Auf YouTube: Me También

Je nach Hautfarbe und sozioökonomischem Hintergrund unterscheiden sich Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt stark voneinander. Das zeigt Valeria Vallejos eindringlich anhand ihres Kurzfilms „Me También“.

Trotz einstweiliger Schließung von Kinos und Cinémathèque können Filmbegeisterte auch in den kommenden Wochen voll auf ihre Kosten kommen. Einen Beitrag dazu leistet „Me También“ der lateinamerikanischen Szenaristin, Autorin und Schauspielerin Valeria Vallejos. Indem sie ihren Kurzfilm im Netz gratis zur Verfügung stellt, will die Künstlerin dem Thema der sexualisierten Gewalt mehr Sichtbarkeit verleihen.

Sie tut dies anhand von zwei in Los Angeles lebenden Figuren: Monica (Katheryn Romine), eine weiße US-Amerikanerin, ist dabei, in einer Werbefirma die Karriereleiter hochzusteigen. mehr lesen / lire plus

Les ressources numériques de la BNL en quelques clics

Illustration : BNL

La BNL met en place une procédure simplifiée d’inscription pour bénéficier de l’accès à ses ressources numériques.

Vous n’aviez pas encore votre carte de lectrice ou lecteur à la Bibliothèque nationale et vous souhaitiez pourtant avoir accès à ses nombreuses ressources numériques, confinement oblige ? Dans un communiqué, l’institution, fermée en raison des mesures de distanciation sociale imposées par le gouvernement, annonce qu’elle a mis en place une procédure simplifiée d’inscription par courriel : il suffit de remplir le formulaire adéquat pour recevoir par retour un numéro d’inscription et un mot de passe, afin d’explorer et de bénéficier des ebooks, journaux numériques et bases de données regroupés sur le site a-z.lu mehr lesen / lire plus

Mit Anstieg häuslicher Gewalt zu rechnen

Für viele Opfer häuslicher Gewalt sind die eigenen vier Wände auch während einer Pandemie kein sicherer Ort.

Wer denkt, dass sich Fälle außergewöhnlicher Gewaltausbrüche dieser Tage auf das Toilettenpapier-Regal im Supermarkt beschränken, blendet eine traurige Realität aus: In Zeiten, wo sich Menschen viel zu Hause aufhalten, steigen bekanntermaßen Fälle häuslicher Gewalt. Statistisch gesehen muss die Polizei an Wochenenden und Feiertagen häufiger intervenieren als sonst. Der Appell, daheim zu bleiben, bedeutet also für Menschen mit gewaltbereitem Familienmitglied eine erhöhte Belastung. Häusliche Gewalt wird nicht nur in physischer und sexualisierter, sondern auch in psychischer Form verübt. Die Täter sind meist Männer, die Opfer sind überwiegend Mädchen und Frauen. mehr lesen / lire plus

En Slovénie, le corona sert à attaquer les journalistes

Comme dans nombre d’autres États membres de l’Union européenne , le gouvernement d’extrême droite slovène a mis le pays en quarantaine – mais en installant un QG de crise plus qu’opaque. Gare à celles et ceux qui osent le mettre en question.

(screenshot Nova24.tv)

C’est un message distribué par une liste de journalistes d’investigation : Blaž Zgaga, journaliste slovène multiprimé, connu et craint pour ses recherches sur la corruption et les ventes d’armes illégales, membre de l’ICIJ et ennemi de la censure en Slovénie, se trouve au centre d’une campagne montée par les milieux gouvernementaux contre sa personne et d’autres activistes. mehr lesen / lire plus

Corona: Drehen am Panik-Rad

Ein Facebook-Appell, zuhause zu bleiben, liefert Gründe für vernünftiges Verhalten … und für Panikreaktionen. Was an der Wortmeldung von zwei Ärzten gut gemeint, und was schlecht ausgedrückt war.

Wikimedia; John; CC BY-SA 2.0

„[Dies ist] ein absoluter Alarmruf, dass alle Leute zuhause bleiben sollen. Sonst tritt das Worst-Case-Szenario ein, und das heißt, viele Menschen können nicht adäquat behandelt werden und sterben.“ Am Montagabend machte dieser Appell von zwei Ärzten aus den „Hôpitaux Robert Schuman“ auf Facebook die Runde. Er wurde heute morgen von den Medien aufgegriffen und sorgt für große Aufmerksamkeit – zweitmeistgelesener RTL-Online-Beitrag hinter dem Corona-Liveticker. Der Alarmruf ist sonder Zweifel gut gemeint, die Absicht ist, die Bevölkerung wachzurütteln und vom Ernst der Lage zu überzeugen. mehr lesen / lire plus

Corona: Scheibchenweise in die Panik?

