Auf Apple TV+: Bad Sisters

Sowohl lustig als auch spannend, jongliert die Serie „Bad Sisters“ viele Figuren und Themen auf beeindruckende Weise.

Wer von den Schwestern hat John Paul auf dem Gewissen? (Copyright: Apple)

Wer hat John Paul getötet? Diese Frage steht in einer neuen Apple TV-Serie von der ersten Szene an im Raum. Dass man überhaupt von einem Mord ausgeht, hängt mit dem verdächtigen Verhalten der titelgebenden „bad sisters“, den vier Schwestern von John Pauls Frau, zusammen. Wieso wären sie so nervös, wenn sie nichts mit dem Tod zu tun hätten?

Zu Beginn wirkt „Bad Sisters“ also wie ein klassisches Whodunnit. Interessanterweise aber nicht etwa deshalb, weil der Tod offiziell als Mord klassifiziert wurde. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: Pure

Marnie, Hauptfigur der Dramedy-
Serie „Pure“, plagen Zwangsgedanken an Sex. Lacht das Publikum hier auf Kosten von Betroffenen mentaler Krankheiten?

In „Pure“ leidet Marnie unter ihren sexuellen Zwangsgedanken, auch wenn die in der Serie mit humoristischen Momenten verknüpft werden. (Copyright: Arte)

Nachdem Marnie (Charlie Clive) beim Hochzeitsjubiläum ihrer Eltern sexuelle Fantasien mit ihrer Mutter überkommen, nimmt sie Reißaus: Die 24-Jährige flüchtet nur mit einem Rucksack bepackt aus ihrer schottischen Heimatstadt nach London. In der britischen Serie „Pure“, die seit September auf arte.tv zu sehen ist, sucht sie in sechs Folgen nach Antworten: Was sind das für Gedanken, die sie seit Jahren plagen? mehr lesen / lire plus

Auf Disney+: The Bear

„The Bear“ handelt von Essen, Familie, Depression und Männlichkeit. Ihre Besonderheit verdankt die Serie den tollen Schauspielleistungen, dem unberechenbaren Drehbuch und einer aufwändigen Kameraarbeit.

Das Personal des „Original Beef“ tut sich schwer damit, Carmen als ihren neuen Arbeitgeber anzuerkennen. (Copyright: FX)

Wer hätte gedacht, dass eine der besten Serien der letzten Jahre von einem familienbetriebenen Sandwichrestaurant handelt? Und dass man nicht einmal besonders kochbegeistert sein muss, um diese Ansicht zu teilen? Wie schon in „Six Feet Under“ und „Succession“ ist auch in „The Bear“ der Familienbetrieb lediglich der Schauplatz, an welchem psychisch angeschlagene Menschen mit wenig emotionaler Intelligenz zusammenarbeiten müssen – und daran die meiste Zeit über scheitern. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Uncoupled

In den 1990er-Jahren hätte die Serie „Uncoupled“ allein mit ihrer schwulen Hauptfigur ein Zeichen gesetzt. Heute liegt die Latte höher. Schafft die Serie den Sprung?

Michael (Neil Patrick Harris) ist aufgebracht, weil er verlassen wurde – doch es gibt Schlimmeres in „Uncoupled“. (Fotos © Netflix)

Michaels (Neil Patrick Harris) Liebesglück liegt in Scherben: Sein Partner Colin (Tuc Watkins) macht nach siebzehn Jahren Beziehung unerwartet Schluss. Damit beginnt für den frisch gebackenen Single Michael die leidige Suche nach Gründen für das Liebesende und seinem Platz in der Gesellschaft. Hinter der Serie „Uncoupled“, im August auf Netflix erschienen, stecken die Produzenten Jeffrey Richman (unter anderem „Modern Family“) und Darren Star („Sex and the City“). mehr lesen / lire plus

Better Call Saul: Fulminantes Ende

Sechs Jahre vor den Ereignissen der Erfolgsserie „Breaking Bad“ situiert, trat „Better Call Saul“ an, um uns die Anfänge des Serienhelden Saul und seiner Anwaltskanzlei näherzubringen. Sechs Staffeln später wissen wir nun: geliefert wird noch viel mehr. Eine Eloge auf die drei Geniestreiche der Serienmacher.

