Macron et les prévisions : Chaud, le climat

Scruté attentivement quand il parle du climat, Emmanuel Macron a tenu à clarifier un « malentendu ». Ce faisant, il en a révélé d’autres, au cœur même des débats autour de la sensibilisation et de l’action climatique.

Mer de Glace, massif du Mont-Blanc. Elle recule d’une dizaine de mètres par an et en été n’a de mer plus que le nom. (Wikimedia; Gnomefilliere ; CC BY-SA 3.0)

« Qui aurait pu prédire la crise climatique ? » La question rhétorique du chef d’État français lors de ses vœux de Nouvel An a fait des vagues. Emmanuel Macron a été accusé de ne pas avoir lu les rapports du Giec (Groupe d’experts intergouvernemental sur l’évolution du climat, IPCC en anglais), voire de faire un déni climatique ou de produire des « fake news ». mehr lesen / lire plus

Public Forum: Jugendschutz & Jugendstrafrecht

Sind die geplanten Änderungen ausreichend? Seit die Gesetzentwürfe zu Jugendschutz und Jugendstrafrecht im April 2022 deponiert wurden, steht diese Frage im Raum. Am 26. Januar wird sie anlässlich eines Public Forum öffentlich zur Diskussion gestellt. Eingeleitet wird der entsprechende Themenabend im Merscher Kulturhaus mit der Vorführung von Roland Meyers Theaterstück „King Tel Mo Rei“. Darin erzählt Meyer die Geschichte, die er 2017 mit seinem preisgekrönten Roman „Tel Mo“ begonnen hat, weiter. Im Zentrum steht der in Luxemburg lebende „Systemsprenger“ Telmo. Das Theaterstück setzt vier Jahre nach der Handlung des Romans an: Telmo sitzt nun wegen Drogenverkaufs in Jugendhaft. „Fir seng Mamm, fir seng Betreier, fir d’Police an d’Justiz a schlussendlech fir eis all stellt sech d’Fro, wéi mat esou jonke Leit ëmgoen. mehr lesen / lire plus

Repression gegen Radio Dreyeckland

Am Dienstag, dem 17. Januar, durchsuchte der Staatsschutz in Freiburg die Redaktion von Radio Dreyeckland (RDL). Auch die Wohnungen zweier Mitarbeiter des ältesten freien Radios Deutschlands standen im Visier der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Vorgeworfen wird dem Sender und den zwei Redakteuren ein Verstoß gegen ein Vereinigungsverbot. Auf der Website des Senders wurde ein Artikel publiziert, der einen Link zu einem Archiv von „linksunten.indymedia“ enthielt. Im August 2017 war die – eigentlich nicht als Verein existierende – „Vereinigung“ linksunten.indymedia vom damaligen deutschen Innenminister Thomas de Maizière verboten worden. Radio Dreyeckland sieht in dem Vorgehen der Staatsanwaltschaft „putinsche Methoden“ und kritisiert die Einschüchterung und Kriminalisierung von Medien. mehr lesen / lire plus

ProVelo stellt Wahlforderungen vor

Die Fahrradlobby ProVelo stellte am Donnerstag, dem 19. Januar, ihre Forderungen an die Kandidat*innen der kommenden Gemeindewahlen vor. Die Gemeinden müssten dringend Fahrradkonzepte erstellen. Bei jeder Veränderung des öffentlichen Raums müsse die aktive Mobilität mitgedacht werden. ProVelo fordert außerdem eine Reduktion der Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts auf 30 km/h und eine Umgestaltung des Straßenraums zugunsten des Fahrrads. Sichere Schulwege sowie die Einführung von „Vélo-Bussen“, die das „Pedi-Bus“-Angebot ergänzen, stehen ebenfalls auf der Wunschliste der NGO. Daneben sollen mehr Fahrradstellplätze zur Verfügung gestellt werden: sowohl im öffentlichen Raum als auch durch die Einführung einer Minimalquote in Wohngebäuden. Urbanistische Neugestaltungen sollten laut ProVelo stets mit Bürger*innenbeteiligung geplant werden. mehr lesen / lire plus

Sur les planches : Les misérables

Le chef-d’œuvre de Victor Hugo en une heure chrono ? C’est possible au Théâtre national du Luxembourg, où une Isabelle Bonillo en verve fait valser Jean Valjean, Thénardier, Cosette et les autres avec l’aide précieuse du public. Une revisite plus profonde que sa brièveté ne le laisserait penser.

