Auf Vimeo: Got Game?

Der auf Vimeo veröffentlichte Kurzfilm „Got Game?“ nutzt den Schauplatz einer Sexparty in L.A., um Themen rund um Einsamkeit und zwischenmenschliche Verbindung zu thematisieren.

Beim Warten auf ihren Uber-Fahrer ist Khudeja noch voll „power“. (Fotos: hddn_pool)

Auf den ersten Blick scheint der Inhalt von „Got Game?” herzlich wenig mit der aktuellen Krisen-Gegenwart zu tun zu haben. Immerhin geht es um zwei Frauen, die ihren Abend auf einer Sexparty in Los Angeles verbringen. Schauplatz ist eine Privatwohnung mit Garten und Pool. Die meisten der rund 50 Anwesenden sind auf unverfängliche sexuelle Erfahrungen aus. Körperliche Nähe, Austausch von Körperflüssigkeiten mit fremden Menschen – als „Got Game?” mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Mai 2020

Russland – erstaunliche Vielfalt

Die riesige Russische Föderation ist in Westeuropa – abgesehen von Klassik, den Don Kosaken und Tuva – in musikalischer Hinsicht Terra incognita. Jetzt gibt es aber eine üppige Doppel-CD, die bestens geeignet ist, um in die Vielfalt der dortigen Roots-orientierten Musik einzutauchen. Die Folk-Expertin Daryana Antipova aus dem Sibirischen Krasnojarsk hat Folk & Great Tunes from Russia fachkundig zusammengestellt. Enthalten sind überwiegend aktuelle Aufnahmen vom westlichen Russland bis ins fernste Sibirien. So hört man unter anderem Klezmer aus Sankt Petersburg mit Dobranotch, alte westsibirische Lieder von Daryna Antipovas eigener Gruppe Vedan Kolod, Khöömii-Klänge von Radik Tyulyush aus Tuva und schamanische Gesänge des Frauentrios Ayarkhaan aus Jakutsien mit viel Maultrommeleinsatz. mehr lesen / lire plus

Petition: Mentale Krankheiten entstigmatisieren

Eine Petition fordert die Intervention externer Psycholog*innen in den Schulen.

Quelle: Mohamed Straus / pixabay.com

Es erfordert eine gewisse Überwindung, sich in psychologische Beratung zu begeben. Für manche ist die Hemmschwelle so groß, dass sie es vorziehen, auf Hilfe zu verzichten. Dieser Ansicht ist zumindest die Abiturientin Sarah Thoss. Seit knapp einem Monat kann eine Petition unterschrieben werden, mit dem Ziel, dieser Tendenz entgegenzuwirken.

Konkret geht es ihr dabei um Schüler*innen, die sich von sich aus nicht trauen, an einen Psychologen oder eine Psychologin heranzutreten. Den Anstoß für die Petition gab ihr, wie sie am 29. April im Lëtzebuerger Journal schrieb, der Suizid eines Mitschülers. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : Un adultère

Vingt ans après « La femme défendue », Philippe Harel revient au triangle amoureux. Isabelle Carré, tentatrice dans le premier opus, devient la femme trompée. Roxane Arnal, à la ressemblance troublante avec son aînée, incarne l’amante. Les deux actrices offrent une prestation touchante dans ce film jamais sorti au cinéma, mais à la légèreté et au charme certains.

L’évaluation du woxx : XX

À voir sur arte.tv mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Half of It

„The Half of it“ wiederholt die simple Botschaft, dass Liebe nicht immer in der erwarteten Form daherkommt. Dank seiner interessanten Protagonistin driftet der Film nicht allzu sehr in Klischeehafte.

