Serien-Empfehlung: Capitani

Auf Netflix und plötzlich ein Welterfolg: Die luxemburgische Krimiserie Capitani wird überall gelobt. Trotz Schwächen lohnt es sich, die Serie um den Tod von Jenny Engel anzusehen.

Jenny Engel wird tot im Wald gefunden. War es ein Unfall, ein Mord oder ein Suizid? (Foto: Samsa Film/RTL/Artemis)

Im Öslinger Dorf Mënscht wird eine Teenagerin tot im Wald aufgefunden. Luc Capitani (Luc Schiltz), der beste Kriminalinspektor des Landes, wollte eigentlich Urlaub in der Gegend machen und wird kurzerhand dazu beordert, sich den Fall anzuschauen. Unsicher, ob es sich um einen Unfall, Suizid oder Mord handelt, beginnt Capitani die Ermittlungen und stößt auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die dem „Fremden“ aus der Minetteregion wenig Auskunft geben will. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Lupin – dans l’ombre d’Arsène

« Lupin – dans l’ombre d’Arsène » est un des premiers grands succès français dans l’univers Netflix. Une production réussie qui met une certaine France devant ses paradoxes tout en étant divertissante.

Quand les préjugés rendent le cambrioleur invisible au milieu du Louvre. (Photos : © Emmanuel Guimier/Netflix)

Un coup de maître au Louvre : un collier de diamants ayant appartenu à Marie-Antoinette d’Autriche est dérobé en pleine vente aux enchères, sous le nez de la sécurité et de la police. Se déploie alors la double et triple stratégie de Lupin, un gentleman cambrioleur qui sait se rendre invisible. Sa cape d’invisibilité n’est ni technique ni magique – elle se compose entièrement des préjugés que la société porte envers le personnel de nettoyage, entièrement issu de l’immigration. mehr lesen / lire plus

Auf Disney Plus: WandaVision

Eine Schwarz-Weiß-Sitcom im Stil von „The Dick Van Dyke Show“ mit Superheld*innen? Die ungewöhnliche Kombination macht „WandaVision“ zu einem kuriosen Seherlebnis, bei dem längst nicht nur Marvel-Fans auf ihre Kosten kommen.

© Disney

Wanda (Elizabeth Olsen) und ihr Mann Vision (Paul Bettany) sind vor Kurzem in ein Einfamilienhaus im idyllischen Westview gezogen. Sie ist Hausfrau, er arbeitet in einem Büro. Auf den ersten Blick sind sie ein durchschnittliches junges Paar.

Klingt nicht besonders originell? Man stelle sich das Ganze nun noch in Form einer Sitcom in Schwarz-Weiß samt Laugh Track vor, deren ersten zwei Folgen in den 50ern und 60ern angesiedelt sind. mehr lesen / lire plus

Auf arte.tv: Freie Liebe

Die Comic-Miniserie „Freie Liebe“ räumt mit Mythen um blaues Menstruationsblut und die Vorteile von Sperma auf. Sie zelebriert die weibliche Lust. Dabei konzentriert sie sich leider fast ausschließlich auf heterosexuelle Perspektiven.

In „Freie Liebe“ geht es vor allem um eins: Was heterosexuelle Männer Frauen abverlangen und warum das absoluter Schwachsinn ist. (Quelle: arte.tv/Screenshot „Freie Liebe“)

Sperma schmeckt nach abgestandener Milch mit Spargel-Sud – das behauptet die Erzählerin der Comic-Miniserie „Freie Liebe“ auf Arte. Die Produzentinnen Ovidie und Sophie-Marie Larrouy setzen sich in der ersten von zehn Folgen nicht nur mit dem Geschmack der „Sexsahne“ auseinander, sondern auch mit der Frage nach ihren gesundheitlichen Vorteilen. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Pretend It’s a City

In der Miniserie „Pretend It’s a City” lacht der Regisseur Martin Scorsese am lautesten – und zwar über seine Freundin: die Autorin und Kultfigur Fran Lebowitz.