Isabelle Bonillo, seule comédienne sur scène… (Photos : Bohumil Kostohryz)

Le 11 janvier dernier, au Théâtre national, l’ambiance était un peu à la salle de classe. Ouvrage emblématique des cours de français, « Les misérables » avait attiré en majorité un public lycéen, contrastant avec celui des « usual suspects » qui écument les premières habituellement. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Guillermo del Toro’s Pinocchio

Unabhängig davon, ob man mit der Disney-Version von 1940 vertraut ist oder nicht: Langeweile dürfte bei Guillermo del Toros Neuinterpretation von „Pinocchio“ bei den wenigsten aufkommen. Der im faschistischen Italien vor dem zweiten Weltkrieg situierte Stop-Motion-Film über Konformismus, toxische Männlichkeit und Tod ist spannend, berührend, zum Teil auch verstörend. Wie schon Disney, lehnt sich auch Del Toro nur lose an die 1883 veröffentlichte Romanvorlage des italienischen Autors Carlo Collodis an – und richtet sich dabei primär an ein Erwachsenenpublikum. Seit „Pans Labyrinth“ (2006) trug kein Film von Del Toro derart eindeutig dessen Handschrift.

Auf Netflix.

Bewertung der woxx: XXX mehr lesen / lire plus

Expotipp: Frontaliers, des vies en stéréo

Grenzgänger*innen sind ein fester und wichtiger Bestandteil der luxemburgischen Arbeitswelt, doch wie schaut der Alltag von Pendler*innen aus? Dem geht die multimediale Ausstellung „Frontaliers, des vies en stéréo“ in der Massenoire in Belval auf den Grund. Die Künstler Mehdi Ahoudig und Samuel Bollendorff haben zwischen 2020 und 2022 eine soziologische Studie mit Arbeitskräften aus der Lorraine durchgeführt – einer Region, die stark unter dem Ende der Minenarbeit gelitten und viele Arbeiter*innen nach Luxemburg gebracht hat. In der Schau brechen die Pendler*innen mit Klischees von wegen Luxemburg sei das Eldorado schlechthin und berichten vom teils harten Arbeitsleben. An diesem Freitag, dem 20. mehr lesen / lire plus

Sur les planches : Never Vera Blue

Le Théâtre ouvert Luxembourg entame l’année 2023 avec une pièce forte sur les violences psychologiques, où le pouvoir des mots révèle son double tranchant.

Sur scène, l’enfermement mental de la narratrice est palpable. (Photos : Antoine de Saint Phalle)

On ne sait pas vraiment à qui s’adresse la narratrice de « Never Vera Blue ». À la police, aux services sociaux, à nous à travers le « quatrième mur » du théâtre, à elle-même ? Et si elle s’adresse à elle-même, est-ce, comme elle l’a entendu, le début de la folie ? Il faut un temps avant de relier les différents fils narratifs de son histoire, tressés de façon complexe par Alexandra Wood. mehr lesen / lire plus

Großdemo bei Lützerath: Auch friedlicher Protest

Während am Wochenende in Lützerath die letzten Aktivist*innen geräumt wurden, versammelten sich geschätzte 35.000 Menschen nicht weit davon entfernt bei dem von RWE Power betriebenen Braunkohle-Tagebau Garzweiler, um für Klimaschutz zu demonstrieren. Die woxx war vor Ort, um sich ein Bild zu machen.

Am Aachener Hauptbahnhof bekommt man am Samstag Morgen einen ersten Eindruck der vielen Menschen, die an der Demonstration  bei Lützerath teilnehmen wollen: Kurz vor zehn Uhr stehen vor dem Gebäude mehrere Aktivist*innen-Gruppen – an selbstgebastelten Schildern und wasserfester Kleidung gut erkennbar.

Der Zug, der um 10:20 Uhr zum 40 Minuten entfernten Bahnhof in Erkelenz fährt, ist bis auf den letzten Platz besetzt. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 50: Ganzjährig Gärtnern

Kaum zu glauben, aber der letzte linke Kleingärtner liefert schon seine 50. Kolumne für uns ab. Grund für nostalgisches Gebrabbel gibt ihm das aber nicht. Ohnehin denkt er eher zyklisch als linear.

