Serien-Empfehlungen: „Hollywood“ und „In Treatment“

Wer zurzeit nach neuem Sehstoff sucht, wird in der woxx fündig. Ab sofort stellen wir jede Woche zwei Streaming-Serien vor: eine neue und ein Klassiker.

Hollywood (2020)


Mit seiner Miniserie „Hollywood” strebt Macher Ryan Murphy vieles auf einmal an: Sie ist zugleich Nostalgie-Trip in die Traumfabrik der 1940er-Jahre, kitschiges Melodrama und progressives Märchen.

Das Konzept geht nicht durchgehend auf. Vor allem die ersten Folgen kranken an faden Erzählsträngen, karikativen Figuren und einer im Schneckentempo voranschreitenden Handlung. Spätestens ab der fünften Folge ändert sich dies aber schlagartig. Nicht zufällig handelt es sich um die Folge, in welcher der progressive Aspekt zunehmend die Erzählung dominiert. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Streetphilosophy

Philosophie ist nur was für intellektuelle Leseratten? Schwachsinn. Das beweist die arte-Serie „Streetphilosophy“.

In der Folge „Pessimismus: Wird doch eh nix!“ spricht Ronja von Rönne (links) bei Nudeln aus der Aluschale unter anderem mit dem Fotografen Mehran Djojan (rechts). © weltrecorder

Das Konzept der Serie „Streetphilosophy“ ist einfach: Ein junger Mensch schlendert durch Berlin und sucht nach dem, was unsere Gesellschaft ausmacht, was das eigentlich ist, dieses Leben. Jede Sendung beginnt mit der Infragestellung unterschiedlicher Themen, wie beispielsweise die der Angst, des Glück, der Freiheit oder des Verlusts. Es folgen weder Schnickschnack noch ein verkrustetes Sendeformat bei dem Expert*innen über dem Philosophieren einschlafen. mehr lesen / lire plus

Auf Sky Go: Run

Wie wäre es wohl, ohne Vorwarnung sein aktuelles Leben – Job, Familie, Hobbys, Freund*innen –, für eine Woche komplett hinter sich zu lassen und diese Zeit mit einer Person zu verbringen, mit der man vor 17 Jahren zusammen war? Wer findet, dass das nicht besonders prickelnd klingt, dürfte Gefallen an der neuen Serie „Run” finden.

Billy und Ruby hatten seit 17 Jahren keinen Kontakt miteinander. (Quelle: HBO)

Zunächst scheint es sich bei „Run” um einen Thriller zu handeln. Ruby (Merritt Wever) sitzt in ihrem Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums, als sie plötzlich eine SMS erhält: „RUN“. Sie packt das Handy erschrocken in ihre Handtasche und bleibt wie versteinert in ihrem Auto sitzen. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : Transferts

Arte rediffuse en ce moment « Transferts », une série d’anticipation initialement programmée en 2017. Malgré un budget serré, elle parvient à faire mouche en évoquant des sujets de société parfaitement actuels. Six épisodes à voir en ligne encore jusqu’en mai.

Florian ou Sylvain ? Pas facile d’insérer un esprit dans le corps d’un autre. (Photo : Laurent Thurin-Nal)

Un avenir proche, tout proche pourrait-on dire. Car on n’y trouve pas d’engins volants qui encombrent l’espace entre des tours transparentes gigantesques ni de robots humanoïdes indécelables. À part quelques gadgets un peu plus perfectionnés que ceux que nous connaissons aujourd’hui, la principale différence est médicale : on a trouvé le moyen de transférer l’esprit d’une personne dans le corps d’une autre. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #093 – Wisou kuckt jiddereen*t Tiger King?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

An dëser Episod vun eisem woxx-Podcast ginn d’Isabel Spigarelli an de Joël Adami der Fro no, wisou gefillt all Mënsch grad op Netflix d’True-Crime-Doku Tiger King kuckt. Ass et dann iwwerhaapt eng True-Crime-Serie, oder awer éischter esou eppes wéi eng Doku-Soap oder Reality TV? A wat fir problematesch Aspekter vun de Personnagë ginn zwar gewisen, mä net richteg diskutéiert?

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Schon gestreamt? Visible: Out on television

Die Doku-Serie „Visible: Out on television“ porträtiert die Entwicklung der Darstellung von LGBT-Charakteren im amerikanischen Fernsehen. Sie macht Zusammenhänge zwischen Medien, Politik und Gesellschaft sichtbar.

