POP-ROCK: La fontaine de jouvence

Alors que les fleurs commencent à bourgeonner en raison d’un printemps que l’on n’attendait plus – les gars de Trip Fontaine et de Inborn feront résonner les murs du Why Not? à coups de rock quasi-juvénile, le dernier jour de mars.

Sur le trip depuis un bout de temps déjà: Trip Fontaine.

En dehors d’être le joueur de rugby tombeur, interprété par Josh Hartnett dans le film de Sofia Coppola « The Virgin Suicides », Trip Fontaine est aussi le nom d’un groupe de jeunes berlinois aimant autant le punk-rock débridé de At The Drive-In que les harmonies vocales flamboyantes des Beach Boys. mehr lesen / lire plus

ÉGLISE CATHOLIQUE: Fins stratèges

La meilleure défense, c’est l’attaque. Voilà le credo de l’Eglise catholique luxembourgeoise dans la tourmente des scandales pédophiles. Une stratégie risquée, qui pourrait ne pas payer.

Il faut admettre que notre Eglise compte dans ses rangs de fins stratèges. Comment expliquer autrement la création d’une hotline téléphonique exclusivement dédiée aux victimes de maltraitances et d’abus sexuels perpétrés par des hommes d’Eglise? L’idée est – au fond – géniale. Avant que ses adversaires ne puissent la montrer du doigt, l’Eglise catholique s’est approprié tout ce qui pourrait lui causer des ennuis. Mais cette initiative est un leurre et cela pour deux raisons. mehr lesen / lire plus

LANDESPLANUNG: Zu kurzer Rettungsanker

Die Reform des 1999er Landesplanungsgesetzes ist auf dem Instanzenweg. Ob die in dem Entwurf vorgesehene Spekulationsbremse es bis in die Endfassung des Gesetzes schafft, bleibt abzuwarten.

Einkaufszentrum plus Sportpalast mit 10.000 Sitzplätzen auf der grünen und womöglich überschwemmten Wiese. Es sind nicht nur private Investoren sondern auch gestandene Regierungsmitglieder, die Druck auf die Landesplaner ausüben.

„Es war einmal“ – so leiteten vergangene Woche die Verantwortlichen des Mouvement Ecologique eine Pressekonferenz ein, auf der sie den Zustand der Luxemburger Landesplanungspolitik bilanzierten. Anlass waren neue Informationen bezüglich der beiden Großprojekte Livingen und Wickringen, bei denen die Umweltgesellschaft eindeutige Symptome einer Fehlentwicklung zu erkennen glaubt. mehr lesen / lire plus

ALAIN TSHINZA: Yo, Luxembourg Raps !

Le Luxembourg rappe-t-il ? Question pertinente à laquelle le réalisateur et musicien Alain Tshinza a trouvé plus d’une réponse étonnante qu’il nous présente dans « Hamilius ».

Point de rencontre et de départ de la scène hip hop au Luxembourg: le centre Hamilius.

« Notre problème principal étaient les thèmes. Si tu es au Luxembourg, tu ne peux pas vraiment rapper sur la misère des Noirs dans les ghettos des grandes villes nord-américaines », explique à la caméra Sloggy, un des protagonistes de la première vague hip hop grand-ducale, ex-commerçant de vinyles et pionnier dans bien d’autres matières. Quand il découvre vers la fin des années 70 les disques de Grandmaster Flash et autres précurseurs du hip hop, c’est pour lui une révélation : « C’était en fait une vraie révolution, un peu comme le punk et le post-punk quelques années plus tôt ». mehr lesen / lire plus

FOTOGRAFIE: Nachbearbeitung als Credo

Der höchste Berg außerhalb des Himalaya ist mit nicht ganz 7.000 Metern der Aconcagua, der an der Grenze zu Chile in den argentinischen Anden liegt. Dass er als ein vergleichsweise leicht zu ersteigender Berg gilt, sollte nicht über den Sauerstoffmangel und die damit verbundenen Schwierigkeiten hinwegtäuschen, die der Bergsteiger bei seinem Aufstieg eingeht. Das Erreichen des Gipfels bleibt eine Grenzerfahrung.

Das Unternehmen wirkt waghalsig und scheinbar irrational: Der deutsche Künstler Michael Najjar hat sich für seine erste Bergbesteigung ausgerechnet dieser Herausforderung gestellt und sie als Fotograf ausführlich dokumentiert. Die neun Bilder umfassende Werkserie „High Altitude“, die aus diesem Material entstanden ist, wird zur Zeit nach Stationen in New York und Genf in der Galerie Clairefontaine in Luxemburg ausgestellt. mehr lesen / lire plus

DONNÉES PERSONNELLES: Rumeurs et boule de gomme

La CGFP utiliserait-elle des fichiers étatiques pour recruter des membres et faire campagne ? La réponse pourrait être fournie par les instances compétentes. Si tout n’était pas aussi compliqué.

