AUTO-UMWELTLISTE: 3 Liter oder 223 kW?

Der Hype um E-Cars macht vergessen, dass es längst bewährte Sparautos gibt. Neben Hybrid- und Erdgasmodellen erreichen auch Diesel und Benziner gute Werte beim CO2-Ausstoß.

Der Testsieger: ein nettes kleines Auto.

Nicht viel Neues, das war der Eindruck, den die VCD-Autoliste vom vergangenen Jahr hinterließ. Doch 2012 ist Bewegung in die vom Verkehrsclub Deutschland vorgenommene jährliche Bewertung des PKW-Angebots nach ökologischen Kriterien gekommen: Sieger nach Punkten ist zum ersten Mal ein Erdgasfahrzeug. Die Hybride, die in den vergangenen Jahren den Spitzenreiter stellten, dominieren allerdings immer noch das Testfeld – unter den ersten zehn Modellen befinden sich sieben Hybridfahrzeuge, vom kleinen Lexus CT200h über den bewährten Toyota Prius bis hin zum neuen Siebensitzer Prius+. mehr lesen / lire plus

Cannabis : Timide ouverture

Comme nos collègues de RTL l’ont confirmé la semaine dernière, les autorités médicales du Luxembourg, dans le cadre de la législation européenne, devrait autoriser les médecins de prescrire certains médicaments contenant des composants naturels ou synthétiques du cannabis. Certes, des médicaments comme le Sativex ne pourront être prescrits que sur une indication précise, comme par exemple des spasmes provoqués par la mucoviscidose. Vu que la procédure pour stocker ces médicaments au grand-duché date déjà de plusieurs années, cette avancée n’aurait rien à voir avec les essais du médecin et député ADR Jean Colombera, qui déjà en 2010 avait demandé la mise sur le marché de médicaments contenant des composants du cannabis et qui risque toujours un procès pour avoir enfreint la loi sur les substances illégales. mehr lesen / lire plus

Unerwünschte „Asylanten“

Ende letzter Woche erhielten die Einwohner von Junglinster, einige Presseorgane, die Familienministerin und die Ombudsfrau Post von einer in Entstehung befindlichen Bürgerinitiative, die sich gegen die Einrichtung eines Asylanten-Containers in ihrem Wohnort einsetzen will. Die Schreiber des offenen Briefes stellen unter anderem fest: „Es ist einschlägig bekannt und durch polizeiliche Statistiken belegt, dass die Ansiedlung von Asylanten zu einer Konzentration sozialer Probleme in der betroffenen Nachbarschaft führt (Anstieg von Gewaltverbrechen, Drogenkriminalität einschließlich entsprechender Beschaffungsdelikte, Verschmutzung von Parkanlagen etc.).“ Junglinster droht demnach an verdreckten Parkbänken und Gewaltverbrechen zugrunde zu gehen. Die Polizei dementierte jedoch die Existenz entsprechender Statistiken. AsylbewerberInnen seien hinsichtlich krimineller Aktivitäten nicht besonders auffällig und würden sich sogar, um ihre Verfahren nicht zu erschweren, eher bewusst korrekt verhalten. mehr lesen / lire plus

In tax we trust !

En pleine campagne électorale américaine, un article du magazine Foreign Affairs fait des vagues. Contrairement à ce qu’on pourrait croire, il ne s’agit pas de politique étrangère. Ce n’est ni l’appel à se montrer plus intransigeant dans les relations avec la Chine, ni la dénonciation du « Settler Terrorism » dans les Territoires occupés qui ont suscité le plus grand intérêt, mais l’article intitulé « America the Undertaxed » par la politologue Andrea Louise Campbell (www.foreignaffairs.com). Alors que le débat sur une réforme fiscale fait rage outre-Atlantique, l’auteure compare la politique fiscale étasunienne avec celle d’autres pays. La « sous-taxation » est évidente : 24,1 % du PIB aux Etats-Unis, contre 37,6 % au Luxembourg par exemple. mehr lesen / lire plus