In „Pretend It’s a City“ porträtiert Martin Scorsese die Kultfigur Fran Lebowitz. (Foto: Christopher Macsurak, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

Fran Lebowitz ist die Verwandte aus New York, die man sich entweder schon immer gewünscht hat oder die man bei Familienfeiern auslädt. Sie lässt keinen Raum für lauwarme Gefühle. Die Autorin und Rednerin ist schlagfertig, ehrlich, griesgrämig und hat zu allem eine Meinung – sogar zu zusammengerollten Yogamatten. Kein geringerer als der oscarprämierte Regisseur Martin Scorsese widmet ihr nach „Public Speaking“ (2010) jetzt eine siebenteilige Miniserie auf Netflix: „Pretend It’s a City”. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Barbaren

En octobre dernier, une production allemande entrait dans le catalogue Netflix, et, quelques semaines plus tard, devenait top 3 des vues au Luxembourg, top 1 en France et en Allemagne. « Barbaren » est un thriller historique qui s’intéresse à la rébellion des tribus de Germanie contre l’occupation de leurs terres par l’Empire romain.

Jeanne Goursaud impressionne par la virilité de son interprétation. (Photo : Allociné)

Disons-le tout de suite : il y a comme un air de « Game of Thrones » à moitié assumé. Entre les luttes politiques au sein des tribus germaniques, la trahison d’un fils envers son père adoptif et un triangle amoureux, la production allemande tente de mêler le sang aux larmes – sur fond de recherches historiques pourtant étonnamment précises. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Gösta

Der schwedische Regisseur Lukas Moodysson hat mit „Gösta“ seine erste Serie abgedreht – das Resultat ist nervtötend brillant und eine Abrechnung mit der Boomer-Generation.

Heiliger Gösta, wir beten für dich! (© ARD_ONE_Degeto)

Raus aus der Stadt, rein ins Berufsleben: Der 28-jährige Gösta hat Stockholm hinter sich gelassen, um sich ganz auf seinen Job als Kinderpsychologe in einer schwedischen Provinzklinik zu konzentrieren. In seinem gemieteten Landhaus lebt er zusammen mit dem schwer traumatisierten irakischen Kriegsflüchtling Hussein, während seine Freundin Melissa in der Hauptstadt bleibt und versucht Medizin zu studieren. Schnell wird klar, dass vor allem ein Charakterzug Gösta ausmacht: Er will immer der Beste, der Hilfreichste und Empathischste sein. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Hilda

Die magische Welt von Hilda begeistert nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene. Und das völlig zu Recht, denn die Netflix-Serie ist nicht nur lustig und unterhaltsam, sondern vermittelt auch wichtige Werte.

Hilda und ihr Hirschfuchs Twig entdecken, dass sie gar nicht alleine in der Wildnis leben. (Fotos: Netflix)

Hilda ist ein blauhaariges Mädchen, das mit seiner Mutter in einer Hütte am Waldrand lebt. Gemeinsam mit ihrem Hirschfuchs Twig durchstreift sie die Wälder und Wiesen der Umgebung und erlebt dort viele Abenteuer. So lernt Hilda recht schnell, dass sie und ihre Mutter in Wirklichkeit Nachbarn haben, obwohl das auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich ist: Neben ihrem Haus steht ein ganzes Dorf voller Elfen, die für Menschen meist unsichtbar sind. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: #heuldoch – Therapie wie noch nie

Sexualisierte Gewalt, aber lustig und nicht moralisierend, aber doch irgendwie mit dem nötigen Ernst – die Macherinnen von „#heuldoch“ haben sich ein eigenartiges Ziel gesteckt. Das Resultat ist eine Satireserie, die außer leichter Unterhaltung nichts zur MeToo-Debatte beizutragen hat.

Lin und Glorias Cover als Therapeutinnen droht jeden Moment aufzufliegen. (Foto: obs/ZDF/Robert Schittko)

„Die politisch unkorrekte Antwort auf #MeToo“, so die Tagline der deutschen Miniserie „#heuldoch“. Die Regisseurinnen Isabell Šuba und Lilli Tautfest scheinen hier ein Manko ausgemacht zu haben: Ihnen fehlt es offenbar an witzigen Serien über sexualisierte Gewalt, die Täter nicht allzu negativ darstellen. Quasi MeToo zum Wohlfühlen. Fast bekommt man den Eindruck, man hätte hier Männern mal eine kleine Pause von dieser lästigen Aufforderung zur Selbsthinterfragung bieten wollen. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Ozark

Sur Netflix, les trois saisons d’« Ozark » racontent le pari fou d’un conseiller financier banal : celui de blanchir de l’argent pour un cartel, avec l’aide de sa famille. Décrite comme un concurrent honorable à « Breaking Bad », la création américaine donne une autre version des crises relationnelles et du pouvoir de l’argent.

