Menschenrechte 2018: Eine Odyssee

Geburtstagsreden sind oft zäh, langatmig und stinken nach Eigenlob. Nicht so die von Amnesty International zum 70. Jahrestag der Menschenrechtsdeklaration am 10. Dezember. Die Organisation hebt in ihrem Jahresbericht vor allem Aktivistinnen hervor.

Lorena Flores Agüero

2018 war für Amnesty International ein Jahr, in dem die feindliche Haltung gegenüber Frauen, Homosexuellen und Ausländer*innen auf politischer Ebene erneut bedenkliche Züge angenommen hat. Amnesty warnt, dass diese Entwicklungen die Rechte und Freiheiten der genannten Menschengruppen in Gefahr bringen könnten. Eine Gefahr, gegen die in den letzten zwei Jahren besonders aktivistische Frauen ein Zeichen setzten. Manche landeten deswegen hinter Gittern, so beispielsweise die Palästinenserin Ahed Tamini, die sich für die Rechte ihre Mitbürger*innen stark machte, oder Loujain al-Hathoul, Iman al-Nafjan und Aziza al-Yousef, die in Saudi-Arabien für Frauenrechte eintraten. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Wohlfahrt ohne Wachstum?

Am Mittwochabend hält Max Koch, Professor an der Universität Lund (Schweden), einen Vortrag zur Wachstumsdebatte aus sozialer Sicht.

Foto: K. Rouna / Lund University

Mouvement écologique in Zusammenarbeit mit der ASTM, Caritas, CELL, Eis Epicerie Zolwer, equilënster, Greenpeace, Initiativ bedéngungslost Grondakommes, Kooperativ vun der Atert, Life und Solidaresch Landwirtschaft laden zu einer Konferenz am Mittwoch, dem 12. Dezember 2018 um 20 Uhr (Hôtel Parc Belle-vue, 5, av. Marie-Thérèse, Luxemburg), die sich einreiht in eine ganze Abfolge von Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Wachstum beschäftigen. Stand bisher die Frage, inwiefern aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein stetes Wachstum machbar und sinnvoll ist, im Vordergrund, so soll diesmal die Perspektive vor allem auf die soziale Frage gerichtet werden. mehr lesen / lire plus

Relations toxiques

Recul de l’autonomie et augmentation du stress : la Chambre des salariés appelle à plus de participation au travail.

Image : Pixabay

Des objectifs « de plus en plus ambitieux » à remplir selon des méthodes et des procédures, des protocoles, délais et bonnes pratiques imposés – voilà qui actuellement empoisonnerait la vie de bien des salariés au Luxembourg, comme le constate dans son quality of work Index la Chambre des salariés (CSL).

Lancé en 2012 et publié chaque année, l’index sur la qualité du travail et du bien-être des salariés, sur base d’entretiens téléphoniques, dresse le constat du climat du travail et de ses évolutions possibles. mehr lesen / lire plus

Liser-Studie: Zwei Fächer, viele Gründe

In einer rezenten Studie beschäftigt sich das „Luxembourg Institute of Socio-Economic Research“ (Liser) mit der Frage, wie sich die Leistungsunterschiede zwischen Schüler*innen mit und ohne Migrationshintergrund in der Grundschule und Sekundarstufe entwickeln. In einem Studienbericht gibt das Forschungsinstitut Antworten.

Forscher*innen des Liser haben anhand von unabhängigen Querschnittsstudien von PIRLS (2001, 2008), TIMSS (2007) und Pisa (2006, 2012), die Lesekompetenzen und die mathematischen Leistungen von Zehn- bis Fünfzehnjährigen untersucht – und Vergleiche zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund gezogen. Heraus kommen zwei zentrale Ergebnisse: Einerseits offenbart der Studie unterschiedliche Leistungsniveaus je nach Schulfach, andererseits zeigt sie Ungleichheiten zwischen den Ankunftsländern auf. mehr lesen / lire plus

Behinderung: Frauen stärker benachteiligt

Damit europäische Richtlinien wirksam sind, müssen sie mit Rücksicht auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen ausgearbeitet und implementiert worden sein. Dabei reicht es nicht beispielsweise nur den Faktor „Behinderung“ zu untersuchen, den Aspekt der Geschlechterdiskriminierung aber außen vor zu lassen. Der Gender Equality Index gibt Aufschluss über sich überschneidende Benachteiligungsfaktoren.