Ellie coached Paul durch’s Dating. (Quelle: Netflix)

Ellie (Leah Lewis) ist eine gute Schülerin. Tatsächlich so gut, dass sie von ihren Mitschüler*innen bezahlt wird, damit sie ihnen ihre Schulaufsätze schreibt. Eines Tages tritt Paul (Daniel Diemer) mit einer etwas eigenartigen Bitte an sie heran: Ellie soll für ihn Liebesbriefe an Aster (Alexxis Lemire) formulieren. Er hat noch nie ein Wort mit Aster gewechselt, doch er ist überzeugt, dass er sie liebt. Wenn er doch nur die richtigen Worte finden würde, um ihr dies zu kommunizieren. mehr lesen / lire plus

Jährliche Fahrradaktion „Mam Vëlo op d’Schaff oder an d’Schoul“ fällt aus

Der Verkéiersverbond teilt mit, dass der beliebte Fahrrad-Wettbewerb dieses Jahr wegen der Pandemie ausfällt. Die Bevölkerung wird aufgerufen, dennoch das Rad für den Arbeitsweg zu benutzen.

Seit 2008 findet vom 15. Mai bis 31. Juli die Aktion „Mam Vëlo op d’Schaff oder an d’Schoul“ statt. Dabei werden Berufstätige und Schüler*innen aufgerufen, ihren Arbeits- beziehungsweise Schulweg in dieser Zeit mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Teilnehmer*innen bilden hierzu Teams von zwei bis vier Personen und geben ihre gefahrenen Kilometer auf der Website mvos.lu ein. Im Anschluss winken Preise und Auszeichnungen. Doch dieses Jahr fällt die Aktion aus, wie der Verkéiersverbond heute mitteilte. Als Grund hierfür werden die Covid-19-Pandemie und die Ausgangsbeschränkungen angegeben. mehr lesen / lire plus

Online auf Reisen mit einem minderjährigen Asylbewerber

Time for Equality stellt den Dokumentarfilm „Asile“ noch bis zum 14. Mai kostenlos ins Netz und lädt morgen zur Online-Debatte über die Flucht unbegleiteter Minderjährige nach Europa, in Anwesenheit des Filmregisseurs Victor Ridley, ein.

Quelle: Time For Equality

Es ist ein Thema, das Politiker*innen und die Zivilgesellschaft sowohl vor als auch während der Corona-Krise beschäftigt: Das Schicksal minderjähriger Asylsuchender, die unbegleitet nach Europa flüchten. Dies ist es, worauf sich die Organisation Time for Equality im vierten Event – „Le Voyage d’un.e migrant.e“ – der Veranstaltungsreihe „Expressions of Humanity 2019-2020“ widmet. In dem Zusammenhang lädt sie noch bis zum 14. mehr lesen / lire plus

Belgien plant Atommüll-Endlager an der luxemburgischen Grenze

Die belgische Regierung sucht nach einem Standort, an dem hochradioaktives Material eingelagert werden könnte. Das Atommüll-Endlager könnte nahe der luxemburgischen Grenze entstehen. Umweltministerin Carole Dieschbourg ist erbost.

Umweltministerin Carole Dieschbourg hält eine Karte mit den vorgeschlagenen Endlagern in Belgien in die Kamera

Foto: Emmanuel Claude / SIP

In der Nähe von Luxemburg könnte ein belgisches Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Atomkraftwerken, aber auch Medizin, Industrie und Forschung entstehen. Im Nachbarland läuft aktuell eine Prozedur, um einen geologisch geeigneten Standort für ein solches Endlager zu finden. Die entsprechende Behörde, die Nationale Einrichtung für radioaktive Abfälle und angereicherte Spaltmaterialien (Niras oder Ondraf), hat Anfang April einen Planentwurf veröffentlicht. Damit soll sich auf die technische Lösung – die geologische Endlagerung – geeinigt werden. mehr lesen / lire plus

Ende der Grenzkontrollen wirklich am 15. Mai?

Der Europatag, wie die Tage davor und danach, war überschattet von den zugeschlagenen Schlagbäumen an den deutsch-luxemburgischen Grenzpunkten. Dennoch gibt es Hoffnung, dass der Alptraum an diesem Freitag vorbei sein könnte.

