Nach Bonneweg, oder auch nicht

(Illustration: Luxtram)

„Den Tram kënnt op Bouneweeg“, ließ Luxtram am Freitag vergangener Woche verlauten. Rechtzeitig zur Schulrentrée sollen am 11. September zwei neue Halte südlich der Gare centrale, nämlich „Leschte Steiwer“ und „Lycée Bouneweeg“, in Betrieb genommen werden. Die Gesamtstrecke von Luxemburgs einziger Tramlinie wächst damit auf 9,2 Kilometer Länge. Die Realisierung des kurzen Teilstücks dürfte eine der kompliziertesten des ganzen Luxtram-Vorhabens gewesen sein, mit dem Neubau des Pont Buchler und der Schaffung einer Trasse parallel zur ebenfalls neu geplanten Nationalstraße 3 entlang der bestehenden Eisenbahnanlagen in Richtung Bettemburg. Allerdings dürfte sich die Freude der Bonneweger*innen in Grenzen halten: Die Trasse führt eher am meistbesiedelten Viertel der Hauptstadt vorbei, als dass sie dieses wirklich an den schienengebundenen öffentlichen Verkehr anbindet. mehr lesen / lire plus

Mehr Unfälle im Straßenverkehr

2021 stieg die Anzahl der Unfälle im Straßenverkehr um etwa ein Fünftel. Das teilten das Mobilitätsministerium, das Statec und die Polizei am Mittwoch, dem 8. Juni mit. Während die Zahl der Todesfälle leicht gesunken ist, sind sowohl schwere als auch leichte Verletzungen gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist zwar kein Rückgang zu beobachten, jedoch wächst die Zahl der schweren Unfälle nicht proportional zur Bevölkerungsentwicklung. Ein Trend scheint gebrochen: 2020 gab es eine hohe Zahl an Fahrradfahrer*innen, die in schwere Unfälle verwickelt waren, diese ist 2021 wieder gesunken. Dennoch sind die Nutzer*innen aktiver Mobilität nach wie vor sehr gefährdet: Bei rund einem Viertel der tödlichen Verkehrsunfälle sind letztes Jahr Fußgänger*innen gestorben. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #195 – Den Dag vum Vëlo: Problemer a Fuerderungen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Haut, den 3. Juni, ass den Dag vum Vëlo. Obwuel zu Lëtzebuerg ëmmer méi Leit op zwee Rieder ënnerwee sinn, ginn et nach eng ganz Rëtsch Problemer. Et geet ëm déi berüümt-berüchtegt 1,5 Meter Ofstand, iwwert streng Kontrolle bei Vëlosfuerer*innen an natierlech déi feelend Infrastruktur. Dat schléit sech dann och an de Fuerderunge vu ProVelo.lu nidder, déi de Samschden ee grousst Vëlosfest inklusiv Maniff geplangt hunn. Doriwwer schwätzen de Joël Adami an de Richard Graf dës Woch am Podcast.

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Fahrrad: Tag des Abstands

Am Samstag ist es wieder so weit: Die jährliche große Fahrraddemo in Luxemburg-Stadt soll die Belange der pedalierenden Verkehrsteilnehmer*innen in Erinnerung rufen.

In der Avenue Pasteur auf Limpertsberg wird ein Doppelfahrradstreifen auf Kosten der Fußgänger*innen, der Restaurant-Terrassen und der Straßenbäume realisiert, nur damit die Autos weiter durchfahren können. Eine „sichere Infrastruktur“ auf die ProVelo.lu gerne verzichtet hätte. Die Forderung diesen Straßenteil als verkehrsberuhigte Zone mixte zu gestalten und nur für Anrainer*innen-Autos zugänglich zu machen, wurde von der Stadtverwaltung abgelehnt. (Foto: woxx)

