Atomwaffen verstehen? (ii) Zweitschlag und Ersteinsatz

Wer einen Krieg führt, will ihn gewinnen. Die Aussichten dafür sind im nuklearen Zeitalter schlecht. Trotzdem wurden und werden Strategien für den Atomkrieg entwickelt.

Simulation eines US-Erstschlags gegen die Sowjetunion in den 1950ern.
(Warplan Dropshot Consim; Foto: lm)

Die Vorstellung, dass ein einziges Land Atomwaffen besitzt, und damit die ganze Welt erpressen kann, ist, je nach Gesichtspunkt, erschreckend oder beruhigend. Beruhigend nämlich für die Patriot*innen in diesem einen Land – es handelt sich um die USA in den ersten paar Jahren nach 1945. Erschreckend war für diese dann die Zündung der ersten sowjetischen Atombombe im August 1949 (siehe Teil 5 der woxx-Serie zu 75 Jahren Hiroshima). mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Pinocchio

On peine à voir ce que le film apporte par rapport aux autres adaptations de ce conte tout de même daté. Un côté sombre, l’apport des dernières technologies numériques (quoique le cinéaste choisisse aussi d’utiliser des masques) ? Peut-être, mais les images peinent à chasser celles d’autres versions enfouies dans la mémoire.

L’évaluation du woxx : O

Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Regierung will kein Verbot von Kurzstreckenflügen

Die luxemburgische Regierung will Fluggesellschaften nicht vorschreiben, welche Strecken sie bedienen. Die ökologische Wende bei Kurzstreckenflügen soll jedenfalls nicht durch staatliche Interventionen zustande kommen.

Ein Luxair-Flugzeug am Frankfurter Flughafen. Ein Ende solcher Kurzstreckenflüge von und nach Luxemburg ist nicht in Sicht.
(Foto: CC-BY Aero Icarus)

„Der Markt soll es regeln“ – das ist das Credo der luxemburgischen Regierung in Bezug auf den Flugverkehr. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zum Thema Kurzstreckenflüge an Mobilitätsminister François Bausch und an Umweltministerin Carole Dieschbourg (beide Déi Gréng) hervor, die der Abgeordnete Marc Goergen (Piratepartei) Mitte Juni stellte. Nachdem beide Minister*innen sich im Parlament und in Interviews offen für eine Regelung oder gar ein Verbot zu Kurzstreckenflügen gezeigt hatten, erfragte Goergen Details. mehr lesen / lire plus

Frankfurter Buchmesse 2020: Luxemburg fällt aus

Das Großherzogtum ist nicht als Land auf der Frankfurter Buchmesse 2020 vertreten. Die digitale und physische Teilnahme von Autor*innen und Verleger*innen ist aber erwünscht.

2019 war Luxemburg mit einem Länderstand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten – dieses Jahr nicht. Copyright: Anne Lommel

Das Kulturministerium, die „Fédération des éditeurs“ und die Verantwortlichen von „Reading Luxembourg“ haben gemeinsam entschieden: Die Frankfurter Buchmesse im Oktober 2020 muss ohne luxemburgischen Länderstand auskommen. Schuld sind die rezenten Entwicklungen der Pandemie. Damit folgt Luxemburg unter anderem dem Gastland Kanada, das seinen physischen Auftritt auf 2021 verschoben hat. Verleger*innen und Autor*innen aus Luxemburg können ihre Präsenzen unabhängig von dem Beschluss planen, heißt es im gemeinsamen Schreiben der zuständigen Instanzen. mehr lesen / lire plus

Heckler & Koch devient luxembourgeois

Le woxx en avait déjà parlé fin 2019 : le fabricant d’armes allemand Heckler & Koch se trouvait dans le viseur d’une holding luxembourgeoise. Désormais, après le feu vert de Berlin, le marché est conclu. 

(©Wikimedia)

En Forêt-Noire, on ne produit pas que des horloges à coucou, mais aussi de gros flingues. Heckler & Koch, à Oberndorf, est un des fabricants internationaux les plus présents sur le marché et livre des fusils d’assaut partout dans le monde. Son produit le plus connu ces dernières années est certainement le G36, un fusil livré à la Bundeswehr allemande – avec son lot de difficultés techniques, qui le rendent particulièrement inadapté pour des missions dans des pays chauds. mehr lesen / lire plus

Max Schrems contre Facebook : Une claque énorme pour la Commission européenne

Un arrêt de la Cour de justice de l’Union européenne pourrait changer la donne dans le monde des réseaux sociaux. Le transfert de données entre l’UE et les États-Unis devra être réadapté de façon drastique.

