Petition für Bienen und Biotope

Noch bis Ende des Monats ist Zeit, die Europäische Bürger*inneninitiative „Save Bees and Farmers“ zu unterschreiben. Die Petition wurde von einem breiten Bündnis aus NGOs, basisdemokratischen Bewegungen, Imkerei-Verbänden, landwirtschaftlichen Initiativen und Wissenschaftler*innen ins Leben gerufen. Sie fordern Maßnahmen, mit denen die Biodiversität in der europäischen Kulturlandschaft gefördert wird – ohne, dass dabei die Landwirt*innen vergessen werden. So soll es zu einem schrittweisen Ausstieg aus synthetischen Pestiziden kommen: Der Einsatz soll bis 2030 um 80 Prozent verringert werden, bis 2035 soll in der EU komplett auf die Mittel verzichtet werden. Landwirt*innen sollen überdies dazu angeregt werden, Biotopflächen wiederzubeleben. Außerdem sollen mehr Subventionen an nachhaltige Kleinbetriebe fließen, um deren ökologischeres Wirtschaften zu fördern. mehr lesen / lire plus

COP26 : Vaccination ? Frustration !

Greta Thunberg avait annoncé en avril un boycott de la conférence climatique en novembre à Glasgow, puis y a renoncé il y a deux semaines. En ligne de mire de la jeune militante suédoise : l’inégalité d’accès à la COP26 due à la pandémie. Or, durant l’été, le gouvernement britannique a assuré qu’il allait faciliter l’accès de délégué-e-s des pays du Sud global, notamment en leur fournissant des vaccins – ce qui a fait revenir Thunberg. Mais tout n’est pas rose pour autant : selon un article sur le site climatechangenews.com, nombre de délégué-e-s souhaitant profiter de cette offre sont laissé-e-s dans l’incertitude. mehr lesen / lire plus

forum packt den Schulranzen aus

Kurz vor der Rentrée rückt das Monatsmagazin forum schon mal Schulbänke zurecht: Das Dossier der Septemberausgabe dreht sich um Bildungsziele. Die Themen Umweltbildung und Nachhaltigkeit ziehen sich als roter Faden durchs Heft. Olga Roster, Aktivistin bei Youth for Climate, schreibt unter dem Titel „Bildung von gestern für die Bürger*innen von morgen?” unter anderem über die Notwendigkeit, die Klimakrise fächerübergreifend zu thematisieren. Francis Schartz, Vorsitzender der Initiative fir Nohaltegkeet, denkt in seinem Text „Bildungsziele in Zeiten der Resilienz“ derweil über die notwendige Anpassungsfähigkeit der Menschen im Hinblick auf die Klimakrise nach. Der Gründer der ersten Naturschule und Initiator der ersten Technikschule Luxemburgs, Pit Mischo, setzt die Kinder hingegen gleich vor die Tür: In „Bildung an der frischen Luft, oder: Kanner virun d’Dier“ plädiert Mischo für „lernen mit allen Sinnen“ und wünscht sich mehr außerschulische Lernorte wie Ateliers oder Forscherhäuser. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Supernova

Nach „The Father” kommt mit „Supernova” innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite Film in die Kinos, der sich mit dem Thema Demenz befasst. Vor allem dank seines hervorragenden Schauspielerduos Colin Firth und Stanley Tucci gelingt Regisseur Harry Macqueen ein intimes und überaus berührendes Werk.

Neben Stanley Tucci und Colin Firth ist der dritte Hauptdarsteller in „Supernova” die englische Landschaft, die Kameramann Dick Pope meisterhaft in Szene setzt. (Foto: bbc.co.uk)

„We’re not going back”, sagt Sam (Colin Firth) zu seinem Partner Tusker (Stanley Tucci). Sie stehen am Anfang einer Reise: Ihr in die Jahre gekommener Camper mit Europa-Sticker an der Stoßstange und zotteligem Hund im Körbchen, zuckelt über die pittoresken Landstraßen des englischen Lake District. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Rouge

Difficile de montrer de manière équilibrée le déchirement entre sauvegarde des emplois et protection de l’environnement dans l’industrie lourde. Le film y parvient plutôt bien, en se concentrant sur des relations familiales à la fois tendues et pleines d’affection.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Queer-feministische Rentrée

Was hat Technik mit Geschlecht zu tun? Oder Wissenschaft mit Geschlechternormen und Geschlechtsidentität? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei der ersten Konferenz des Laboratoire d’Études Queer, sur le Genre et les Féminismes.