La lutte est rude. Et inégale. S’attaquer à la grande, l’unique, la puissante Confédération générale de la fonction publique (CGFP) ? En pleine période électorale dans la fonction publique, de surcroît ? Dans son combat contre la CGFP, l’Apess, le syndicat indépendant des enseignant-e-s du secondaire, avait lancé l’accusation contre cette première d’utiliser les données personnelles des fonctionnaires à des fins de recrutement syndical. « Faux », avait rétorqué Romain Wolff, le secrétaire général de la CGFP, le syndicat ne ferait que récolter des adresses dans le bottin téléphonique ou par le biais du bouche-à-oreille. mehr lesen / lire plus

Undercover und unter falschem Zahl und Namen

Seit dem woxx-Artikel „Scratch your life“ von letzter Woche trägt einer unserer Leser einen neuen Namen. Nur noch „Serge Schmit“ wird der Verantwortliche des Jugendhauses im hauptstädtischen Bahnhofsbezirk nach eigenen Aussagen seither von seinem Vorgesetzten genannt. Und das obwohl er eigentlich „Steve Schmit“ heißt. Verantwortlich für diese Umbenennung ist – nun ja – die eifrige Autorin des Artikels, die hiermit wieder alles richtig benennen möchte.
Und das Irren geht weiter. Im Edito von letzter Woche hat ein Autor die Präsidentschaftswahlen in Frankreich um zwei Jahre nach hinten verlegt: Natürlich muss Nicolas Sarkozy schon 2012 und nicht erst 2014 wieder antreten. Was unseren zerstreuten Journalisten im Grunde freuen sollte. mehr lesen / lire plus

Novabus: Keine Grenzüberschreitung

In seiner parlamentarischen Anfrage wandte sich der CSV-Abgeordnete Mill Majerus gleich an mehrere Ministerien, um sich nach der Auswertung des Konzeptes „Novabus“ zu erkundigen. Majerus wollte von den Verantwortlichen wissen, wie die bisherige Bilanz der Nutzung der Fahrgelegenheiten für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit ausfällt – ein Pilotprojekt, welches am 1. Mai 2008 eingeführt wurde. In ihrer Antwort stellen die Verantwortlichen fest, dass die Nutzung des Novabus seit seiner Einführung kontinuierlich gestiegen ist: Von 305 Anfragen im Mai 2008 wurde das Transportmittel im September 2009 gar 2.509 Mal angefordert. Aufgrund des großen Zuspruches sei es für die Zuständigen immer schwieriger geworden den „degré d’invalidité“ eines Nutzers zu überprüfen – weshalb seit September 2009 der Besitz einer Invalidenkarte, welche vom Innenministerium ausgestellt wird, notwendig wurde. mehr lesen / lire plus

HIV-Präventionsarbeit muss weitergehen

„Es gibt einige positive Entwicklungen – aber man sollte die Vorsicht und Präventionsarbeit nicht vernachlässigen“, warnte der Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo bei der Vorstellung des jährlichen Berichtes des „Comité de surveillance“ zur Aids-Entwicklung in Luxemburg. Positiv sei, dass weltweit die Progression von Aids nicht mehr so stark ansteige wie in den Jahren davor. Dennoch seien rund 34 Millionen Menschen mit Aids infiziert. Dies sei ein Zeichen dafür, dass der Zugang zu Medikamenten und die Präventionsarbeit auch in den Entwicklungsländern angekommen sei, glaubt der Gesundheitsminister. Auf nationalem Niveau wurden 2009 64 neue Aidsfälle in Luxemburg diagnostiziert, wobei 27 Betroffene sich durch heterosexuelle und genauso viele durch homosexuelle Kontakte angesteckt hatten. mehr lesen / lire plus

SELBSTHILFEGRUPPEN: Zum autonomen Leben

Bisher gibt es in Luxemburg keine Plattform für Menschen mit psychischen Problemen, die die Selbsthilfe von Betroffenen fördert und gleichzeitig politisch aktiv wird.

„Das größte Problem für Menschen mit Angststörungen ist, dass es kein psycho-somatisches Krankenhaus in Luxemburg gibt, so dass viele zur Behandlung nach Deutschland müssen“, erklärt Paul Thillmann, Präsident der 1997 gegründeten „Lëtzebuergesch Angscht Stéierungen Hëllef“ (L.A.S.H.). Und kommen die Patienten dann zurück, finden sie auch keine adäquaten Anlaufstellen vor. „Nach der Therapie fängt die eigentliche Therapie jedoch erst an“, stellt Thillmann fest. Die Selbsthilfegruppe L.A.S.H., bestehend aus Psychiatrieerfahrenen und Freiwilligen, bietet hier etwas, das Institutionen nicht leisten können: Sie holt Betroffene aus ihrer durch die Krankheit bedingten Isolation heraus, schafft einen informellen Rahmen, in dem Betroffene mit Ehemaligen Tricks und Tipps austauschen können, stellt Begleitungen im alltäglichen Leben zur Verfügung – etwa bei einer Bus- oder Zugfahrt, die sonst unmöglich wäre – und bezieht bei allem das Umfeld der Betroffenen, also vor allem die Familie, mit ein. mehr lesen / lire plus

