Am kommenden Freitag: Critical Mass ab 18 Uhr

Nach dem großen Erfolg des „Reclaim the Streets“ vom vergangenen Samstag, gibt es eine knappe Woche später eine weitere Möglichkeit, für das Radfahren in Luxemburg-Stadt zu demonstrieren.

Wie jeden letzten Freitag im Monat treffen sich am 30. April ab 18 Uhr Radfahrer*innen bei der „Gëlle Fra“ um ihr Anliegen „sichtbar“ zu machen. Das Konzept der Critical Mass setzt dabei auf eine nicht unbedingt riesige, aber doch auffallende Zahl an Teilnehmer*innen, die auf das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel aufmerksam machen.

Einerseits verschafft die Menge an Radfahrer*innen einen gewissen Respekt und damit auch Sicherheit für die Teilnehmenden. Andererseits soll die davon ausgehende Signalwirkung die politisch Verantwortlichen dazu animieren, für eine verbesserte Fahrradinfrastruktur zu sorgen, was mit der Zeit wiederum das Sicherheitsgefühl potenzieller Radfahrer*innen steigern soll. mehr lesen / lire plus

Impressions: Reclaim the Streets – 24.04.2021

Plus de 300 cyclistes ont répondu samedi à l’invitation de Siggy the Cyclist et ont « réclamé » davantage d’espace et de sécurité pour leur mode de transport préféré dans les rues de la capitale. Comme le premier échevin Serge Wilmes avait rejoint le peloton, il pourra rapporter la détermination des participant-e-s au collège échevinal. Le prochain rendez-vous est déjà pris. Comme chaque dernier vendredi mois, Critical Mass prendra son départ là où Reclaim the Streets avait fixé son arrivée : près de la Gëlle Fra, vers 18 heures.

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Samstag, 14 Uhr: Holt euch die Straßen zurück

Am Samstag ist es wieder so weit: Unter Federführung von „Siggy the Cyclist“ findet in Luxemburg-Stadt ein „Reclaim the Streets“ statt. Keine angemeldete Fahrraddemo im klassischen Sinne, mit Polizeischutz und offiziellen Reden, sondern eine „spontane“ Tour für alle, die daran teilnehmen wollen. Bekannt ist lediglich der Treffpunkt, um 14 Uhr in der Ënneschtgaass, und der Zielpunkt, nur wenige hundert Meter entfernt, bei der Gëlle Frau. Dazwischen liegt ein Parcours von 14 Kilometern, der es erlauben soll, die Straßen der Stadt „aus Sicht der Radfahrer*innen zu entdecken“. Es gehe darum, zu zeigen, dass das Fahrrad „seinen Platz im öffentlichen Raum verdient“. Obwohl in den letzten Wochen einiges in Sachen Radpisten in der Stadt passiert ist, bleiben viele Gefahrenpunkte bestehen. mehr lesen / lire plus

Verbindung Kirchberg-Neudorf-Cents: Sanfte Brücke

Provelo.lu begrüßt den Entscheid des hauptstädtischen Schöff*innenrates für den Bau einer Brücke über Neudorf. Das lange Warten ist aber damit noch nicht zu Ende.

Eigentlich sollte die Fahrrad- und Fußgängerbrücke zwischen Cents und Kirchberg zeitgleich mit dem Lift im Pafendall errichtet werden. So hatte es die damals noch junge blau-grüne Hauptstadt-Koalition 2006 in ihrem Velo-Konzept niedergeschrieben. Dank dieser Vorhaben sollten die topografischen Sonderheiten der Festungsstadt für Radfahrer*innen überwindbar gemacht werden.

Der Lift wurde, wenn auch mit erheblichen Verzögerungen, realisiert und hat sich zu einem wahren Tourismusmagneten entwickelt. Die Brücke über das Neudorf hatte mehr Gegner*innen und weniger politischen Sukkurs, insbesondere als der vor wenigen Tagen verstorbene Paul Helminger 2011 ein paar Hundert Stimmen hinter Xavier Bettel landete und neben dem Bürgermeisteramt auch sein Gemeinderatsmandat schmiss. mehr lesen / lire plus

300 Vorschläge zum sicheren Radfahren: Wenn die Basis mitreden darf

Der Meco rief im vergangenen Sommer zu einer Art Inventar in Sachen Radfahrinfrastruktur auf und brauchte sich nicht über die Beteiligung daran zu beklagen.