Bei der Konferenz „Gender Studies, Trans & Queer Studies – feministische Wissenschaft, Politik und Praxis” des LEQGF kommen Expert*innen der Gender, Trans und Queer Studies zu Wort, die weit mehr als nur einen Kurs in den Studienfächern besucht haben.  CC BY Newtown grafitti 2.0

Wer in Luxemburg Rentrée sagt, meint Schulanfang, Ende der Sommerferien oder Rückkehr zum Alltagstrott. Nicht aber das Laboratoire d’Études Queer, sur le Genre et les Féminismes (LEQGF): Die Organisation, die im August 2020 gegründet wurde, lädt am 3. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #156 – Wisou Tempo 30 eng gutt Iddi ass

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

A ville Länner an och an eenzele Stied gëtt flächendeckend Tempo 30 an den Uertschaften agefouert. Zu Lëtzebuerg huet sech dës Iddi awer nach ëmmer net duerchgesat. D‘Isabel Spigarelli schwätzt am Podcast mam Joël Adami doriwwer, wisou een sech vun engem „gréngen“ Mobilitéitsministere méi erwaarde kéint a wat d‘Virdeeler vun esou enger Mesure wieren.

De Podcast abonnéieren: mat Apple Podcasts (iTunes) / op Spotify / mat Android / per RSS. mehr lesen / lire plus

Jenny Offills Roman „Weather“: Unfit für den Weltuntergang

Wie soll man bloß eine Apokalypse durchstehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die amerikanische Autorin Jenny Offill in ihrem Roman „Weather”. Spannend ist, wie sich in dem fragmentarisch erzählten Werk der vermeintliche Zusammenbruch der allgemeinen Ordnung auch im Privaten widerspiegelt.

Wie bereitet man sich auf das Ende der Welt vor? Wie wird aus einer Thunfischdose eine Öllampe? Warum kann Kaugummi auch als Fischköder dienen? Die New Yorker Bibliothekarin Lizzie Benson verdient sich ein Zubrot damit, besorgte Zuschriften von Menschen zu beantworten, die sich auf den Weltuntergang vorbereiten. Angeheuert wurde sie von ihrer früheren Universitätsprofessorin, die mittlerweile mit Vorträgen über den Klimawandel durch die USA tourt. mehr lesen / lire plus

GR20, sang, sueur et larmes (2/4) : « Tu ne seras jamais seul »

La difficulté du GR20, qui traverse la Corse du nord au sud, réside plus dans sa technicité et sa dangerosité que dans le nombre de kilomètres parcourus. Mais la solidarité et l’entraide compensent largement les sacrifices demandés.

La tête dans les nuages : sur la partie nord du GR20, on évolue régulièrement à plus de 2.000 mètres d’altitude. (Photos : David Angel)

Le vent me fouette le visage. Il pleut. Je suis à 2.270 mètres d’altitude et me demande dans quoi je me suis encore lancé. Il doit être six heures et demie du matin, et je viens d’atteindre le col de Bocca alle Porte. mehr lesen / lire plus

Afghanistan: „Es droht eine Hungersnot“

Der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze befürchtet, das es zu einer völligen Abkoppelung Afghanistans vom Weltmarkt kommen könnte. Insbesondere Frauen hätten unter einer Verschlimmerung der ohnehin prekären sozialen Lage zu leiden.

Der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze auf dem „World Economic Forum“ im Januar 2019 in Davos. Thema der damaligen Gesprächsrunde: der Zusammenbruch globaler Ordnungen. (Foto: World Economic Forum / Walter Duerst)

woxx: Afghanistan steht vor einer ungewissen Zukunft. Wie ist die ökonomische Lage nach dem Ende des 20jährigen Militäreinsatzes der USA und ihrer Verbündeten?

Adam Tooze: Denkbar schlecht. Die afghanische Gesellschaft ist trotz der Entwicklungsgelder aus dem Westen und Asien bettelarm, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Jahr ist mit 500 bis 600 US-Dollar sehr gering. mehr lesen / lire plus

Verkehrspolitik: Bitte alle langsamer!

Obwohl es mehr als genug Gründe für ein allgemeines Tempo 30 innerorts gäbe, wird Verkehrsberuhigung bloß als Sondermaßnahme gesehen.

