Neue Staffel: „Feel Good“? Geht so.

Comedy-Star Mae Martin und Drehbuchautor Joe Hampson bringen in der am 4. Juni veröffentlichten zweiten Staffel von „Feel Good“ Machtmissbrauch, mentale Gesundheit und nicht-binäre Geschlechtsidentität zur Sprache. Ist dieses Stichwort-Bingo ein Erfolgsgarant?

Mae Martin greift in der zweiten Staffel von „Feel Good“ viele relevante Themen auf – die Umsetzung ist jedoch enttäuschend. (Copyright: Netflix)

„I’m talking about personal stuff so I think people are on my side”, sagte Mae Martin 2017 der Zeitung The Guardian über ihre*seine eigenen Comedyshows. Vor wenigen Wochen lief die zweite Staffel von Martins semi-autobiografischer Serie „Feel Good” auf Netflix an, in der Martin sich selbst spielt. mehr lesen / lire plus

Notre conseil de série : Le Serpent

La série Netflix « Le Serpent », retraçant le parcours sanglant de Charles Sobrahj en Asie, emmène le public dans un monde et une époque bien révolus – et pourtant si proches.

Attention, ne vous fiez pas aux apparences disco-cool : Charles Sobrahj est ce qu’on qualifierait aujourd’hui de personnage toxique. (© Netflix)

Que ce soit à Bangkok, Hong Kong ou ailleurs sur les routes de l’Asie, le procédé du Serpent est toujours le même. Il commence par séduire ses victimes, de jeunes hippies occidentaux-ales attiré-e-s par l’exotisme et l’envie de s’ouvrir tous les chakras qui leur restent, il devient leur confident dans un monde qui leur est inconnu, les amène aux meilleures fêtes et leur fait prendre les meilleures drogues. mehr lesen / lire plus

Im Stream: The Underground Railroad

Geschichts-, Fantasy-, Actionfilm und Charakterstudie zugleich, erzählt „The Underground Railroad“ handwerklich einwandfrei von der Unterdrückung Schwarzer Menschen in den USA.

Während fast zehn Stunden begleiten wir die unermüdliche Cora auf ihrem Leidensweg. (Foto: Kyle Kaplan/Amazon Studios)

Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert gelang in den Vereinigten Staaten Tausenden von Sklav*innen die Flucht von den Plantagen, auf denen sie gefangen gehalten und ausgebeutet wurden. Manche von ihnen wurden gleich wieder geschnappt, manche kehrten nach einiger Zeit demoralisiert zu ihren Sklavenhalter*innen zurück: In freier Natur zu überleben, hatte sich für sie als schier unmöglich herausgestellt. Doch für manche verlief die Flucht erfolgreich. Sie konnten bei der indigenen Bevölkerung unterkommen, oder sie schlossen sich zu Gemeinschaften, sogenannten Marronagen, zusammen. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Special

Besonders ist an der Serie „Special“ nicht, dass der Hauptcharakter eine Behinderung hat. Ins Auge stechen vor allem die Diversität der Charaktere, Sex und Hass auf Eltern.

Bildquelle: Netflix

Wer macht sich schon freiwillig selbst zum Antihelden? Ryan O’Connell. Der amerikanische Regisseur hat nicht nur das Drehbuch zur teilweise autobiografischen Serie „Special“ geschrieben. Er spielt darin auch den Hauptcharakter mit dem er sich einen Vornamen teilt. Ryan ist Ryan: Ein schwuler Mann Ende zwanzig mit einer milden Zerebralparese und starken Gefühlen. In der Serie geht es um Liebe, Hass und Sex.

Zu Beginn der ersten Staffel ist Ryan noch Jungfrau und lebt bei seiner Mutter Karen. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Master of None

Für die neue Staffel von „Master of None“ hat Aziz Ansari nicht nur einen Teil der kreativen Kontrolle abgegeben: Seine Figur rückt völlig zugunsten zweier Schwarzer, lesbischer Frauen in den Hintergrund.

In der neuen Staffel von „Master of None“ dreht sich alles um die lesbischen Frauen
Denise und Alicia. (Copyright: Netflix)

Die neue Staffel der Netflix-Serie „Master of None“ stellt in vielerlei Hinsicht einen Bruch dar. Da ist zum einen die Handlung, die nur wenig mit der Prämisse der letzten Staffeln zu tun hat. Dort drehte sich alles um den privaten und professionellen Alltag des Schauspielers Dev (Aziz Ansari). Die Serie wurde 2015 zum Überraschungserfolg – einer der ersten, den Netflix mit einer eigens produzierten Tragikomödie verzeichnen konnte. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Mare of Easttown

Vordergründig ein Krimi, geht es in der siebenteiligen Serie „Mare of Easttown“ vor allem um die Bewohner*innen einer kleinen Stadt in den USA: ihre Sorgen, ihre Hoffnungen, ihren Schmerz.