Als im vergangenen Jahr das beim Rad fahrenden Publikum sehr beliebte „Alles op de Vëlo am Mamerdall“ coronabedingt abgeblasen werden musste, hatte der Organisator Mouvement écologique auch gleich einen alternativen Zeitvertreib für die frustrierten Radfahrer*innen parat: Die Umweltgewerkschaft rief diese dazu auf bis Mitte Juli 2020 sowohl positive als auch negative Beispiele in Sachen sanfter Mobilität im Allgemeinen, aber auch zum Fahrrad im Besonderen auf einer Internetplattform zusammenzutragen. Getauft wurde das Unterfangen auf den Namen „Alles op de Vëlo Spezial“. mehr lesen / lire plus

Sanfte Mobilität: Raum fürs Rad

Vielfach gepriesen, führt das Fahrrad in der Verkehrsplanung immer noch ein Schattendasein. Es ist an der Zeit, endlich ins Rampenlicht zu treten.

Foto: woxx

Sind Radfahrer*innen denn nie zufriedenzustellen? Da baut man ihnen entlang der neu gestalteten Avenue de la Liberté, der „schönsten Straße der Hauptstadt“ – dixit Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP), eine luxuriöse bidirektionale Fahrradpiste, und dann soll das doch nicht das Richtige sein?

Vorab gesagt: Die am Freitag letzter Woche eingeweihte Piste stellt in Luxemburg das Nonplusultra einer fahrradgerechten Verkehrsführung dar und ist im Vergleich zur Situation davor eine kleine Revolution. Wo früher drei Spuren in Richtung Bahnhof den Autofahrer*innen das Gefühl einer Art Stadtautobahn vermittelten, wurde der Raum prioritär zwischen Tram und der sogenannten „mobilité douce“ aufgeteilt. mehr lesen / lire plus

Carte Blanche op RTL: Fortschrëtt mat 20 Joer Verspéidung

Eng duerchgoend Vëlospist tëscht der Stad an der Gare. Doriwwer kann een sech freeën, an dann awer och nees net. Eng Carte Blanche vum woxx-Journalist Richard Graf.

Firwat net éischter? Dat ass d’Fro déi engem duerch de Kapp geet, wann een di fuschnei Piste laanscht d’Nei-Avenue vum Pont Adolphe bis zur Paräisser Plaz mam Vëlo erof- oder erop strampelt. E Freideg gouf se mat – pandemiebedéngt – reduzéiertem Tamtam ageweit. Joerzéngtelaang ze spéit, fir déi, déi reegelméisseg mam Vëlo tëschent der Stad an der Gare ënnerwee sinn. An dach e bësschen ze fréi, well grad op der Paraïsser Plaz de Konflikt mat de Foussgänger virprogramméiert ass. mehr lesen / lire plus

Reaktionen auf die überarbeiteten Subventionen für Elektroautos

Für die kürzlich vorgestellte Reform und Erneuerung der „clever fueren“-Subventionen gibt es Lob vom Mouvement écologique und Kritik von Déi Lénk. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass die Subventionen für Plug-In Hybride abgeschafft gehören.

Die „clever fueren“-Subventionen gelten für Autos, die bis Ende März 2022 gekauft werden. Foto: Mikes-Photography/Pixabay

Wer ein Elektroauto oder ein Fahrrad kaufen will, kann sich auch in den kommenden zwölf Monaten auf einen staatlichen Zuschuss freuen. Wie die woxx am Freitag in ihrer Printausgabe berichtete, werden die „Clever Fueren“-Subventionen bis zum 31. März verlängert und teilweise überarbeitet.