Um zu erfahren, wie und weshalb die Schuhe dahin gelangten, muss man die entsprechende Folge zu Ende sehen. (Fotos: Sony Pictures Television/ AMC)

Die Leinwandpräsenz von Saul Goodman hätte eigentlich nur kurz sein sollen. Drei Folgen lang, um genau zu sein. Für mehr hatte „Breaking Bad“-Erfinder Vince Gilligan den schmierigen Anwalt ursprünglich nicht eingeplant. Es sollte eine kleine, unterhaltsame Anspielung an den im wahren Leben in Albuquerque praktizierenden Ron Bell sein, der Gilligan dort wegen seiner pompösen Werbeanzeigen und – spots („I sue drunk drivers!“) mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Black Bird

Dennis Lehanes Miniserie „Black Bird“ profitiert von der Faszinantion für Serienkiller. Trotz mehrheitlich guter Schauspielleistungen und einer insgesamt spannenden Handlung ist sie im Vergleich zu anderen dieses Genres leider nur mittelmäßig.

Warum sich Larry dem unauthentisch wirkenden Jimmy öffnet, bleibt bis zuletzt unklar. (Copyright: Apple TV)

Von „Dexter“ über „Bates Motel“ bis hin zu „True Detective“ und „You“ – Produktionen über Serienmörder erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Doch wieso eigentlich? Der Adrenalin-Rush und die Ähnlichkeit, die solche Erzählungen mit dem Lösen eines komplexen Rätsels haben, spielen dabei sicherlich keine unwesentliche Rolle.

Allgemein betrachtet sind Serienmörder-Produktionen ein recht konservatives Genre, das das Publikum nicht allzu sehr herausfordert. mehr lesen / lire plus

Shining Girls: Trauma-Thriller mit Botschaft

Was wie ein klassischer Thriller beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer vielschichtigen Reise durch die Zeit und einer Abhandlung über Traumabewältigung. Zusammengehalten werden die zahlreichen Erzählstränge der neuen Apple TV-Serie „Shining Girls“ von Hauptdarstellerin und Produzentin Elisabeth Moss.

Nur ihr Reporterkollege Dan Velazquez (Wagner Moura), der selbst mit psychischen Problemen kämpft, schenkt Kirbys (Elisabeth Moss) Theorie Glauben. (Foto: yahoo.com)

Eine Frau wird ermordet aufgefunden, der Täter ist rasch identifiziert, doch Kirby Mazrachi (Elisabeth Moss), Angestellte der Rechercheabteilung einer Chicagoer Tageszeitung, hat Zweifel. Die Verletzungen des Opfers kommen ihr bekannt vor und bald ist sie überzeugt, dass sie Jahre zuvor von dem gleichen Täter überfallen wurde. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Heartstopper

Seit die Comic-Verfilmung „Heartstopper“ am 22. April auf Netflix veröffentlicht wurde, wird sie sowohl von Fernsehkritiker*innen wie auch der LGBTIQA+ Community in höchsten Tönen gelobt. Zu Recht?

Das Wichtigste gleich vorweg: „Heartstopper“ ist eine der besten queeren Serien aller Zeiten. Wer sie gesehen und seinem Umfeld weiterempfehlen will, sieht sich jedoch gleich mit Hürden konfrontiert. Verlange ich nicht zu viel von meinen heterosexuellen Freund*innen, wenn ich ihnen diese vierstündige Produktion anrate? Wie mache ich einem Boomer eine Serie über fünfzehnjährige Schüler*innen schmackhaft? Wie bringe ich rüber, dass es sich hier nicht um „Sex Education“ handelt? Letztere ist zwar eine progressive Serie mit einigen queeren Figuren, allerdings richtet sie sich primär an ein heterosexuelles Publikum. mehr lesen / lire plus

ZDF-Mediathek: Becoming Charlie

Die Miniserie „Becoming Charlie“ ist eine der ersten deutschen Fernsehproduktionen über nicht-binäre Menschen. Trotz Klischees und Klassismus eine gelungene Premiere.