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Piraten Sven Clement wusste Polizeiminister Henri Kox Folgendes zu berichten: „An de leschte 6 Méint huet d’Police allerdéngs kee Verstouss géint den Artikel 125.08 vum Code de la Route (Mindestofstand vun 1,5 Meter beim Iwwerhuele vu Vëlosfuerer net agehalen) festgestallt.“ mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #190 – Wéi soll d’Mobilitéit zu Lëtzebuerg am Joer 2035 ausgesinn?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Mobilitéitsministere rechent am Joer 2035 mat 40 Prozent méi Verkéier zu Lëtzebuerg a wéist am Nationale Mobilitéitsplang, wéi een domadder ëmgoe kéint. Ass et realistesch, datt an e puer Joer sou vill méi Leit zu Lëtzebuerg mam Vëlo fueren? An wisou ass dee Plang a ville Punkte ganz detailléiert, mä léisst awer grad beim Vëlo vill Froen op? De Joël Adami huet de Plang gelies an analyséiert an diskutéiert mam Tessie Jakobs iwwert déi gutt Iddien a Schwaachstellen.

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Nationaler Mobilitätsplan: Elendsverwaltung

Bis 2035 soll das Verkehrsaufkommen in Luxemburg um 40 Prozent steigen. Damit das Mobilitätssystem nicht vollständig zusammenbricht, müssen viel mehr Luxemburger*innen Fahrradfahren.

Die Tram soll künftig nicht nur das Rückgrat des öffentlichen Transports in Luxemburg-Stadt sein, sondern sie auch mit Esch-Belval verbinden. Vermutlich wird sie dann auch etwas voller sein. (Foto: Ville de Luxembourg/Charles Soubry)

„80 Prozent unseres Verkehrs ist hausgemacht, das heißt wir müssen bei uns daheim unsere Hausaufgaben machen“, erklärte Verkehrsminister François Bausch (Déi Gréng) bei der Präsentation des Nationalen Mobilitätsplans 2035 (PNM 2035) am 22. April. Nachdem er kurz vor den Wahlen 2018 mit „Modu 2.0“ ein erstes Mal seine Vision der nachhaltigen Mobilität in Luxemburg vorgelegt hatte, folgte nun der PNM 2035. mehr lesen / lire plus

Rousegäertchen wird zum Luftschutzbunker

Captain Raju CC BY-SA 4.0

Nachdem sich die Rekonstruktion des durch einen Großbrand schwer geschädigten Parkings unter dem „Rousegäertchen“ mit 17 bis 33 Millionen Euro als zu teuer erwies, lässt der Schöff*innenrat der Hauptstadt eine Studie durchführen, um, nicht zuletzt in Anbetracht der aktuellen Sicherheitslage, dessen Nutzung als atomsicheren Schutzbunker zu untersuchen. Beauftragt wurde das Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs), das als öffentliche Beratungsstelle dafür Sorge trägt, die eidgenössische Bunkerinfrastruktur nach neuesten Erkenntnissen auszubauen. Im Rahmen der Studie veranstaltet das Babs am Freitag einen Großversuch, um herauszufinden, ob die bestehenden Ausgänge und die Auffahrten zwischen den Ebenen für eine Teilevakuierung bei Vollbesetzung ausreichen. mehr lesen / lire plus

Fahrradgerechte Stadt: Rolle rückwärts in Diekirch

In Diekirch gibt es seit mehr als einem Jahrzehnt Einbahnstraßen, welche Radfahrer*innen in Gegenrichtung zum Autoverkehr nutzen können. Sie wurden seinerzeit von der schwarz-grünen Gemeindeführung unter Berücksichtigung der dafür geltenden Auflagen der Straßenbauverwaltung eingerichtet. Es galt Radfahrer*innen zu erlauben, die Stadt zu durchqueren, ohne dabei die vom Autoverkehr überlasteten Hauptverkehrsadern nutzen zu müssen. Die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrräder gilt, neben breit angelegten 30-Kilometer-Zonen, als ein wichtiger Schritt in Richtung fahrradgerechte Stadt. So wird die Sicherheit der Radfahrer*innen verbessert und ihre Bereitschaft, das Fahrrad für kurze Strecken zu nutzen, erhöht. Doch damit soll jetzt in Diekirch Schluss sein – ausgerechnet aus Sicherheitsbedenken. mehr lesen / lire plus