Der Kauf eines vollelektrischen PKWs wird weiterhin mit 8.000 Euro subventioniert, es sei denn das Auto verbraucht zu viel Strom. mehr lesen / lire plus

Kommentar: Subventionen reichen nicht für eine Verkehrswende

Langsam kommt die Elektromobilität auch in Luxemburg auf. Doch die staatlichen Subventionen sind nicht zielführend, wenn wir eine echte Verkehrswende wollen.

Ein parkendes Elektroauto, das sichtbar geladen wird.

Auch Elektroautos nehmen viel Platz im öffentlichen Raum ein. (Foto: Andrew Roberts/unsplash)

Die Regierung hat die Subventionen für Elektroautos verlängert und angepasst. Grundsätzlich ist das sicherlich kein schlechter Schritt, aber viele Details wurden mal wieder ausgeklammert. Als die finanziellen Zuwendungen vor einem Jahr aufgestockt wurden, um in der sich ankündigenden Wirtschaftskrise den Konsum anzukurbeln, hätte man vielleicht noch darüber hinwegsehen können, dass viele Kleinigkeiten nicht bedacht wurden.

Seitdem war genug Zeit, um die Subventionen zu evaluieren, was augenscheinlich nur teilweise getan wurde. mehr lesen / lire plus

Rohstoff für die Energiewende: Europäisches Lithium?

Geothermie soll nicht mehr nur der Wärme- und Stromproduktion dienen. Erste Versuchsanlagen zielen darauf ab, auch das begehrte Metall Lithium zu gewinnen.

Lithium-Ionen-Akkumulator im Museum Autovision, Altlußheim. (Wikimedia; Claus Ableiter; CC BY-SA 4.0)

Laut Internationaler Energieagentur könnten im Jahr 2030 gut 150 Millionen Elektroautos unterwegs sein. Gut fürs Klima ist das nur, wenn die Akkus mit Strom aus erneuerbaren Quellen geladen sind. Zudem entscheiden die Bestandteile der Batterie mit, wie nachhaltig E-Mobilität sein wird. Der marktbeherrschende Typ sind Lithium-Ionen-Akkus. Sie heißen so, weil Lithium-Ionen zwischen Anode und Kathode hin- und herwandern – das entspricht dem Auf- und wieder Entladen. Akkus dieses Typs haben eine höhere Energiedichte als andere, wodurch sie kleiner und leichter sein können. mehr lesen / lire plus

Keine Nachtzüge für Luxemburg

Die Renaissance der Nachtzüge wird in Luxemburg verschlafen. Gründe sind laut Transportminister Bausch die geographische Lage und die geringe Anziehungskraft des Großherzogtums.

Foto: Wikimedia

Wenn Firmen – oder auch nur ihre Briefkästen – nach Luxemburg kommen, heißt es oft, dass sie das wegen der strategisch günstigen Lage des Landes tun würden. Auch die Strahlkraft des Finanzplatzes wird stets genannt. Für Nachtzüge scheint das jedoch nicht zu gelten. In einer parlamentarischen Anfrage an Transportminister François Bausch wollten Carlo Back und François Benoy (alle drei Déi Gréng) wissen, wie denn die CFL zu Nachtzügen stehe.

Damit Nachtzüge sich wirtschaftlich lohnen, müssten sie große Städte oder bevölkerungsreiche urbane Regionen verbinden, so der Minister in seiner Antwort. mehr lesen / lire plus

Zahl der Grenzgänger*innen in der Großregion hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt

Der Interregionale Parlamentarier*innenrat (IPR) hat eine Studie präsentiert, die die Mobilität in der Großregion untersucht hat. 250.00 Pendler*innen arbeiten in der Großregion, die Mehrheit von ihnen in Luxemburg.