Charlie (Lea Drinda) fühlt sich weder als Mann noch als Frau und ist noch dazu von Geldsorgen geplagt. (© ZDF und Tatiana Vdovenko)

Charlie (Lea Drinda) muss gleich mehrere Brände löschen: Mutter Rowena (Bärbel Schwarz) versinkt im Kaufrausch und in Schulden; eine unglückliche Liebe sorgt für Konflikte im Freund*innenkreis und Charlie hadert mit der eigenen Identität. In der Miniserie „Becoming Charlie“, die seit Mai in der ZDF-Mediathek läuft, sucht die gleichnamige Hauptfigur zwischen Plattenbau und Studi-WG nach Stabilität und Antworten.

Zunächst tut es gut, dass die Serie von Lion H. mehr lesen / lire plus

Streaming: Spy vs. Spy

Gary Oldman hat sichtlich Spaß an seiner Rolle als alternder Spion mit zweifelhaftem Bezug zu Körperhygiene. In der sechsteiligen Serie „Slow Horses“ muss er zusammen mit einer Truppe ebenso abgehalfterter Versager ein Kidnapping aufklären, um den Tod eines pakistanischen Studenten zu verhindern.

Zwei, die sich nicht riechen können – im eigentlichen wie im übertragenen Sinn: Gary Oldman als Jackson Lamb (links) und Jack Lowden als River Cartwright (rechts). (Foto: We got this covered)

Jackson Lamb (Gary Oldman) hat’s schwer. Er muss sich nicht nur mit hartnäckigen Darmwinden herumschlagen, sondern auch mit der Trotteligkeit der ihm unterstellten Truppe von Ex-MI5-Agent*innen, den sogenannten „Slow Horses“. mehr lesen / lire plus

Auf Disney+: The Dropout

Filme und Serien über Hochstapler*innen gibt es viele, wenige sind so gelungen wie Elizabeth Meriwethers „The Dropout“.

Fast nicht wiederzuerkennen in ihrer Rolle als Elizabeth Holmes: die US-amerikanische Schauspielerin Amanda Seyfried. (Fotos: Beth Dubber/Hulu)

Von Hochstapler*innen geht eine anhaltende Faszination aus. Aus psychologischer und soziologischer Sicht scheinen sie die Regeln des respektvollen Miteinanders auf den Kopf zu stellen: Sie erschüttern das Vertrauen darin, dass unsere Mitmenschen meinen, was sie sagen. Politisch und juristisch faszinieren die Fälle vor allem dann, wenn der Betrug zunächst allen Kontrollinstanzen entging. Oder wenn die Hochstapler*innen breite Unterstützung fanden, noch lange nachdem einzelne sie bereits durchschaut hatten. mehr lesen / lire plus

Doku
: Andy Warhol: Queer gelesen missverstanden?


Die Dokuserie „The Andy Warhol Diaries“ auf Netflix porträtiert den Menschen hinter der Ikone und geht dessen Sexualität auf den Grund – das ist relevant und problematisch zugleich.

Der Künstler Andy Warhol führte romantische Beziehungen mit Männern – in der Serie 
„The Andy Warhol Diaries“ gehen die Meinungen darüber auseinander, inwiefern das sein Werk beeinflusste. (Bildquelle: Pixabay)

„Humorless melodrama”, zitiert die Kunstzeitung „The Art Newspaper“ Bob Colacello, langjähriger Redakteur bei Andy Warhols „Interview Magazine“. „Andy was hilarious to be around, but you’d never know it from watching the sad sack depicted here.” Damit reagiert Colacello auf die sechsteilige Dokuserie „The Andy Warhol Diaries“, die kürzlich auf Netflix anlief. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Severance

Teils Arbeitsplatz-Satire, teils Thriller- und Horrorserie ist „Severance“ das sowohl inhaltlich als auch visuell beeindruckende Erstlingswerk des Drehbuchautors Dan Erickson.