(©Facebook Patrick Schnieder)

Auch wenn die Grenzen zu Frankreich und Belgien ebenfalls geschlossen sind, so ist es die Schließung Richtung Deutschland welche die Gemüter am meisten erregt. Ist es wegen der verpassten Shopping-Nachmittage in Trier und Umgebung? Oder sind es die düsteren Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Nazi-Invasion, die sich in den letzten Tagen auch zum 80. Mal jährte, die den Anblick bewaffneter deutscher Polizist*innen auf den Grenzbrücken über Mosel, Our und Sauer so schwer wiegen lassen? mehr lesen / lire plus

BNL : l’avocat de Thierry Hirsch s’adresse aux médias

Dans l’affaire de la nomination de Joanne Goebbels au poste de directrice de la Bibliothèque nationale du Luxembourg (BNL), le candidat non retenu pose, par l’intermédiaire de son avocat, quelques questions gênantes.

(©GilPe_wikimedia)

Le « Geschmäckle » de la nomination de Joanne Goebbels à la tête de la BNL n’est pas près de s’évaporer. La ministre de la Culture Sam Tanson a beau condamner des « procès d’intention » devant les caméras de télévision, sa décision sera tout de même portée devant la justice, dont elle est aussi ministre de tutelle, mais passons.

C’est en tout cas ce qu’écrit Jean-Marie Bauler, l’avocat choisi par Thierry Hirsch le candidat malheureux, qui a annoncé un recours devant le tribunal administratif. mehr lesen / lire plus

Hassliebe zwischen den Grenzen

Die Asti und TNS Ilres veröffentlichen die letzte von drei Umfragen zum kulturellen Miteinander in Luxemburg. Dieses Mal im Fokus: Grenzarbeiter*innen und ihr nicht ganz eindeutiges Verhältnis zu Luxemburg.

CC BY Littlemonday SA 4.0

Wie empfinden Grenzgänger*innen ihre Arbeit in Luxemburg? In einer Umfrage der Asti und TNS Ilres haben 500 Grenzarbeiter*innen – 259 aus Frankreich, 131 aus Belgien und 129 aus Deutschland – ihre Eindrücke geschildert. Nach Angabe des Soziologen Charles Margue, ist es die erste Umfrage überhaupt, die den Empfindungen der Grenzarbeiter*innen nachgeht. Bis dato habe es hierzu nur Hypothesen gegeben. Es ist die letzte der drei Umfragen, die TNS Ilres für die Asti zum „Vivre ensemble“ in Luxemburg durchgeführt hat. mehr lesen / lire plus

Baudenkmäler: Ende der Schonzeit

Seit die für Wochen stillgelegte Baubranche wieder arbeiten darf, vermelden Denkmalschützer*innen erschreckend viele Abrisse oder Zerstörungen alter Bausubstanz.

Foto: Karin Waringo

Die Zeit der Einkehr war nur kurz. Wurde da nicht von Umdenken, der Zeit „nach Corona“ mit umgekehrten Vorzeichen, einem anderen Wirtschaften mit neuem Bewusstsein geredet? Zumindest in Sachen einer radikalen Beseitigung alter Bausubstanz scheint dieses Umdenken nicht stattgefunden zu haben, im Gegenteil.

Spektakulärstes Signal in diesem Sinne ist wohl die Zerstörung der Keeseminnen auf dem Terres-Rouges-Gelände, die spontan zu viel beachteten Protesten geführt hat. Dass Luxemburg im Umgang mit Industriekultur seine Probleme hat, war zwar schon öfter Thema in den Spalten dieser Zeitung, allerdings ist es doch erschreckend, wie ein gut dokumentiertes und viel diskutiertes Beispiel aus einer für das Selbstverständnis der Luxemburger*innen wesentlichen Epoche, von den politisch Verantwortlichen „vergessen“ oder aber gar als nicht relevant eingestuft wird. mehr lesen / lire plus

Libanon: Vom Lockdown auf die Straße

Der Libanon steckt in einer Wirtschaftskrise. Sogar eine Staatspleite droht, die Bevölkerung verarmt. Nun setzen erneut Massenproteste ein.

