Schon gestreamt? W. – eng lëtzebuergesch Webserie

Mit „W.“ hat Luxemburg eine neue Webserie: Ein Drama um Entführungen, erzählt in kurzen Folgen von unter zehn Minuten. Die erste Folge macht neugierig. Wann und wie es weitergeht, ist ungewiss.

W.-webserie

Die luxemburgische Webserie „W.“ des Drehbuchautors und Filmproduzenten Frédéric Zeimet ist ein Snack. Snack, weil die Folgen jeweils zwischen fünf und zehn Minuten dauern. Das Team selbst vermarktet sie als Zeitvertreib für alle, die zwischendurch ein paar Minuten übrig haben. Dabei wirft die erste Folge „C.“ Fragen auf, die einen über den Toilettengang oder die Zugfahrt hinaus beschäftigen dürften.

Eine junge Frau steht im Wald. Sie weiß zunächst weder wo noch warum. mehr lesen / lire plus

Bettel calme (un peu) la paranoïa de Fernand Kartheiser

Dans une de ses questions parlementaires volontairement vagues et incendiaires dont il a le secret, le député populiste de droite s’inquiétait – encore une fois – de la censure apparente des opinions de droite.

(©la chariotte à roulette / flickr)

Fernand Kartheiser entend des voix. Pas des voix dans sa tête, mais « partout en Occident, [où] de plus en plus de voix s’élèvent qui disent que les médias censurent les opinions conservatrices ». Après cette lancée il s’en prend au média dominant RTL, qui devrait selon lui s’efforcer « d’informer le plus objectivement possible et de refléter toutes les opinions ». mehr lesen / lire plus

Conférence-débat sur l’histoire d’un droit de vote inexistant

L’Asti invite à la conférence-débat « La lutte continue: Le droit de vote des jeunes et des étrangers – quelles évolutions depuis 1960 ? » Trois invité-e-s du monde politique et de la recherche feront le point.

L’Asti organise une conférence-débat sur deux questions-clé de la démocratie au Luxembourg : le droit de vote des étrangers et des étrangères et celui des jeunes à partir de 16 ans demeurant au Luxembourg. Depuis au plus tard 2015, année du referendum sur lesdites questions, il est évident que le Luxembourg a toujours un long chemin à parcourir pour se constituer un corps électoral représentatif. mehr lesen / lire plus

Klimakrise und Rassismus: „Das fossile Kapital muss verschwinden“

Bereits heute verhindert die EU-Migrationspolitik, dass unter der Klimakrise leidende Menschen sich in Sicherheit bringen können. Die rassistische Komponente des Problems wird sich künftig noch verschärfen. Ein Gespräch mit dem Humanökologen Andreas Malm über die Rolle der Klimawandelskepsis für die politische Rechte.

„Die rassistische Dimension der Klimakrise wurde bislang nicht wirklich diskutiert“: der Humanökologe Andreas Malm. (Foto: Youtube)

woxx: In Ihrer Arbeit untersuchen Sie Positionen rechter Parteien zum Klimawandel. Welche Unterschiede gibt es?


Andreas Malm: Das Abstreiten des Klimawandels ist die vorherrschende Position unter den Rechten, insbesondere global gesehen. Das Handeln der rechten Regierungen hat enorme Auswirkungen auf den Planeten, man denke etwa an die Abholzung des Regenwalds in Brasilien oder die Klimapolitik der USA. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 5. Januar: Presseclub mat der woxx

Den Depart vum Etienne Schneider an seng Auswierkungen op d’Regierung an op d’LSAP, déi elo och ouni den Alex Bodry do steet, een Ausbléck op déi politesch Lee 2020, déi virun allem mat Steierreform versprécht spannend, vläicht esouguer zu enger Zerräissprouf fir d’Dräierkoalitioun ze ginn – doriwwer, mä awer och iwwert d’Tensiounen tëscht  USA an Iran schwätzen am Presseclub dëse Sonndeg de Marc Schlammes vum Wort, d’Josée Hansen vum Land, de Christoph Bumb vu Reporter.lu an de Joël Adami vun der Woxx.

RDV fir de Presseclub um Sonndeg – deen éischten vum Joer – wéi gewinnt tëscht 11 an 12 live um Radio oder an Toun a Bild op rtl.lu. mehr lesen / lire plus

Wer war 2019 „Invité vun der Redaktioun“ bei RTL Radio?

