Un an de rencontres pour les femmes réfugiées et migrantes

« Le Temps des femmes », lieu de rencontre pour les femmes réfugiées et migrantes, existe depuis un an. Un premier bilan montre que l’initiative de Caritas Luxembourg comble une lacune.

Tatiana Chambert (à droite sur l’image) s’engage auprès du „Le Temps des femmes“ et accompagne les femmes réfugiées et migrantes dans leur démarche d’intégration. (Photo: Isabel Spigarelli)

Né du constat fait entre autres par Caritas Luxembourg que les femmes réfugiées et migrantes sont un groupe vulnérable auquel il faut porter une attention particulière, le lieu de rencontre « Le Temps des femmes » a été inauguré en janvier 2019. Les femmes peuvent y passer quelques heures pendant la journée pour participer à des activités de loisir, pour recevoir des consultations médicales et à propos d’autres sujets, ou tout simplement pour échanger des idées entre femmes – sans enfants, sans famille, loin des foyers. mehr lesen / lire plus

Que reste-t-il de nos amours ? (11/16) : « Self-made-woman »

Depuis 1965, Marie-Laure Monti est établie comme coiffeuse au 27, rue d’Anvers. Paradigme de la lenteur dynamisante, elle sait que, pour bien soigner les cheveux, il faut d’abord oublier la hâte et apprendre à respirer.

Photos : Paulo Jorge Lobo

En 1955, j’étais apprentie comptable chez Léopold Lévy, mais je ne me sentais pas à ma place, même si j’aimais les défis. Une jeune cliente de l’hôtel Italia m’a suggéré de devenir coiffeuse, parce que c’était un métier où on pouvait apprendre plein de choses. J’ai l’ai dit à ma mère, qui m’a rétorqué : « Oh, non ! T’es folle !  mehr lesen / lire plus

Kontroverse um brasilianischen Film: Und Jesus darf doch schwul sein!

Petition, Brandanschlag, Gerichtsverfahren: Die Satire „A Primeira Tentação de Cristo“ sorgte in Brasilien für Konflikte. Darin ist Jesus schwul und Gott ein Schwerenöter.

Bildquelle: IMdB

Jesus bringt zu seinem dreißigsten Geburtstag Orlando, eine schillernde Bekanntschaft aus der Wüste, mit nachhause. Dort werden sie unter anderem von Maria, Josef und „Onkel Vittorio“ – Gott – mit einer Geburtstagsparty überrascht. So beginnt die umstrittene Netflix-Satire der brasilianischen Produktionsfirma und Comedy-Gruppe Porta dos Fundos. Jesus ist schwul und zunächst unwillig seine Mission als Sohn Gottes anzunehmen; Gott ist ein schmieriger Lustmolch; Josef ein unfähiger Schreiner: Die Figuren und der Plot der kurzweiligen Satire „A Primeira Tentação de Cristo“, auf deutsch „Die erste Versuchung Christi“, erzürnte im Dezember 2019 breite Teile der brasilianischen Bevölkerung. mehr lesen / lire plus

Regierung nicht gewillt, stärker gegen Rassismus vorzugehen

Trotz anhaltender Kritik ist Ministerin Corinne Cahen nicht Willens, die Kompetenzbereiche und finanziellen Mittel des Centre pour l’égalité de traitements (CET) auszuweiten.

© Gordon Johnson / pixabay.com

Wie die Familien- und Integrationsministerin in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Charles Margue (déi Gréng) erneut betont, wird sich der Zuständigkeitsbereich des CET weiterhin auf Analyse, Sensibilisierung, Beratung und Orientierung beschränken. Dies, obwohl die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (Ekri) im Februar 2018 empfahl, den CET dazu zu ermächtigen, Klagen entgegenzunehmen.