Ein politisches System als Sondermüll: Die konsequente Ausgrenzung der wachsenden Bürger- und Umwelt-
bewegungen hat in Verbindung mit der Wirtschaftskrise im Libanon das Fass zum Überlaufen gebracht. Unser Bild zeigt eine Protestaktion vom 3. März. (Foto: EPA-EFE/Nabil Mounzer)

Die Revolte im Libanon ist zurück – viel wütender und gewalttätiger als vor dem durch die Pandemie bedingten Lockdown. Am 26. April brannte die erste Bank in der südlich von Beirut gelegenen Küstenstadt Sidon. Filmaufnahmen zeigen Jugendliche, die Molotowcocktails durch die zerstörten Scheiben werfen. Seitdem sind Dutzende Banken im ganzen Land in Flammen aufgegangen. mehr lesen / lire plus

EZB: Liegt Karlsruhe in Europa?

Das deutsche Urteil gegen den Kauf von Staatsanleihen stellt sowohl die Autorität des EU-Gerichtssystems als auch die Krisenmaßnahmen der Europäischen Zentralbank in Frage.

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Wikimedia; Rainer Lück 1RL.de; CC BY-SA 3.0)

Die „schwere Artillerie“ muss in die Kaserne zurück. Das könnte die Folge des Urteils des Bundesverfassungsgericht vom Dienstag in Bezug auf den Kauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) sein. Zur Erinnerung: Während der Eurokrise 2012 hatte der damalige EZB-Präsident Mario Draghi angekündigt, den Euro mit allen Mitteln zu retten. In den Folgejahren wurden massiv Staatsanleihen der Eurozone an den Börsen aufgekauft – das schwerste Geschütz, das eine Zentralbank auffahren kann. mehr lesen / lire plus

Kaufen? Verkaufen? Eurobonds!

Die Belehrung der EU-Institutionen durch das deutsche Verfassungsgericht ist zwar ärgerlich, aber nicht unberechtigt. Statt über Urteile und Maßnahmen zu diskutieren, sollte man die Rahmenbedingungen für den Euro überdenken.

Twin Towers des EU-Gerichtssystems in Luxemburg. (Wikimedia; Tercer; CC0 1.0)

Die deutsche Bundesbank wird ab August keine Staatsanleihen mehr kaufen und die zwecks Stabilisierung des Euro bereits erworbenen wieder verkaufen. Das jedenfalls wäre die logische Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts von vergangenem Dienstag (siehe online-woxx „Liegt Karlruhe in Europa?“). Besonders verwunderlich ist das nicht, denn viele orthodoxe deutsche Wirtschaftsexpert*innen standen dem Anleihenkauf der EZB (Europäische Zentralbank) von Anfang an kritisch gegenüber. mehr lesen / lire plus

Réserve sanitaire: CDDs werden nun doch fortgeführt und eine Schülerin meldet sich zu Wort

Überraschende Wende in der Affäre um die Verträgen, die Krankenpflege-Schüler*innen im Rahmen der „Réserve sanitaire“ erhalten haben. Außerdem meldete sich eine Schülerin erneut bei der woxx und räumt mit einem gängigen Missverständnis auf.

Foto: SIP/JULIEN WARNAND

In ihrer aktuellen Print-Ausgabe berichtete die woxx über die Situation von Krankenpflege-Schüler*innen, die als Teil der „Réserve sanitaire“ an erster Front gegen Covid-19 kämpfen: Stress, schwierige Arbeitsbedingungen und befristete Verträge, die einseitig „gekündigt“ wurden, obwohl dies arbeitsrechtlich nicht vorgesehen ist .

Mehrere Versuche, das Gesundheitsministerium telefonisch zu erreichen und eine Stellungnahme einzuholen, scheiterten. Hinter den Kulissen war man aber offensichtlich nicht untätig: Am Samstagnachmittag erreichte die Schüler*innen eine E-Mail ihrer Schule. mehr lesen / lire plus

„Wir“ von Tristan Garcia: Wer „Wir“ sagt, muss auch „Andere“ sagen

Tristan Garcia untersucht in seinem philosophischen Essay kollektive Identitäten. Über das Buch, den „Wir“-Begriff in Corona-Zeiten und die Fernsehsendung „1, 2 oder 3“.