Anfangs ist Helly weitaus skeptischer als Mark. (Copyright: Apple TV)

Wie würde wohl eine möglichst erfolgreiche Trennung von privatem und professionellem Leben aussehen? Etwa: Sich bei der Arbeit ungeachtet der privaten Sorgen völlig auf die zu erledigenden Aufgaben konzentrieren und während des Feierabends den Arbeitstag gedanklich hinter sich lassen zu können? In „Severance“ (auf deutsch: Trennung) wird auf eine recht radikale Methode zurückgegriffen, um dieses Ziel zu erreichen: Ein Hirnimplantat verhindert, dass sich die Mitarbeiter*innen der Firma Lumen am Arbeitsplatz an ihr Privatleben erinnern können – und umgekehrt. mehr lesen / lire plus

Hochstaplerin Anna Sorokin: Fake it till you make it

Die Miniserie „Inventing Anna“ macht die Hochstaplerin Anna Sorokin zum Star und hält einer kapitalistischen und sexistischen Gesellschaft den Spiegel vor. Was spannend beginnt, endet mit fremdenfeindlichen Tagträumen.

Die Journalistin Vivian Kent (rechts) und die Hochstaplerin Anna Delvey (links) verkörpern in „Inventing Anna“ beide Frauen, die auf ihre Weise um Anerkennung in kapitalistischen und sexistischen Kreisen kämpfen. (Copyright: Netflix)

Achtung, Spoiler-Gefahr!


Hochstapler*innen faszinierten schon die Gebrüder Grimm und Thomas Mann, jetzt hat auch Netflix sie für sich entdeckt: Die neunteilige Dramaserie „Inventing Anna” erzählt die Geschichte von Anna Sorokin nach, die New Yorker Banken, Geschäftspartner*innen, Bekannte und Freund*innen um insgesamt 275.000 Dollar betrog. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Diener des Volkes

Bevor er Präsident wurde, spielte Wolodymyr Selenskyj in einer satirischen Fernsehserie einen Geschichtslehrer, der widerwillig zum Präsidenten der Ukraine wird.

Wassyl Holoborodko 
(Wolodymyr Selenskyj) muss sich als frischgebackener Präsident der Ukraine mit Korruption und Schlaglöchern herumschlagen. (Fotos: Studio Kvartal 95)

Wassyl Holoborodko (Wolodymyr Selenskyj) ist Geschichtslehrer in Kyjiw. Als seine Schüler*innen Wahlkabinen bauen sollen, statt seinem Unterricht zu folgen, platzt ihm gegenüber einem Kollegen der Kragen: Eine Hasstirade über die Politik der Ukraine und vor allem korrupte Politiker*innen sprudelt nur so aus ihm heraus. Ein Schüler filmt den Ausfall mit dem Smartphone und stellt das Video auf Youtube. Acht Millionen Klicks später überzeugen seine Schüler*innen Holoborodko, sich zur Wahl des Präsidenten zu stellen, sie sammeln sogar das für die Einschreibung nötige Geld mittels Crowdfunding. mehr lesen / lire plus

Auf Disney+: Pam & Tommy

Trotz einiger Schwächen lohnt es sich, in die Miniserie über das erste geleakte „Celebrity Sex Tape“ der Geschichte hineinzuschauen.