L’activiste autrichien Max Schrems (Manfred Werner – Tsui cc-by-sa3.0)

En 2012, alors que le monde découvrait avec effroi les méthodes de la NSA américaine et l’étendue de sa surveillance suite aux révélations d’Edward Snowden, le combat de l’Autrichien Max Schrems semblait un mélange de Don Quichotte contre les moulins à vent et de David contre Goliath.

À l’époque, le woxx avait interviewé le jeune activiste pour un article sur la protection des données, et ce qu’il disait faisait froid dans le dos : les grandes plateformes de réseaux sociaux comme Facebook, mais aussi des firmes comme Microsoft ont ouvert l’accès à leurs données aux services secrets américains. mehr lesen / lire plus

El Salvador: Das Gesicht der Sehnsucht

Mit rigorosen Maßnahmen hat der salvadorianische Präsident Nayib Bukele früh auf die Pandemie reagiert. Wegen seines autoritären Politikstils wird er im In- und Ausland kritisiert. Seiner Popularität hat das bislang nicht geschadet, doch nun steigen die Corona-Fallzahlen bedenklich an.

Lässig in der Lederjacke: Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele Ende Mai auf einer Pressekonferenz mit dem Botschafter der USA. (Foto: EPA-EFE/Rodrigo Sura)

Patienten, die auf dem Fußboden liegen müssen, mangelnde Sauerstoffreserven, fehlende Schutzkleidung – dagegen haben Ärzte und Krankenschwestern in El Salvador in letzter Zeit mit Kundgebungen und kritischen Kommentaren an die Adresse der Regierung von Nayib Bukele in San Salvador öffentlich protestiert. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #104 – Mediepolitik oder Albdram?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

En éischten Abléck an dat nei Pressehëllef-Gesetz geheit Froen op: Wiem gëtt tatsächlech gehollef a wien kënnt ze kuerz? Wéi gesäit et mat Community-Medien wéi dem Radio Ara aus? D’Tessie Jakobs schwätzt mam Richard Graf iwwert dat geplangte Gesetz an d’Chambersdebatt, an däer des Woch iwwer de Service Publique an de Medien diskutéiert gouf.

 

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Wütende Gewerkschaft, Sommer und Nachhilfestunden

Das SEW/OGBL empört sich über die vom Bildungsministerium geplanten Nachhilfestunden in den Sommerferien, die Asti bietet freiwillig welche an – der Sommer kann kommen.

Copyright: Gemeinfrei

„Die Lehrkräfte haben jetzt ein Recht auf Urlaub. Die Lehrkräfte haben jetzt ein Recht auf Abschalten“, schrieb das Syndikat Erzéiung a Wëssenschaft des OGBL (SEW/OGBL) letzte Woche in einer Pressemitteilung. Der Gewerkschaft reicht es: Sie lehnt die von Bildungsminister Claude Meisch geplanten Nachhilfestunden für Grundschüler*innen vom 31. August bis zum 11. September vehement ab und fordert alternativ ein dauerhaftes Nachhilfeangebot während des laufenden Schuljahrs.

Im März hatte Meisch in puncto Erweiterung der Hausaufgabenhilfe noch keinen Plan. mehr lesen / lire plus

Covid-19 : Coronacluster Luxembourg ?

La deuxième vague s’annonce, et le Luxembourg, qui pensait pouvoir souffler un peu, n’y est pas préparé. S’y ajoutent des pressions internes et externes qui risquent de faire péter le système entier.

© chd.lu on flickr

Lors de la conférence de presse avec le premier ministre mercredi dernier, la ministre de la Santé Paulette Lenert rechignait encore à prononcer le terme de « deuxième vague ». Pourtant, tout indique que le grand-duché est en train d’être submergé une deuxième fois par la pandémie. La task force est formelle dans son dernier rapport : « L’évolution de la courbe correspond à une croissance exponentielle qu’on peut attendre au début d’une deuxième vague ». mehr lesen / lire plus

Kollektivvertrag im Reinigungssektor: Kein solidarischer Applaus am Verhandlungstisch

Die Fédération des entreprises de nettoyage zögert die Verhandlungen zur Überarbeitung des Kollektivvertrags im Reinigungssektor hinaus. Das Bündnis schiebt die sanitäre Krise vor.