© Eige

Zum heutigen internationalen Tag der Menschen mit Behinderung nimmt das European Institute for Gender Equality (Eige) in den Blick, inwiefern Menschen mit Behinderung durch weitere Benachteiligungsfaktoren zusätzlich marginalisiert werden – und zwar am Beispiel von Frauen mit einer Behinderung. Um genau zu sein, wird auf den vom Eige im Jahr 2017 publizierten Gender Equality Index verwiesen. mehr lesen / lire plus

Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch schützen

Im Rahmen des vierten europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch finden in den nächsten Tagen mehrere Veranstaltungen statt.

Das vielfältige Programm der diesjährigen „Semaine Ecpat“ startet heute Abend mit der Diskussionsrunde „Ass mäi Kand sécher um Internet? E Rondgespréich mat Fachleit“, welche vom Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit Ecpat (End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) organisiert wurde. Im Rundtischgespräch wird unter anderem darüber diskutiert, wie bezüglich des Umgangs von Kindern und Jugendlichen mit den digitalen Medien ein sicherer Rahmen geschaffen werden kann. Auch thematisiert wird das sogenannte „Grooming“, das heißt die virtuelle Kontaktaufnahme eines Erwachsenen mit einem Kind unter einer falschen Identität, mit dem Ziel des sexuellen Missbrauchs oder der Gelderpressung. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung
: Schreckgespenst Behinderung

In Kampagnen für Verkehrssicherheit werden Menschen mit Behinderung gerne als Abschreckungsmittel benutzt. Zu mehr Akzeptanz und Chancengleichheit trägt dies sicher nicht bei.

Ein Bild der Sécurité-routière-Kampagne droht mit generellem „Out-sein“. (©sécurité-routiere.lu)

Zwei Frauen spazieren lachend durch die Stadt, eine der beiden wäscht sich in der Dusche die Haare, wir sehen sie auf ihrem Arbeitsplatz, sie läuft Treppen hoch, steigt vorm Flughafen aus dem Taxi, man sieht sie beim Kochen in der Küche und anschließend beim Fallschirmspringen. Dann sitzt sie im Auto hinterm Steuer, sie wird von einem Scheinwerfer angestrahlt, schreit und tritt auf die Bremse – aber zu spät: wir hören quietschende Reifen und schepperndes Blech. mehr lesen / lire plus

Diskriminierung von Alleinerziehenden

45 Prozent der Einelternfamilien in Luxemburg leben unter der Armutsgrenze. Um dem entgegenzuwirken fordert das „Collectif monoparental“, Alleinerziehende der Steuerklasse 2 zuzuordnen.

© pixabay

Verheiratete Paare werden im Vergleich zu Alleinerziehenden steuerlich stark bevorzugt. In einem offenen Brief an die kommende Regierung fordert das „Collectif monoparental“, dem entgegenzuwirken. Zurzeit fallen Alleinerziehende in die Steuerklasse 1A, verheiratete oder gepacste Paare mit oder ohne Kinder dagegen in die Steuerklasse 2. Das sei darauf zurückzuführen, dass Alleinerziehende und ihre Kinder nicht als Familien anerkannt seien, heißt es im Brief. Diese immer noch vorherrschende Abgrenzung würde Einelternfamilien stark benachteiligen.

Es wird gefordert, Einelternfamilien ebenfalls der Steuerklasse 2 zuzuordnen, den „crédit d’impôt monoparental“ zu vervierfachen und den „crédit d’impôt salarial“ zu verdoppeln. mehr lesen / lire plus

Chancengleichheit aus woxx-Perspektive
: Wenig Fortschritt


Seit ihrer Entstehung hat GréngeSpoun/woxx die Unterrepräsentanz von Frauen in der Politik auf dem Kieker. Im Folgenden ein kleiner Überblick.

Die Kampagnen des Chancengleichheitsministeriums der letzten Jahre bewertete die woxx als wirkungslos und schlimmstenfalls sogar 
als kontraproduktiv.(© votezegalite.lu)

Wenn man sich das, was in 
GréngeSpoun/woxx in den letzten Jahrzehnten über die Unterrepräsentanz von Frauen in der Chamber und in den Gemeinderäten geschrieben wurde, durchliest, stellt man fest, dass sich nur wenig verändert hat. Vor allem die Kritik bezüglich fehlender oder fehlgeleiteter Bemühungen, um dem entgegenzuwirken, ist mehr oder weniger dieselbe.