Foto: pelsop/pixabay

Weniger Luftschadstoffe, weniger Lärm, weniger Unfälle und mehr Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen – die Vorteile von verkehrsberuhigten Straßen in Ortschaften überwiegen ganz klar. In Spanien ist Tempo 30 seit Mitte Mai auf den meisten Straßen die Regel, in Brüssel ebenfalls. In Luxemburg hingegen kann sich niemand zu dieser einfachen und dennoch wirksamen Maßnahme durchringen.

Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Cécile Hemmen und Francine Closener (LSAP) hervor. Der Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) wurde gefragt, wie viele Anfragen von Gemeinden es gab, Staatsstraßen zu 30er-Zonen zu machen. mehr lesen / lire plus

Polen und die EU: Vorrangig autoritär

Am kommenden Dienstag entscheidet Polens Verfassungsgericht, ob polnisches Recht über der EU-Recht-sprechung steht. Der Streit um die Rechtsstaatlichkeit des osteuro-
päischen Mitgliedstaates spitzt sich immer weiter zu.

Die Frage der nationalen Souveränität ist in Polen eng verbunden mit der Geschichte: Denkmal des Warschauer Aufstands vor dem Gebäude des Verfassungsgerichts. (Foto: Janek Skarzynski/European Union, 2020/EC – Audiovisual Service)

Glaubt man den Worten des Polen-Korrespondenten der „Deutschen Welle“, dann muss man in der kommenden Woche mit dem „ganz großen Angriff auf die europäische Rechtsordnung“ rechnen. Geführt wird die Attacke von keiner geringeren Instanz als dem polnischen Verfassungsgericht. Das nämlich soll darüber befinden, ob polnisches Recht ganz grundsätzlich Vorrang vor EU-Recht hat. mehr lesen / lire plus

Op lëtzebuergesch, wannechgelift?

Der ADR-Abgeordnete Fred Keup fragt nach der Notwendigkeit von Luxemburgisch-Kenntnissen im öffentlichen und subventionierten Bereich, der Arbeitsminister Dan Kersch liefert Zahlen: Im ersten Semester 2021 war Luxemburgisch in 98 Prozent der Stellenangebote in der öffentlichen Verwaltung und in 94 Prozent der Ausschreibungen im subventionierten Sektor Einstellungsvoraussetzung. Insgesamt wurden der Adem im betreffenden Zeitraum 20.000 freie Stellen gemeldet. Alle Sektoren zusammengenommen, verlangten 35 Prozent der Arbeitgeber*innen Kenntnisse im Luxemburgischen. Am gefragtesten war Französisch mit 82 Prozent, gefolgt von Englisch (60 Prozent) und Deutsch (46 Prozent). In 67,5 Prozent der Fälle wurde Mehrsprachigkeit gefordert. Es ist das zweite Mal binnen weniger Wochen, dass sich Fred Keup in einer parlamentarischen Anfrage nach den in den Stellenangeboten der Adem verlangten Sprachkenntnissen erkundigt. mehr lesen / lire plus

Ettelbruck : démolition imminente mais soignée

Photo: MMFE CC BY-SA 4.0

Drôle de question du député CSV Jean-Paul Schaaf aux ministres François Bausch et Sam Tanson (Déi Gréng) : en tant que bourgmestre, il vient d’autoriser « pour septembre/octobre » la démolition de la gare d’Ettelbruck et joue son étiquette de député pour se renseigner sur la destinée de la bâtisse au sujet de laquelle « plusieurs organisations de protection du patrimoine ont adressé des propositions chiffrées à Madame la Ministre de la Culture pour assurer la conservation de la bâtisse par une reconstruction à un autre endroit ». Certain-e-s appelaient même à sa protection pure et simple – ce que ne mentionne pas le député-maire. mehr lesen / lire plus

La rébellion s’invite à la conférence climatique

« La COP26 s’avère hautement importante », écrit Extinction Rebellion dans son bulletin de liaison international no 54. Au menu, des efforts supplémentaires de réduction du CO2, une répartition juste des efforts et des compensations entre le Nord et le Sud et un protocole pour contrôler et imposer la mise en œuvre des engagements pris – sujets sur lesquels la conférence climatique de 2019 « a totalement échoué ». L’ONG voit mal les choses s’arranger toutes seules : « Y a-t-il des raisons d’espérer que les choses se passeront différemment cette année ? Pas vraiment. (…) Nos dirigeants vont-ils nous laisser tomber une fois de plus à la dernière minute ? mehr lesen / lire plus

Aerowaves Dance Festival: Tanzende Krebszellen

Die Abtei Neimënster und das TROIS C-L laden einige der vielversprechendsten Tanzkünstler*innen Europas ins Großherzogtum ein. Beim Aerowaves Dance Festival präsentieren auch zwei Luxemburgerinnen ihre Kreationen.