Wie die Regierung ihre Maßnahmen vorstellt, ist in der Sache gut, in der Form aber gefährlich. In einer Krisensituation kann man leicht das Vertrauen der Menschen verspielen.

Erste von bisher drei Maßnahmen-Pressekonferenzen am 13. März: François Bausch, Corinne Cahen und Paulette Lenert.

„Nur keine Panik!“ Der Satz soll beruhigen … und führt zu Panikreaktionen wie kein anderer, wenn die Prämissen, auf denen er gründet, unglaubwürdig erscheinen. Für Panik gebe es keinen Grund, so am 4. Februar auf Radio 100,7 der Arzt Christian Mischaux: Dass das Coronavirus es bis Luxemburg schaffe, sei nicht unmöglich, die Wahrscheinlichkeit dafür aber gering. Und noch vor drei Wochen erklärte der Direktor der „Santé“ (Gesundheitsbehörde) Jean-Claude Schmit im gleichen Sender, das Risiko, dass es Fälle in Luxemburg geben werde, sei moderat. mehr lesen / lire plus

Grenzen dicht – und jetzt?

In den letzten Tagen und Nächten ist der Schengen-Raum fast unbemerkt und unkontrolliert implodiert. Das Corona-Virus hat den feuchten Traum vieler Rechtspopulist*innen Wirklichkeit werden lassen.

(©Schengen Agreement Map)

Deutschland macht dicht. Ab jetzt müssen Pendler*innen nach Luxemburg einen Passierschein mit sich führen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Dass eines der größten europäischen Länder quasi auf eigene Faust – es gab nachweislich zwar Gespräche auf ministeriellem Niveau, aber keine Zusammenarbeit mit der EU – entscheidet die Schlagbäume unten zu lassen, ist ernüchternd. Denn die Grenzkontrollen, die schon seit letztem Donnerstag auf der Autobahn A1 Luxemburg-Trier stattfinden, hatten zumindest offiziell nichts mit der Corona-Krise zu tun. mehr lesen / lire plus

CNL staubt „German Design Award“ ab

Das Centre national de littérature (CNL) erhält mit dem „German Design Award 2020“ seine zehnte internationale Auszeichnung – und gibt sich bescheiden.

Bildquelle: CNL

„Auf den ersten Blick scheinen es nur beliebige Objekte zu sein, doch in Verbindung mit den dazugehörigen Texten und Persönlichkeiten entstehen spannende Geschichten mit Suchtfaktor“, urteilt die Jury des „German Design Award 2020“ über den kürzlich ausgezeichneten Ausstellungskatalog „Aufbewahrt/à conserver“ des CNL. „Ein interessantes Ausstellungskonzept, das durch die Kataloge im konsequent umgesetzten Archiv-Design adäquat begleitet wird.“ Der Katalog landete in der Kategorie „Excellent Communications Design – Editorial Design“ auf dem ersten Platz. Die Gestaltung des Katalogs, der 2017 publiziert wurde, übernahmen die Design-Agentur „Rose de Claire“ und der Fotograf Christof Weber. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (15/16) : Maison Lessure : Six générations at work

Gilbert et Charly Schilling sont respectivement le gendre et le petit-fils de Micheline Lessure, l’héritière d’un magasin de vêtements de travail qui cette année fête ses 150 ans. Leur devise : qualité, confort et commerce équitable.

Photos : Paulo Jorge Lobo

Gilbert : La maison Lessure fut fondée en 1870 par l’arrière-arrière-grand-père de ma femme, Charles Lessure. Il était commerçant de tissus et de chaussures et se promenait avec un chariot sur les marchés. Il décida de se fixer et s’installa avenue de la gare, là où plus tard se trouverait Steinhäuser. Avec son fils Michel, il déménagea le magasin au 32 de la même avenue au début des années 1920. mehr lesen / lire plus

Luanda Leaks : La CRF enquête

Ce jeudi, la commission parlementaire chargée des finances a brièvement évoqué le cas des Luanda Leaks en présence du ministre Pierre Gramegna. Résultat : la cellule de renseignement financier (CRF) enquête sur le cas dos Santos.

(©ICIJ)

Que des articles de presse se retrouvent dans une commission parlementaire n’arrive pas tous les jours. Alors, quand il s’agit des révélations sur la fortune cachée de la fille de l’ex-président angolais Isabel dos Santos, que le woxx avait publiées avec ses partenaires de l’ICIJ fin janvier, notre journal est tout ouïe.