Die Grafik zeigt, wie viele Personen aus welcher Region wohin pendeln. (Grafik: Interregionaler Parlamentarierrat)

2000 gab es ungefähr 126.450 Grenzgänger*innen in der Großregion, die stellten ein Drittel der luxemburgischen Arbeitnehmer*innen dar. 2019, also beinahe zwei Dekaden später, waren es 250.000. Eine Sonderauswertung, die der IPR in Auftrag gegeben hat und die am 2. Februar veröffentlicht wurde, hat sich mit dieser Entwicklung auseinandergesetzt. Von den 250.000 Pendler*innen arbeiten 197.000 in Luxemburg, die 45 Prozent der hiesigen Arbeitskräfte darstellen. mehr lesen / lire plus

Autofestival: Die Hälfte der Autokäufer*innen interessiert sich für Elektromobilität

Trotz Pandemie und Klimakrise überlegen viele Menschen in Luxemburg, sich während dem Autofestival ein neues Fahrzeug zuzulegen. Dabei stehen Elektroautos hoch im Kurs, wie eine TNS Ilres-Umfrage zeigt.

Der Toyota Prius ist eins der bekanntesten Plug-in-Hybrid-Modelle. (Foto: CC-BY-SA Tiia Monto/wikimedia)

Am heutigen Montag, dem 25. Januar 2021, hat das Autofestival begonnen. 15 Tage lang können Interessierte bei ihren Autohändler*innen die neusten Modelle ausprobieren und zu besonders günstigen Konditionen kaufen. Die woxx hat bereits in ihrer aktuellen Printausgabe eine Analyse des luxemburgischen Automarkts präsentiert, bei der wir die Frage „Ein Auto kaufen? Wirklich?“ stellten. Am Freitag veröffentlichte das Umfrageinstitut TNS Ilres die Resultate einer Befragung zum Autofestival, die unter anderem eine Tendenz in Richtung Elektromobilität zeigen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #128 – Soll een*t am Joer 2021 nach een Auto kafen?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Den Autosfestival steet virun der Dir. Vill Leit froen sech, wat fir een Auto se solle kafen: Ee bekannte Verbrenner, ee Plug-in-Hybrid oder dach ee vollelektreschen Auto? D’Tessie Jakobs an de Joël Adami stellen sech d’Fro, ob et 2021, an enger Pandemie a matzen an der Klimakris, iwwerhaapt ubruecht ass, en Auto ze kafen.

 

 

 

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Autofestival: Ein Auto kaufen? Wirklich?

Trotz Klimakrise und Pandemie findet auch 2021 das Autofestival statt. Der Hunger nach Stau, Abgasen und der Illusion von Freiheit scheint ungebrochen.

2020 stieg die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Luxemburg stark an. Das lag aber wohl vor allem an den großzügigen staatlichen Subventionen. (Foto: Mikes-Photography/Pixabay)

Autowerbung wirkt oft wie aus einer seltsamen Parallelwelt. Nicht nur posieren die Autos meistens vor moderner Architektur oder fahren auf leeren Straßen – in dem Autowerbungsuniversum existieren auch Phänomene wie Stau, Luftverschmutzung oder Klimakrise einfach nicht. Trotz aller Reisebeschränkungen dürften viele Luxemburger*innen zwischen dem 25. Januar und dem 8. Februar eine Reise in diese magische Welt wagen, denn dann findet die 57. mehr lesen / lire plus

Fahrradaktivist*innen fordern ein lückenloses Radwegenetz in Luxemburg-Stadt

Unter dem Motto „Connecting the dots“ fordern mehrere Organisationen und Radaktivist*innen die Bürgermeisterin der Hauptstadt auf, für sicherere Radverbindungen zu sorgen.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben sich 14 verschiedene Organisationen, Initiativen und Einzelaktivist*innen an die Gemeindeverantwortlichen von Luxemburg-Stadt gewandt und fordern einen Lückenschluss im Radwegenetz. Seit im Dezember 2017 die Tram im Viertel Kirchberg fährt, habe sich dort durch getrennte Radwege die Lage für Radfahrer*innen enorm verbessert. Dies sei auch in der Avenue de la Gare und den beiden Brücken, die die Oberstadt mit dem Bahnhofsviertel verbinden, zu beobachten.