Nachdem die woxx vor Jahresende die Gäst*innen bei Radio 100,7 untersucht hat, haben wir nun das Gleiche bei RTL gemacht. Beim Privatsender waren noch weniger Frauen eingeladen als beim öffentlich-rechtlichen.

Foto: OGBL

RTL-Radio ist jener Radiosender in Luxemburg, der am meisten gehört wird. Jeden Arbeitstag lädt die Redaktion kurz nach acht eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ins Studio, um kurz zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen. In den allermeisten Fällen ist als „Invité vun der Redaktioun“ nur eine Person eingeladen, lediglich nach den EU-Wahlen und zum Jahresende wurde die Sendung 2019 zu einer Diskussionsrunde und bekam mehr Sendezeit.

Die woxx hat sich angeschaut, wer alles eingeladen war und hat ausgewertet, aus welchen Bereichen die Gäst*innen stammten und wie viele Männer und Frauen eingeladen waren. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #078 – Liberaliséierung vu liichten Drogen?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Nieft dem Cannabis ginn et nach eng ganz Rëtsch aner liicht Drogen, bei deenen et sech loune géif, iwwert eng Liberaliséierung nozedenken. D‘Isabel Spigarelli schwätzt dës Woch mam Joël Adami doriwwer, wéi eng dat sinn a wat fir eng Liberaliséierung schwätzt. Nieft den Auswierkungen op de Kierper an dem Suchtpotenzial sinn déi psychologesch Auswierkungen natierlech och net ze vernoléissegen.

Dowéinst diskutéieren d‘woxx-Journalist*innen och doriwwer, wat fir Moossnamen eng Regierung kéint huelen, fir ee méiglechst séchere Konsum ze garantéieren. Eng aner Fro, déi si diskutéieren, ass déi, wéi wäit Lëtzebuerg elo schonn ee gudden Ëmgang mat Drogen huet. mehr lesen / lire plus

Logement : La coloc pour tout le monde !

Face à l’inertie de la classe politique dans le dossier du logement abordable, la société civile a décidé de fourbir les armes et de mettre à disposition à travers l’association Life des chambres en colocation.

Photo : © life asbl

Certes, le marché immobilier luxembourgeois est un peu moins coincé pour mettre à disposition des chambres en colocation qu’il y a encore 10 ans – même si le cadre légal idéal n’a pas encore été fixé. En parcourant les annonces sur le web, on peut en trouver à des prix variant entre 770 et 1.200 euros – ce qui, surtout pour des jeunes et des précaires, n’est toujours pas abordable, sans tenir compte du fait que la colocation n’est pas non plus une solution pour tout le monde. mehr lesen / lire plus

Drogenpolitik: Mehr als nur Cannabis

Über die bevorstehende Liberalisierung von Cannabis wird viel geredet, über andere Drogen hingegen gar nicht. Dabei gäbe es gute Gründe, das zu ändern.

Psilocybinhaltige Pilze wie diese Exemplare des Psilocybe tampanensis sind in den meisten Ländern illegal. Dabei gehören sie zu den ungefährlicheren Drogen. (Foto: CC-BY-SA Workman/Wikimedia Commons)

Neben Cannabis gibt es viele andere sogenannte „leichte“ oder „sanfte“ Drogen, die weder gesundheitlich noch gesellschaftlich große Gefahren bergen. Luxemburg könnte hier – wie auch bei Cannabis und dem kostenlosen öffentlichen Transport – eine Vorreiterrolle für einen großen Teil der Welt spielen. Gerade im Bereich der psychedelischen Drogen wie LSD und Psilocybin (der Wirkstoff in sogenannten „Magic Mushrooms“) könnte auch die medizinische Forschung profitieren. mehr lesen / lire plus

#Omagate: Unnötiger Generationenstreit?

Dass sich über eine Liedumdichtung des WDR so aufgeregt wird, zeigt nicht nur, dass an den Vorwürfen etwas dran ist, sondern auch, wie schlecht viele Babyboomer mit Kritik umgehen können.

© WDR/Youtube

Analysen, nach denen es sich bei der Causa Umweltsau weniger um eine organisch entstandene Empörung als vielmehr um einen von rechtsaußen befeuerten und von den Medien unbeholfen aufgegriffenen Shitstorm handelte, scheinen eine weitere Suche nach den Konfliktursachen obsolet zu machen. Dabei kommt man nicht umhin, an andere, ähnliche Fälle erinnert zu werden. Ein rezentes Beispiel ist ein Tweet, den Fridays for Future (FFF) Germany am 23. Dezember veröffentlichte: „Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? mehr lesen / lire plus

Aus OLAI wird ONA

Seit gestern gehört das Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration (OLAI) der Vergangenheit an. Es wurde durch das Office national de l’accueil (ONA) ersetzt. Was die Änderung bedeutet.