Et ça valait le coup de tendre l’oreille : selon nos informations, le ministre des Finances a indiqué aux député-e-s que déjà en amont de notre publication, la CRF et le parquet auraient commencé à enquêter sur la nébuleuse dos Santos. mehr lesen / lire plus

Gobal Democratic Primary: Kleine Wahl, große Sache

In Luxemburg würden viele Linke gerne Bernie Sanders wählen, doch nur wenige dürfen. Ein Feature über die Vorwahlen der „Democratic Party“ im Großherzogtum und anderswo.

Die Luxemburger Democrats kommen aus allen Ecken des großen Landes … vor allem aus den Ecken. (Fotos: lm)

Draußen ein Schild mit weißer Schrift auf blauem Grund. Drinnen ein paar Tische, darauf Prospekte, Sticker, eine Karte der USA, eine Wahlurne. Das Wahlbüro der „Global Presidential Primary“ in der riesigen Eingangshalle der Victor-Hugo-Halle ist wie ein Sinnbild des Amerikas der Gründerzeit: ein weiter Raum, in dem die Tische und Personen fast verloren gehen. Auch auf der Karte, auf der die Wähler*innen markieren, woher sie kommen, drängen sich die Post-its an der Ostküste, ein paar in Kalifornien, die Mitte fast leer. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #088 – Wéi realistesch ass de Bio-Aktiounsplang?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Wann net jidderee géif iwwert den Coronavirus schwätzen, wier de Bio-Aktiounsplang vläicht d’Thema vun der Woch gewiescht. D’Tessie Jakobs an de Joël Adami analyséieren, wéi de Plang opgebaut ass, wat fir Stäerkten a Schwächten en huet, an op d’Zil vun der Regierung, bis 2025 ganzer 20 Prozent vun der landwirtschaftlecher Fläch zu Lëtzebuerg biologesch ze bewirtschaften, iwwerhaapt realistesch ass.

 

De Podcast abonnéieren: mat Apple Podcasts (iTunes) / op Spotify/ mat Android / per RSS. mehr lesen / lire plus

Srel-Prozess: Farce, Putsch oder einfach nur Amateure?

Der Srel-Prozess gegen den ehemaligen Agenten André Kemmer und seine Vorgesetzten Fränk Schneider und Marco Mille ging diese Woche zu Ende. Übrig bleibt viel Futter für Verschwörungstheoretiker*innen.

Alte Wanzen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (©Appaloosa)

Sein Name ist Jean-Claude und er weiß von nichts. Wie zu erwarten, konnte sich der Zeuge Jean-Claude Juncker nicht daran erinnern, die Lauschattacke auf Loris Mariotto genehmigt zu haben. Jenem etwas zwielichtigen Geschäftsmann, der seinem Freund und Geheimagenten André Kemmer in einem Hollericher Club verklickert hatte, er habe eine Aufnahme mit einem Gespräch zwischen Premier Juncker und dem Großherzog auf einer verschlüsselten CD – die beiden hätten unter anderem über die „Bommeleeër“-Affäre und die Verbindungen mit dem großherzoglichen Hof diskutiert. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 15. Mäerz: RTL-Presseclub mat woxx a Corona

D’Corona-Epidemie an déi drastesch Mesuren, déi d’Regierung och hei am Land geholl huet, dominéieren natierlech och de Presseclub um Sonndeg. Mir schwätzen iwwert d’Decisiounen, déi geholl goufen, fir d’Verbreeden vum Virus ze verhënneren, iwwert d’Kommunikatioun ëm de Virus an natierlech d’Repercussiounen op d’ëffentlecht Liewen am Land. Invitéen sinn d’Dani Schumacher vum Wort, de Raymond Klein vun der Woxx, d’Ines Kurschat vum Land an den Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt

RDV fir de Presseclub um Sonndeg wéi gewinnt tëscht 11 an 12 live um Radio oder an Toun a Bild op rtl.lu. mehr lesen / lire plus

Service public : Äddi Geheimsender !

Est-il possible de faire de la radio socioculturelle la radio publique de référence au Luxembourg ? C’est la question à laquelle le monde politique tente de trouver une réponse – et ce n’est pas gagné.

L’histoire récente de l’« Établissement de radiodiffusion socioculturelle Luxembourg (ERSL) » s’apparente plutôt à une tragédie classique avec son lot de couteaux plantés dans le dos, de personnages aux liens à demi maquillés avec le pouvoir, de trahisons et de révélations. Depuis que la nouvelle présidente du conseil d’administration, Véronique Faber, a pris les rênes de la radio 100,7, les vagues se sont tout de même un peu calmées. mehr lesen / lire plus

Coronakrise: Italien macht dicht

Das Coronavirus hat in Italien eine nationale Krise ausgelöst. Der Ausnahmezustand betrifft nicht mehr nur die Kommunen im Norden, das ganze Land wurde zur Sperrzone erklärt.

