die Aufnahme- und Lebensbedingungen ebendieser Menschen analysiert worden waren.

Quelle: pxhere

In einem Schreiben reagiert Jean Asselborn mit einigen Klarstellungen auf einen Bericht der konsultativen Menschenrechtskommission (CCDH). Darin war die Begutachtung der Genitalien zur Feststellung des Alters von Asylbewerber*innen als menschenunwürdige Praktik hervorgehoben worden. Asselborn betont, dass medizinische Untersuchungen sowohl mit Respekt für die Würde der Asylbewerber*innen als auch unter Berücksichtigung deontologischer Regeln durchgeführt würden. Bei den Test würden Genitalien weder angefasst noch fotografiert. mehr lesen / lire plus

Nouveau gouvernement : le Clae envoie ses revendications

Devant le déficit démocratique qui va se creuser encore avant les prochaines élections, le Clae a envoyé un mémorandum au formateur Xavier Bettel.

Partant du constat que le Luxembourg est un pays « atypique », le Clae constate que le « défi majeur est de construire une société qui cherche à réduire les différences entre les citoyens, une société sans discrimination et sans racisme ». De là découlent ses propositions sur les droits politiques qui englobent entre autres les campagnes électorales qui devraient s’adresser à tou-te-s les citoyen-ne-s et non seulement à l’électorat. De plus, le Clae répète sa revendication d’une inscription automatique des étrangères et étrangers sur les listes électorales des élections communales et des européennes dès qu’ils remplissent les conditions légales. mehr lesen / lire plus

Flucht als Revolte

Was als Protest gegen die honduranische Regierung begonnen hatte, wird zum Fanal für die elende Situation in vielen Ländern Mittelamerikas. Die woxx war vor Ort bei der Karawane der Migrant*innen.

Erschöpft, aber entschlossen: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Karawane ruhen sich aus. (Foto: Wolf-Dieter Vogel)

Mit einer bescheidenen Social-Media-Kampagne einiger Aktivist*innen hatte Anfang Oktober die Mobilisierung für eine Aktion begonnen, die in erster Linie als politisches Signal gedacht war. Die „Caminata del migrante“ (Wanderung des Migranten) richtete sich gegen die honduranische Regierung und ihren im November vergangenen Jahres wiedergewählten Präsidenten Juan Orlando Hernández, dem die Opposition Wahlbetrug unterstellte, gegen die allgemein unerträglichen Verhältnisse in dem knapp neun Millionen Einwohner*innen zählenden Land, das zu einem der ärmsten in ganz Mittelamerika zählt. mehr lesen / lire plus

Merde alors : le Luxembourg transfère des demandeurs d’asile vers l’Italie

Alors que la situation des réfugié-e-s en Italie était déjà dramatique avant la prise de pouvoir du fasciste Matteo Salvini, le grand-duché continue à expulser vers ce pays.

C’est l’association Passerell qui tire la sonnette d’alarme : en septembre, cinq demandeurs d’asile ont été transférés vers l’Italie en vertu des conventions de Dublin – alors que les associations dénoncent le traitement qui les attend là-bas.

En effet, avec un ministre de l’Intérieur ouvertement fasciste qui traite les réfugié-e-s d’« esclaves », qui promeut loi sur loi pour renforcer la discrimination systématique des étrangères et étrangers et qui n’hésite pas à s’attaquer à celles et ceux qui le dénoncent – comme récemment le maire de Riace ou encore l’auteur Roberto Saviano –, l’Italie ne peut plus être considérée comme un pays sûr. mehr lesen / lire plus

L’Asti sur les législatives 2018 : la course au meilleur patriote ?

L’Asti vient de présenter ses revendications pour les élections du 14 octobre. Nous documentons leur prise de position par rapport à ce qu’on pourrait appeler une dérive vers un certain patriotisme au vu des programmes, mais surtout de certains slogans qui commencent à submerger l’espace public.

Laura Zuccoli et Sérgio Ferreira de l’Asti lors de conférence de presse du 18.9.

Le 14 octobre prochain, les Luxembourgeois vont élire les 60 députés qui seront amenés à « représenter le pays », selon la Constitution. Elle dispose tout aussi clairement que « les députés votent sans en référer à leurs commettants et ne peuvent avoir en vue que les intérêts généraux du Grand-Duché ». mehr lesen / lire plus

LSAP et asile 4/4 : Défendre ou trahir ses valeurs ?