1993 analysierte Renée Wagener, damals noch beim GréngeSpoun, die Gemeindewahlen von 1987 und 1993 aus frauenspezifischer Sicht. mehr lesen / lire plus

Brésil-Luxembourg : Pecunia non olet

Que l’élection d’un président d’extrême droite au Brésil ne fasse pas reculer les marchés ne devrait pas surprendre – pourtant le manque de retenue du grand-duché a de quoi étonner.

(© Wikipedia)

Les relations entre le Brésil et le Luxembourg sont plus que centenaires et incomparables à d’autres entretenues avec certains pays d’Amérique du Sud. Des pauvres paysans d’ici allés chercher une nouvelle existence outre-Atlantique (comme narré dans le roman « Neubrasilien » de Guy Helminger), aux nombreuses firmes luxembourgeoises installées depuis belle lurette dans le pays abritant le poumon vert de la planète – Arcelormittal bien sûr, mais aussi SES, Cargolux, CEBI, Ceratizit, Paul Wurth et d’autres entreprises industrielles. mehr lesen / lire plus

Bus privés : Les négociations au point mort

L’OGBL refuse de troquer la sécurité des passagers pour l’argent public d’un secteur lourdement subventionné.

Dans le secteur privé des bus, la disponibilité des chauffeurs (encore appelée amplitude) atteint parfois les 15 heures : heures de travail rémunérées et pauses non rémunérées cumulées. Beaucoup n’auraient donc que 9 heures de temps libre à leur disposition, comme le pointe le syndicat des transports sur la route de l’OGBL (ACAL). Un rythme de vie qui complique forcément une conciliation satisfaisante entre vie professionnelle et vie privée ou familiale. Sans parler de la sécurité des passagers, sérieusement mise en danger par des chauffeurs exténués. mehr lesen / lire plus

L’Asti sur les législatives 2018 : la course au meilleur patriote ?

L’Asti vient de présenter ses revendications pour les élections du 14 octobre. Nous documentons leur prise de position par rapport à ce qu’on pourrait appeler une dérive vers un certain patriotisme au vu des programmes, mais surtout de certains slogans qui commencent à submerger l’espace public.

Laura Zuccoli et Sérgio Ferreira de l’Asti lors de conférence de presse du 18.9.

Le 14 octobre prochain, les Luxembourgeois vont élire les 60 députés qui seront amenés à « représenter le pays », selon la Constitution. Elle dispose tout aussi clairement que « les députés votent sans en référer à leurs commettants et ne peuvent avoir en vue que les intérêts généraux du Grand-Duché ». mehr lesen / lire plus

Visupol : Déi Gréng pas (ou plus) satisfaits

La vidéosurveillance à Luxembourg – surtout dans le quartier « sensible » de la gare – reste un sujet polémique. Dans un communiqué, la section des écologistes de la capitale dénonce la perte des libertés individuelles au nom d’une prévention inefficace.

(© pxhere)

Les lectrices et lecteurs du woxx le savaient dès le mois de mars de cette année : la Ville de Luxembourg, en collaboration avec la police et le ministère de la Sécurité intérieure, planifie l’extension de la vidéosurveillance. Au détour d’une question parlementaire du député socialiste Franz Fayot, son camarade ministre Étienne Schneider avait confirmé cette volonté – même si les résultats sont minimes. mehr lesen / lire plus

LSAP et asile 3/4 : Propositions concrètes

Qu’en est-il des mesures pratiques présentées par le LSAP la semaine dernière ? Les positions de principe nous ont paru ambiguës (voir LSAP et asile 2/4) ; pour les propositions concrètes, l’impression est plus positive.

Tuyaux pour réfugié-e-s !? Röhren-Flüchtlingscamp à la Documenta 14 à Kassel, œuvre de Hiwa K (photo : lm).

Aux yeux du LSAP, accueillir des demandeur-se-s d’asile « n’est pas seulement un devoir mais surtout aussi une chance pour une société de grandir humainement ». À condition de mettre en place « le cadre adapté pour une intégration réussie ». De nombreux éléments constitutifs d’un tel cadre ont été présentés lors de la conférence de presse du 21 août. mehr lesen / lire plus

Urbanisme : Grandeur nature

En l’espace d’un été, le parc de Merl est devenu le jardin d’une population jeune et urbaine.