„Die Versammlung war eine Scheinversammlung”, sagt Jessica Lopes, beigeordnete Zentralsekretärin des „syndicat nettoyage“ des OGBL, der woxx. Sie bezieht sich auf die zweite Verhandlungsrunde zur Überarbeitung des Kollektivvertrags im Reinigungssektor vor einer Woche. Die Fédération des entreprises de nettoyage gebe keine konkreten Antworten auf die Forderungen der Gewerkschaft. Das führt zur Verzögerung der Verhandlungen. Die Föderation gab zu verstehen, eine sanitäre Krise sei nicht der Moment, um die entsprechenden Entscheidungen zu treffen.

Im November 2019 legte die Gewerkschaft siebzehn Forderungen zur Verbesserung der Arbeitskonditionen im Reinigungssektor vor. mehr lesen / lire plus

Débat sur les médias : Un pluralisme mal servi

Consécration d’une politique médiatique ou début d’un cauchemar ? La fin de la session parlementaire aura été riche en événements touchant le tissu médiatique luxembourgeois. Difficile à dire cependant dans quelle direction le quatrième pouvoir va évoluer.

Photo : Sollok29 CC 4.0

Mais qu’est-ce qui a bien pu prendre le premier ministre, dans sa fonction de ministre des Médias, de faire adopter il y a une bonne semaine son projet de loi « relatif à un régime d’aides en faveur du journalisme professionnel » sans l’avoir, dans la version finalement retenue, discuté avec ce qu’on appelle communément les milieux concernés – les éditeurs et éditrices de journaux et les journalistes ? mehr lesen / lire plus

Antisemitismus & Corona: „Ein gefundenes Fressen“

Weltweit wird die Pandemie genutzt, um gegen Jüdinnen und Juden zu hetzen und antisemitische Propaganda zu verbreiten. Die Verantwortlichen verbinden altbekannte Klischees mit neuen Methoden.

Mit Alufolien-Fahnen gegen Antisemitismus: Proteste gegen eine Kundgebung des Verschwörungstheoretikers Attila Hildmann am Samstag vergangener Woche in Berlin. (Foto: EPA-EFE/Omer Messinger)

Als Max Brym am 20. Mai mit seinem Hund im Englischen Garten spazieren geht, wird er von einem Mountainbike-Fahrer angegangen. Anlass ist nicht etwa der Vierbeiner, von dem der Radler sich womöglich belästigt fühlt. Brym hat eine Sportjacke seines Vereins TSV Maccabi München e.V. an, und die ist vorne und hinten mit einem Davidstern verziert. mehr lesen / lire plus

Le satellite sur la sellette : Encore une promo !

L’affaire du satellite ne semble pas remettre en question le projet, même devenu plus cher. François Bausch essaie de le faire passer comme une « bonne affaire ».

« Vous me devez encore 1,4 pour cent. » 
Pour manger à sa faim, mieux vaut plaire à Jens Stoltenberg, 
cantinier et secrétaire général de l’Otan. (Wikimedia ; Swadim ; CC BY-SA 4.0)

À l’automne, la Chambre va sans doute voter une rallonge budgétaire de près de 150 millions d’euros pour le fameux satellite militaire LUXEOSys, un projet mal ficelé au départ par Étienne Schneider et rempaqueté de manière douteuse par François Bausch. mehr lesen / lire plus

Mit rassistischer Sprache über Rassismus aufklären

In einer parlamentarischen Frage wollte Yves Cruchten (LSAP) vom Integrationsministerium, Bildungsministerium und Ministerium für innere Sicherheit unter anderem wissen, ob das Thema Rassismus hierzulande auf dem Schulprogramm steht. In ihrer Antwort zählen Corinne Cahen (DP), Claude Meisch (DP) und François Bausch (Déi Gréng) Transversalkompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Solidarität und Toleranz auf, die im Fondamental vermittelt werden. Langer Rede, kurzer Sinn: Rassismus wird in den unteren Klassen nicht explizit thematisiert. Dafür aber im Secondaire, wie in der Antwort anschließend ausgeführt: Im Geschichtskurs mit besonderem Fokus auf Kolonialismus und Apartheid, in anderen Fächern wiederum lediglich nur implizit in Form von Demokratieerziehung und Bürger*innenkunde. Ob das Problem damit wirklich an der Wurzel gepackt wird, ist fraglich. mehr lesen / lire plus

Viols, pédophilie : Pornhub et le Luxembourg visés

Être une place financière ouverte à tous les vents n’attire pas seulement les âmes les plus vertueuses. La société Mindgeek, par exemple, est immatriculée au grand-duché depuis 2012. Elle appartient à deux hommes d’affaires résidents canadiens et administre les sites bien connus Pornhub.com, Youporn.com ainsi que des studios de production. Juridiquement implantée au Luxembourg, la firme, dont les actifs étaient valorisés en 2018 à 66 millions de dollars, ne cesse d’être mise en cause pour son laxisme envers des vidéos non consenties ou des scènes de viol et de pédophilie qui sont téléchargées sur ses serveurs. En novembre 2019, le service de paiement en ligne PayPal tire la prise et cesse de travailler avec Pornhub, à cause de ces accusations. mehr lesen / lire plus