PEINTURES: Collection transylvaine

Le musée Brukenthal de Sibiu-Hermannstadt en Transylvanie est unique sous plusieurs points de vue : premier musée public de l’Europe du Sud-Est de l’histoire, il réunit des chefs d’oeuvres de diverses époques, des peintures, des gravures, mais aussi des livres, des médailles, des timbres ainsi que des minéraux. Ce qui rend la collection Brukenthal d’autant plus intéressante, c’est le fait que les oeuvres ne sont plus présentées pêle-mêle comme dans un cabinet de curiosités, mais qu’elles soient regroupées par pays et par écoles de peintures, marquant ainsi les premiers pas de la muséologie moderne.

Certes, les tableaux présentés à la Villa Vauban ne représentent pas l’entière collection de l’ancien gouverneur de la Transylvanie auprès de l’impératrice Marie-Thérèse de Habsbourg, qui vécut de 1721 à 1803 et qui légua sa collection au musée portant son nom. mehr lesen / lire plus

MARK ANDREWS: Glücklich, auch ohne Prinz

Brave rechnet zwar mit den traditionellen Disney-Geschlechterkonventionen ab, doch leider ist die Handlung dafür sehr flach und phantasielos.

Die moderne Prinzessin kreuzt auch schon gerne mal die Klinge mit den Rabauken.

Am Tag, an dem King Fergus seiner Tochter Merida einen Bogen schenkt, verliert er ein Bein. Daran ist jedoch nicht die Kleine schuld, sondern ein hungriger Bär, der Merida angreift nachdem sie Irrlichtern in den tiefen Wald hinterher rannte. Fergus schlägt das Biest in die Flucht, wird aber dabei verletzt. Jahre später hat sich die Familie vergrößert, denn die Queen hat durchtriebene Drillinge zur Welt gebracht, mit denen das Königshaus alle Hände voll zu tun hat. mehr lesen / lire plus

FESTIVAL: Es geht um die Wurst

Nachdem die letzten Terre-Rouge-Festivals ziemlich floppten, haben die Veranstalter dieses Jahr alles daran gesetzt, das verlorene Terrain wieder gut zu machen.

Gelten schon lange als nicht mehr zu heilen: Therapy?

Die Festivitäten beginnen am Freitag um 17 Uhr, wenn, wie am Samstag ab 14 Uhr, über 60 internationale Straßenkünstler im Escher Stadtzentrum auftreten werden. Zwischen Place Boltgen, Place du Brill und Place de l’Hôtel de Ville und natürlich in der Alzettestraße wird ein Streetfestival zelebriert, das Jung und Alt begeistern möchte. An beiden Tagen werden Escher Vereine für das leibliche Wohl der Besucher im „village gastronomique“ sorgen. Für die Sportbegeisterten unter den Festivalgängern gibt es auch dieses Jahr wieder den „Escher Kulturlaf“. mehr lesen / lire plus

IDENTITE ET HISTOIRE (3): Le passé a la vie dure

Dans son nouveau livre, l’historien Pit Péporté analyse les représentations du passé médiéval luxembourgeois sur près d’un millénaire. Fidèle à l’approche constructiviste, il attribue un rôle plus pernicieux aux auteurs de l’ère nationale qu’à leurs prédécesseurs. Son approche érudite l’empêche toutefois de tomber dans une grille de lecture dogmatique.

Mélusine, le comte Sigefroid, la comtesse Ermesinde et Jean l’Aveugle. Ces quatre figures historiques et mythiques sont constitutives de la façon dont les historiens racontent l’histoire du Luxembourg.

Le livre de Pit Péporté (« Constructing the Middle Ages. Historiography, Collective Memory and Nation-Building in Luxembourg », Leiden/Boston, Brill, 2011) n’est pas une histoire du Moyen-Âge. mehr lesen / lire plus

GESCHICHTEN AUS ISRAEL: Zuneigung, die irritieren mag

In seinem neuen Erzählband „Kolja“ widerlegt Chaim Noll das Stereotyp vom einheitlichen Judenstaat.