Kein Springbrunnen, sondern eine überforderte Kanalisation: Die zunehmende Versiegelung der Böden bringt auch die kommunalen Abwassersysteme an ihre Grenzen. (Foto: Internet)

Wenn man aktuell zum Fenster rausschaut und den Blick umherschweifen lässt, könnte man angesichts des nasskalten Klimas meinen, unsereiner gebe das ständige Lamento von der großen Trockenheit nur aufgrund des Einflusses von berauschenden Substanzen aller Art von sich. Da kann ich aber Entwarnung geben. Ich habe mit dergleichen Zeugs absolut nichts zu tun. mehr lesen / lire plus

USA: Chaostage im Kapitol

Um Sprecher des Repräsentantenhauses zu werden, musste der Republikaner Kevin McCarthy den rechten Hardlinern seiner Partei erhebliche Zugeständnisse machen. Diese dürften auch in Zukunft die spektakuläre Konfrontation suchen.

Ein Opportunist ohne Überzeugung: Der Republikaner Kevin McCarthy lässt sich am 7. Januar für seine Wahl zum Sprecher des Repräsentantenhauses feiern. 15 Wahlgänge waren dafür nötig. (Foto: EPA-EFE/Jim Lo Scalzo)

15 Abstimmungen waren nötig, ehe der republikanische US-Kongressabgeordnete Kevin McCarthy in der Nacht zum 7. Januar endlich zum neuen Sprecher des Repräsentantenhauses gewählt wurde – obwohl seine Partei dort die Mehrheit hat. Es war ein langwieriges und bizarres Spektakel, das für die verbleibenden zwei Jahre der Legislaturperiode nichts Gutes verspricht. mehr lesen / lire plus

Énergie : La Belgique reprend dix ans de nucléaire

Le gouvernement belge a conclu, lundi 9 janvier, un accord de principe avec l’énergéticien français Engie pour prolonger de dix ans la durée de vie de deux réacteurs nucléaires, l’un à Tihange, l’autre à Doel. Il justifie sa décision par la crise énergétique, alors que la Belgique avait voté en 2003 une sortie progressive de l’atome.

Photo : Frédéric Paulussen/Unsplash

« Les travaux peuvent commencer demain pour la prolongation des deux réacteurs les plus récents », s’est félicité Alexander De Croo, lors d’une conférence de presse à Bruxelles, lundi. Il s’agit « d’un pas en avant énorme », a-t-il insisté. Le soulagement exprimé par le premier ministre belge est sans doute à la hauteur des négociations implacables imposées à son gouvernement par Engie depuis près d’un an. mehr lesen / lire plus

Frauen in der Politik: Mega ideologisch

Am Ende ihrer zweiten Mandatszeit lässt die Ministerin für Gleichstellung von Frauen und Männern immer noch weder eine Strategie noch ein Bewusstsein für strukturelle Probleme erkennen. Vor allem an ihren Bemühungen, die Genderparität in der Politik zu erhöhen, wird das deutlich.

Copyright: Mega

Anlässlich einer Pressekonferenz gab Innenministerin Taina Bofferding am Mittwoch Details zu den Gemeindewahlen. Das letzte Drittel ihrer Ausführungen widmete sie, die neben ihrem Mandat als Innenministerin auch für die Gleichstellung von Frauen und Männern zuständig ist, dem ungleichen Geschlechterverhältnis in der Politik.

Nur 26 Prozent der Mandats- träger*innen in Luxemburger Gemeinderäten sind Frauen. Damit hat sich das Geschlechterverhältnis nur unwesentlich im Vergleich zu den vorherigen Legislaturperioden verbessert. mehr lesen / lire plus

Ein Jahr ohne GWS

Am 12. Januar 2022 verstarb Guy W. Stoos, „ein treuer Begleiter der woxx“, wie wir zwei Tage später in der woxx titelten. Seit im Herbst 1988 der „GréngeSpoun“ gegründet worden war – für den er auch das erste Titellogo im markanten Dreieck entwarf – hatte Guy fast ununterbrochen jede Woche seine Illustrationen zu diversen Beiträgen geliefert. Als wenige Jahre später „De neie Feierkrop“ lanciert wurde und er dort von Anfang an zum festen Mitarbeiterstab gehörte, reduzierte sich die Zahl der Zeichnungen, die er pro Woche im GréngeSpoun veröffentlichte. Aber er hielt der Wochenzeitung „fir eng ekologesch a sozial Alternativ“ weiterhin die Treue, sodass zwischen Oktober 1988 und der Weihnachtsausgabe von 2021 weit mehr als 1.700 Originalzeichnungen von GWS im GréngeSpoun respektive der woxx erschienen sind. mehr lesen / lire plus

Proteste in Lützerath: Die 1,5-Grad-Grenze

Zwei Autostunden von 
Luxemburg entfernt kämpfen Klimaaktivist*innen um den Erhalt eines Dorfes – gegen den Energiekonzern RWE, die Polizei und den eigenen Staat. Leichtsinnig gehen sie dabei nicht vor.