Hinzu kommen Beschwerden sowohl vom CET selbst, als auch von weiteren im Bereich der Rassismusbekämpfung tätigen Akteur*innen, dass das Zentrum über einen viel zu begrenzten Handlungsspielraum verfüge. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (10/10) : « La petite Marie-Laure de Remich »

27, rue d’Anvers, « Haute coiffure dames », une vitrine à l’ancienne, 
un intérieur atemporel. Marie-Laure 
Monti incarne pour l’auteure l’esprit de liberté nécessaire à toute entreprise individuelle ainsi que le courage de se battre avec bienveillance pour ses convictions. Elle est un pilier de la mémoire du quartier.

Photos : Paulo Jorge Lobo

J’avais sept ans, lorsque, à la fin de 1947, avec ma mère et mon frère, je suis arrivée à Luxembourg, en provenance de Rimini. En sortant de la gare, j’ai été éblouie, en voyant cette grande place et les beaux bâtiments. L’hôtel Alfa m’a impressionnée. On ne remarquait pas qu’il y avait eu une guerre ! mehr lesen / lire plus

Transfeindlichkeit als Feminismus getarnt

Am Donnerstag hat „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling ihre Unterstützung für eine transfeindliche Person ausgedrückt. Warum uns das was angeht.

„My heart breaks for the trans people who grew up finding a safe place at Hogwarts.“ Am vergangenen Freitag war auf Twitter plötzlich eine Welle an Sätze dieser Art zu lesen. Hogwarts, die Schule für Zauberei im „Harry Potter“-Universum, ein transfeindlicher Ort? Das konnte nur bedeuten, dass Autorin J.K. Rowling sich auf entsprechende Weise geäußert haben musste. Der Übeltäter war schnell gefunden:

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Gegen das Totschweigen von Suizid: Ein Stuhl bleibt leer

Jedes Jahr fehlt bei dem einen oder anderen Weihnachtsfest eine Person. Gründe dafür gibt es viele. Einer davon kann die Tatsache sein, dass jemand nicht kommt, weil er seinem Leben ein Ende gesetzt hat.

Foto: flickr/Joris Louwes CC BY 2.0

Vorbemerkung: 
Die Autorin dieser Zeilen hat sich nach langer Überlegung und in Absprache mit den Interviewten gegen eine herkömmliche Triggerwarnung entschieden. Dennoch möchte sie Personen, welche eventuell Angst haben, weiterzulesen, Folgendes mit auf den Weg geben: Dieser Text enthält weder Einzelheiten darüber, wie die Menschen zu Tode kamen, noch werden Werturteile über die Verstorbenen gefällt. Der Respekt ihnen gegenüber ist ein wertvolles Gut, das es zu wahren gilt.
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Unsanfter Tourismus: Schippern und schuften

Flusskreuzfahren sind seit einigen Jahren enorm im Kommen. Der Konkurrenzdruck in der Branche wird an die Angestellten durchgereicht, unbezahlte Überstunden und nicht ausbezahlte Löhne sind gang und gäbe. Doch die gewerkschaftliche Organisierung nimmt zu.

Neptun statt Nordmannstanne: Kreuzfahrten zu Weihnachten sind besonders beliebt. (Fotos: Ivo Mayr)

Ein Regenbogen steht über dem Ij, dem großen der beiden Flüsse Amsterdams. An dessen Ufer sind drei Baldachine errichtet, in Rot, Schwarz und Blütenweiß. Sie sehen aus wie Zelte für eine exklusive Garten-Party. „Viking“ steht auf der roten Überdachung, „Scenic“ auf der schwarzen, die blütenweiße trägt die Aufschrift „Crystal – The world´s most luxurious river cruise line“. mehr lesen / lire plus

Déi Lénk: Gegen die Privatisierung des Postgebäudes

Mit einer Protestaktion vor dem Postgebäude in Luxemburg-Stadt wiesen „déi Lénk“ heute auf die bevorstehende Umnutzung der historischen Immobilie zum Luxushotel hin.