Illegale Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt

Rund ein Drittel der Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt sind nicht mit der Straßenverkehrsordnung kompatibel. Das ergab eine Untersuchung des „Zentrum fir urban Gerechtegkeet“ (ZUG). Laut Code de la Route dürften Parkplätze nur in einem Mindestabstand von fünf Metern zu Fußgänger*innen- oder Radüberwegen angelegt werden. Zwischen Juni und August 2021 haben Freiwillige des ZUG mittels einer App Luftbilder sämtlicher Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt ausgewertet. Alle Ergebnisse wurden laut ZUG von mindestens fünf Menschen überprüft, um eine gute Datenqualität zu erhalten. Insgesamt sind 475 Zebrastreifen näher als fünf Meter an Stellplätzen, bei 162 ist die Lage unklar. Das ZUG fordert in seiner Pressemitteilung die Stadt Luxemburg auf, die entsprechenden Stellplätze zu entfernen und durch Markierungen auf die Zebrastreifen hinzuweisen. mehr lesen / lire plus

Wie die Nordstad zur Parkstad werden soll

Ein neues landesplanerisches Leitbild und ein Mobilitätskonzept sollen die Nordstad zum dritten urbanen Entwicklungspol des Landes machen. Claude Turmes und François Bausch sind dieser Tage auf Tour, um den Bürger*innen das schmackhaft zu machen.

So könnte die verkehrsberuhigte Nordstad in Erpeldingen aussehen. (Grafik: Ministère de la Mobilité et des Travaux publics)

Seit Jahren arbeiten die fünf Gemeinden der Nordstad – Bettendorf, Diekirch, Erpeldingen an der Sauer, Ettelbrück und Schieren – daran, die Region zu einem urbanen Zentrum zu machen. Ganz abseits der Frage, ob sich die Einwohner*innen in einem Referendum für eine Fusion aussprechen, wird an einem einheitlichen landesplanerischen Leitbild gearbeitet. mehr lesen / lire plus

Fahrrad im Zug – Theorie und Praxis

„Ende der Hassliebe“ titelten wir vor zwei Wochen, als wir unter anderem auf die wenigen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in den CFL-Zügen hinwiesen. Neues Zugmaterial soll hier Besserung bringen, doch was nützen solche ausgewiesenen Abstellplätze, wenn sie nicht genutzt werden dürfen? Wer auf reddit.com nach „Luxembourg“ sucht, kann dort ein zwei Tage altes Filmchen bestaunen, wo ein Radfahrer gezwungen wird, einen Zug mitsamt seinem ordnungsgemäß im dafür vorgesehen Sonderabteil abgestellten Fahrrad zu verlassen, weil zu viele „normale“ Fahrgäste zusteigen wollen. Wie zu erfahren ist, soll er auf den nächsten Zug warten.

Nachdem RTL Today das Video online gestellt hatte, reagierte die CFL-Direktion mit der Information, dass bei überfüllten Zügen aus Sicherheitsgründen darauf geachtet wird, dass die Plattformen und die Zugänge zu den Türen frei bleiben. mehr lesen / lire plus

Mobilité et handicap : « On a tous besoin les uns des autres »

Bien que les transports en commun deviennent de plus en plus accessibles aux personnes à mobilité réduite, les efforts ne sont pas encore suffisants. Nous en avons parlé à Info-Handicap.

Une véritable politique de transports publics accessibles doit aussi prendre en compte les chemins à parcourir pour arriver aux arrêts de bus. (Photo : Wolfgang Eckert/pixabay)

woxx : Où en est-on aujourd’hui de l’accessibilité des transports publics au Luxembourg ?


Fabienne Feller : Disons que la situation s’est vraiment fortement améliorée depuis 2001, avec la loi sur l’accessibilité des lieux ouverts au public. Cette loi spécifie que tous les lieux ouverts au public, s’ils sont financés complètement ou en partie par des pouvoirs publics, doivent répondre aux critères d’accessibilité pour les personnes en situation de handicap. mehr lesen / lire plus

ÖPNV und Fahrrad: Ende der Hassliebe?

Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln soll konfliktfreier werden.