Copyright: Apple TV +

Das Fernsehen versammelte zu Beginn seiner Kommerzialisierung in den 1950er- und 1960er-Jahren die gesamte Familie vor dem Bildschirm. Fernsehen war eine Institution – und seine Seriencharaktere und Moderator*innen gehörten schon fast zur Familie. Aus dem Grund ist der Blick, den die Doku-Serie „Visible: Out on television“ auf die Darstellung von LGBT-Charakteren und LGBT-Geschichte im amerikanischen TV wirft, relevant. Wie porträtierte das amerikanische Fernsehen die Belange von Menschen, die gesellschaftlich verhasst, belächelt und diskriminiert wurden und immer noch werden? mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Mrs. Fletcher

Die humorvolle und intelligente Miniserie mit Kathryn Hahn in der Hauptrolle beleuchtet Sexualität und Konsens aus verschiedenen Blickwinkeln.

© HBO

Serien mit Fokus auf der Sexualität mitt-40-jähriger Frauen sind auch im Jahr 2020 noch spärlich gesät. Zumal, wenn diese Frauen auch noch queer sind, wie es bei der Protagonistin der HBO-Serie „Mrs. Fletcher“ der Fall ist.

Eve (Kathryn Hahn) ist geschiedene Single, Pflegerin und Mutter eines Teenagers (Jackson White). Als dieser auszieht, hat Eve zum ersten Mal in ihrem Leben Zeit, um sich mit ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen auseinander zu setzen. Doch auch für Sohn Brendan steht eine neue Lebensphase an. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Dickinson

Die auf Apple TV veröffentlichte Serie „Dickinson“ verbindet historische Fakten mit Surrealismus und Anachronismen. Das Resultat ist so schräg wie berührend.

© Apple TV

Da denkt man zunächst, man habe es mit einem trockenen, historischen Drama zu tun, um dann festzustellen, dass „Dickinson“ davon nicht weiter  entfernt sein könnte. Die im November von Apple TV veröffentlichte, zehnteilige Serie erzählt äußerst humorvoll und stilisiert vom Leben der US-amerikanischen Dichterin Emily Dickinson. Diese wurde 1830 geboren, erst posthum wurden sämtliche ihrer 1.800 Gedichte publiziert.

Die Serie setzt in Dickinsons Jugend an. Während sich ihre Mutter (Jane Krakowski) nach Kräften bemüht, einen geeigneten Ehemann für sie zu finden, setzt sie selbst ganz andere Prioritäten: Sie will eine etablierte Schriftstellerin werden und nichts liegt ihr ferner als Ehe- und Hausfrau zu werden. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? W. – eng lëtzebuergesch Webserie

Mit „W.“ hat Luxemburg eine neue Webserie: Ein Drama um Entführungen, erzählt in kurzen Folgen von unter zehn Minuten. Die erste Folge macht neugierig. Wann und wie es weitergeht, ist ungewiss.

W.-webserie

Die luxemburgische Webserie „W.“ des Drehbuchautors und Filmproduzenten Frédéric Zeimet ist ein Snack. Snack, weil die Folgen jeweils zwischen fünf und zehn Minuten dauern. Das Team selbst vermarktet sie als Zeitvertreib für alle, die zwischendurch ein paar Minuten übrig haben. Dabei wirft die erste Folge „C.“ Fragen auf, die einen über den Toilettengang oder die Zugfahrt hinaus beschäftigen dürften.

Eine junge Frau steht im Wald. Sie weiß zunächst weder wo noch warum. mehr lesen / lire plus

Best of 2010er: TV- und Streaming-Serien (1/3)

Anlässlich der sich ihrem Ende zuneigenden 2010er-Jahre wirft die woxx einen Blick zurück auf die besten TV- und Streaming-Serien.

© HBO

Die 2010er-Jahre haben gezeigt, dass die Serienlandschaft mit „The Sopranos“, „Mad Men“ und „Breaking Bad“ längst nicht an ihrem Höhepunkt angelangt ist. Welche Serien haben in diesem Jahrzehnt unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf gestellt? Welche haben uns am meisten mitgerissen, berührt oder erfreut? Bei diesem Rückblick handelt es sich natürlich nicht um eine Hitliste aller ausgestrahlten Serien. Und die Autorin ist sich bewusst, dass sie sich Perlen wie „BoJack Horseman“, „Halt and Catch Fire“, „Tuca & Bertie“ oder „Borgen“ unbedingt noch anschauen muss. mehr lesen / lire plus

Best of 2010er: TV- und Streaming-Serien (2/3)

Anlässlich der sich ihrem Ende zuneigenden 2010er-Jahre wirft die woxx einen Blick zurück auf die besten TV- und Streaming-Serien. Im Folgenden der zweite Teil unseres Best-ofs.