Accueillir mieux les réfugié-e-s, mais pas tou-te-s. Le LSAP opte-t-il pour ses valeurs humanistes ou pour des concessions au populisme antiréfugié-e-s ? Bilan après présentation du programme et du papier de position (résumé : Die LSAP und die Flüchtlinge).

« L’humanisme est indivisible. » Slogan syndical lors d’une manif à Vienne en 2015. (Wikimedia / Haeferl / CC BY-SA 3.0)

Le LSAP est-il le grand méchant loup de la politique d’asile ? Après avoir consulté son programme (LSAP-Wahlprogramm), c’est l’impression qu’on pouvait avoir. Dès le premier alinéa du passage consacré à la politique d’asile européenne, le parti suggère qu’à part celles et ceux dignes d’une protection, les réfugié-e-s seraient complices de la traite des êtres humains. mehr lesen / lire plus

Die LSAP und die Flüchtlinge

Empfang und Integration der Asylbewerber*innen verbessern, das hat sich die LSAP auf ihre Fahne geschrieben. Ein Überblick über die sozialistischen Vorschläge. (Zum gleichen Thema gibt es auch eine Serie auf Französisch, die mit LSAP et asile 1/4 : Ambiguïtés du programme beginnt.)

LSAP-Pressekonferenz (Nathalie Schmit, Aurore Rössler, Marc Angel, Sylvie Jansa, Claude Haagen) (Bildquelle: LSAP).

Warum in aller Welt organisiert die LSAP mitten im Sommer eine Pressekonferenz zum Thema Flüchtlinge? Weil genau dieses Thema aus den Medien verschwunden war, heißt es im am 21. August vorgestellten Positionspapier. Wohl auch, weil die wiederholten Weigerungen europäischer Länder, Schiffe mit Flüchtlingen in ihre Häfen einlaufen zu lassen, für Entrüstung gesorgt haben. mehr lesen / lire plus

Migration : Un outil pour retrouver des proches disparus

Depuis 2013, la plateforme « Trace the Face » de la Croix-Rouge a réuni 114 familles.

Tous les ans, des milliers de migrant-e-s sont porté-e-s disparu-e-s, sans que leurs proches sachent où ils se trouvent ou même s’ils sont toujours encore en vie. Le site web tracetheface.org aide les deux parties dans leur recherche et le cas échéant à reprendre contact avec leurs proches.

Lancé par plusieurs Croix-Rouges européennes, avec le soutien du Comité international de la Croix-Rouge (CICR), Trace the Face permet à chaque migrant-e et à sa famille de poster une image sur le site en question.

Les photos apparaissent ensuite sur le site avec la mention du genre « Looking for my Husband », « Looking for my Son » accompagnée d’un chiffre. mehr lesen / lire plus

LSAP et asile 3/4 : Propositions concrètes

Qu’en est-il des mesures pratiques présentées par le LSAP la semaine dernière ? Les positions de principe nous ont paru ambiguës (voir LSAP et asile 2/4) ; pour les propositions concrètes, l’impression est plus positive.

Tuyaux pour réfugié-e-s !? Röhren-Flüchtlingscamp à la Documenta 14 à Kassel, œuvre de Hiwa K (photo : lm).

Aux yeux du LSAP, accueillir des demandeur-se-s d’asile « n’est pas seulement un devoir mais surtout aussi une chance pour une société de grandir humainement ». À condition de mettre en place « le cadre adapté pour une intégration réussie ». De nombreux éléments constitutifs d’un tel cadre ont été présentés lors de la conférence de presse du 21 août. mehr lesen / lire plus

LSAP et asile 2/4 : Mieux accueillir

En plein été, le LSAP revient sur le sujet brûlant des réfugié-e-s à travers une conférence de presse. Le présent article analyse les positions de principe des socialistes (résumé de la thématique : Die LSAP und die Flüchtlinge).

Exposition « Objekte der Flucht », collectés sur les bateaux par lesquels arrivent les réfugié-e-s. Projet de Thomas Kilpper et Massimo Ricciardo, Karlskirche Kassel, été 2017. (Photo : lm)

« L’attribution de la protection internationale à des gens en détresse n’est pas seulement un devoir mais surtout aussi une chance pour une société de grandir humainement. » C’est le message positif qu’a voulu faire passer le LSAP lors de sa conférence de presse du 21 août. mehr lesen / lire plus