Anfang Dezember 2019 wurde die Schaffung des Office national de l’accueil (ONA) gesetzlich beschlossen. Zuvor hatten die Abgeordneten das Gesetzesprojekt mit 56 Ja-Stimmen verabschiedet. Das Gesetz unterstellt dem Ministerium für Immigration und Asyl die Betreuung und Aufnahme von Asylbewerber*innen und ordnet das ONA dem Generalsekretariat des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten bei, während die Integration dem Ministerium für Familie und Integration zufällt. In letzterem wird unter der Leitung der zuständigen Ministerin, Corinne Cahen, eine Abteilung für Integration eingerichtet. mehr lesen / lire plus

Comics und Judentum: Superhelden sterben nie

Dass die meisten Comic-Superhelden von Juden erfunden wurden, ist sogar vielen Fans nicht bekannt. Nun widmet das Jüdische Museum in Brüssel den Figuren und ihren Schöpfer*innen eine ebenso umfassende wie vielschichtige Ausstellung.

Streit unter Brüdern: „The Thing“ gibt dem aus der jüdischen Mystik entstammenden Golem eins auf die Mütze – dem das steinerne „Ding“ allerdings selbst nachempfunden ist. (© Marvel Comics Group)

„Für Odin! Für Asgard!“ – Wenn man in einem Jüdischen Museum solche Parolen zu sehen bekommt, ist das eher irritierend. Immerhin tragen Neonazis gerne Sprüche-T-Shirts mit Referenz an die nordische Mythologie. Zeitgenossen also, denen man am liebsten mit dem Kampfruf des Comic-Helden „The Thing“ antworten möchte, den dieser ausstößt, bevor er irgendwelchen Schurken auf die Mütze gibt: „It’s clobberin’ time!“ mehr lesen / lire plus

Die Reform des CNE ist ein Vorsatz fürs neue Jahr

Der Conseil national pour étrangers (CNE), der den Staat im breiten Sinne zu Migrationsfragen berät, steht seit seiner Gründung 2008 unter einem schlechten Stern. Die Konflikte reichen von internen Unzulänglichkeiten bis hin zur unzureichenden Inanspruchnahme durch den Staat und der gesetzeswidrigen Teilnahme luxemburgischer Mitglieder. Erst im Dezember bemängelte das Comité de liaison des associations d’étrangers (Clae) die Umstände in einem Arbeitsdokument und plädierte im Falle ausbleibender Veränderungen für die Auflösung des CNE. Auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Baum (Déi Lénk) hin, teilte Corinne Cahen, Ministerin für Familie, Integration und die Großregion, mit, man habe 2019 Gespräche über eine Reform des CNE geführt und wolle diese 2020 fortsetzen. mehr lesen / lire plus

Forum : la démocratie, où va-t-elle ?

Le premier magazine forum de l’année 2020 vient de paraître, et bien qu’il ait été produit encore l’année dernière, le dossier de cette édition pose une question qui va sûrement nous accompagner tout au long de cette nouvelle année. Il s’agit en l’occurrence d’examiner « Die Zukunft der Demokratie ». Un thème complexe et clivant dans un pays qui, comme on le sait, se dirige tout droit vers un déficit démocratique majeur en ce qui concerne les résident-e-s qui ne disposent pas de la nationalité luxembourgeoise. Ainsi, Viktor Weitzel fustige dans son essai le fait que l’imaginaire politique ne dépasse pas le seuil de l’électorat potentiel. mehr lesen / lire plus

Ambient/indie : Sensibles des pieds

Encore trop méconnue hors de son pays, la scène musicale portugaise a pourtant plein de bonnes choses à offrir – par exemple Sensible Soccers, qui réinventent la musique ambient et emmènent leur public vers de nouveaux horizons.