Das europäische Netzwerk Aerowaves wählt jedes Jahr zwanzig begabte Choreograph*innen aus und verschafft ihnen unter anderem Auftritte in ganz Europa. Vom 31. August bis zum 4. September sind zehn von ihnen in der Abtei Neimënster zu Gast. (Foto: Cottonbro)

Aerowaves hat nichts mit Luftströmen oder Wellenreiten zu tun: Es handelt sich dabei um ein Tanzfestival, das vom 31. August bis zum 4. September in der Abtei Neimënster stattfindet. Über vier Tage hinweg kommen zehn aufstrebende Choreograph*innen und Tänzer*innen Europas zusammen, darunter die Luxemburger*innen Anne-Mareike Hess und Léa Tirabasso. mehr lesen / lire plus

Exposition historique : Nos légionnaires

En collaboration avec le Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History, le Musée Dräi Eechelen propose « Légionnaires », une rétrospective sur les légionnaires luxembourgeois jusqu’à l’entre-deux-guerres. Plongée dans une époque troublée.

Photo : Musée Dräi Eechelen

Des « connotations ambivalentes », c’est ainsi que le premier panneau de l’exposition résume les sentiments que peut déclencher la Légion étrangère française dans les esprits. Et pour cause : synonyme d’aventure, de rédemption après un passé louche, de simple moyen de subsistance ou de passeport français garanti à la fin de l’engagement, ce corps d’armée si particulier provoque interrogations et fantasmes. Au moyen de nombreux documents d’époque – photos, plaques, médailles, lettres, sauf-conduits… –, l’exposition s’emploie, encore selon les panneaux explicatifs, à « casser les stéréotypes » à propos de l’engagement des Luxembourgeois en son sein. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Playlist

Le premier long métrage de l’autrice de BD Nine Antico, « Playlist », est une comédie où se mêlent le noir et blanc façon nouvelle vague et la critique d’un milieu éditorial dans son petit bocal. Sara Forestier y fait des merveilles.

Sophie cherche l’amour… et un job de dessinatrice de BD. (Photo : Atelier de production)

Elle galère, Sophie. Certes, elle a un boulot : serveuse dans un restaurant. Mais ce qu’elle veut vraiment, c’est dessiner. Alors, quand se présente l’occasion de décrocher un poste de secrétaire et attachée de presse dans une maison d’édition de BD – pardon, de roman graphique, le patron insiste sur ce point –, elle n’hésite pas une seconde, pensant que ce sera le tremplin vers la publication de ses histoires. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : Quand revient le calme

Minisérie de dix épisodes, « Quand revient le calme » nous dépeint Copenhague avant et après un attentat terroriste qui bouleversera à jamais la vie de huit personnes.

Une série qui ne ménage pas son audience. (Photo : DR)

Qu’on ne s’y trompe pas, cette nouvelle production danoise n’y va pas par quatre chemins. Dès les premières secondes, le spectateur et la spectatrice seront quelque peu secoués par une foudroyante tuerie à la kalachnikov dans un restaurant copenhaguois. La suite portera tout simplement un regard sur le parcours de vie de huit personnes qui dînaient tranquillement dans cet établissement, avant et après l’attaque. mehr lesen / lire plus

Biodiversité et climat : double crise

Mise en garde de la part des académies des sciences européennes : il est urgent de résoudre les deux crises, climatique et de biodiversité, et d’appliquer une approche intégrée.

Quel monde pour demain ?
(Pixabay ; Stefan Keller)

Le temps presse pour arrêter le changement climatique, c’est ce qui ressort du récent rapport onusien (woxx 1645 : IPCC-Bericht: Last orders!). La COP26 en novembre se présente comme la conférence climatique « de la dernière chance », du moins si l’on vise à limiter le réchauffement à 1,5 degré, comme le recommandent les scientifiques. Mais une autre conférence internationale reste dans l’ombre : la COP15 sur la préservation de la biodiversité (COP signifie conférence des parties, c’est-à-dire des pays ayant signé une convention). mehr lesen / lire plus