Die Mahnwache an der Tagebaukante ist für die Aktivist*innen, die Lützerath vor dem Kohlebagger retten wollen, ein beliebter Ort zum Kaffeetrinken. (Fotos: Tessy Troes)

Der Wecker klingelt in Keyenberg. „Gestern waren wir auch um diese Zeit los, oder?“ sagt jemand aus dem Zelt nebenan. Wir schreiben den 7. Januar, fünf Uhr morgens, auf einem improvisierten Camping in Nordrhein-Westfalen. Keyenberg ist ein Nachbardorf nordöstlich von Lützerath, dem Braunkohledorf, dessen Abriss imminent und in aller Munde ist. mehr lesen / lire plus

Hôpital public : En France, « la santé est devenue une marchandise »

Avec 54 soignant-es sur 59 en arrêt de maladie, les urgences de l’hôpital de Thionville ont fermé le 31 décembre. Cette situation extrême illustre la dégradation du service public hospitalier français, conséquence de décennies d’austérité et d’une politique de marchandisation de la santé.

Pendant le rassemblement de solidarité avec le personnel soignant devant les urgences de l’hôpital de Thionville, le samedi 7 janvier. (Photos : Fabien Grasser)

Les urgences de l’hôpital Bel-Air de Thionville ont craqué le vendredi 30 décembre, quand des infirmières et aides-soignantes se sont effondrées pendant leur temps de travail. « Les médecins des urgences leur ont immédiatement prescrit des arrêts maladie », raconte Cyrille Louis, délégué syndical SUD au Centre hospitalier régional (CHR) Metz-Thionville. mehr lesen / lire plus

Südamerika und der Fußball: Den Himmel berühren

Der unkritische Kult um den jüngst verstorbenen Ausnahmefußballer Pelé und die Fußball-WM haben gezeigt, welche Bedeutung der Fußball in Ländern wie Argentinien und Brasilien hat. Die Begeisterung speist sich nicht zuletzt aus zahlreichen Mythen, wie der französische Autor Olivier Guez in seinem nun erschienenen Buch „Lob des Dribbelns“ beschreibt.

Sein Körper, nicht jedoch seine Symbolkraft wird hier zu Grabe getragen: Prozession mit dem auf einem Feuerwehrauto aufgebarten Leichnam von Pelé am 3. Januar in der brasilianischen Hafenstadt Santos. (Foto: EPA-EFE/Antonio Lacerda)

Der König ist tot. Sein einbalsamierter Leichnam liegt aufgebahrt auf dem Spielfeld unter einem Zeltdach im Stadion seines ehemaligen Vereins FC Santos. mehr lesen / lire plus

Flex Carsharing macht Verluste

Ein Auto nur bei Bedarf ausleihen, statt eins zu kaufen: Carsharing ist ein Modell, das im Ausland große Erfolge feiern konnte – in Luxemburg fristet das Angebot „Flex“ von der Eisenbahngesellschaft CFL weiterhin ein relatives Nischendasein. Das zeigen Zahlen, die Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Dan Biancalana (LSAP) preisgab. Im Jahr 2021 machte CFL Mobility – die Gesellschaft, die das Flex Carsharing betreibt – etwas mehr als eine Million Euro Verlust. Allerdings steigen die Nutzungszahlen. Biancalana hatte nach der Entwicklung der Nutzer*innen gefragt, Bausch antwortete mit den Nutzungen: Wurden die Flex-Autos 2019 nur 8.634-mal ausgeliehen, so war dies 2022 geschätzt schon 29.700-mal der Fall. mehr lesen / lire plus

Hohe Kosten für Luxchat

© LU-CIX/Emmanuel CLAUDE

Am vergangenen Mittwoch sind weitere Details zur geplanten Chatplattform „Luxchat“ öffentlich geworden. Der delegierte Digitalisierungsminister Marc Hansen (DP) antwortete auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Elisabeth Margue und Diane Adehm und gab dabei zum ersten Mal eine Einschätzung der Kosten für das Projekt ab. Die Inbetriebnahme der Chat-Plattform, die vom Groupement d‘intérêt économique Lu-Cix auf der Basis der Open-Source-Plattform Matrix entwickelt wird, soll 630.000 Euro kosten. Je nach Höhe der Nutzer*innenzahl wird der laufende Betrieb zwischen 550.000 und 725.000 Euro kosten, schätzt Hansen. In einer ersten Phase soll Luxchat lediglich für die interne Kommunikation des Staates verwendet werden, ab Ende 2023 soll auch eine Version für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. mehr lesen / lire plus