Allerdings sei ein Radwegenetz nur so gut wie sein schwächstes Glied, und das sehen die versierten Radfahrer*innen im hauptstädtischen Park und der Avenue Marie-Thérèse, wo keine baulich getrennten Radwege vorhanden sind. mehr lesen / lire plus

Kein Tram in der Nordstad

In der Antwort auf eine parlamentarische Frage lehnt Transportminister François Bausch erneut die Idee einer Straßenbahn für die Nordstad ab. Das Transportmittel sei für die Agglomeration überdimensioniert.

In der Hauptstadt fährt sie, nach Esch soll sie verlängert werden, die Nordstad soll sie nicht brauchen: Die Tram.(Foto: Luxtram)

André Bauler (DP) wollte vom Transportminister Bausch (Déi Gréng) in einer parlamentarischen Anfrage wissen, wie dieser die Möglichkeit einer Tram in der Nordstad sieht. Die Nordstad besteht aus den Gemeinden Bettendorf, Colmar-Berg, Diekirch, Erpeldingen/Sauer, Ettelbrück und Schieren, die in einem interkommunalen Syndikat zusammenarbeiten. Mit der Ausnahme von Colmar-Berg streben diese Gemeinden eine Fusion an. mehr lesen / lire plus

Klimawarnung an Zapfsäulen

In den USA wird erstmalig an Tankstellen auf die Schädlichkeit der Treibstoffe hingewiesen. In Schweden plant man Ähnliches. Und in Luxemburg?

(Zum Vergrößern anklicken)

An den Tankstellen der Stadt Cambridge in Massachusetts warnen demnächst gelbe Aufkleber vor den Umweltschäden, die durch die Treibstoffe verursacht werden. Damit dürfte die bei Boston gelegene Stadt, in der sich der Hauptsitz der renommierten Harvard-Universität befindet, der erste Ort der Welt sein, in dem eine solche Initiative umgesetzt wurde.

Wie der Guardian berichtet, wartet die Stadtverwaltung nur noch darauf, dass die Aufkleber von der Druckerei ausgeliefert werden. Die Entscheidung sei bereits im Januar gefallen, so der Guardian, denn die Stadt plane, bis 2050 klimaneutral zu werden. mehr lesen / lire plus

Portrait einer Bahnlinie: Ein Zug bleibt auf der Strecke

Der Fotograf Patrick Galbats hat vor kurzem mit einem Projekt für die Kulturhauptstadt „Esch 2022“ begonnen, in dem er die Region Pays-Haut Val d’Alzette porträtiert. Der woxx gewährt Galbats schon einen kleinen Einblick in seine Arbeit: Betrachtungen entlang der Bahnlinie zwischen Esch und Audun-le-Tiche, die bald einer Busverbindung weichen soll.

Die zwanzigjährige Barbara zog erst vor kurzem von Porto nach Audun-le-Tiche. Ihr Vater arbeitet seit 14 Jahren in Luxemburg; nun jobt auch sie in Esch, in einem portugiesischen Lokal. (Fotos: Patrick Galbats) Der Blick aus dem Fenster zeigt die Industriebrache „Roud Lëns“, wo in naher Zukunft ein komplett neues Viertel der Stadt Esch entstehen wird.

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Liser-Studie: Tägliches Pendeln ist ein großer Stressfaktor

Eine Studie des Luxembourg institute of socio-economic research (Liser) hat das Mobilitätsverhalten von Grenzgänger*innen untersucht und ist dabei zum Schluss gekommen, dass Bahnfahrende generell zufriedener sind.

(Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), France-Luxembourg border Dudelange A 31-A 3-0038, CC BY-SA 4.0)

Die tägliche Mobilität, gerade bei langen Strecken, kann zu einem großen Stressfaktor werden. Das ist nicht unbedingt eine neue Erkenntnis, wurde jedoch jetzt vom Liser-Forscher Philippe Gerber bestätigt. 20 Familien mit mindestens zwei Kindern aus den französischen Orten Voiron (bei Grenobel) und Thionville wurden interviewt. Alle Teilnehmer*innen hatten einen Arbeitsweg von mindestens 60 Kilometern. Da die Interviews qualitativ ausgewertet wurden, ist die geringe Teilnehmer*innenzahl normal. mehr lesen / lire plus