Bekämpfung von Internetrassismus: ein Eiertanz

Über 930 Leserbriefe und – als Reaktion darauf – um die 36.000 Kommentare seien 2009 über das Internet-Forum von RTL verbreitet worden, so der Internet-Journalist Luc Marteling anlässlich eines Rundtischgesprächs des „Centre pour l’égalité“ am Montag. Während die Leserbriefe „gefiltert“ würden, sei es materiell schlicht unmöglich, Kommentare auf ihren – eventuell rassistischen – Inhalt hin zu überprüfen. Als Journalist habe man dabei die Wahl, sich entweder dem Vorwurf der Zensur auszusetzen, oder jenem, rassistische Aussagen zuzulassen. Zudem sei es schwierig, die Grenze zu ziehen zwischen Aussagen wie „Ech wëll mäi Croissant gär op Lëtzebuergesch kafen“ und regelrechten rassistischen  Ausfällen. Serge Kollwelter, der mit Rassismus-Beispielen von Luxemburger Facebook-Gruppen aufwartete, plädierte für eine Aufhebung des Anonymats, um die Gesprächskultur im Internet zu verbessern. mehr lesen / lire plus

Nu-e-s sur les rails

Le Luxembourg ne manque pas d’originalité. Là où d’autres pays installent ces fameux scanners corporels dans les aéroports afin de veiller à ce qu’aucun-e terroriste potentiel-le ne cache d’explosif dans les recoins de son anatomie, le ministre de l’Intérieur, Jean-Marie Halsdorf (CSV), serait en train (et c’est le cas de le dire) d’étudier les possibilités d’installer ces machines qui vous déshabillent sur un des quais… de la gare centrale à Luxembourg-Ville. Dans un communiqué de presse, le ministre explique que ce scanner pourrait être installé dans les semaines qui viennent. Toutefois, l’installation ne serait pas définitive, car elle ne servirait que de test avant d’être transférée au Findel. mehr lesen / lire plus

Kassensturz

Genau 1.533,67 Euro Defizit musste die woxx-Kooperative im Jahre 2009 verzeichnen. Bei einem Umsatz von 423.867,26 Euro und angesichts des wirtschaftlichen Gesamtumfelds eigentlich ein recht passables Ergebnis. Aber auch „alternative“ Projekte müssen auf Dauer kostendeckend wirtschaften, um nicht in eine Schieflage zu geraten. Noch ist die Finanzdecke ausreichend. Nachdem in den 90er Jahren die Eigenmittel fast gänzlich wegen des lang andauernden Rechtsstreits um Pressehilfe aufgebraucht worden waren, hatte sich die Situation seit 2005 stabilisiert. Dennoch wird die woxx Ende des Jahres die Abo-Tarife anpassen müssen, um die Ausfälle im Anzeigenbereich auszugleichen. Politische und redaktionelle Unabhängigkeit gibt es eben nicht zum Nulltarif – wobei einer Erhöhung des Heftpreis (derzeit 1,75 Euro) um einige Prozent wohl niemanden in die Armut treiben dürfte. mehr lesen / lire plus

ITALIEN: Wo die Liebe siegen soll

Bei den Regionalwahlen am Sonntag fürchtet Silvio Berlusconi eine Niederlage. In der Provinz Rom und in Rom selbst hat es seine Partei versäumt, die Wahllisten rechtzeitig einzureichen, und wurde von der Wahl ausgeschlossen. Berlusconi probt indes neue Methoden der Beeinflussung.

Die neue Hoffnung der italienischen Linken: Nicki Vendola von der Rifondazione Comunista-Abspaltung „Sinistra, Ecologia e Libertà“. Unser Bild zeigt ihn (Mitte) auf einer Demonstration 2008 in Rom.

„Wir werden die Melancholie des Sonnenuntergangs besiegen“, versprach Silvio Berlusconi, als er vergangene Woche zum Abschluss einer Demonstration seiner Partei Volk der Freiheit (PdL) auf die Bühne trat. Die Anspielung auf das dämmrige Licht des späten Nachmittags geriet ihm unfreiwillig zur Metapher. mehr lesen / lire plus

LATEINAMERIKA: „Morales ist auf dem richtigen Weg“

In Südamerika dreht die Geschichte wieder, und zwar in Rot. Luxemburgs Außenminister, der Sozialist Jean Asselborn, erklärt uns seine Ansicht zu Morales und Chávez, den Stellenwert von Lateinamerika und macht sich Überlegungen zu den verschiedenen Linken.

„Wir haben keine Lektionen zu erteilen, nicht einmal, wenn Petrobras oder YPFB nationalisiert werden. Das ist nicht nur linke Politik, dass ist Menschenrechtspolitik!“,
so der Außenminister zur bolivianischen Energiepolitik.

woxx: Luxemburg ist Kandidat für einen Sitz im Weltsicherheitsrat. Sie haben auf Ihrer Reise für diese Kandidatur geworben. Haben Sie Bolivien und Paraguay überzeugen können?

Jean Asselborn: Die Kandidatur war Thema auf meiner Besuchsreise, sie war aber nicht die Hauptsache. mehr lesen / lire plus