Ein Label für Lebensmittel aus Luxemburg

Ende letzter Woche hat Landwirtschaftsminister Romain Schneider seinen neuen Gesetzesentwurf zur Lebensmittelkennzeichnung vorgestellt. Ziel ist die Förderung regionaler Qualitätsprodukte und die Schaffung von mehr Transparenz für Verbraucher*innen. Ob das geplante Projekt seinen hoch gesteckten Ambitionen gerecht werden kann, ist fraglich.

Vergangene Woche hat Agrarminister Romain Schneider (LSAP) sein neues Konzept für ein Label auf luxemburgischen Lebensmitteln präsentiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sei es Verbraucher*innen immer wichtiger regionale und qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden sollen unterschiedliche Faktoren in die Analyse mit einfließen. Als Grundlage für das Label sind zunächst einmal gewisse Basiskriterien zu erfüllen, die von einer unabhängigen Institution kontrolliert werden sollen. mehr lesen / lire plus

Demenz – Kommt mir schwätzen driwwer!

Die luxemburgische Vereinigung für Demenzerkrankungen „Ala“ hat in den letzten Wochen ihre jährliche Aktion zum Welt-Alzheimer-Tag durchgeführt. Dieses Mal wurde auch die Demenz-Prävention thematisiert.

Im Rahmen des Welt-Alzheimer-Tages hat die „Association Luxembourg Alzheimer“ (Ala) ihre jährliche Aktion für mehr Solidarität mit Demenzerkrankten durchgeführt. Dabei wurde Corona-bedingt ein „Memory Stay“, also ein Verweilen in Erinnerungen, anstatt des üblichen „Memory Walk“ veranstaltet. Hierfür wurden seit dem 4. September selbstgeschossene Fotos gesammelt, die Personen oder Orte mit dem passenden Aufkleber zeigen. Die fertige Fotogalerie ist nun seit kurzem auf der neuen Webseite „ala.lu“ einzusehen, die generelle Informationen zu den vielfältigen Tätigkeitsbereichen des Verbundes aufzeigt. mehr lesen / lire plus

Mam Vëlo vu Miersch an d’Stad

Verspäteten Zubringer-Zügen, blendenden Fahrradrücklichtern und versperrten Bahnübergängen zum Trotz hat eine Truppe um ca. 30 Frauen und Männern Ihren Arbeitsweg am vergangenen Donnerstag in aller Frühe von Mersch bis Luxemburg-Stadt auf dem Fahrrad bestritten. Damit haben die Teilnehmer*innen ihren Beitrag zur Europäischen Mobilitätswoche geleistet, die auf nachhaltige Verkehrsoptionen aufmerksam machen will. Bei einem anschließenden Plausch mit dem Verkehrsschöffen der Stadt Luxemburg Patrick Goldschmidt wurde eifrig auf die Kaffee- und Croissant-Reserven der Stadtverwaltung zurückgegriffen. Anbei ein paar Momentaufnahmen der jährlich von der asbl ProVelo (LVI) durchgeführten Aktion.

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Habitate: Desolater Zustand

Das „Observatoire de l‘environnement naturel“ hat seinen aktuellen Bericht zum Naturschutz in Luxemburg veröffentlicht. Hierfür wurden die hiesigen Biotope und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten untersucht. Das Fazit der Studie, die den Zeitraum zwischen 2013 und 2018 umfasst, ist besorgniserregend: Zwei Drittel der natürlichen Lebensräume befinden sich in einem „unzureichenden“ oder „schlechten“ Zustand. Die Artenvielfalt trifft es noch härter, so sind etwa 80 Prozent der Tiere und Pflanzen massiv bedroht. Vögel sind hierzulande besonders gefährdet, so zum Beispiel das Rebhuhn, welches aktuell bei unter zehn Brutpaaren angelangt ist. Als Hauptgründe für diese Entwicklungen werden die immer weiter voranschreitende Intensivierung der Landwirtschaft, die zunehmende Urbanisierung, und die generellen Eingriffe in die natürlichen Systeme genannt. mehr lesen / lire plus

Radikalisierung

Der vom luxemburgischen Regierungsrat im Mai 2017 ins Leben gerufene Verein „SOS Radicalisation“ hat seine Webseite „respect.lu“ einer Neuaufmachung unterzogen. Ziel der Maßnahme ist es, die konkreten Tätigkeitsbereiche des Vereins übersichtlicher und strukturierter einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei sind neben allgemeinen Informationen und konkreten Angeboten zu den drei Kernbereichen Prävention, Begleitung und De-Radikalisierung auch Reiter zu anstehenden Projekten, Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten zu finden. Das Hauptanliegen des Vereins ist die Sensibilisierung der luxemburgischen Gesellschaft für radikales Gedankengut und dessen Verbreitung. Hierbei werden explizit solche Überzeugungen ausgeschlossen, die sich auf freiheitlicher und demokratischer Grundbasis bewegen, und diese durch ihr Vorhaben nicht versuchen auszuhebeln. mehr lesen / lire plus