Northwest CC BY-SA 4.0

Eigentlich wäre die kombinierte Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrad ideal, um die Mobilitätsbedürfnisse vieler nachhaltig zu lösen. Relativ „zügig“ von A nach B gelangen und gleichzeitig effizient das Problem der „Last Mile“ angehen, die nicht mit den Öffentlichen bewältigt werden kann – da müssten die Planer*innen doch geradezu frohlocken. Insbesondere im Berufsverkehr jedoch werden Fahrräder eher als lästige und platzraubende Hindernisse empfunden. Ein Umdenken, die nötigen Infrastrukturen für eine kombinierte Nutzung zu schaffen, kommt nur langsam voran.

Andernorts wird schon weiter gedacht. Im westkanadischen Vancouver etwa sind Linienbusse bereits seit langen Jahren mit speziellen Fahrradträgern ausgestattet, die vor der Fahrerkabine angebracht sind. mehr lesen / lire plus

Verkehrspolitik: Bitte alle langsamer!

Obwohl es mehr als genug Gründe für ein allgemeines Tempo 30 innerorts gäbe, wird Verkehrsberuhigung bloß als Sondermaßnahme gesehen.

Foto: pelsop/pixabay

Weniger Luftschadstoffe, weniger Lärm, weniger Unfälle und mehr Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen – die Vorteile von verkehrsberuhigten Straßen in Ortschaften überwiegen ganz klar. In Spanien ist Tempo 30 seit Mitte Mai auf den meisten Straßen die Regel, in Brüssel ebenfalls. In Luxemburg hingegen kann sich niemand zu dieser einfachen und dennoch wirksamen Maßnahme durchringen.

Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Cécile Hemmen und Francine Closener (LSAP) hervor. Der Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) wurde gefragt, wie viele Anfragen von Gemeinden es gab, Staatsstraßen zu 30er-Zonen zu machen. mehr lesen / lire plus

Keine zusätzlichen Züge für Esch 2022 geplant

Flickr

Kulturinteressierte, die nächstes Jahr die europäische Kulturhauptstadt Esch-Alzette besuchen wollen, müssen sich mit dem bestehenden Angebot des öffentlichen Transportes zufriedengeben. Das geht aus einer Antwort von Transportminister François Bausch (Déi Gréng) auf eine parlamentarische Anfrage von Dan Biancalana (LSAP) hervor. Da die Zugstrecke zwischen Esch und Luxemburg-Stadt bereits total ausgelastet sei, sei es nicht vorgesehen, die Transportkapazitäten zu erweitern. Höchstens zu den Randzeiten könne punktuell aufgestockt werden, wenn die Organisator*innen von Esch 2022 dies mit den CFL aushandelten. Auch beim Busverkehr geht Bausch davon aus, dass mit dem bestehenden Angebot der Großteil der Nachfrage abgedeckt sein wird. Um Spezial- oder Nachtbusse müssten sich die betreffenden Gemeinden kümmern, bisher sei jedoch nichts vorgesehen. mehr lesen / lire plus

Fit for 55 und Luftverkehr: Kaum gestutzte Flügel

Die EU-Kommission will den Flugverkehr klimaverträglicher gestalten. Doch ihre Vorschläge werden als unzureichend kritisiert.

Seit Beginn des Industriezeitalters steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre. Der Flugverkehr hat daran einen immer größeren Anteil. (Pixabay; cocoparisienne)

„Um nicht stur Kurs auf die Klimakatastrophe zu halten, müssen wir den Flugverkehr sofort und umfassend besteuern“, heißt es im Pressekommuniqué, mit dem „Stay Grounded“ auf das „Fit for 55“-Programm der EU-Kommission reagiert hat. Das NGO-Netzwerk, dessen Name in etwa „Bleibt am Boden!“ bedeutet, begrüßt grundsätzlich die Idee einer Kerosinbesteuerung, kritisiert aber den verwässerten Kommissionsvorschlag. Die Kerosinbesteuerung ist nur ein Nebenaspekt des „Fit for 55“-Programms, mit dem die EU ihr neues CO2-Reduktionsziel für 2030, nämlich 55 Prozent weniger Emissionen als 1990, erreichen will (woxx 1641: Les 55 % dans leur contexte). mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Bürger*innenbefragung zur Finanzierung von Transportinfrastruktur

Der Transportsektor ist das Sorgenkind der Klimapolitik, denn in diesem Bereich steigen die Treibhausgasemissionen stetig. Die Europäische Investitionsbank will künftig mehr in nachhaltige Transportinfrastruktur investieren und erfragt deswegen die Meinung von EU-Bürger*innen.