Les femmes décident et dictent le rythme de cette série éloquente. (Photo : Allociné)

Ces temps étranges de confinements européens et autres couvre-feux permettent à tout un chacun de se plonger dans l’imposant catalogue Netflix, et force est de constater qu’un des titres phares de la plateforme reste « Ozark ». mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Eine Hochzeit mit Folgen

Der britische Regisseur Colin Nutley rückt in seiner Miniserie „Eine Hochzeit mit Folgen“ eine fünfzigjährige Schwangere in den Mittelpunkt der Erzählung. Stilistisch hat die Produktion was von Telenovelas aus den Neunzigern. Inhaltlich wirft sie interessante Fragen zu Elternschaft und Liebesbeziehungen auf.

Grace muss sich mit Anfang fünfzig nochmal die Frage stellen, ob sie dem Kinderkriegen gewachsen ist. (Bildquelle: arte.tv/screenshot)

Carl-Axel kommt zu spät: Seine Tochter Meja gibt ihrer Partnerin Sunny das Jawort und er quetscht sich verschwitzt während der Zeremonie auf die Kirchenbank. Seine Ehefrau Grace hat ihm zu dem Zeitpunkt bereits telefonisch den Kopf gewaschen. Sie sitzt Schulter an Schulter mit Samuel, Sunnys Vater. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : The Crown

Disponible sur Netflix depuis le 15 novembre dernier, la saison 4 de « The Crown » dépeint les drames et déboires de la famille royale durant l’ère Thatcher, et marque l’apparition très attendue de Lady Diana.

Josh O’Connor excelle dans l’art de rendre son personnage si détestable. (Photo : AlloCiné)

« The Crown », c’est 40 ans de règne d’Elizabeth II, de 1947 à 1990 adapté en série par le créateur et scénariste Peter Morgan. Alternant moments d’histoire, intrigues politiques et enjeux personnels autour de la famille royale, « The Crown » a conquis un très large public à l’international en proposant un contenu riche, sobre et historiquement engagé. mehr lesen / lire plus

Auf Amazon Prime und auf DVD: Terra Nova

Neues Familienglück, abenteuerliche Zeitreise, Kampf gegen Dinos – worum geht es in der US-Serie Terra Nova wirklich? Vielleicht einfach um den amerikanischen Traum?

Wir schreiben das Jahr 2149. Der Planet Erde ist am Ende, ruiniert durch die rücksichtslose Ausbeutung der Umwelt und korrupte politische Strukturen. Kleine Gruppen von Menschen brechen auf in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ein bekanntes Szenario, auf das Science-Fiction-Autor*innen und Weltraumminister*innen gerne zurückgreifen, um ihre Geschichten zu erzählen. Meist führt die Reise zu fremden Planeten, manchmal in die Zukunft. In der 2011 auf Fox ausgestrahlten Serie „Terra Nova“ führt die Reise in die Vergangenheit.

Ein besseres Leben suchen, indem man sich 85 Millionen Jahre in die Vergangenheit beamen lässt, die Idee hat etwas. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Dark

Disponible sur la plateforme Netflix depuis 2017 déjà, la série « Dark » est un vrai phénomène de fabrication allemande. Star des listes de récompenses et de visionnages, elle s‘achemine maintenant vers une quatrième saison. Retour sur un phénomène né à côté de chez nous.

Les métamorphoses à l’écran secondent les voyages dans le temps. (Photo : Allociné)

Tenter de résumer « Dark », c’est déjà se heurter à la matière complexe qui fait son charme. Très inspiré par Stephen King, le créateur Baran bo Odar met en scène la quête désespérée d’un père de famille policier pour son fils, Mikkel, 12 ans, happé par les ombres de la forêt voisine en 2019. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Queen’s Gambit

Die Miniserie „The Queen’s Gambit” verdient das Lob aus den Medien und aus den sozialen Netzwerken. Die Argumente törnen aus feministischer Sicht jedoch ab.

Beth Harmon (rechts) setzt ihre männlichen Kontrahenten reihenweise schachmatt und gilt schon in jungen Jahren als Wunderkind des Schachs. (Bildquelle: chess24.com/Screenshot: YouTube/Netflix)

Schach ist mehr als Pullunder mit Rautenmuster. Das beweist die neue Netflix-Miniserie „The Queen’s Gambit“ von Scott Frank, die im Oktober veröffentlicht wurde. In den sozialen Netzwerken wird die Serie als Meisterwerk und beste Produktion des Jahres gefeiert. Nach diversen Medienberichten steht sie ganz oben auf der Liste der beliebtesten Netflix-Serien aller Zeiten. Die Lorbeeren sind berechtigt. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Trying

Eine simple Geschichte, die gut umgesetzt wurde, macht „Trying“ von Andy Wolton zum Geheimtipp.