Zur Erinnerung noch mal die Kriterien, nach denen die Liste erstellt wurde: Es wurden einzig fiktionale Serien berücksichtigt, die nach dem 31. Dezember 2009 angelaufen sind und bei denen es sich nicht um eine Mini-Serie handelt. Auf eine Hitparade wurde bewusst verzichtet, je nach Tageslaune würde diese wahrscheinlich sehr unterschiedlich ausfallen.

Orange is the New Black (2013 – 2019)

© Netflix

Als „Orange is the New Black“ 2013 erstmals über die Bildschirme flimmerte, bot sich den Zuschauer*innen ein seltener Anblick: Dutzende Figuren mit unterschiedlichen sozio-ökonomischen Hintergründen, sexuellen Orientierungen, Hautfarben und Körperformen. mehr lesen / lire plus

Best of 2010er: TV- und Streaming-Serien (3/3)

Anlässlich der sich ihrem Ende zuneigenden 2010er-Jahre wirft die woxx einen Blick zurück auf die besten TV- und Streaming-Serien. Im Folgenden der dritte Teil unseres Best-ofs.

Zur Erinnerung noch mal die Kriterien, nach denen die Liste erstellt wurde: Es wurden einzig fiktionale Serien berücksichtigt, die nach dem 31. Dezember 2009 angelaufen sind und bei denen es sich nicht um eine Mini-Serie handelt. Auf eine Hitparade wurde bewusst verzichtet, je nach Tageslaune würde diese wahrscheinlich sehr unterschiedlich ausfallen.

Atlanta (2016- )

© FX

Mit schier unerschöpflicher Kreativität vermittelt Autor, Regisseur, Schauspieler und Musiker Donald Glover die von Rassimus geprägte Lebensrealität seiner in Atlanta lebenden Hauptfiguren. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Unbelievable

Eine neue Netflix-Serie stellt sexualisierte Gewalt in den Fokus und weiß trotz einiger Mängel zu überzeugen.

Beth Dubber/Netflix

Auf den ersten Blick scheint „Unbelievable“ aus der MeToo-Bewegung hervorzugehen, die im Herbst 2017 ihren Anfang nahm. Dabei begannen die Vorbereitungen für die achtteilige Netflix-Miniserie bereits früher. Die Serie beruht auf einem Fall, der sich im Jahr 2015 in Nordamerika ereignete, als zwei Ermittlerinnen unabhängig voneinander in ihrem jeweiligen Distrikt Vergewaltigungsvorwürfen nachgingen – zunächst nicht wissend, dass sie den gleichen Täter suchten. Nachdem die Ähnlichkeit der Fälle offensichtlich wurde, entschlossen sie sich, die Untersuchung gemeinsam zu bestreiten. Darauf basierend zeigt „Unbelievable“ wie die Polizistinnen Karen Duvall (Merritt Wever) und Grace Rassmussen (Toni Collette) alles daran setzen, gemeinsam den Vergewaltiger vun Marie (Kaytlin Dever), Amber (Danielle McDonald) und zahlreichen weiteren Frauen zu fassen. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Succession

Die HBO-Serie erzählt von einer Familie, die dem reichsten Prozent dieser Welt angehört – und lässt dabei an niemandem ein gutes Haar übrig.

© HBO / variety.com

Urlaub auf der Yacht, Familienausflüge mit dem Hubschrauber, riesige Anwesen in den Hamptons, Dinner über Dinner mit Hummer, Fettammer und Champagner – auf den ersten Blick kommt „Succession“ wie eine Serie von vielen daher, die ein Leben im Luxus glorifizieren. Mit jeder Szene entpuppt sich das Familiendrama jedoch zunehmend als das Gegenteil: Es dekonstruiert den schönen Schein, bis man nur noch fassungslos den Kopf schütteln kann. „Succession“ ist eine Geschichte über Ultra-Reiche, die sich gegenseitig bekriegen, über ein von Vetternwirtschaft verpestetes Unternehmen, aber auch über die Inkompetenz mancher der einflussreichsten Menschen dieser Welt. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Happy

Die vom auf Science-Fiction spezialisierten US-Sender SYFY produzierte Serie „Happy!“ ist nun auch auf Netflix gelandet. Nichts für schwache Nerven, aber für Fans abgedrehter Storyboards sicher ein Muss.

(© SYFY.com)

Wollte man „Happy!“ anhand von Referenzen aus der Filmgeschichte erklären , müsste man tief in der Schublade wühlen. Am treffendsten wäre wohl ein Vergleich mit dem John Carpenter-Klassiker „Big Trouble in Little China“ mit Kurt Russell in der Hauptrolle – nur dass in „Happy“ neben abgedrehten Kriminellen und rachsüchtigen Halbgöttern auch noch jede Menge LSD im Spiel ist.

