Faschistische Männer: Geboren durch Gewalt

Vor über 40 Jahren hat Klaus Theweleit mit seiner von den Geschlechterverhältnissen ausgehenden Faschismusanalyse Furore gemacht. Nun werden die „Männerphantasien“ neu herausgegeben. Die woxx sprach mit dem Autor über die Aktualität und Wirkung seines Werkes.

„Die sogenannte faschistische Ideologie im Sinne eines benennbaren Kanons von Regeln und Gedanken gibt es meiner Meinung 
nach nicht“: 
der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit. (Foto: privat)

woxx: Im Nachwort zur Wiederveröffentlichung Ihres Buches schreiben Sie, die neue Rechte in Deutschland töne in vieler Hinsicht ähnlich wie die in Ihrem Buch „Männerphantasien“ beschriebene Freikorps- und Nazi-Rechte der Weimarer Republik. Worin besteht die Ähnlichkeit?


Klaus Theweleit: Einer der Kerne des politisch rechten Verhaltens, das man als faschismusanfällig bezeichnen kann, besteht immer noch in der aggressiven Abwehr von Weiblichkeit. mehr lesen / lire plus

Vergewaltigung zur Unterhaltung

Ein Videospiel, mit dem Ziel, Frauen zu vergewaltigen und umzubringen, wird im Netz zurzeit heftig kritisiert. Die Versuche des Entwicklers, die misogynen, gewaltverherrlichenden Inhalte zu verteidigen, scheitern kläglich.

© pxhere.com

Diejenigen, die sich alljährlich den Kopf darüber zerbrechen, ob es überhaupt noch notwendig sei, am 8. März den Weltfrauenkampftag zu begehen, sind möglicherweise noch nicht auf das Videospiel „Rape Day“ aufmerksam gemacht worden, das im April diesen Jahres auf der Spieleplattform Steam veröffentlicht werden soll. Schauplatz des Spiels ist eine Zombie-Apokalypse. Ziel ist es, Frauen zu belästigen, zu vergewaltigen und umzubringen. „The zombies enjoy eating the flesh off humans and brutally raping them, but you are the most dangerous rapist in town“, war bis vor kurzem noch im Beschreibungstext von „Rape Day“ auf Steam zu lesen. mehr lesen / lire plus

La tête au Carré explosée

Dernièrement, l’artiste luxembourgeoise Deborah De Robertis s’est dénudée à Lourdes. Rien de bien nouveau, sauf que cette fois le journaliste du Wort Gaston Carré a exposé sa bigoterie et sa misogynie dans un billet. Qui appelle un contre-billet.

(© Deborah De Robertis Officiel)

On peut penser de l’art de Deborah De Robertis ce qu’on veut – mais il ne laisse pas indifférent. Que ce soit devant « L’origine du monde », la Mona Lisa ou maintenant dans la grotte de Lourdes, l’artiste utilise son corps pour provoquer et pour pousser à la réflexion.

Bref, De Robertis est une de ces artistes qui cherchent une formule, et quand elle marche, elle est répétée à l’infini. mehr lesen / lire plus