Wer hat Erin umgebracht? Mare und ihr Arbeitskollege Colin (Mitte) gehen jeder noch so kleinen Spur nach. (Copyright: HBO)

Knapp zwei Wochen ist es her, dass in der US-amerikanischen Comedy-Show Saturday Night Live (SNL) eine Parodie von „Mare of Easttown“ zu sehen war. Der Sketch, mit unter anderem der Komikerin Kate McKinnon, brachte manche inhaltlichlichen Charakteristiken der Serie äußerst treffend auf den Punkt. Dazu zählen neben dem markanten Philadelphia-Akzent auch die fast ausschließlich weißen Figuren – bis auf wenige Ausnahmen alle miteinander verwandt zu sein scheinen. mehr lesen / lire plus

Miniserie „All You Need“: Was es heißen kann, schwul zu sein

„All You Need“ ist die erste Serie im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die ausschließlich von schwulen Männern handelt. Es ist ein durchwachsenes Debüt, das Mehrfachdiskriminierung und Bodyshaming thematisiert.

Die Drama-Komödie im Serienformat „All You Need“ dreht sich vor allem um sie: Die schwulen Freunde Vince (links) und Levo (rechts). (Fotos: ARD Degeto/Andrea Hansen)

Das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen hat seine erste Miniserie über schwule Männer: Sie heißt „All You Need“, spielt in Berlin und kommt von der ARD. Im Mittelpunkt: Zwei Freunde, ihre Liebesbeziehungen und Schwulsein in Berlin.

Gleich in der ersten Folge fällt im Zusammenhang mit schwulem Dating das Stichwort „Dickpic“ (Penisbild), wenig später hat der Hauptcharakter Vince (Benito Bause) auf einer Clubtoilette Oralsex mit einem Fremden. mehr lesen / lire plus

True Crime: 500 Millionen Dollar für 13 Poster

1990 wurde das Isabella Stewart Gardner Museum in Boston ausgeraubt. In der Doku „This Is a Robbery: The World’s Biggest Art Heist“ wird der Fall nochmal aufgerollt. Das verworrene Konzept gleicht anderen True Crime-Dokus des Streaming-Giganten Netflix.

„This Is a Robbery: The World’s Biggest Art Heist“ ist eine Miniserie, in der einer der größten Kriminalfälle der Kunstwelt nochmal aufgerollt wird. (Foto: Netflix)

„Wir haben hundert Leute gefragt: Wer hat 1990 Meisterwerke im Wert von 500 Millionen Dollar aus dem Isabella Stewart Gardner Museum in Boston gestohlen?“, könnte die Prämisse der vierteiligen Doku-Serie „This Is a Robbery: The World’s Biggest Art Heist“ lauten. mehr lesen / lire plus

Notre conseil de série : The Spy

Depuis septembre 2020, Netflix propose une série française réalisée par l’excellent Gideon Raff, qui n’en est pas à son coup d’essai dans le registre du thriller (on lui doit « Hatufim » et son adaptation « Homeland »). « The Spy » est une minisérie de six épisodes basée sur le livre « L’espion qui venait d’Israël ».

Subtil et agile dans son rôle, Cohen marque la série de son empreinte. (Photo : Allociné)

Côté intrigue, il y avait déjà de quoi faire, tant l’histoire du véritable Eli Cohen (personnage principal) est romanesque. Espion surdoué du Mossad déployé en Syrie dans les années 1960, l’agent s’est révélé d’une efficacité à toute épreuve, et on lui attribue communément un rôle déterminant dans la victoire d’Israël lors de la guerre des Six Jours. mehr lesen / lire plus

Science-Fiction/Thriller: Beforeigners

Die norwegische Serie „Beforeigners“ lässt gerade den deutschen Feuilleton-Blätterwald ordentlich rauschen. Grund genug für die woxx, die sechs Folgen der ersten Staffel auch zu bingen.