So jedenfalls erklärt sich Nick Sax, ehemaliger Polizist, der dem Drogenrausch frönt und für die Mafia arbeitet, dass ihm eines Tages Happy – ein flauschiges hellblaues Einhorn – erscheint. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? The Bold Type

„The Bold Type“ präsentiert uns eine Light-Version von Feminismus. Damit ist die Serie vielen anderen dieses Genres aber immer noch um Längen voraus.

© Phillippe Bosse/Freeform

Liest man sich Rezensionen über die Serie „The Bold Type“ durch, merkt man schnell, wie weit die Reaktionen auseinander gehen. Die einen feiern sie als „exactly the feminist show we need right now“, andere kritisieren sie als oberflächlich und unrealistisch. Bustle geht sogar so weit, den darin präsentierten Feminismus als gefährlich zu bezeichnen.

Beide Ansichten sind nachvollziehbar, wenn auch etwas zu verallgemeinert . „The Bold Type“ bietet eine ganz spezifische Art von Feminismus: größtenteils feel-good und auf erfolgreiche, normschöne cis-Frauen zentriert. mehr lesen / lire plus

Neon Genesis Evangelion: Kampfroboter und Identitätskrisen

Der Anime Neon Genesis Evangelion ist nun auf Netflix verfügbar. Was den japanischen Zeichentrick zum Klassiker macht und wieso man ihn gesehen haben sollte.

Einer der Kampfroboter, die in der Kultserie Neon Genesis Evangelion eine große Rolle spielen – zumindest solange, bis die Psyche der Hauptcharaktere wichtiger wird. Ab Freitag ist die Serie auf Netflix verfügbar. (Foto: Netflix/Gainax)

Ein gigantisches Monster steigt aus dem Meer und bewegt sich von der japanischen Küste in Richtung Tokio. Die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte versuchen mit allen militärischen Mitteln, es zu besiegen, doch sie sind nicht erfolgreich. Selbst der Einsatz der stärksten konventionellen Bombe stoppt den Riesen nur für wenige Stunden, bis er seinen Zerstörungsfeldzug fortsetzt. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Killing Eve

Phoebe Waller-Bridges Serie „Killing Eve“ hätte ein durchschnittlicher Spionage-Thriller werden können, wären da nicht die hervorragend gespielte Villanelle und ihr erotisch aufgeladenes Katz-und-Maus-Spiel mit der Agentin Eve Polastri.

© BBC America / Lunion.fr

„I came to Killing Eve for Sandra Oh – I wasn’t prepared for Jodie Comer“, dieser Tweet bringt auf den Punkt, was wohl viele andere Zuschauer*innen über die BBC-America-Serie „Killing Eve“ denken. Dem könnte man hinzufügen, dass vermutlich einige die Serie wegen ihrer homoerotischen Untertöne aufsuchten; womit aber wohl die wenigsten gerechnet haben: Dass die sexuelle Anziehung zwischen den beiden Figuren nicht nur angedeutet, sondern sehr explizit ist. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Queer Eye

Die Netflix-Serie „Queer Eye“ ist eine erfrischende Abwechslung in einer von toxischer Männlichkeit geprägten Gesellschaft. Die in der Serie zulässige Bandbreite des Geschlechtsausdrucks geht aber nur so weit, wie sie sich in neoliberale Muster einfügen lässt.

© Netflix

Nur wenige aktuelle Serien stellen derart radikal in Frage, was es heißt, im 21. Jahrhundert ein heterosexueller Mann zu sein, wie es „Queer Eye“ tut. Die Prämisse der Reality-Serie ist denkbar einfach: Pro Folge geben fünf schwule Männer je einem heterosexuellen cis Mann ein umfassendes Make-over. Die Gruppe der Berater, in der Serie „Fab Five“ genannt, setzt sich zusammen aus Fashion Designer Tan, Koch Antoni, Frisör Jonathan, Innendesigner Bobby und Life-Coach Karamo. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Love, Death & Robots

Die blutige Science-Fiction-Anthologie von Netflix bietet zwar kurzweilige Unterhaltung, jedoch nur wenige Perlen.

© Netflix

Fernsehserien haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem Medium hinentwickelt, das im gleichen Atemzug mit Blockbustern genannt wird. Eine Tatsache, die sicherlich auch mit steigenden Budgets und dem Siegeszug der Streamingplattformen zu tun hat. Kurzfilme sind dahingegen immer noch nicht im Mainstream angekommen – was vermutlich damit zu tun hat, dass sie sich nicht sonderlich gut vermarkten lassen.

Allerdings gibt es einen Trick, mit dem auch kurze Formate zu den Zuschauer*innen kommen: Eine Anthologie von unzusammenhängenden Filmen, die zwar alle ein ähnliches Thema behandeln, sonst jedoch nichts miteinander zu tun haben. mehr lesen / lire plus