„Dat schéint Postgebai gehéiert eis all! Kee Royal Hamilius II!“ hieß es am frühen Mittwochmorgen auf den Spruchbändern und Plakaten, die Militant*innen von „Déi Lénk“ vor dem ehemaligen Hauptsitz der Luxemburger Post angebracht hatten. Nachdem die umfangreichen Arbeiten zur Errichtung des Centre Hamilius Komplexes begonnen hatten, wurde das Gebäude von seinem Eigentümer, der Luxemburger Post, nicht mehr genutzt. Das Postamt wurde ins Erdgeschoss eines Bürogebäudes auf der gegenüberliegenden Seite des Boulevard Royal verlegt, die Post- und Paketfächer in einer düsteren Geschäftsgalerie untergebracht. mehr lesen / lire plus

Sexualisierte Gewalt: Problematik mit 
vielen Facetten

Betreuung von Gewaltopfern, unangebrachtes Sexualverhalten und Langzeitfolgen sexualisierter Gewalt waren allesamt Themen, die anlässlich eines vom Cesas organisierten Konferenztages am vergangenen Montag auf dem Programm standen. Auch wenn die vielfältigen Vorträge einen interessanten Einblick in die Arbeit luxemburgischer Akteur*innen vermittelten, so waren doch nicht alle gleichermaßen für die Problematik sensibilisiert.

© Tumisu/pixabay.com

„Bei sexualisierter Gewalt handelt es sich ganz eindeutig um geschlechtsbasierte Gewalt.“ Mit dieser Bemerkung leitete Anik Raskin, Direktorin des Conseil national des Femmes du Luxembourg (CNFL) am Montag den letzten Tag der Semaine de la santé affective et sexuelle ein. Damit wolle sie nicht sagen, dass Frauen die besseren Menschen seien. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (9/10) : « Les appareils remplacent la conversation »

Originaire du Monténégro, Muzafer Skrijelj habitait en Bosnie avant de venir au Luxembourg en 1992. Depuis juillet 1995, il travaille à la pizzeria Créole qui est devenue « presque un symbole, un repère pour des personnes de tous les âges ».

Photos : Paulo Jorge Lobo

Ma vie a traversé une phase difficile quand la guerre a éclaté. En 1992, j’ai dû arrêter mes études de mécanique générale et quitter mon pays. C’était assez dramatique. Mes parents sont restés au Monténégro et je suis parti, parce que je ne voulais pas être enrôlé dans l’armée.

J’étais déjà venu au Luxembourg en 1985. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #075 – D’Fusioun vu Landesverband an OGBL

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Et ännert sech eppes an der Gewerkschaftslandschaft zu Lëtzebuerg. No enger längerer Phas vun intensiver Zesummenaarbecht kënnt et elo zu enger provisorescher Fusioun vu FNCTTFEL-Landesverband an dem OGBL. De Joël Adami schwätzt dës Woch mam Richard Graf doriwwer, wéisou et esou laang gedauert huet, bis et zu dësem Zesummeschloss komm ass, obwuel d’Iddi vun der Eenheetsgewerkschaft zu Lëtzebuerg scho méi al ass.

Do geet et ëm historescht Gestreits ronderëm Renten an Eegenheeten, deen d’Gewerkschaft am Eisebunnssecteur speziell mécht. Ausserdeem schwätzen d’woxx-Journalisten iwwert d’Perspektive vu gewerkschaftlechen Aktiounen am ëffentlechen Transport, déi eng gréisser Gewerkschaft kéint hunn. mehr lesen / lire plus

Fusion FNCTTFEL-OGBL: Schluckimpfung

Vierzig Jahre nach dem Versuch, eine Einheitsgewerkschaft zu etablieren, tritt der Landesverband dem OGBL bei. Auf Probe und teilweise.