Footeux au caractère maritime : Sensible Soccers représentent la douce nouvelle vague portugaise. (Photos : Sensible Soccers)

Le football au Portugal est une chose tellement sérieuse qu’il ne faut en aucun cas s’en moquer. Alors appeler son groupe Sensible Soccers pourrait être une vraie provocation, quand on connaît le culte de la virilité lié à ce sport. Heureusement que le nom est tiré d’un vieux jeu pour console Amiga et Atari ST de 1992 – à l’époque, c’était la référence pour les jeux de football virtuels. mehr lesen / lire plus

Jessica Hausner : La grande serre des horreurs

Film d’horreur et d’anticipation à l’esthétique aussi froide qu’efficace, « Little Joe » nous emmène dans un monde pas si loin du nôtre, mais qui déraille sérieusement.

Une héroïne qui transporte le doute dans le cœur de son public : Emily Beecham dans « Little Joe ». (Photo : Filmcoop)

Quoi de plus inoffensif qu’une femme qui travaille dans un laboratoire botanique ? Alice Woodard, en l’occurrence, en est une : persuadée que créer de nouvelles espèces peut contribuer au bonheur de l’humanité, elle s’adonne corps et âme à son travail. Aussi pour fuir un peu la relation compliquée qu’elle entretient avec Joe, son fils, et Ivan, son ex-mari. mehr lesen / lire plus

Sculptures : De chêne et de hêtre

Plantées au sein de la galerie Simoncini, les sculptures en bois de Jhemp Bastin déploient leur touche végétale comme une forêt rêvée, aux multiples échancrures, grilles et évidements.

Plus de deux mètres de haut, un tronc noirci qui s’ouvre pour présenter son intérieur travaillé : la sculpture qui trône au milieu de la salle du rez-de-chaussée a quelque chose de majestueux comme seuls les arbres centenaires, voire millénaires, savent dégager au milieu de leurs semblables. Si l’on pouvait, on l’entourerait des bras, pour capter un peu de cette force tranquille qu’elle fait flotter dans la galerie. Mais nous ne sommes pas dans une forêt naturelle : la tronçonneuse de Jhemp Bastin est passée par là, et d’un tronc parfaitement droit a modelé des courbes, évidé l’intérieur, créé un mouvement vers le haut, mais pas uniquement vertical. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Cats

La liste interminable des personnes chargées des effets spéciaux en témoigne : ce « Cats »-là, c’est celui du numérique, du clip, de l’esbroufe, même avec la caution du compositeur Andrew Lloyd Webber en coproducteur. Si encore le réalisateur n’avait pas fait appel à une distribution bankable, mais à de véritables chanteurs et chanteuses…

L’évaluation du woxx : O
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Regierung nicht gewillt, stärker gegen Rassismus vorzugehen

Trotz anhaltender Kritik ist Ministerin Corinne Cahen nicht Willens, die Kompetenzbereiche und finanziellen Mittel des Centre pour l’égalité de traitements (CET) auszuweiten.

© Gordon Johnson / pixabay.com

Wie die Familien- und Integrationsministerin in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Charles Margue (déi Gréng) erneut betont, wird sich der Zuständigkeitsbereich des CET weiterhin auf Analyse, Sensibilisierung, Beratung und Orientierung beschränken. Dies, obwohl die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (Ekri) im Februar 2018 empfahl, den CET dazu zu ermächtigen, Klagen entgegenzunehmen.

Hinzu kommen Beschwerden sowohl vom CET selbst, als auch von weiteren im Bereich der Rassismusbekämpfung tätigen Akteur*innen, dass das Zentrum über einen viel zu begrenzten Handlungsspielraum verfüge. mehr lesen / lire plus

Schwedische Akademie führt neue Mitglieder ein

Die krisengeschüttelte Schwedische Akademie rühmt sich zum Jahresende mit mehr Frauen im Komitee. Ungern verdirbt man ihr nach zwei konfliktreichen Jahren die Freude, aber was muss, das muss.

CC BY Mastad SA 3.0

Zum Jahresende gibt es nach etlichen Negativ-Schlagzeilen nun positive Neuigkeiten von der Schwedischen Akademie, die den Literaturnobelpreis vergibt. Nach dem Austritt mehrerer Mitglieder, wurden vier neue Gesichter offiziell in die Akademie eingeführt: Tua Forsström, Ellen Mattson, Anne Swärd und Åsa Wikforss. Das „Börsenblatt“ titelte gestern „Neue Mitglieder sollen Nobelpreis-Komitee weiblicher machen“ – was auch immer „weiblicher“ heißen soll – und auch die Schwedische Akademie selbst hebt auf ihrer Website hervor: „From its long history of being a heavily male dominated insitution the Swedish Academy has slowly moved towards better equality. mehr lesen / lire plus