Mit über 12.400 Menschen, die mit dem Virus, das die Atemwegserkrankung Covid-19 auslöst, infiziert sind, stellt Italien das Epizentrum der Pandemie in Europa. Während der öffentliche Nahverkehr noch aufrechterhalten wird, sollen die meisten Geschäfte zunächst bis zum 23. März geschlossen bleiben. (Foto: EPA-EFE/Nicola Fossella)

Am Montagabend verkündete der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte die Aufhebung der „roten Zone” in Norditalien. Das ganze Land werde zur Schutzzone. Das entsprechende Notfalldekret ist seit Dienstag in Kraft. Die Ausweitung der Sperrmaßnahmen bedeutet die Einschränkung der Bewegungsfreiheit aller italienischen Bürgerinnen und Bürger. mehr lesen / lire plus

Droit d’asile : Géométrie variable

L’asbl Passerell vient d’éditer un petit volume titré « Réhumanisez-moi » reprenant neuf destins de réfugié-e-s passé-e-s dans ses bureaux. L’occasion de nous entretenir avec une de ses fondatrices, Cassie Adélaïde.

Illustration du livre « Réhumanisez-moi ». (Illustration : Mauro Doro)

woxx : Quand on tape « Réhumanisez » dans un traitement de texte, l’autocorrection souligne ce verbe en rouge. Qu’est-ce que cela vous évoque que ce mot ne semble pas exister ?


Cassie Adélaïde : Évidemment, cela ne devrait pas être nécessaire ou utile de disposer d’un mot pareil. Les gens ne devraient pas perdre leur humanité et ne devraient pas avoir besoin de reconstruire leur dignité. mehr lesen / lire plus

Fin du capitalisme, fin du monde : Tout ça pour un virus

Ce que ni la crise financière de 2008 ni la menace climatique n’ont réussi à faire, le coronavirus y parviendra-t-il ?

NIAID Rocky Mountain Laboratories, US NIH ; PD

Il y a deux semaines, la fin du capitalisme était annulée, et voici qu’elle est remise au programme. Pour être précis, le 29 février, la table ronde sur ce sujet, organisée par Déi Lénk dans le cadre du Festival des migrations, a été annulée à la dernière minute. La raison ? Les intervenant-e-s étaient « indisponibles ». Le capitalisme a donc survécu, en quelque sorte, faute de combattant-e-s pour le mettre à mort. mehr lesen / lire plus

Bio-Aktionsplan: Planlandwirtschaft

In fünf Jahren sollen sich die Bio-Flächen in der luxemburgischen Landwirtschaft vervierfachen. Dafür sollen vor allem höhere Subventionen sorgen.

Im Rahmen der Milchwoche besuchte Landwirtschaftsminister Schneider Kühe aus der „Landwirtschaft plus“. (Foto: MA)

„Die Ausweitung und Intensivierung der Landwirtschaft sind wichtige Treiber des Biodiversitäts- und Öko-
systemdienstleistungsverlustes und des Klimawandels.“ Mit diesem Satz beginnt ein wissenschaftlicher Artikel, der grundlegende Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU fordert. Über 3.600 Wissenschaftler*innen haben sich den Forderungen angeschlossen. Subventionen, die bisher nach der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe ausgezahlt werden, sollten künftig so vergeben werden, dass zielgerichtet der Erhalt von Biodiversität und Kulturlandschaften gefördert werden könnte. mehr lesen / lire plus

L’Italie condamnée à une astreinte malgré la pandémie

L’Italie vient d’être condamnée par la Cour de justice de l’Union européenne (CJUE) à payer à l’UE 7,5 millions d’euros d’amende, ainsi qu’à une astreinte de 80.000 euros par jour de retard, pour ne pas avoir récupéré́ des aides illégalement octroyées au secteur hôtelier en Sardaigne avant 2008. Cette astreinte est due dès ce jeudi jusqu’à la récupération complète des aides illégales, à hauteur de 13,7 millions d’euros. Considérant que l’Italie ne s’était pas conformée à un premier arrêt de la CJUE, la Commission a demandé en 2018 sa condamnation définitive. Tout en appréciant les efforts pour recouvrir les aides en cause (jusqu’en 2019, 89 % du total), la CJUE estime les sanctions mentionnées appropriées. mehr lesen / lire plus