Tristan Garcias „Wir“ erschien 2018 in der deutschen Übersetzung von Ulrich Kunzmann im Suhrkamp Verlag. Unter „Nous“ wurde das Buch bereits 2016 auf Französisch bei Grasset Éditions publiziert.

„Der ‚Kampf der Kulturen’, die Debatte um ‚den’ Islam, um Geflüchtete, Rassismus, Feminismus oder ‚politisch korrekte’ Sprache, um die Rechte der Tiere – immer geht es darum, im Namen eines ‚Wir’ zu sprechen, sich abzugrenzen oder zu inkludieren, sich zu mobilisieren und zu organisieren. Die Intensität dieser Wir-Bildungen nimmt wieder enorm zu“, steht in der Inhaltsbeschreibung zu Tristan Garcias Buch „Wir“. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #095 – Ausbeutung an der Réserve sanitaire

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Fir wärend der Covid-19-Kris ze hëllefen, goufe Schüler*inne vum LTPS an d‘Réserve sanitaire agezunn. Dofir kruten si en CDD. Elo soll deen awer éischter ophalen, wéi dat ugangs versprach gi war. Dat ass am Fong rechtlech net méiglech a muss am commun accord passéieren. D‘Isabel Spigarelli schwätzt dës Woch mam Joël Adami iwwert dëse Fall an aner Problemer, déi d‘Schüler*inne mat der aktueller Situatioun hunn. Si berichten och vun aneren Ongereimtheete mat hire Kontrakter, vu schlechter Stëmmung, schlechtem Material a mentaler Belaaschtung. mehr lesen / lire plus

Fallliste von PEN International: Mord und Haft wegen Text

PEN International veröffentlicht die Fallliste zu Angriffen und Morden an Schriftsteller*innen, Journalist*innen und Verleger*innen im Jahr 2019. Zwei Menschen starben, hunderte wurden mit Haftstrafen und Drohungen mundtot gemacht.

Copyright: CC BY RicHard-59 SA 3.0

Über 100 Journalist*innen saßen 2019 in Haft, 67 Schreiber*innen kämpften in Gerichtsverfahren und in Untersuchungshaft um ihre Freiheit, ein Autor und eine Journalistin wurden ermordet – das ist die Bilanz, die PEN International 2019 in ihrer Fallliste zieht. Weltweit gab es insgesamt 212 Angriffe auf Journalist*innen, Schriftsteller*innen und Verleger*innen. PEN International beobachtet in Asien einen Anstieg der Gewalttaten von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Organisation führt die Steigerung auf massive Anfeindungen gegen muslimische Uiguren in China und auf die erhöhte Belästigung von regierungskritischen Schriftsteller*innen und Poet*innen in Indien zurück. mehr lesen / lire plus

Ende des Zweiten Weltkrieg: Kein Zurück in die Welt von gestern

Das offizielle Kriegsende vor 75 Jahren war eine wichtige Etappe auf dem Weg der ideologischen Neuorientierung in Luxemburg. Wenig bekannt: Mit der Wochenzeitung „D’Hêmecht“ wurde auf originelle Weise versucht, noch seit der Vorkriegszeit bestehende gesellschaftliche und ideologische Gräben zu überwinden und die politische Auseinandersetzung pluralistischer zu gestalten.

Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945: 
Eine von mehreren Etappen, die das Kriegsende in Luxemburg markierten. (Quelle: e-luxemburgensia)

Der 8. Mai 1945, Tag der deutschen Kapitulation, steht in den Luxemburger Geschichtsdarstellungen zum Zweiten Weltkrieg nicht allein. Er muss sich seinen Platz mit mehreren anderen Daten teilen, die das Ende des Zweiten Weltkriegs weit konkreter fassbar machten: die Befreiung Luxemburgs durch die amerikanischen Truppen am 10. mehr lesen / lire plus