Media Pluralism Monitor 2017: Weiterhin Schlechte Noten für Luxemburg

Die neueste Version der europäischen Studie, die verschiedene Facetten des Medienpluralismus untersucht, stellt dem Großherzogtum wieder ein schlechtes Zeugnis aus.

Zum dritten Mal veröffentlichte das Centre for Media Pluralism and Media Freedom (CMPF) den Media Pluralism Monitor für die 28 EU-Staaten sowie drei Beitrittskandidaten Türkei, Serbien und die Republik Mazedonien. Vier Themenblöcke werden behandelt: Grundlegender Schutz journalistischer Arbeit, Vielfalt des Medienmarktes, politische Unabhängigkeit und soziale Inklusivität der Medien.

Die Situation der luxemburgischen Medienlandschaft wird nicht sehr positiv bewertet. Einige Werte haben sich von 2016 auf 2017 allerdings verbessert, was an drei Ereignissen festgemacht wird: Der Zusammenschluss von drei Journalist*innenorganisationen zur ALJP, die Entstehung vom rein durch Crowdfunding finanziertem Reporter.lu und die Ankündigung von Premierminister Bettel, an einer neuen Strategie zu arbeiten, mit der künftig auch Community-Medien gefördert werden sollen. mehr lesen / lire plus

30 Jahre woxx – die andere Stimme

Diese Woche feiern wir drei Jubiläen: 1.500 Nummern, 30 Jahre Zeitung, ein Jahr Online-woxx. Wichtiger als die Bilanz sind unsere Zukunftspläne – die den revolutionären Veränderungen in der Medienbranche Rechnung tragen.

Um die Schwierigkeiten, für die Online-woxx die digitale Pressehilfe zu erlangen, ging es im Edito „Abgebremst aber im Rennen“ der Print-Nummer von vergangenem Freitag. Wie das Projekt GréngeSpoun / woxx in den vergangenen 30 Jahren mit den technologischen Revolutionen in der Medienbranche umgegangen ist, dazu finden unsere Leser*innen in der am 2. November erscheinenden Nummer einen detaillierten Beitrag auf Französisch. Dabei geht es auch um die Chancen, die die neuen Technologien bieten, um den Ansprüchen des ursprünglichen Projekts besser gerecht zu werden. mehr lesen / lire plus