Schon jetzt eine Einheit und in Beton gegossen: Das Casino syndical mit der daran angebauten, vom OGBL geführten Chambre de ssalarié-e-s. (Foto: woxx)

Transparenz sieht anders aus: Gerade mal drei Tage vor dem außerordentlichen Kongress am vergangenen Montag, hatte die Verbandsleitung der Fédération nationale des chemnots, des travailleurs du transport, fonctionnaires et employés du Luxembourg (FNCTTFEL-Landesverband) den Delegierten den genauen Wortlaut des bis dahin verhandelten Abkommens zu einer vorläufigen Fusion mit dem Onofhängege Gewerkschafstbond Lëtzebuerg (OGBL) zugestellt. Presse und Öffentlichkeit müssen sich auch weiterhin mit mündlichen Erklärungen zufriedengeben. mehr lesen / lire plus

Faschistische Männer: Geboren durch Gewalt

Vor über 40 Jahren hat Klaus Theweleit mit seiner von den Geschlechterverhältnissen ausgehenden Faschismusanalyse Furore gemacht. Nun werden die „Männerphantasien“ neu herausgegeben. Die woxx sprach mit dem Autor über die Aktualität und Wirkung seines Werkes.

„Die sogenannte faschistische Ideologie im Sinne eines benennbaren Kanons von Regeln und Gedanken gibt es meiner Meinung 
nach nicht“: 
der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit. (Foto: privat)

woxx: Im Nachwort zur Wiederveröffentlichung Ihres Buches schreiben Sie, die neue Rechte in Deutschland töne in vieler Hinsicht ähnlich wie die in Ihrem Buch „Männerphantasien“ beschriebene Freikorps- und Nazi-Rechte der Weimarer Republik. Worin besteht die Ähnlichkeit?


Klaus Theweleit: Einer der Kerne des politisch rechten Verhaltens, das man als faschismusanfällig bezeichnen kann, besteht immer noch in der aggressiven Abwehr von Weiblichkeit. mehr lesen / lire plus

Hohe Arbeitsbelastung

Viele Überstunden, ansteigendes Burnout-Risiko – der Quality of Work Index 2019 zeichnet ein besorgniserregendes Bild der hiesigen Arbeitswelt.

© Mohamed Hassan / pixabay

Von „erschreckenden Resultaten“ war am Freitag auf einer Pressekonferenz die Rede, bei der der „Quality of Work Index 2019“ vorgestellt wurde. Im Auftrag der Chambre des salariés (CSL) haben Forscher*innen der Universität Luxemburg auch in diesem Jahr wieder untersucht, wie zufrieden die arbeitende Bevölkerung hierzulande ist.

Da die Umfrage seit 2013 jährlich durchgeführt wird, zeigen die vorliegenden Resultate Entwicklungen auf, sowohl positive als auch negative. Das durchschnittliche Unfallrisiko und die körperliche Belastung haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich reduziert, die empfundene emotionale Belastung steigt jedoch von Jahr zu Jahr an. mehr lesen / lire plus

Endloser Konflikt um das CIPA in Rümelingen?

Wie steht es um das CIPA in Rümelingen? Das Bauprojekt liegt seit 2003 brach. Die Regierung hat die Verantwortung abgegeben. Alle Zeichen stehen auf Stillstand.

Copyright: CC BY xvire1969 – SA 2.0

Die Aktualitätsstunde zum Thema Drittes Alter in Luxemburg liegt rund einen Monat zurück. Damals sorgten unter anderem die Mindestrente, die Anzahl verfügbarer Unterkünfte und der Bau des „Centre intégré pour personnes âgées“ (CIPA) in Rümelingen für Gesprächsstoff unter den Abgeordneten.

In der Aktualitätsstunde zeigte sich Familien- und Integrationsministerin Corinne Cahen noch zuversichtlich. Sie sprach davon, dass Servior – der größte Betreiber von Wohnstrukturen für Senior*innen in Luxemburg – Lösungsvorschläge erarbeite, um den Bau der Wohnstruktur in Rümelingen schnellstmöglich umzusetzen. mehr lesen / lire plus

Menschen mit Behinderung vor und hinter der Kamera

Am 3. Dezember ist der internationale Tag für Menschen mit Behinderung. Zu diesem Anlass organisieren Info-Handicap und Retour de Cannes ein Kurzfilmfestival im Kinepolis auf Kirchberg.