Vue nord du pavillon de Merl (Photo : privée)

Nul doute, il y a des jours d’hiver où le parc de Merl, avec ses bassins d’eau en béton de bunker allemand, peut faire monter en vous comme un goût de résignation. Vous marchez le long du plan d’eau et vous réalisez que les structures en béton sont les mêmes que celles qui ornent l’entrée du Conservatoire de musique non loin de là et les abords d’un quai de bus du forum Geesseknäppchen adjacent. Et cette pensée seule fera peut-être surgir en vous une lassitude qu’aussitôt vous attribuerez à votre traumatisme scolaire, dont à vos yeux les sculptures étranges qui ornent ce parc ne font qu’illustrer les ravages. mehr lesen / lire plus

Etika récompense le soutien aux réfugiés et l’upcycling

Heute ab 9.30 Uhr: Protestpiquet zur Tramverlängerung

Wenn heute offiziell die Verlängerung der Tramlinie bis zur Stäreplaz gefeiert wird, findet gleichzeitig ein von FNCTTFEL und OGBL organisiertes Portestpiquet statt.

Die Organisatorinnen des Protestpiquets werfen der Luxtram SA und damit deren Eigentümerinnen, der Stadt Luxemburg und dem Staat, Sozialdumping gegenüber den Angestellten anderer öffentlicher Transportdienstleister wie der AVL, der CFL und dem Tice vor. Um das Projekt Tram in Luxemburg durchzuführen, habe die Regierung die Wahl getroffen, den Betrieb und die Verwaltung des Trams einer privatwirtschaftlichen Firma überlassen, die in diesem Zusammenhang auch die Kollektivvertragsbedingungen mit den Gewerkschaften aushandelt. Für die Gewerkschaften sind die derzeit vom Arbeitgeber Luxtram applizierten Lohn- und Arbeitsbedingungen allerdings inakzeptabel. mehr lesen / lire plus

Psychiatrie
 : Vies gâchées


La schizophrénie reste une maladie peu connue au Luxembourg et sa prise en charge laisse à désirer. Une association de proches compte changer la donne.

60 % des personnes atteintes de schizophrénie ne reconnaissent pas leur maladie. Environ 10 % des psychotiques se suicident. (Tableau : Vincent Van Gogh – « Champ de blé aux corbeaux », 1890 – Google Art Project)

Quand Mady Juchem prend la parole, la vie ressemble à ce qu’elle devrait être : une attention constante à l’autre, à soi, un bout de chemin parcouru ensemble. Debout devant une douzaine de proches de schizophrènes, elle évoque l’histoire de son fils, en traitement depuis sept ans, ainsi que les bienfaits du programme Profamille, mis au point au Canada il y a plus de vingt ans. mehr lesen / lire plus

Chômage : Baisse générale, mais pas chez les universitaires

(© Adem)

Selon un communiqué du Statec, le nombre de demandeurs d’emploi diminue de 4,2 % entre juin 2017 et juin 2018. Le nombre de demandeurs d’emploi résidents disponibles inscrits à l’Adem s’est établi à 14.482 fin juin. Un an plus tôt, il y en avait 638 de plus. En tenant compte des variations saisonnières, le Statec table sur un taux de chômage de 5,5 %.

Comme les mois précédents, la baisse ne profite pas aux demandeurs d’emploi diplômés de l’enseignement supérieur : il étaient 2.873 fin juin 2017 – exactement le même nombre qu’on retrouve pour juin 2018. Un phénomène non négligeable, car un demandeur d’emploi sur cinq se loge dans cette catégorie.

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Table ronde ce mercredi : « Droits humains et environnementaux … et les entreprises ? »

 

Les représentant-e-s de six partis luxembourgeois, à savoir Michele Boz-Retter (ADR), Franz Fayot (LSAP), Max Hahn (DP), Henri Kox (déi gréng), Nathalie Oberweis (déi lénk) et Laurent Zeimet (CSV)  débattront ce mercredi 11 juillet à 18h30 sous le titre « Droits humains et environnementaux … et les entreprises ? ». Cette table ronde,est organisée par l’« Initiative pour un devoir de vigilance au Luxembourg » qui appelle à la mise en place d’une législation contraignante instaurant un devoir de vigilance pour les entreprises transnationales domiciliées au Luxembourg. Il s’agit de responsabiliser ces entreprises à intégrer le respect des droits humains, des normes de travail ainsi que des accords et des dispositions environnementaux internationaux dans l’ensemble de la chaîne de valeur des entreprises – depuis les lieux d’extractions des matières premières, des usines de transformation jusqu’au réseaux de distribution. mehr lesen / lire plus