Mit Schrecken müssen Lee und Anderson feststellen, dass ihr priavat aufgenommenes Sexvideo vervielfacht wurde. (Erin Simkin/Hulu)

Es gibt wohl wenige Hollywoodstars, die in den 1990er-Jahren so viel negative Presse erhielten wie Pamela Anderson. Noch heute ist das Bild, das viele von ihr haben, von den Ereignissen der damaligen Zeit geprägt. Während der öffentliche Diskurs rund um sogenannte „Celebrity Sex Tapes“ heutzutage, MeToo sei Dank, nuancierter geführt wird, stößt die Empathie in Andersons Fall oftmals an ihre Grenzen. Mögliche Gründe dafür gibt es viele. mehr lesen / lire plus

1Meter20: „Der Feminismus wird siegen!“

In „1Meter20“ kämpft eine Schülerin mit Behinderung Seite an Seite mit LGBTIQA+ Jugendlichen für Sexualkundeunterricht an einem argentinischen Gymnasium und für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch im Land.

Efe, Juana und Julia (v.l.n.r.) kämpfen an ihrer Schule für einen Sexualkundeunterricht, 
der inklusiv ist und der Diversität der Schüler*innen gerecht wird. (Copyright: Screenshot/arte.tv)

„Offiziellen Daten zufolge bringt in Argentinien im Durchschnitt alle vier Stunden ein Mädchen unter 15 Jahren ein Kind zur Welt. Die meisten dieser Minderjährigen werden gezwungen, Schwangerschaften auszutragen, die das Ergebnis sexueller Gewalt sind.” Das geht aus dem Bericht von Amnesty International über die reproduktiven Rechte in dem lateinamerikanischen Land hervor, der 2021 veröffentlicht wurde. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : La maison de la rue en pente

Arte a déniché au Japon une série à l’atmosphère étrange et prenante, malgré un point de départ particulièrement tragique.

Photo : Wowow/Telepack/Yoshikazu Kato)L’expérience de jurée va bouleverser la vie de Risako.

Tout d’abord, il faut reconnaître à la chaîne de télévision franco-allemande le talent de promouvoir la diversité culturelle : malgré (ou grâce à) la concurrence des vidéodiffuseurs en ligne, elle creuse sa niche en proposant des séries de qualité venues du monde entier, et cela gratuitement. C’est en particulier le cas de « La maison de la rue en pente » (« Saka no tochuu no ie » en japonais), dont un fait divers effroyable constitue l’amorce. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Sex Education

Wem die ersten beiden Staffeln von „Sex Education“ gefielen, wird auch bei der dritten auf seine*ihre Kosten kommen. Schade nur, dass sich die Serie immer noch nicht ganz von ihrem heteronormativen Blickwinkel lösen kann.

Jackson kann seine Gefühle für Cal (r.) nicht richtig einordnen. (Copyright: Netflix)

Der Artikel enthält Spoiler zur ersten und zweiten Staffel.


Als die Netflix-Serie „Sex Education“ 2019 erstmals über die Bildschirme flimmerte, überschlugen sich die Kritiker*innen vor Begeisterung. Es hätte wahrscheinlich die wenigsten überrascht, wenn die Macher*innen ihr Pulver nach diesen ersten zehn Folgen verschossen hätten. Spätestens seit im Herbst die dritte Staffel veröffentlicht wurde, ist jedoch klar: Die Tragikomödie hält ihr beachtliches Niveau. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Reservation Dogs

„Reservation Dogs“ stellt eine Gruppe indigener Nordamerikaner*innen ins Zentrum, unterwandert dabei jedoch gängige Stereotype. Trotz trauriger Rahmen
handlung dominiert in den insgesamt acht Folgen ein leichter Grundton.

Sehen härter aus als sie sind: Willie, Bear, Cheese und Elora. (Copyright: Shane Brown/FX)

Als Bear, Elora, Willie und Cheese einen Chips-Transporter stehlen, um ihn anschließend auf dem lokalen Schrottplatz gegen Geld wieder loszuwerden, scheinen sie zu wissen, was sie tun. Fast reibungslos verläuft der Raub. Am Ende der Aktion können sie sich mit dem Verkauf der Chips sogar noch ein paar Dollar hinzuverdienen.

Ungewöhnlich actionreich beginnt „Reservation Dogs“, eine Serie, die in der Folge vor allem durch ihr langsames Tempo charakterisiert ist. mehr lesen / lire plus