© Info-Handicap

Hörbeeinträchtigung, Autismus, Behinderung und Arbeit, Alzheimer – das sind nur einige der Themen, die nächsten Dienstag im Rahmen des Festivals „Handi’Courts qui en dit long…“ auf dem Programm stehen. „Im Vordergrund steht, wie Menschen mit Behinderung ihre Behinderung leben – im Alltag und in der Verwirklichung ihrer Träume“, beschreibt Info-Handicap den thematischen roten Faden des Festivals. Nach drei Vorstellungen für Kinder am Nachmittag, beginnen um 18:30 Uhr die „Erwachsenenvorstellungen“.

Auf die Vorführungen der Kurzfilme, die größtenteils von Menschen mit einer Behinderung gedreht wurden, folgen Diskussionsrunden mit Betroffenen, Regisseur*innen und Vertreter*innen von Organisationen zu den jeweiligen Themen. mehr lesen / lire plus

Keine „Mademoiselle“, aber auch keine Sternchen

Luxemburg muss auf geschlechtergerechte Sprache in offiziellen Dokumenten und Formularen warten. „Mademoiselle“ verschwindet zwar, marginalisierte, nicht-binäre Geschlechter werden aber weiterhin nicht berücksichtigt.

Foto: CC BY Domas Mituzas 2.0

Anfang des Jahres hinterfragte die woxx den neuen Namen des Ministeriums für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern. Einer der Kritikpunkte: Er untermauere die Zweigeschlechtlichkeit und klammere marginalisierte, nicht-binäre Geschlechter aus. Die Mission des Ministeriums sei deswegen schon per se diskriminierend und arbeite der des Ministeriums für Familie und Integration, das sich für die genannten Geschlechtergruppen stark macht, entgegen. Eine parlamentarische Antwort der zuständigen Ministerin Taina Bofferding offenbart, was dies in der Praxis bedeutet. mehr lesen / lire plus

Erste Hilfe bei Gewalt

Umedo richtet sich seit 2018 an Gewaltopfer, die zunächst keine Anzeige erstatten wollen. Der Dienst und die Regierung ziehen nun eine erste Bilanz.

Opfer häuslicher Gewalt sind oft zunächst nicht bereit Anzeige gegen die Täter*innen zu erstatten. Das bedeutet nicht, dass sie die Situation verschweigen oder sie hinnehmen müssen. Wer die Gewalttaten unabhängig von einer Anzeige dokumentieren lassen möchte, kann sich seit Juli 2018 an Umedo (Unité médico-légale de documentation des violences) wenden, einen Dienst des Laboratoire national de santé (LNS).

Das Team hat bisher 28 Fälle dokumentiert, in denen körperliche Gewaltspuren physisch nachgewiesen und fotografisch festgehalten werden konnten. Bis dato habe nur eine Person die Dokumentation an Ermittler*innen weitergegeben. mehr lesen / lire plus

Suizidrisiko im Alter: „Prévenéieren, intervenéieren, op kee Fall ignoréieren“

Am Freitag und Samstag wird anlässlich einer Veranstaltungsreihe in Hesperingen für die Problematik der Suizidprävention bei älteren Menschen sensibilisiert.

@ www.prevention-suicide.lu

Das Thema Suizid hat mittlerweile mehr Präsenz im gesellschaftlichen Diskurs. Wenn es um ältere Menschen geht, ist und bleibt es aber ein Tabu. Dabei ist ein Viertel aller Menschen, die sich umbringen, über 60 Jahre alt.

Wie die Psychologin Martine Hoffmann am Mittwoch der Presse gegenüber erklärte, würde Suizid Senior*innen gemeinhin nicht zugetraut; Anzeichen von Suizidgefährdung würden bei dieser Bevölkerungsgruppe oft verkannt. Um dafür zu sensibiliseren, haben die Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale, das RBS – Center fir Altersfroen, Servior sowie die Gemeinde Hesperingen die zweitägige Veranstaltung „(Un)Endliche Lebenslust – Suizidprävention im Alter“ organisiert. mehr lesen / lire plus