(Foto: EIB)

Die EIB will die „Klimabank“ Europas werden, weswegen die größte öffentliche Kreditgeberin weltweit im Dezember 2020 einen sogenannten Klimabank-Fahrplan veröffentlichte. In der Vergangenheit war die Bank mit Sitz in Luxemburg-Stadt zur Zielscheibe von Protesten von Klimaaktivist*innen geworden. Trotz vermeintlich klimafreundlichen Leitlinien wurden immer wieder Schlupflöcher beklagt. Hatte die Kritik der Umweltschützer*innen meist auf die Förderung von Erdgas-Projekten wie Pipelines abgezielt, so sind viele Infrastrukturprojekte im Transportbereich, wie beispielsweise Flughäfen, nicht weniger problematisch. mehr lesen / lire plus

Meldeplattform für Gefahrenstellen für Radfahrer*innen online

Wie bereits voriges Jahr sammelt der Mouvement Ecologique wieder Meldungen zu problematischen oder gefährlichen Stellen im Radverkehr. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die Resultate werden später an die Verantwortlichen weitergeleitet.

„Es ist an der Zeit, die zahlreichen Probleme zu beseitigen, mit denen Radfahrer*innen regelmäßig konfrontiert sind. Gemeinsam machen wir Druck für gute und sichere Fahrradinfrastrukturen in Luxemburg!“, steht auf der Website Veloskaart.lu . Die Plattform, die von der Umwelt-NGO Mouvement Ecologique betrieben wird, besteht aus einer virtuellen Karte Luxemburgs, auf der jede*r gefährliche und problematische Stellen für Radfahrer*innen eintragen kann.

Die Idee ist einfach: Menschen, die im Alltag mit dem Rad unterwegs sind, wissen am Besten, wo es hapert, welche Stellen besonders gefährlich sind und wo etwa die Beschilderung so verwirrend ist, dass man sie nur als Ortskundige*r versteht. mehr lesen / lire plus

Sanfte Mobilität: Moien a Merci

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sollen einen respektvollen Umgang miteinander lernen – während neben ihnen Autos freie und ungestörte Fahrt haben. So will es zumindest eine Kampagne des Mobilitätsministeriums.

(Foto: MMTP)

In den letzten Tagen ist das Fahrrad wieder in aller Munde. Am Samstag wird der „Vëlosummer“ offiziell eingeläutet und im Laufe dieser Woche wurden bei eher widrigen Wetterbedingungen zwei neue Fahrradwege eingeweiht. Die Pandemie hat einige Menschen dazu gebracht, aufs Rad umzusteigen, obwohl die Radlobyist*innen in Luxemburg über ein Jahr lang betteln mussten, um einen einzigen lächerlichen Pop-up-Radweg zu bekommen.

Was anderswo begrüßt würde, ist in Luxemburg ein Problem, denn viel zu oft müssen sich Radfahrer*innen und Fußgänger*innen die Wege teilen. mehr lesen / lire plus

Avenue Pasteur: ProVelo fordert pragmatische Lösung

Die Planungen des Schöff*innerates bezüglich des unteren Teils der Avenue Pasteur auf dem Limpertsberg sind nach Ansicht von ProVelo keine gute Idee.

Foto: woxx.lu

In einem offenen Brief an das hauptstädtsiche Schöffenratskollegium erinnert ProVelo an die langjährige Forderung nach einer „sicheren Fahrradverbindung auf dem Limpertsberg zwischen dem Glacisfeld und den Schulen im nördlichen Teil“. Die Fahrradinitiative habe stets die zentral gelegene Avenue Pasteur als beste Verbindung gesehen. Sie verlangt, diese weitgehend dem Fuß- und Fahrradverkehr zu überlassen, während Busse und Autos über die parallel verlaufenden Straßen und Avenues geführt werden könnten.

ProVelo verspricht sich davon vor allem eine Verbesserung der Lebensqualität im unteren Teil der Avenue Pasteur, in der so breitere Gehwege und Terrassen für die dort befindlichen Gaststätten möglich würden. mehr lesen / lire plus