Schillernde Perspektiven, wo viele nur die Tristesse der Wüste sehen:
Der in der DDR geborene Schriftsteller Chaim Noll lebt am Rande des Negev im Süden von Israel.

Die Medienberichterstattung aus Israel wird von Kriegsschlagzeilen bestimmt: blutige Anschläge, militärische Kommandoeinsätze, erneute Grenzzwischenfälle, scheiternde Friedensbemühungen. Mit einer Kriegsnachricht beginnt auch die Titelgeschichte von Chaim Nolls Erzählungsband Kolja. Allerdings geht es darin nicht um Israels Rolle im Nahen Osten, sondern um eine Pressestory zum Tod des Unteroffiziers Nikolai R. Die Beerdigung des jungen Mannes gerät zur Staatsaffäre, weil Kolja, der erst wenige Jahre zuvor mit seinem jüdischen Vater eingewandert war, auf Wunsch seiner russischen Mutter in seiner Geburtsstadt begraben werden soll. mehr lesen / lire plus

AQUAKULTUR: Forellen werden Vegetarier

Soll man, statt die Meere zu überfischen, vermehrt auf Fischzucht setzen? Doch die Aquakultur ist keineswegs nachhaltig per se. In Hamburg werden deshalb alternative Zuchtverfahren erforscht.

Ulfert Focken mit seinen Öko-Zuchtfischen

Ein Platschen ist zu hören. Drei Karpfen strecken ihre eigenwilligen Barteln aus dem Versuchsbecken. Eigentlich stochern sie damit im Schlamm des Teichs nach Würmern und Insektenlarven. Aber in der Aquakulturanlage von Ahrensburg werden den Karpfen dunkelbraune Pellets als Nahrung serviert.

Der Ernährung von Zuchtfischen gilt das wissenschaftliche Interesse des Instituts für Fischereiökologie, das in einem umgebauten Gewächshaus nordöstlich von Hamburg seinen Sitz hat. Der Karpfen zum Beispiel ist genau genommen kein Vegetarier, erklärt Ulfert Focken, einer der Biologen des Instituts. mehr lesen / lire plus

ARBEIT: Auf Kurs bringen

Eine ganze Reihe von Organisationen bemüht sich in Luxemburg um die Wiedereingliederung von Arbeitslosen ins Berufsleben. Naxi ist eine von ihnen.

Das neue Gebäude von Naxi in Mamer bietet mehr Platz für neue Aktivitäten.

Im Juli waren 14.470 Menschen in Luxemburg bei der „Administration de l’emploi“ (Adem) als arbeitslos gemeldet, rund 1.260 mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitsvermittlung steht vor großen Herausforderungen, da auch die beruflichen Qualifizierungen der Menschen längst nicht mehr geradlinig sind und häufig den Anforderungen der Wirtschaft nicht genügen. Es ist völlig normal geworden, dass jemand im Laufe seines Lebens mehrmals den Arbeitgeber oder sogar den Beruf wechselt – mit allen Chancen und Risiken, die damit verbunden sind. mehr lesen / lire plus

RÉVOLTE: Deux poids, deux mesures

La mobilisation en faveur des punk-rockeuses et activistes russes de Pussy Riot est certainement louable, mais elle démontre aussi que l’engagement est une dynamique aux vecteurs très variables.

Il l’a fait. Vladimir Poutine, ou le système de justice russe qui est à ses ordres, vient de faire envoyer en Sibérie pour deux ans Nadejda Tolokonnikova, Ekaterina Samoutsevitch et Maria Alekhina – les trois membres du groupe Pussy Riot qui ont été arrêtés lors de leur action coup de poing dans la cathédrale moscovite du Christ-Sauveur le 21 février 2012, deux autres membres ayant pu échapper aux policiers. Le président russe s’inscrit donc dans la meilleure tradition du stalinisme et du tsarisme, qui aimaient bien exiler les opposants politiques dans le froid éternel. mehr lesen / lire plus