Wenn Steinzeit und 19. Jahrhundert aufeinandertreffen ergeben sich interessante Perspektiven … (© FR_tmbd)

Im Fjord vor der Osloer Oper gehen seltsame Dinge vor sich: Nach heftigen Blitzgewittern unter Wasser tauchen auf einmal Menschen auf, die nicht nur wie Wikinger aussehen, sondern auch offensichtlich welche sind. So viel verrät der Trailer zu „Beforeigners“, deren richtige Handlung erst einige Jahre später anfängt. Inzwischen sind die Ankömmlinge aus der Vergangenheit ein weltweites Phänomen geworden, täglich kommen Hunderte an und das nicht nur aus dem 9.  mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Allen v. Farrow

Eine kürzlich erschienene Miniserie thematisiert die Missbrauchsvorwürfe gegen Filmemacher Woody Allen und lässt Familienmitglieder und Expert*innen zu Wort kommen. Die Einseitigkeit des Werks hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Wie harmonisch oder unharmonisch das Familienleben von Woody Allen und Mia Farrow war, darüber gehen die Meinungen stark auseinander. (Foto: Mediapunch/Shutterstock/HBO)

Seit am 16. Februar der Trailer zur Doku „Allen v. Farrow“ veröffentlicht wurde, dürften alle an sozialer Gerechtigkeit interessierten dem Werk des Filmemacher-Ehepaares Kirby Dick und Amy Ziering gespannt entgegengesehen haben. Die vierteilige von HBO produzierte Serie versprach nicht nur qualitativ hochwertig zu sein, sondern auch eine neue Perspektive auf die Missbrauchsvorwürfe gegen Filmemacher Woody Allen zu liefern. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Capitani

Auf Netflix und plötzlich ein Welterfolg: Die luxemburgische Krimiserie Capitani wird überall gelobt. Trotz Schwächen lohnt es sich, die Serie um den Tod von Jenny Engel anzusehen.

Jenny Engel wird tot im Wald gefunden. War es ein Unfall, ein Mord oder ein Suizid? (Foto: Samsa Film/RTL/Artemis)

Im Öslinger Dorf Mënscht wird eine Teenagerin tot im Wald aufgefunden. Luc Capitani (Luc Schiltz), der beste Kriminalinspektor des Landes, wollte eigentlich Urlaub in der Gegend machen und wird kurzerhand dazu beordert, sich den Fall anzuschauen. Unsicher, ob es sich um einen Unfall, Suizid oder Mord handelt, beginnt Capitani die Ermittlungen und stößt auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die dem „Fremden“ aus der Minetteregion wenig Auskunft geben will. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Lupin – dans l’ombre d’Arsène

« Lupin – dans l’ombre d’Arsène » est un des premiers grands succès français dans l’univers Netflix. Une production réussie qui met une certaine France devant ses paradoxes tout en étant divertissante.

Quand les préjugés rendent le cambrioleur invisible au milieu du Louvre. (Photos : © Emmanuel Guimier/Netflix)

Un coup de maître au Louvre : un collier de diamants ayant appartenu à Marie-Antoinette d’Autriche est dérobé en pleine vente aux enchères, sous le nez de la sécurité et de la police. Se déploie alors la double et triple stratégie de Lupin, un gentleman cambrioleur qui sait se rendre invisible. Sa cape d’invisibilité n’est ni technique ni magique – elle se compose entièrement des préjugés que la société porte envers le personnel de nettoyage, entièrement issu de l’immigration. mehr lesen / lire plus

Auf Disney Plus: WandaVision

Eine Schwarz-Weiß-Sitcom im Stil von „The Dick Van Dyke Show“ mit Superheld*innen? Die ungewöhnliche Kombination macht „WandaVision“ zu einem kuriosen Seherlebnis, bei dem längst nicht nur Marvel-Fans auf ihre Kosten kommen.

© Disney

Wanda (Elizabeth Olsen) und ihr Mann Vision (Paul Bettany) sind vor Kurzem in ein Einfamilienhaus im idyllischen Westview gezogen. Sie ist Hausfrau, er arbeitet in einem Büro. Auf den ersten Blick sind sie ein durchschnittliches junges Paar.

Klingt nicht besonders originell? Man stelle sich das Ganze nun noch in Form einer Sitcom in Schwarz-Weiß samt Laugh Track vor, deren ersten zwei Folgen in den 50ern und 60ern angesiedelt sind. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: Freie Liebe

Die Comic-Miniserie „Freie Liebe“ räumt mit Mythen um blaues Menstruationsblut und die Vorteile von Sperma auf. Sie zelebriert die weibliche Lust. Dabei konzentriert sie sich leider fast ausschließlich auf heterosexuelle Perspektiven.

In „Freie Liebe“ geht es vor allem um eins: Was heterosexuelle Männer Frauen abverlangen und warum das absoluter Schwachsinn ist. (Quelle: arte.tv/Screenshot „Freie Liebe“)

Sperma schmeckt nach abgestandener Milch mit Spargel-Sud – das behauptet die Erzählerin der Comic-Miniserie „Freie Liebe“ auf Arte. Die Produzentinnen Ovidie und Sophie-Marie Larrouy setzen sich in der ersten von zehn Folgen nicht nur mit dem Geschmack der „Sexsahne“ auseinander, sondern auch mit der Frage nach ihren gesundheitlichen Vorteilen. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Pretend It’s a City

In der Miniserie „Pretend It’s a City” lacht der Regisseur Martin Scorsese am lautesten – und zwar über seine Freundin: die Autorin und Kultfigur Fran Lebowitz.