Esther Smith und Rafe Spall überzeugen in „Trying“ als adoptionswilliges Paar Nikki und Jason. (Foto: macworld.com)

Wer kann, sollte zurzeit ohne Frage lokale Theater, Kinos und Kulturstätten besuchen, um sie während der sanitären Krise zu unterstützen, anstatt Netzgiganten wie Netflix und Co. zu bereichern. Für alle, denen das jedoch nicht möglich ist, hier eine Empfehlung: Die Serie „Trying“ von Andy Wolton, die das Publikum mit einem unscheinbaren Paar begeistert.

Die Koproduktion von Apple und BBC wurde mitten im Lockdown (am 1. Mai) mit wenig Werbeaufwand veröffentlicht. Nikki und Jason, ein Paar Mitte 30, wünschen sich ein Baby. mehr lesen / lire plus

Notre conseil de série : Vikings (2013-2020)

Faire revivre une époque dont les récits sont souvent fragmentaires et contradictoires est une chose en fait impossible. En prenant ses libertés, « Vikings » réussit tout de même une plongée impressionnante dans cette civilisation mythique.

Les femmes vikings pouvaient être aussi, voire plus redoutables que les hommes, et la série « Vikings » le montre bien. (© History Channel)

Débutée en 2013, la série produite pour History Channel a vite décollé pour trouver un public plus large. Pas étonnant, vu qu’elle détient tous les atouts dont une série à succès a besoin : intrigues, sexe et meurtres. Et aussi des personnages auxquels le public peut s’identifier, comme Ragnar Lothbrok, leader des Vikings, et sa femme Lagertha, aussi belle que féroce guerrière. mehr lesen / lire plus

Notre conseil de série : The Haunting of Bly Manor

Après avoir donné d’intimes et réalistes explications au Mal dans « The Haunting of Hill House », Mike Flanagan filme, grâce à « The Haunting of Bly Manor », les fantômes qui surgissent de nos peines et de nos pertes.

Une série qui transcende les clichés du genre de l’horreur. (Photo : Allociné)

Le projet « The Haunting » comprend deux séries adaptées des œuvres littéraires de Shirley Jackson pour la première saison, « The Haunting of Hill House », et d’Henry James pour la seconde, centrée sur Bly Manor. Il n’est absolument pas nécessaire, pour autant, de suivre chronologiquement les saisons, puisqu’elles ne présentent aucun lien narratif direct. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Tales From the Loop

Eine retro-futuristische Anthologie, die auf einem Bildband basiert und das Kunststück schafft, ein großes Mysterium nicht auf frustrierende Art und Weise zu lösen – „Tales From the Loop“ begeistert in vielerlei Hinsicht.

Ein riesiger Roboter, der Haus und Hof beschützen soll –
was soll da schon schiefgehen? „Tales from the Loop“ erzählt wundersame Geschichten von Technologie, die so weit entwickelt ist, dass sie wie Magie wirkt. (Fotos: Amazon)

In Mercer, Ohio ist das Leben etwas anders als im Rest der Welt. Im unterirdischen Mercer Center for Experimental Physics wird seit den 1960er-Jahren mithilfe eines Teilchenbeschleunigers an experimenteller und hochentwickelter Technologie geforscht. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Deaf U

Mit „Deaf U“ findet eine weitere Serie Eingang auf Netflix mit dem Ziel, die Lebensrealität von Menschen mit Behinderung im Mainstream zu etablieren. Das Politische zieht dabei gegenüber Soap-Elementen den Kürzeren.

© Netflix

„Deaf U“ handelt von einer Gruppe junger Menschen, die an der Gallaudet University in Washington D.C. studieren. Es handelt sich dabei um eine Universität, die sich ausschließlich an gehörlose und schwerhörige Student*innen richtet. Besonders in den ersten Folgen zeigt die Serie den Alltag von sieben hörbehinderten Menschen: Kneipenbesuche, Spaziergänge auf dem Campus, Hobbies. Manche sind Sportler*innen, andere Youtuber*innen oder angehende Poetry-Slammer*innen.

Auch um die Gebärdensprache und ihre spezifischen Eigenheiten geht es immer wieder. mehr lesen / lire plus