Musique baroque : Cordes pincées pour soir d’été

Pour son tour d’horizon des concerts enfin déconfinés, le woxx retourne cette semaine quelques siècles en arrière, à la cour du roi Louis XIV. 
La claveciniste Anne Galowich sera la maîtresse de cérémonie d’un récital au titre suggestif : « Les barricades mystérieuses : jardins secrets de François Couperin ».

Professeure au conservatoire, soliste et chambriste, Anne Galowich propose un alléchant récital de clavecin à Neimënster ce vendredi. (Photo : Anne Galowich)

Difficile quand on pense au clavecin au grand-duché de ne pas évoquer la figure d’Anne Galowich. La Luxembourgeoise, qui a étudié cet instrument à Bruxelles et à Anvers, est de tous les concerts, a déjà enregistré plusieurs disques et, pour celles et ceux dont les enfants fréquentent le conservatoire, est souvent l’animatrice enjouée de récitals commentés ou de cérémonies de remise de prix. mehr lesen / lire plus

Die woxx von morgen #8 : Verschlimmbesserung

Diese Woche deponierte der Medienminister sein Reformvorhaben zur Unterstützung der geschriebenen Presse. Lange hatte es gedauert und doch kam der Beschluss des Regierungsrates etwas überraschend. Eine vorletzte Fassung des Textes hatte Ende 2019 mehr Fragen aufgeworfen als sie Antworten zu vorher kritisierten Vorentwürfen liefern konnte. Wohl um sich nicht weiter reinreden zu lassen, wurde der neue Text erst gar nicht mit den Betroffenen besprochen (zumindest nicht mit allen). Das Resultat – in dieser Ausgabe eingehend analysiert – wird unsere Kampagne alles andere als überflüssig machen. Im Gegenteil: Falls das Gesetz tatsächlich wie vorgesehen verabschiedet wird, erhöht sich die Bezuschussung zwar um etwa 14 Prozent – „too little to live, too much to die“, denn der anhaltende Einnahmenschwund, vor allem bei den Anzeigen, wird dieses Plus in zwei, drei Jahren aufgefressen haben. mehr lesen / lire plus

Earth Speakr: Kinderstimmen zu Umweltproblemen

Das partizipative Kunstprojekt „Earth Speakr“ gibt Bäumen und Plastikmüll eine Stimme: die von Kindern und Jugendlichen. Was sie zu sagen haben und warum das Projekt in Sachen Anonymität und Technik nachrüsten muss.

Das Kunstprojekt „Earth Speakr“ setzt auf junge Stimmen und Computeranimationen: Was sagen Kinder und Jugendliche zu Plastikmüll und der Abholzung der Regenwälder? (Copyright: Olafur Eliasson, Earth Speakr, 2020)

Plastikmüll kann sprechen. Tischplatten aus Holz, Plüschtiere und Spülseife auch. Das stimmt nicht? Und ob – zumindest im Online-Kunstprojekt „Earth Speakr“. Hinter der Plattform stecken der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson und das Goethe Institut. Die Idee: Kinder und Jugendliche zwischen sieben und siebzehn Jahren geben dem Planeten ihre Stimme, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. mehr lesen / lire plus

Irlande : Le Tribunal de l’UE exonère Apple

C’est une mauvaise nouvelle pour la justice fiscale : le Tribunal de l’Union européenne vient d’annuler la décision de la Commission européenne de considérer deux rulings irlandais comme des aides d’État illégales.

(©apple)

13 milliards d’euros, c’est la somme coquette que l’ex-commissaire européenne à la compétition Margrethe Vestager avait demandée à la multinationale Apple fin août 2019. Avec les intérêts qui se seraient ajoutés pour les deux rulings en vigueur entre 1991 et 2014, la somme s’approchait d’ailleurs plutôt de 20 milliards. Pour Vestager, ces avantages fiscaux cédés par l’Irlande au géant californien représentaient une aide d’État illégale. Une telle procédure est le seul moyen de l’Union européenne pour lutter contre les multinationales qui profitent de la fiscalité avantageuse de certains États membres et des nombreuses différences entre les régimes fiscaux en Europe, la faute aux 27, qui peinent à s’arranger dans la recherche de bases communes. mehr lesen / lire plus