In „Pretend It’s a City“ porträtiert Martin Scorsese die Kultfigur Fran Lebowitz. (Foto: Christopher Macsurak, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

Fran Lebowitz ist die Verwandte aus New York, die man sich entweder schon immer gewünscht hat oder die man bei Familienfeiern auslädt. Sie lässt keinen Raum für lauwarme Gefühle. Die Autorin und Rednerin ist schlagfertig, ehrlich, griesgrämig und hat zu allem eine Meinung – sogar zu zusammengerollten Yogamatten. Kein geringerer als der oscarprämierte Regisseur Martin Scorsese widmet ihr nach „Public Speaking“ (2010) jetzt eine siebenteilige Miniserie auf Netflix: „Pretend It’s a City”. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Barbaren

En octobre dernier, une production allemande entrait dans le catalogue Netflix, et, quelques semaines plus tard, devenait top 3 des vues au Luxembourg, top 1 en France et en Allemagne. « Barbaren » est un thriller historique qui s’intéresse à la rébellion des tribus de Germanie contre l’occupation de leurs terres par l’Empire romain.

Jeanne Goursaud impressionne par la virilité de son interprétation. (Photo : Allociné)

Disons-le tout de suite : il y a comme un air de « Game of Thrones » à moitié assumé. Entre les luttes politiques au sein des tribus germaniques, la trahison d’un fils envers son père adoptif et un triangle amoureux, la production allemande tente de mêler le sang aux larmes – sur fond de recherches historiques pourtant étonnamment précises. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Gösta

Der schwedische Regisseur Lukas Moodysson hat mit „Gösta“ seine erste Serie abgedreht – das Resultat ist nervtötend brillant und eine Abrechnung mit der Boomer-Generation.

Heiliger Gösta, wir beten für dich! (© ARD_ONE_Degeto)

Raus aus der Stadt, rein ins Berufsleben: Der 28-jährige Gösta hat Stockholm hinter sich gelassen, um sich ganz auf seinen Job als Kinderpsychologe in einer schwedischen Provinzklinik zu konzentrieren. In seinem gemieteten Landhaus lebt er zusammen mit dem schwer traumatisierten irakischen Kriegsflüchtling Hussein, während seine Freundin Melissa in der Hauptstadt bleibt und versucht Medizin zu studieren. Schnell wird klar, dass vor allem ein Charakterzug Gösta ausmacht: Er will immer der Beste, der Hilfreichste und Empathischste sein. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Hilda

Die magische Welt von Hilda begeistert nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene. Und das völlig zu Recht, denn die Netflix-Serie ist nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern vermittelt auch wichtige Werte.

Hilda und ihr Hirschfuchs Twig entdecken, dass sie gar nicht alleine in der Wildnis leben. (Fotos: Netflix)

Hilda ist ein blauhaariges Mädchen, das mit seiner Mutter in einer Hütte am Waldrand lebt. Gemeinsam mit ihrem Hirschfuchs Twig durchstreift sie die Wälder und Wiesen der Umgebung und erlebt dort viele Abenteuer. So lernt Hilda recht schnell, dass sie und ihre Mutter in Wirklichkeit Nachbarn haben, obwohl das auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich ist: Neben ihrem Haus steht ein ganzes Dorf voller Elfen, die für Menschen meist unsichtbar sind. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: #heuldoch – Therapie wie noch nie

Sexualisierte Gewalt, aber lustig und nicht moralisierend, aber doch irgendwie mit dem nötigen Ernst – die Macherinnen von „#heuldoch“ haben sich ein eigenartiges Ziel gesteckt. Das Resultat ist eine Satireserie, die außer leichter Unterhaltung nichts zur MeToo-Debatte beizutragen hat.

Lin und Glorias Cover als Therapeutinnen droht jeden Moment aufzufliegen. (Foto: obs/ZDF/Robert Schittko)

„Die politisch unkorrekte Antwort auf #MeToo“, so die Tagline der deutschen Miniserie „#heuldoch“. Die Regisseurinnen Isabell Šuba und Lilli Tautfest scheinen hier ein Manko ausgemacht zu haben: Ihnen fehlt es offenbar an witzigen Serien über sexualisierte Gewalt, die Täter nicht allzu negativ darstellen. Quasi MeToo zum Wohlfühlen. Fast bekommt man den Eindruck, man hätte hier Männern mal eine kleine Pause von dieser lästigen Aufforderung zur Selbsthinterfragung bieten wollen. mehr lesen / lire plus